Artenschutz: Tierleid im Frühling

Ein Hinweis von der Igelexpertin Karin Oehl!

Jetzt beginnt wieder die Gartensaison und das schöne Wetter lockt die Gartenbesitzer ins Freie, um Beete und Grünflächen wieder in Form zu bringen. Leider können einige Gartengeräte die Tiere im Garten verletzen. Das Kreisveterinäramt und die Organisation „Pro Igel“ weisen darauf hin, dass besonders die Igel schwere Verletzungen davontragen können.

Allein im letzten Jahr wurden in der hiesigen Schutzstation zwischen April und Juni 85 Igel aufgenommen, die schwer verletzt waren. Wie hoch die Zahl der unentdeckten Fälle ist, weiß niemand. Diese Verletzungen sind ihrer Art nach mit hoher Wahrscheinlichkeit verursacht durch Rasentrimmer und ähnliche Geräte, wie sie für die Grünpflege benutzt werden.

Igel suchen stets Schutz im Grünen und schlafen tagsüber. Zudem schreien sie nicht, wenn sie verletzt werden, so dass der Verursacher der Verletzungen dies häufig gar nicht bemerkt. Vor entsprechenden Arbeiten im Garten ist es daher sinnvoll, die Flächen nach Igeln abzusuchen, um bei den freundlichen Gartengesellen Schmerzen und Leiden zu vermeiden.

Reitsport raus aus dem olympischen Programm!

Larissa Hartkopf im Gespräch mit Bernd Paschel

Unser aktives Mitglied Larissa Hartkopf, Aussteigerin aus dem Pferdesport und Autorin des Buches: „Was sie über Reitpferde und Turniersport wissen sollten”, hat kürzlich ein Interview gegeben, das in der Internetzeitung „Weltexpress“ erschienen ist.

Bernd Paschel hat weiter unten auch etwas über die Politik und die Tierschutzpartei gefragt.

Larissa, wir danken Dir für Deinen Einsatz ganz herzlich!

Radikales Kunstexperiment als Protest gegen Drohnen

Uns erreichte die Nachricht, dass der Müllheimer Künstler Florian Mehnert im Namen der Kunst am kommenden Dienstag, den 24.03.2015, um 19 Uhr eine lebende Ratte öffentlich zum Abschuss freigeben will. Mehnert will damit auf den Einsatz von ferngesteuerten bewaffneten Drohnen aufmerksam machen. Dazu sperrte er die Ratte in eine kameraüberwachte Box und installierte eine Waffe, die ab Dienstagabend von jedem Internetnutzer abgefeuert werden kann. Parallel läuft eine Umfrage, in der man über das Lebensrecht des Tieres abstimmen soll.

Bettina Jung, Bundesvorstandsmitglied, ist dieser Meldung bereits am vergangenen Freitag nachgegangen und lässt mitteilen: “Habe den Wohnort des Herrn Künstlers heraus gefunden und eben mit dem Polizeipräsidium Müllheim, Herrn Ausperger, gesprochen. Dort sind – Gott sei Dank – schon einige Anrufe eingegangen. Die Polizei hat den “Künstler” vernommen. Es wird auf keine Ratte geschossen. Er hat einfach nur öffentlichkeitswirksam auf sein “Projekt” hinweisen, um möglichst viel Trubel und Aufmerksamkeit erreichen zu wollen.“

Neueste Erkenntnisse in diesem Fall vom 16.03. von Bettina Jung:

Wir haben uns weiter engagiert und auch mit den Behörden kommuniziert. Soeben hatte ich ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft Freiburg, namentlich Herrn Langenbach. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den “Künstler”. Die Waffe ist nicht echt. Das Gewerbe- und Umweltamt Freiburg ermittelt ebenfalls. Weitere Informationen werden momentan aufgrund des laufenden Verfahrens nicht heraus gegeben – wir können allerdings beruhigt sein, dass dieses kranke Experiment nicht ohne Folgen bleibt!

Straßenhunde in Europa

Ein Leben in Freiheit oder ein Leben in Gefahr?

Wie leben Straßenhunde in Italien, Spanien, Ungarn, Rumänien, Griechenland oder in der Türkei?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, bereiste der Tierpfleger Stefan Kirchhoff diese Länder und hat die Situation der Straßenhunde dort dokumentiert. Hier seine Beobachtungen in Worten + Video.

Passionsweg der Tiere

Wir kündigen die Veranstaltung von AKUT (Aktion Kirche und Tiere e.V.) an:

„Unzählige Tiere müssen durch uns u. für uns Menschen leiden und sterben. Wir wollen für sie, die keine Stimme haben, eintreten u. ihnen Recht verschaffen.“

Veranstaltung: Passionsweg der Tiere
Treffpunkt: Stadtkirche Offenburg
Wann: Samstag, den 28. März 2015 um 11:00 Uhr

Hinweis: Damit wollen wir als Partei keine Werbung für die Kirche betreiben, weil die Kirche bisher ja eher nicht gerade für den Tierschutz in Erscheinung getreten ist, wir freuen uns aber natürlich, wenn sich daran nun vielleicht einmal etwas ändert bzw. zumindest einzelne Kirchenvertreter etwas ändern würden!

