Tierschutzpartei verurteilt Pfefferspray-Einsatz gegen friedliche Demonstranten!

Aktuell zieht der massive Einsatz von Pfefferspray gegen eine friedliche Sitzblockade am 31. März im thüringischen Sonneberg weite Kreise. Die Sitzblockade richtete sich gegen den Aufmarsch von Thügida.

Der Landesarbeitskreis “gegen rechts” der Hamburger Tierschutzpartei verurteilt den unverhältnismäßig harten Einsatz der Polizei gegen friedliche Demonstranten am vergangen Freitag im südthüringischen Sonneberg.

Hier Artikel im Hamburger Wochenblatt lesen.

Aktion in Zwickau am 01.04.2017

Tiere raus aus dem Zirkus!

Am Samstag, den 01. April, folgte Sabine Jedzig aus der Bundesgeschäftsstelle mit ihrem Vater (Mitglied) dem Aufruf unseres neuen Mitgliedes Matthias Sawert, um an der von ihm organisierten Aktion vor dem „Zirkus William“, der auf dem Platz der Völkerfreundschaft in Zwickau sein unübersehbares Zelt aufgeschlagen hatte, teilzunehmen. Matthias Sawert benachrichtige im Zuge dessen im Voraus die Freie Presse in Zwickau, die auch vor Ort war. Den Bericht dazu können Sie heute in der Online-Ausgabe lesen.

Mehrere Passanten suchten das Gespräch mit uns und bestärkten unsere Forderung auf unseren Plakaten: „Tiere raus aus dem Zirkus!“. Nebenher konnten wir gleich ein paar Unterstützungsunterschriften für die Bundestagswahl sammeln und ein Tierfreund rief spontan seinen Chef an, um ihn um Erlaubnis zu bitten, Unterstützungsunterschriften in der Firma sammeln zu dürfen, was er bejahte. Ein anderer Tierfreund sagte uns zu, er wolle in seinem tierfreundlichen Freundes- und Bekanntenkreis auf unser Anliegen für die BTW aufmerksam machen.

Auch eine negative Stimme auf unseren Zirkusprotest meldete sich zu Wort. Eine Frau kritisierte uns sachlich, aber mit Nachdruck und sagte, wir sollen doch lieber Aktionen gegen die Massentierhaltung machen, weil wir damit auf das Leid von weitaus mehr Tieren aufmerksam machen würden. Außerdem betonte sie, dass wir uns in Zwickau für die Schaffung einer öffentlichen Hundewiese einsetzen sollen. Für ihre kritischen  Bemerkungen sind wir sehr dankbar, weil wir doch interessiert sind an der Meinung der Menschen und so aus ihrem Mund  erfahren, was ihnen wichtig ist und was dringend auf politischen Wege verändert werden muss.

Wir bedanken uns bei allen ganz herzlich, die auf uns zugekommen sind! Ein besonderer Dank gilt der Freien Presse in Zwickau, die darüber berichtet hat.

Tierfreunde*innen, die in Zwickau politisch aktiv werden möchten, melden sich bitte bei Matthias Sawert.

Ihre / eure BGSt.

 

Konferenz über (Un)Sicherheiten in der offenen Gesellschaft

Martin Buschmann zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung

Die offene Gesellschaft steht massiv unter Druck. Dahinter steht offenbar eine tiefgreifende Verunsicherung von Teilen der Gesellschaft, die nicht nur auf einem sozialen, sondern auch auf einem kulturellen und demokratie-skeptischen Unbehagen beruht. So die Beschreibung des Veranstalters der Konferenz. Die offene Gesellschaft wird definiert kritische Fähigkeiten des Menschen freizusetzen und Machtmissbrauch zu verhindern.

Eingeladen hatte die Heinrich-Böll-Stiftung der B90/Grüne. Neben den Spitzenkandidaten und Mitgliedern des Bundesvorstandes der Grünen waren auch sehr interessante Referenten und Gesprächsteilnehmer eingeladen.

