Online-Aktion: Qual-Schlachtungen Stoppen

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, schließen uns der Aktion und den Worten der Albert Schweitzer Stiftung an und unterstützen diese!

“Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist prinzipiell gegen das Töten von Tieren. So lange das millionenfache Töten aber noch Alltag ist, fordern wir Bundesminister Christian Schmidt auf, die zwingend notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, durch die zumindest die allerschlimmsten Tierqualen in den Schlachthöfen beendet werden.”

Hier Protest unterschreiben!

06.02.2015: Filmankündigung von Manfred Karremann

WDR Planet Wissen / Freitag 06.02.2015, um 15:00 Uhr.

Mit Haut und Haar: Geschäfte machen mit Leder und Pelz

Leder und Pelz gelten in Deutschland noch immer als chic. Gerade Pelzbesätze für Winterjacken sind im Trend. In vielen Fällen ist unklar, um welche Art Pelz es sich handelt oder woher er stammt. Und auch dass die Mode-Labels Leder verwenden, hinterfragt kaum einer. Der Reporter Manfred Karremann wollte wissen, woher das Leder und die Pelze stammen – und ging auf Spurensuche in Bangladesch und China.

Kunstpelz oder echter Pelz?

Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen Kunstpelz und echtem Pelz meist nicht zu erkennen. Auch der Preis sagt nichts aus: Kunstpelz kann sogar teurer sein als echter. Mit drei einfachen Tricks kann man jedoch ganz schnell feststellen, ob das Fell an der eigenen Jacke echt ist oder nicht.

Woher stammt das Leder?

Die Textilhersteller in Deutschland produzieren die Felle und Leder in der Regel nicht selbst. Sie kaufen diese ein. Bangladesch und China haben sich zu den größten Leder- und Pelzexporteuren entwickelt.

Wie die Lieferanten aus Asien die Tierhäute und -felle herstellen – das wollen viele vermutlich lieber nicht wissen. Wie haben die Züchter die Tiere behandelt? Wie haben sie das Leder und die Pelze verarbeitet?

Antworten auf diese Fragen erhalten die Kunden in Deutschland leider nur selten. Ein Siegel wie Made in Germany bezieht sich nur auf die Verarbeitung. Ein Schuhfabrikant aus Deutschland, der Leder aus Asien verarbeitet, darf also Made in Germany auf die Etiketten drucken. Woher das Leder stammt, bleibt für die meisten Kunden ein Rätsel.

Mensch und Tier leiden unter den Bedingungen

In Bangladesch beispielsweise arbeiten Erwachsene und Kinder in Gerbereien, die mit hochgiftigen Chemikalien wie Chrom arbeiten. Kaum jemand, der dort arbeitet, trägt Schutzkleidung. Kinder in kurzen Hosen stampfen die Lederstücke in die knietiefe Chemikalienbrühe. Diese macht das Leder geschmeidig und haltbarer.

Was gut fürs Leder ist, schadet der Gesundheit der Arbeiter: Die Chemikalien verätzen die Haut und die Schleimhäute. Bengalen, die in den Lederbetrieben Bangladeschs arbeiten, haben laut Karremann eine deutlich geringere Lebenserwartung als solche, die es nicht tun.

Unter dem Chemikalieneinsatz leidet auch die Umwelt. Die Gifte gelangen in die Flüsse und ins Grundwasser. Die Menschen, die von dem geringen Lohn aus der Lederindustrie leben, wohnen oft nahe bei den Fabriken. Sie sind den Schadstoffen rund um die Uhr ausgesetzt. Strenge Umweltauflagen wie in Deutschland – gibt es nicht.

Manfred Karremann war nur wenige Minuten in den Betriebshallen. Seine Lunge brannte, die Augen tränten, berichtet er. Sein Vorteil: Er kann wieder gehen. Anders als die Menschen, die hier ihren Lebensunterhalt verdienen. 90 Cent am Tag. Weniger als 30 Euro im Monat.