Jhonny und Juana

Wenn das Gute siegt

Menschen sind oft unbarmherzig, wenn es um ihre eigene Spezies oder um Tiere geht. Aber immer wieder hören und lesen wir weltweit von Menschen, die barmherzig und hilfsbereit zur Stelle eilen, wenn Menschen oder Tiere in Gefahr sind.

Hier nun zum Wochenbeginn eine zu Tränen rührende Geschichte mit Happy End, die sich in Südamerika zugetragen hat. Das Ereignis soll uns daran erinnern, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die bereit sind, anderen Lebewesen, die in Not geraten sind, zu helfen.

Danke an ALLE, die sich für Schwache und Hilfsbedürftige einsetzen!

Wie unterscheide ich Kunstfell von Echtpelz?

Peta informiert

Es ist nicht immer leicht Kunstfell von Echtpelz zu unterscheiden. Auch Preis und Etikett sind dazu nicht immer aussagekräftig genug, weil, so Peta, oft Kunstfell teurer ist als Billigechtpelz. Deshalb gibt die Tierrechtsorganisation Tipps, wie man echtes von unechtem „Material“ unterscheiden kann.

Echtpelz: Beim Pusten geht das Deckhaar zur Seite, darunter kommt gekräuselte, feine Unterwolle zum Vorschein. Zieht man die Haare auseinander, sieht man das Leder.

Kunstfell / Echtpelz: Beim gekauften Kleidungsstück Haare ausreißen und anzünden: Kunsthaar/fell schmilzt wie Plastik. Echtpelz hinterlässt beim Verbrennen einen Horngeruch.

Anmerkung: Falls Sie die Partei Mensch Umwelt Tierschutz aktiv bei der Aufklärung von Pelz unterstützen wollen, dann können Sie im Vorstandssekretariat (sekretariat@tierschutzpartei.de) unsere Flugblätter “Ob an Mützen, Jacken oder Schuhen: Echt-Pelz bedeutet immer unendliches Tierleid!” bestellen und an potenzielle Pelz-Träger/innen verteilen.

Wenn der Beruf Tierärzte fertig macht

Ein Artikel in der “Berliner Zeitung” von Hilal Sezgin

“Fehlbetäubungen, zappelnde Rinder, trächtige Kühe und ihre zuckenden Föten, halb aufgesprengte Schädel, Schweine, die die „Betäubungsgondel“ mit dem Kohlendioxid im Todeskampf zum Wackeln bringen. Noch jemand Appetit auf Fleisch? Weiter…

Gesundheit – Heute schon Obst und Gemüse gegessen?

Deutsche sind Obst und Gemüsemuffel

Die Veranstalter der Messe „Fruit Logistica“, die vom 04. – 06.02.2015 in Berlin stattfindet, ziehen Bilanz: Obwohl die Preise von Obst und Gemüse 2014 im Vergleich zu 2013 gleichblieben oder sanken, kauften die Deutschen nicht wesentlich mehr davon ein.

Jeder Privathaushalt in Deutschland kaufte 2014 durchschnittlich rund 155 Kilogramm Obst und Gemüse ein. Laut Empfehlung der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ ist das aber viel zu wenig. Um sich ausgewogen zu ernähren, müsste allein ein Erwachsener im Jahr mindestens 90 Kilogramm Obst und 146 Kilogramm Gemüse verzehren.

Die allgemein bekannte Empfehlung täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen wird jetzt nach einer neuen Studie in Frage gestellt; größere Mengen wären sogar noch besser, um das Risiko für Krebs und Herzerkrankungen zu senken (hier lesen).

Petition: Grausames Schweine-Schlachtfest in Vietnam

Wir veröffentlichen die Mitteilung von “Animal Spirit” aus Österreich und bitten um Ihre Unterschrift!

Die TS-Orga AfA (Asia for Animals Coalition) hat folgende wichtige Petition zur Beendigung des vietnamesischen Schweine-Schlachtfestes gestartet: Am 6. Tag des neuen Mondjahres (24. Februar) spielen sich in einem kleinen Dorf der Bac Ninh-Provinz in Vietnam, unweit der Hauptstadt Hanoi, extrem grausame Tierquäler-Szenen ab. Den Höhepunkt des “Nem Thuong Festes” stellt die öffentliche, betäubungslose Schlachtung zweier Schweine dar.

Am Morgen werden die extrem verängstigten Tiere in winzige Käfige gebunden und unter lautem Trommel- und Hörner-Lärm durch das Dorf gekarrt. Am zeremoniellen Bestimmungsort angekommen, werden sie an den 4 Klauen mit Seilen festgebunden, auf den Rücken gedreht und den Kopf herunterhängen gelassen. Als “Höhepunkt” werden ihnen vor der johlenden Menge und ohne Betäubung mit einem langen Messer die Hälse aufgeschnitten und schließlich der ganze Kopf abgehackt. Danach tauchen die Menschen ihre Banknoten in das ausfließende Blut, weil das angeblich “Glück fürs Neue Jahr” bringen soll.

Die AfA appelliert an die Vietnamesischen Behörden, dieses schreckliche “Nem Thuong-Schweine-Schlachtfest” zu beenden! Unterschreiben Sie bitte HIER die Petition!