Am Freitag (24. März 2017) folgte nach der Eröffnung eine Podiumsdiskussion, in der es um diverse Inhalte des Wahlprogramms ging. Cem Özdemir (Spitzenkandidat für die kommende Bundestagswahl) war vor Ort und hielt einen Vortrag, der allerdings mehr an einen Wahlkampfrede erinnerte. Es fiel sogar der Satz Abschaffung der Massentierhaltung. Man wolle da nicht aufgeben, aber auch „nicht mit dem gehobenen Zeigefinger“ in den Wahlkampf gehen…

Der folgende Samstag (25.03.) begann mit dem Thema innere Sicherheit. Es diskutierten Till Steffen (Justizsenator Hamburg), Simone von Stosch (ARD Aktuell) und Bettina Gaus (Journalistin der taz). Dabei wurde die Überforderung der Kommunen in Bezug auf die Flüchtlingssituation sowie die Vorkommnisse und Sicherheitslage in Köln angesprochen. Auf die Frage, welche Antwort man auf welche Frage geben kann, ging es um Terror und die Verhältnismäßigkeiten (Vorratsdatenspeicherung). Muss die Gesellschaft wehrhafter werden? Die Beiträge fanden eine Antwort, indem man auch Rechtsextremisten wieder in die Gesellschaft integrieren muss. Möglich sei dies, indem man bestehende Gesetze anwendet, sich kritisch mit der Rolle des Verfassungsschutzes befasst und natürlich die Schulen und die Jugendarbeit mit einbindet. Dieses sei ein Weg, den aufkommenden Rechtsterrorismus zu bekämpfen.

Es wurde der Politik vorgeworfen, das Thema innere Sicherheit zu wenig zu konkretisieren. Konsequenteres Handeln gegenüber Straftätern (angesprochen waren auch die sogenannten „Reichsbürger“) sollte den Verantwortlichen klar vor Augen geführt werden.

Zweites Thema in Anschluss: Wie erreicht man die Politik-Verdrossenen?

Zunächst folgte eine Einteilung in Gruppen der „Verdrossenen“ durch Heinz Bude (Soziologe, Uni Kassel). Er teilt diese wie folgt ein:Die erste Gruppe nennt er die „Selbstgerechten“. Sie zeichnen sich durch Fleiß und Beharrlichkeit aus. Die zweite Gruppe ist die der „Übergangenen“: Sie fühlen sich verdrossen, da sie (teils fehlender Bildung) keinerlei Aufstiegschance für sich selbst sehen. Sie gehen ihrer Arbeit nach, verdienen nicht viel und sind daher neidisch und unzufrieden. Ihre Feindbilder sind Flüchtlinge ebenso wie Hartz-4-Empfänger. Zudem kommt die Gruppe der „Verbitterten“. Sie zählen sich zu den Stützen der Gesellschaft. Sie fühlen sich missachtet, da sie nie die Spitze des ihnen zugedachten Erfolges erreicht haben. Für die beiden letztgenannten Gruppen ist Populismus ein einfacher Nährboden.

Die Entstehung dieser Gruppen war nur möglich, weil die Führungseliten oft versagen und nach außen hin ein recht arrogantes Verhalten zeigen. Zudem mangelt es den Parteien an Kommunikationsangeboten. Ohne Einbindung der Mitglieder werden diese die Parteien wieder verlassen.

Als Lösung wurde von den Teilnehmern formuliert, den einzelnen Menschen wieder anzusprechen. Die tiefe Müdigkeit in der Bevölkerung (teils ausgelöst durch die „Alternativlosigkeit“ von Merkel) sei ein Problem. Daher ist politische Bildung sehr wichtig, und sollte daher auch überpolitische Formate transportiert werden. Dort gibt es bereits einige gute Ansätze der Bundeszentrale für politische Bildung, worauf Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) hinwies. Das TV-Format „Zeit für Helden“ und das YouTube-Format von Hatice Schmidt seien gute Beispiele.

Wichtig sei es, zu vermitteln, Demokratie muss Spaß machen. So könne man viele Verdrossenen wieder erreichen.

Fazit: „Ich habe vieles gelernt, vor allem dass das B90/Grünen eigentlich im politischen Auftrag versagt haben und ihre politische Verantwortung offenbar nicht wirklich ernst nehmen.“, so das Statement von Martin Buschmann. „Von Umwelt- oder gar Tierschutz hörte man hier nichts. Wir können eigentlich nur vom B90/Grünen lernen, in dem wir uns nicht deren devote Haltung gegenüber den Lobbyisten aneignen. Unsere Einstellung ist eine andere: Ehrliche Politik für alle!“

 

Aktuelles zum “Meteler Schweineschätzen”

Update zum Artikel vom 30.11.2016

Die Werbegemeinschaft Metelen e.V. hat in ihrem Planungsgespräch vom 15.03.2017 entschieden, nicht von ihrem “traditionellen Schweineschätzen” abzurücken.
Dies ist einem Artikel der Westfälischen Nachrichten mit dem provokanten Titel “Jetzt wird die Sau geschlachtet” zu entnehmen.

