06. Dezember 2014 / Mahnwache: Light the Sky

Carina Kriz, stellv. Schriftführerin vom Landesverband Hessen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, organisiert gemeinsam mit “Schüler für Tiere” und “Animal Angels” eine Mahnwache in Frankfurt.

MAHNWACHE zum Thema: Light the Sky
Veranstalter: Animal Angels & Schüler für Tiere
Ort: Frankfurt/Platz der alten Oper
Datum: 06.12.2014
Zeit: von 14-18 Uhr

“Machen Sie das Dunkel hell! Vom 06.12 – 08.12.2014 zünden wir in der Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und vielen anderen Bundesländern, aber auch in Rumänien tausende von Kerzen an. Mit jeder angezündeten Kerze erinnern Sie und wir an die gequälten Tiere. In diesem Jahr denken wir besonders an die vielen Kühe und Kälber in Anbindeställen und Transport. Mit Ihrer Spende für die Kerzen unterstützen Sie unsern Kampf. Gemeinsam mit “Schüler für Tiere e.V.” gestaltet Animal Angels bereits zum 10 mal diese Mahnwachen. Auf (animals-angels.de/light-the-sky) sehen Sie alle Veranstaltungsorte und Zeiten. Wir würden uns freuen, Sie herzlich begrüßen zu dürfen.”

Rede Stefan Eck Ratsgruppe Tierschutzpartei / Freie Wähler

Am 24.10.2014 hielt MEP Stefan Bernhard Eck im Düsseldorfer Rathaus, bei einer Sondersitzung der Ratsgruppe Tierschutzpartei / Freie Wähler, zum Thema “Tierschutz bis in die Kommune” eine enthusiastische Rede über seine Arbeit als Abgeordneter im Europarlament, bisherige Erfolge, Massentierhaltung, über die rumänischen Streunerhunde, die Wichtigkeit politischer Arbeit und vieles mehr… (hier zur Rede)

ZDF / Sonntag, 02.11.2014, 14:45 – 15:10 / Doku: Vorsicht Pelz

“planet e.”-Filmautor Manfred Karremann ist für seine entlarvende Dokumentation auf Märkten und Farmen in Nordchina und in den Gerbereien von Bangladesch unterwegs. Was er entdeckt, ist erschütternd. Tierhäute für die Lederproduktion werden massiv mit Chemikalien behandelt. Das belastet die Arbeiter, die Umwelt und die Produkte. Was wir dann im Laden kaufen, bringt oftmals das Gift direkt auf unsere Haut.

Die Zuchttiere haben ein kurzes und qualvolles Leben. Für die Pelzapplikationen werden vor allem Marderhunde gehalten, rund zehn Millionen sind es in China. (hier zur Sendung)

NDR / 22:00 Uhr / Vorschau auf die kommenden Wochen

3. November: 45 Min – Zeitbombe Zucker
Süß und verführerisch – vielleicht auch gefährlich: Mehr als 34 Kilogramm Zucker nehmen wir jährlich zu uns. Welche Folgen hat das? Macht Zucker süchtig oder gar krank?

10. November: 45 Min – Die Wahrheit über Pelz
Kein Tabu mehr: Heute ist Fell wieder angesagt. Oft denken die Kunden, was sie an der Jacke tragen, sei Kunstfell oder nur ein Abfallprodukt. Aber das ist falsch. Es geht zudem um viel mehr als nur den Tierschutz: nämlich um Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und, nicht zuletzt, auch um die Gesundheit.

17. November: 45 Min – Kinderleben mit Behinderung
Die meisten nichtbehinderten Menschen haben eine große Scheu gegenüber Kindern mit Behinderung. Für die behinderten Kinder und ihre Familien bedeutet das oft auch Isolation. Wie gestalten sie ihren Alltag und wie meistern sie dessen Herausforderungen?

Barbara Rütting auf der Frankfurter Buchmesse 2014: Respekt für Tiere

BuchmesseRuetting1Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sprachen Barbara Rütting als Respekt-Botschafterin und Moderatorin Merle Becker über den Umgang mit dem ‚Du‘, das trotz Unterschiedlichkeit mit dem größtmöglichen Respekt und mit Toleranz behandelt werden sollte.

 

 

 

 

 

 

Barbara Rütting machte mit ihrer Forderung keinen Halt vor nicht-menschlichen Tieren mit einem ersten rechtlichen Schritt des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen.