Niedrige Löhne, billige Produktion: Nur so können die Hersteller in Bangladesch im Wettbewerb bestehen. Nur so können die Unternehmen in Deutschland zu geringen Kosten Leder importieren. Das hat seinen Preis.

Im Leder reichern sich Umweltgifte an

Im Leder reichern sich Stoffe an, die aus dem Gerbprozess stammen. Sie können dem Körper schaden, je nach Konzentration. Sie reichern sich im Leder an – und damit in Schuhen, Möbeln oder Autopolstern. Die Lederproduzenten aus Bangladesch exportieren nicht bloß Leder, sie exportieren auch Umweltgifte.

Die Kühe fürs Leder stammen oft aus Indien. Lastwagen transportieren sie nach Bangladesch. Manchmal werden auch ganze Herden über die Grenze getrieben. Das kann Tage dauern. Damit die Tiere nicht stehen oder liegen bleiben, reiben die Viehtreiber ihnen Chili in die Augen.

Nach islamischem Recht müssen die Schlachter die Rinder schächten. Sie schneiden den Tieren die Kehle auf, ohne diese vorher zu betäuben. Manche der Tiere werden gehäutet, noch bevor sie tot sind.

Die Züchter in China ziehen jedes Jahr etwa zehn Millionen dieser Marderhunde heran. Sie verkaufen die Tiere auf Pelzmärkten. Haben sie einen Käufer gefunden, töten sie die Hunde noch vor Ort. Durch einen Schlag mit einer Metallstange. Auf Kundenwunsch ziehen sie dem Tier auch direkt das Fell ab.

Manfred Karremann und sein Team haben einen Händler begleitet, der eine Fabrik beliefert. In der modernen Großgerberei konnten sie sich einige Zeit umschauen. Vermutlich hielten die Mitarbeiter das Team für Pelzhändler.

Auch hier lag der Geruch von Chemikalien in der Luft. An den Wänden hingen zwar Hinweise zum Arbeitsschutz, die Arbeiter trugen jedoch weder Mundschutz noch Schutzbrille. Als die Reporter Interesse an den Chemikalien bekundeten, wurden die Leute vom Werk misstrauisch.

Das Team sollte die Ton- und Videoaufnahmen löschen. Karremann und seine Kollegen zogen sich zurück, ohne die Daten zu löschen. Mit welchen Chemikalien die Angestellten in der Gerberei hantierten, konnten die Journalisten damit aber leider nicht aufklären.

Für einige Chemikalien gibt es keine Kennzeichnungspflicht

Immer wieder rufen Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes oder der People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) aus diesen Gründen zu Protestaktionen auf, etwa vor Läden, die Pelz verkaufen. Die Pelzindustrie erfährt in Deutschland nur wenig Rückhalt.

Mehr als 80 Prozent der Deutschen sprechen sich dagegen aus, Echtpelze zu kaufen oder zu tragen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung.

Auch Pelze können Giftstoffe enthalten, die aus der Produktion stammen. Für viele chemische Stoffe fehlt jedoch eine Kennzeichnungspflicht. Ein echter Pelz muss zwar auch mit “Echtpelz” gekennzeichnet sein, die Herkunft oder die Tierart aber nicht.

Was der Konsument kauft, kann er in vielen Fällen nur vermuten. Am Preis lässt es sich schon lange nicht mehr erkennen. Die billigen Felle aus China kosten nicht mehr als die Imitate. Und von den Zuständen, die Manfred Karremann in Asien aufgedeckt hat, wissen nur wenige in Deutschland.Oliver Körting, Stand vom 26.09.2014

Das blutige Geschäft mit dem Pelz

Marderhund als Mantelkragen oder Nerz als Kapuzenbesatz – Pelz ist wieder in, sehr zum Leidwesen der Tierschutzorganisationen. Diese kämpfen seit Jahren gegen die unwürdigen Zustände in der Pelzindustrie. Der Tierschützer und Dokumentarfilmer Manfred Karremann ist den Pelzhändlern auf der Spur. Er weiß, wo der Pelz an unseren Wintermänteln und Parkas herkommt.