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LV Brandenburg mit Landesliste für BTW

LV Brandenburg stellt eine Landesliste für die Bundestagswahl 2017 auf und bittet um Unterstützung beim Sammeln von Unterschriften

Am 12.03.2017 fand die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg statt, auf der die Mitglieder ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 wählten.

Gewählt wurden in dieser Reihenfolge:

Pos. 1: Silvia Dreyer
Pos. 2: Birgit Enke
Pos. 3: Olaf Netzel
Pos. 4: Susanne Seidler
Pos. 5: Karin Rother
Pos. 6: Anke Winkler

Nun brauchen wir 2000 Unterstützungsunterschriften von Brandenburger Wahlberechtigten, damit wir zur Bundestagswahl zugelassen werden.

Diese Herausforderung ist aber nur mit Hilfe aller Brandenburger Tierfreunde und Engagierten zu schaffen. Bitte unterstützen Sie uns beim Sammeln der Unterschriften, denn die benötigten 2000 Unterschriften sind nur mit Hilfe vieler Aktiven zu bewältigen.

Zeigen wir unserer Landesregierung, dass es die Tierschutzpartei gibt, die sich als einzige Partei in unserem Land gleichermaßen konsequent für Tiere, Menschen und Umwelt einsetzt.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei Silvia Dreyer unter silvia-dreyer (at) tierschutzpartei.de oder unter Tel. 03301/704175.

Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und danken Ihnen im Namen der Tiere.

Das Formular für die Unterschriften bitte hier herunterladen.

Obergrenzen für Tiermastbetriebe

Kommentar zum Artikel “Obergrenzen für Tiermastbetriebe”in der haz

“Herr Minister Meyer hat durchaus Recht, wenn er sagt, dass „große Tierställe“ gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert werden und definiert Grenzen, ab welchen z.B. die baurechtliche Privilegierung entfallen soll.

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Ponykarussell auf dem Hamburger Dom: Tierquälerei für den Profit

Ab Freitag, den 24. März 2017 bis Sonntag, den 23. April 2017 findet der Hamburger Frühlingsdom statt. Nach der erfolgreichen Dom-Saison 2016 mit insgesamt ca. 7,5 Millionen Besuchern blicken die Veranstalter optimistisch in das Jahr 2017. Bei schönem Wetter könnte die hohe Besucherzahl aus dem Vorjahr sogar nochmal überboten werden. Rund 250 Schausteller sorgen auf dem 160.000 Quadratmeter großen Heiligengeistfeld für ausgelassenen Spaß und viel Freude für Groß und Klein.

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Tierschutzpartei unterstützt die Aktion “Hamburg räumt auf!”

Pressemitteilung / LV Hamburg

Die Tierschutzpartei Hamburg unterstützt in diesem Jahr die Aktion „Hamburg räumt auf“, die vom 24. März. bis 2. April 2017 stattfindet. Im Jahre 2016 gab es einen beachtlichen Rekord: Fast 66.000 Hamburgerinnen und Hamburger haben sich für ihre Stadt engagiert und über 300.000 Kilogramm Müll gesammelt.

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Mini Demo, Maximale Aufregung

(Flensburg) Eine 16-köpfige Schülerdemonstration, organisiert von Kindern der fünften Klasse (!!!) der Auguste Viktoria Schule, hat Anfang März nicht nur in Flensburg hohe Wellen geschlagen.

Der Kreisbauernverband Flensburg hatte im Vorfeld der kleinen Demonstration bereits in einem offenen Brief versucht, die Mobilisierung der Kinder zu unterbinden und Druck auf die Schule ausgeübt.

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Glyphosat – ein großes Experiment

Leserbrief zum Artikel „Studie: Keine Krebsgefahr bei Glyphosat“ am 16.03.2017 in der HAZ

Von Dr. Sarah Fretzer / LV Niedersachsen

Was ist Glyphosat? Es ist ein Herbizid, ein Unkrautvernichter, d.h. es vernichtet alle Pflanzen, die wir nicht haben wollen. Die große Diskussion ist ja: ist es krebserregend oder nicht? Als Bürger weiß man wohl gar nicht, was oder wem man glauben soll. Es gibt so viele Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen und man sollte sich immer schlau machen, wer die Studie bezahlt und veröffentlicht hat. Ganz schön anstrengend! Aber es gibt eine einfache Lösung: man muss über das Thema mal intensiv nachdenken und dann eine Entscheidung treffen!

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