BuchmesseRuetting2In diesem Zusammenhang sprach Barbara Rütting auch über den Zusammenhang von Veganismus, Vegetarismus und über die Stellung des Menschen und seine Verhaltensweise in und zu seiner Umwelt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte am Stand der ‚Respekt‘-Bühne durch das ausgelegte Informationsmaterial die Forderungen von Barbara Rütting bestätigen.

Frankfurt, 09.10.14

10. Oktober: Welthundetag

Eine unterstützenswerte Aktion von Tasso e.V., wie wir finden – Machen Sie bitte mit!

1 Euro pro Schnauze – Zum Welthundetag ruft TASSO zur Mitmachaktion auf

“Hunde spüren Drogen auf, orten Sprengstoff, retten Verschüttete, begleiten Blinde, warnen Diabetiker, therapieren Menschen und sind so manches Mal unsere allerbesten Freunde. Wir haben ihnen viel zu verdanken. Aber nicht immer haben sie ein liebevolles Zuhause.

Deshalb möchte TASSO anlässlich des Welthundetages am 10. Oktober an alle Hunde, die auf Europas Straßen leben müssen, erinnern. Für die Straßenhunde Rumäniens wird zu einer ganz besonderen Aktion aufgerufen: Schicken Sie Ihr Lieblingsbild von Ihrem Hund an Tasso. Für jedes bis zum 19. Oktober 2014 eingesandte Foto spendet TASSO 1 Euro für eine Kastrationsaktion in Rumänien.

Machen Sie mit über das Online-Formular! (hier)

Eine ähnliche Aktion hat Tasso bereits 2012 durchgeführt. Damals sind über 6 000 Fotos bei Tasso eingegangen. Mit der Summe von über 6 000 Euro hat Tasso in Zusammenarbeit mit dem Tierärztepool und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere im April 2013 in der rumänischen Stadt Bals 20 Tage lang Straßentiere kastriert.”

Nachhaltig und sinnvoll: Einfangen / Kastrieren / wieder frei lassen: Bericht und Film zu dieser Aktion finden Sie (hier)

04.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Auch am Wochenende in Sachen Tierschutz/Tierrechte unterwegs

(Animaux dans la ville / Dieren in de stad / Tiere in der Stadt)

MEP Stefan Bernhard Eck nahm am 04.10.2014 auf Einladung von Madame Dolphine Bourgeouis, Stadträtin in Brüssel / Bruxelles, gemeinsam mit zwei seiner Mitarbeiterinnen, an der Veranstaltung “Tiere in der Stadt” im Zentrum von Bruxelles teil.

Stefan Eck stellte sich bei den schätzungsweise 25 Tierschutzorganisationen, die dort mit Infoständen vertreten waren, vor und nutzte die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Besuchern zum Thema Tierschutz und Tierrechte auszutauschen.

Pressemitteilung / Ärzte gegen Tierversuche e.V. / 7. Oktober 2014

Nobelpreis für Tierquälerei – Ärzteverein verurteilt „Neugierforschung auf Kosten von Tieren“

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht an ein norwegisches Forscherpaar, das die räumliche Orientierung von Ratten und Mäusen erforscht. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche verurteilt die Arbeit als „reine Neugierforschung auf Kosten von Tieren“ und fordert, den Nobelpreis nur noch an tierversuchsfreie Forschung zu vergeben.

May-Britt und Edward Moser schrauben Ratten und Mäusen ein oder zwei Antriebsgeräte auf den Kopf. Über ein Bohrloch im Schädel treiben die Geräte am unbetäubten Tier Elektroden in das Gehirn, um Nervenströme zu messen. So erforschen die Norweger, welche Zellen im Gehirn aktiviert werden, während sich die Tiere in einer Box orientieren.

„Es mag wissenschaftlich interessant sein, herauszufinden, welche Hirnbereiche für die räumliche Orientierung von Ratten, die ein Gerät auf dem Kopf haben, zuständig sind. Die wissenschaftliche Neugier darf aber kein Rechtfertigungsgrund für grausame Tierversuche sein“, so Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Zudem erlauben diese Ergebnisse keine Aussage für Menschen ohne Bohrloch im Schädel und Gerät auf dem Kopf.“

Die norwegische Partnerorganisation der Ärzte gegen Tierversuche, Dyrevernalliansen, geht seit Jahren gegen die Tierversuche der Mosers vor und macht die Grausamkeiten öffentlich. So dokumentierte der Verein Experimente, bei denen Tieren Teile des Gehirns zerstört wurden, und es kamen Tests zum Einsatz, bei denen Tiere schwimmen mussten, bis sie kurz vorm Ertrinken waren.