Auf den ersten Blick ist der Unterschied zwischen Kunstpelz und echtem Pelz meist nicht zu erkennen. Auch der Preis sagt nichts aus: Kunstpelz kann sogar teurer sein als echter. Mit drei einfachen Tricks kann man jedoch ganz schnell feststellen, ob das Fell an der eigenen Jacke echt ist oder nicht.

Unser Studiogast

Manfred Karremann

Schon mit 12 Jahren engagiert sich Manfred Karremann für den Tierschutz. Auslöser sind Bilder von Hühnern in Käfighaltung. Die Tiere erregen bei ihm so viel Mitleid, dass er beschließt, etwas dagegen zu unternehmen. Seit 1994 berichtet er über die Pelzindustrie. 1997 gründet Karremann die Tierschutzorganisation Animalnetwork, um Patenschaften für Tiere in Not zu vermitteln und um Missstände aufzudecken. Manfred Karremann ist der Meinung, dass Tiere ebenso wie Menschen eine Würde haben und dass sie ein Recht auf ein unversehrtes Leben besitzen. Er selbst ist Vegetarier. 170 Tiere hat er in den letzten Jahren bei sich aufgenommen – sie wären sonst getötet worden.

Wiederholungen

WDR (Mo, Mi–Fr) 08:20 Uhr

WDR (Sa) 07:50 Uhr

ARD-alpha (Mo–Fr) 11:00 Uhr

RBB (Mo–Fr) 14:15 Uhr

1plus 16:00 Uhr

HR (So) 08:00 Uhr

Den Film können Sie auch auf der Webseite www.planet-wissen.de anschauen.

Presse-Mitteilung von Tasso e.V. vom 22.01.2015 – Was tun beim Autounfall mit einem Tier

Leben retten von Mund zu Schnauze

Der Winter birgt durch Matsch, Schnee und Glätte auf den Straßen sowie eine oft schlechte Sicht ein erhöhtes Verkehrsunfallrisiko. Auch unsere Haustiere können so in lebensgefährliche Situationen geraten und benötigen Erste Hilfe. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt – vor allem aber Ruhe bewahren.

Zuerst müssen Atmung und Herzschlag überprüft werden. Ist trotz freier Atemwege keine Atmung erkennbar, muss das Tier künstlich beatmet werden. Das heißt: einatmen und dem Tier die Luft pro Minute zehn Mal durch seine Nase zuführen, bis sich der Brustkorb hebt. Bei ausgesetztem Herzschlag braucht das Tier eine Herzmassage. Auf einem festen Untergrund gelagert und auf seine rechte Körperseite gelegt, wird 100 Mal pro Minute Druck auf den Brustkorb ausgeübt, zehn Mal pro Minute unterbrochen von künstlicher Beatmung. Ein Trick hilft, die richtige Position des Herzens zu finden: Das linke Vorderbein wird leicht angewinkelt, sodass es auf das linke untere Viertel des Brustkorbs deutet. Der Ansatzpunkt für die Herzmassage ist direkt unter dem Ellenbogen.

Blutende Wunden müssen gesäubert werden. Durch das Entfernen des Fells wird der Zugang zur Wunde erleichtert. Verschmutzungen müssen ausgespült werden. Mit einer fusselfreien Gaze wird die verletzte Stelle trocken getupft und ein Verband angelegt. Lässt sich die Blutung nicht stillen, muss ein Druckverband angelegt werden. Hierzu wird ein Päckchen Verbandmull auf die Wunde gedrückt und mit einer elastischen Binde, notfalls auch mit einem Gürtel oder Schal, fixiert. Achtung: Bleibt ein Druckverband länger als eine Stunde liegen, können Gewebeschädigungen aufkommen. Egal, zu welcher Maßnahme Sie greifen müssen: In der Regel reicht die Ausstattung des Erste-Hilfe-Sets, das Sie in Ihrem Fahrzeug haben.