„Wenn Tiere und Menschen einander ähnlich sind, verbieten sich solche Versuche aus ethischen Gründen, wenn sie sich nicht ähnlich sind, machen sie wissenschaftlich keinen Sinn“, erklärt Tierärztin Gericke.

„Dass die höchste Auszeichnung in der Medizin wieder einmal an Tierexperimentatoren vergeben wurde, ist erschreckend und enttäuschend“, so Gericke weiter. Dies bedeute aber keineswegs, dass Tierversuche nobelpreiswürdig seien, sondern sei nur ein Zeichen dafür, wie tief verankert diese archaische Methode der Erkenntnisgewinnung in der medizinischen Forschung ist. Der Ärzteverein fordert seit Jahren die Abkehr vom tierexperimentellen System, bei dem Tiere zu Messinstrumenten degradiert werden. Die Zukunft gehört der tierversuchsfreien Forschung, etwa mit menschlichen Zellkulturen und Biochips. Das menschliche Gehirn kann sehr viel besser mit modernen bildgebenden Verfahren direkt am Menschen untersucht werden. Diese ethisch einwandfreien Forschungsmethoden sollten gerade auch bei der Vergabe des Nobelpreises berücksichtigt werden.

Anmerkung der Redaktion / von Margret Giese: Hinter der glänzenden Fassade des Nobelpreises verbirgt sich großes Tierleid, das eine zivilisierte Menschheit nicht mehr zulassen sollte: Um bei den betreffenden Tieren die Nervenströme zu messen, werden ihnen, ohne Betäubung, Elektroden durch zuvor gefräste Bohrlöcher in den Schädel getrieben. Die „wissenschaftliche Ausbeute“ derartiger quälerischer Tierversuche: Bestimmte Zellen im Gehirn der Ratten und Mäuse werden aktiviert, während sich die Tiere in einer Box orientieren.

Wie vergreist muss eine Medizin und damit das Nobelpreiskomitee sein, wenn für derartig archaische, lediglich die wissenschaftliche Neugier befriedigende Ergebnisse die höchste Auszeichnung vergeben wird. Dabei gibt es bereits – z. B. dank der bahnbrechenden Forschungen an der britischen Universität Durham – moderne, völlig schmerzfreie, ausschließlich am menschlichen Gehirn gewonnene Erkenntnisse, die zu neuartigen Behandlungsmethoden neurologischer und degenerativer Erkrankungen wie Depression, Parkinson oder Alzheimer geführt haben. Einer solchen, wahrhaft nobelpreiswürdigen Medizin muss die Zukunft gehören!

07.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Moderation Stefan Eck für “Eurogroup for Animals”

Stefan Eck, einer der Vizepräsidenten der „Eurogroup for Animals“, übernahm am 07. Oktober 2014 die Moderation der Konferenz und Ausstellung „Put the Animal Welfare at the Heart of the EU“ im Yehudi-Menuhin-Bereich des Brüsseler Europäischen Parlaments.

Bruessel48Seine Gästeliste umfasste die Namen Roman Kolar (Tierschutzbund), Pablo Lalor und David van Gennep, Dr. Joanna Swabe und Peter Hepburn.

Roman Kolar sprach über eine EU-weite Strategie für Alternativen zu Tierversuchen.

Pablo Lalor und David van Gennep sprachen über den illegalen Handel mit Wildtieren und Peter Hepburn über die Notwendigkeit einer EU-Gesetzgebung für Haustiere (vornehmlich Katzen und Hunde).

 

 

Dr. Joanna Swabe berichtete über die Auswirkungen von Handelsabkommen in Bezug auf Tierschutzstandards, insbesondere des geplanten TTIP.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck nutzte die Gelegenheit, neue Kontakte zu den zahlreichen Konferenzteilnehmern zu knüpfen. Am Rande informierte er sich bei Sabine Ohm von ProVieh über Schweinehaltung und Kaninchenmast und führte ein Gespräch mit der Generalsekretärin der portugiesischen Tierschutzpartei, die an der Konferenz teilnahm.

Am Ende seiner Moderation erklärte Stefan Eck den unzähligen Anwesenden die einfachste Form, Tiere zu schützen: Sie einfach nicht mehr zu essen! (Videoabschnitte seiner Moderation folgen in Kürze) Bruessel49

Außerdem führte er mit dem Präsidenten der „Eurogroup for Animals“, Janusz Wojciechowski, einen Gedankenausstausch bezüglich seines „Projektes Rumänienhunde“, das bei der nächsten Sitzung der Intergroup auf die Agenda kommen soll.