Apathisches Verhalten, sinkende Körpertemperatur und eine erhöhte Atem- und Herzfrequenz können Anzeichen für einen Schock sein. Die normale Körpertemperatur von Hund und Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad Celsius. Kritisch wird es bei Werten unter 36 Grad Celsius und mehr als 40,5 Grad Celsius. Besonders Unterkühlung muss entsprechend versorgt werden.

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde und Katzen nach einem Autounfall panikhaft die Flucht ergreifen und nicht mehr auffindbar sind. „Wichtig ist, dass das Tier gechippt und zum Beispiel bei TASSO registriert ist. Im Schnitt vermitteln wir alle 10 Minuten ein vermisstes Tier zurück – etwa 60.000 Tiere pro Jahr“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit knapp 7,6 Millionen registrierten Tieren das größte Haustierzentralregister in Europa betreibt.

Hinweis auf: PETA Aktionswoche für Wildtiere vom 19. bis 23.Januar 2015

In dieser Woche kann jeder helfen, gegen das Leid von Wildtieren zu kämpfen!

Peta hat einige Vorschläge vorbereitet, die genutzt werden können, um sich aktiv gegen das Leid einzusetzen und Wildtieren zu helfen, die gejagt, getötet, gequält und ausgebeutet werden.

Nehmen auch Sie an der Aktionswoche teil!

“Rettet das Huhn” sagt danke!

Wir hatten am 07.01.2015 einen Hilfeaufruf von “Rettet das Huhn” eingestellt; hier nun ein großer Dank an alle, die dem Aufruf tatkräftig gefolgt sind

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Menschen bedanken, die uns seit dem Aussenden unseres Notrufes so spontan und hilfsbereit unterstützt haben! Es erreichte uns eine wahre Flut an Platzangeboten und wir konnten innerhalb weniger Tage genügend Plätze für alle 1600 Hennen finden! Ende Januar können wir sie so aus der Hölle der Bodenhaltung befreien und ihnen ein behütetes und friedliches wahres Hühnerleben schenken ! Das wäre ohne die Unterstützung so vieler tierlieber Menschen nicht möglich gewesen!

Wir denken dabei natürlich an die restlichen der 45 Millionen Legehennen, die jährlich allein in Deutschland in dem tierverachtenden System der Eierproduktion ausgebeutet und nach einem Jahr getötet werden. Sie haben nie die Sonne gesehen und sterben nach dem grausamen Jahr in Gefangenschaft ungesehen und ungehört von unserer Gesellschaft einen furchtbaren und einsamen Tod. Ebenso wie ihre 45 Millionen Brüder bereits am ersten Tag ihres Lebens…. Jahr für Jahr.

Trotzdem macht uns die Reaktion, die uns erreicht hat, Hoffnung, dass immer mehr Menschen aufstehen für die Rechte der Tiere, und dass immer mehr Menschen aufhören, mit ihrem Konsumverhalten die Ausbeutung wehrloser fühlender Lebewesen zu unterstützen.

Ein Tier zu retten verändert leider noch lange nicht die ganze Welt…. Für unsere geretteten Hühner aber bedeutet es ein ganzes Leben!

Danke im Namen des gesamten Teams von Rettet das Huhn!

Stefanie Laab

Jane Goodall äußert sich im Interview zum Bevölkerungswachstum

Jane Goodall, international vielfach geehrte Primatologin und 2002 von Kofi Annan zur UN-Friedensbotschafterin ernannt, sagt in einem Interview 2007: sie sieht im Bevölkerungsdruck das Problem, dass allen Klima- und Umweltproblemen zugrunde liegt und trotzdem in den internationalen Debatten tabuisiert wird. Religion(en) und Tradition stehen dieser einfachen Einsicht entgegen. Auch im Nationalpark Gombe (Tansania) schwindet der Lebensraum der Primaten.

In der westlichen Welt herrsche die Ansicht vor, die Menschen in den Entwicklungsländern empfänden Vorschläge zur Geburtenkontrolle als Bevormundung. Jane Goodall selbst habe die Erfahrung gemacht, dass in Afrika vor allem einheimische Familienplanungsteams sehr willkommen sind, wenn man den Leuten ganz konkret vor Ort die Folgen vieler Kinder für ihr eigenes Leben klar macht: früher bedeuteten viele Kinder Reichtum, da sie alle Land bewirtschaften und die Eltern versorgen konnten; heute bedeutet das Armut und Hunger, da nicht mehr genug Land vorhanden ist, um immer mehr Menschen zu ernähren. In ihrem Projekt „Tacare“ in Gombe spielt Familienplanung und Frauenbildung eine wichtige Rolle für ein Zusammenleben von Menschen, Tieren und Umwelt.

Paul Watson über Charlie Hebdo

Je suis Charlie!

Kaptiän Paul Watson von “Sea Shepherd” schreibt auf facebook über den Tod der Charlie Hebdo-Cartoonisten:

“Der Verlust von Charlie Hebdo ist auch ein Schlag für die Rechte der Tiere: Die Tierrechtsbewegung verlor vier große und talentierte Aktivisten mit dem Mord an den Karikaturisten John Cabut, Stéphane Charbonnier, Bernard Verlhac und Georges Wolinski. …. Charlie Hebdo ist auch die einzige französische Zeitung, die klar Stierkämpfe, die Versklavung der Delfine und die Großwildjagd verurteilt. Das Magazin hatte auch ein wöchentliches Tierrechts-Cartoon….

Einer der Bewaffneten brüllte: “Wir haben Charlie Hebdo getötet.” So weit ich die Franzosen kenne, bezweifle ich aber, daß sie jetzt Charlie Hebdo sterben lassen werden. Wenn überhaupt, dann wird es die freie Meinungsäußerung sogar noch stärken. Die Freiheit darf sich niemals der Tyrannei durch fanatisch-religiöse Intoleranz unterwerfen!”

Auf www.peta.org findet man die besten 10 Tierrechts-Cartoons von Charlie Hebdo.

08.01.2015: Blutbad in Paris

Je suis Charlie!

Der gestrige Terroranschlag in Paris auf das französische Satieremagazin “Charlie Hebdo”, bei dem 12 Menschen brutal ermordet wurden, ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, den wir aufs Schärfste verurteilen!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht den Menschen in Frankreich ihr tiefstes Mitgefühl aus; wir trauern mit Euch und schließen uns an: “Je suis Charlie”.

Es ist völlig unfassbar, wozu Menschen fähig sind…

Terror in Paris: Der Angriff auf “Charlie Hebdo” – Eine Rekonstruktion + Videodokumentation von Spiegelonline

Opferfest in Nepal: Abschlachten zu Ehren der Göttin Gadhimai

Alle fünf Jahre das gleiche grausame Ritual in Nepal: Tausende Tiere werden beim hinduistischen Opferfest Gadhimai geschlachtet und verbluten qualvoll. Auch Menschen sind diesmal ums Leben gekommen. (Zum Bericht + Bildergalerie)

Im Jahr 2009 wurden schätzungsweise 50 000 Wasserbüffel grausam niedergemetzelt.

Weitere Fotoaufnahmen auf der ntv-Mediathek hier ansehen.

Anmerkung der Redaktion: Eigentlich fehlen die Worte, um diese Grausamkeit beschreiben zu können. Würde der Philosoph Arthur Schopenhauer jedoch noch leben, wären seine Worte hinsichtlich der Mensch-Tier-Beziehung, wie sie im Allgemeinen damals geprägt war und heute auch noch ist, folgende: “Die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere die geplagten Seelen.”