Meat The Truth – Die Wahrheit über die Klimakatastrophe

Parteiveranstaltung im Metropolis-Kino Hamburg

Am 18. Juni 2011 wurde der Film Meat The Truth im Metropolis-Kino in Hamburg vorgeführt; es war eine gemeinsame Veranstaltung des Landesverbandes Hamburg und des Bundesverbandes.

Ca. 60 Zuschauer waren gekommen, um den Film zu sehen, der auf die wahren Ursachen der Klimakatastrophe aufmerksam macht: Die globale Massentierhaltung und die extrem hohe Fleischproduktion weltweit.

Nachdem die erste Vorsitzende des LV Hamburg, Bettina Jung, die Gäste offiziell im Namen der Partei begrüßt hatte und der Film vorgeführt wurde, übernahm Regina Nickelsen (Mitglied im LV Hamburg) die weitere Moderation des Abends.

In einer Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin, Buchautorin und ehemalige Alterspräsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Rütting, Bettina Jung (erste Vorsitzende des LV Hamburg) und Stefan Eck (Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz) wurde über das Thema diskutiert, die Partei vorgestellt und auf die Notwendigkeit einer Konsumveränderung hingewiesen.

Im Foyer des Kinos konnten sich die Besucher am Infostand, der von Martin Buschmann, Moja Voß, Sabine Pankau und Oliver Dempwolf betreut wurde, mit Informationen über unsere Partei und über unsere Schwerpunktthemen versorgen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung für die Partei in Hamburg!

„Berliner Frühstück“ mit Daniel Bahr am 08. Juni 2011 (ARD)

Die Fleisch-Lobby wird´s gefreut haben

Daniel Bahr – mit seinen 35 Jahren der „jüngste Gesundheitsminister aller Zeiten“, wie man im Interview mit ARD-Korrespondent Werner Sonne erfuhr. Der smarte Polit-Jungstar ist bekannt als „Mann der flotten Sprüche“ und nutzt, wie es hieß, jede Gelegenheit, die ihm Aufmerksamkeit garantiert.

Nach seinen Hobbys befragt – wen wundert´s: Er kocht gerne! (Da wird es wohl nicht lange dauern, und wir erleben auch ihn in einer der unsäglichen Kochshows…). Ja was kocht er denn? Eher geht es ums Braten: Bei der Antwort schwelgt er förmlich in der Beschreibung der von ihm und seiner Frau zubereiteten „kulinarischen Genüsse“ in Form von Steaks, Wiener Schnitzeln und Westfälischem Schinken. Letzterer zusammen mit Spargel: ein „Muss“ für einen Sohn des Münsterlandes!

Diese fatale Werbung für den Fleisch-Verzehr disqualifiziert ihn, dies Urteil sei erlaubt, von vornherein als Gesundheitsminister! Angesichts der fortschreitenden Klimakatastrophe, die in engem Zusammenhang mit dem Fleischkonsum steht, sowie in Anbetracht der Kostenexplosion im Gesundheitswesen aufgrund der – im Wesentlichen auf den Fleischverzehr zurückzuführenden – Zivilisationskrankheiten, erwartet man von einem Gesundheitsminister keine Werbung für die Fleisch-Lobby, sondern mahnende Worte an die übergewichtige Bevölkerung, ihren Fleisch-Konsum zu drosseln.

Nein, Herr Bahr, Sie sind nicht der richtige Mann auf dem richtigen Posten – darüber können auch Ihre glatt gebügelten Reden nicht hinwegtäuschen!

Landesverband Bayern in Aktion – Demonstration in München

Am Samstag, den 11.06.2011, fand eine Demonstration gegen Fleischkonsum und eine geplante Mastanlage in Freising statt, an der auch Vertreter/innen des Landesverbandes Bayern teilnahmen. Es ging vom Stachus durch die Münchner Innenstadt, um möglichst viele Menschen auf das Unrecht, das Tieren für unsere Ernährungsweise angetan wird, aufmerksam zu machen. Es war zwar nur eine kleine Demonstration, aber steter Tropfen höhlt den Stein…

Barbara Rütting in Bayreuth

Begeistertes Publikum in der Stadthalle von Bayreuth

Als gegen 21.30 Uhr die gemeinsame Veranstaltung der Menschen für Tierrechte Bayreuth, der Volkshochschule Bayreuth und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu Ende ging, waren alle begeistert: das Publikum, die Organisatoren und Barbara Rütting, die mit ihrem Vortrag über die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährung und der Gesundheit, der Klimaerwärmung, der Regenwaldzerstörung und der tierquälerischen Massentierhaltung berichtete. “Ich habe mich über den herzlichen Empfang und das aufgeschlossene Publikum riesig gefreut”, sagte Barbara Rütting nach ihrem einstündigen Vortrag.

Für den “politischen Teil” stand Parteivorsitzender Stefan Eck am Rednerpult und prangerte einerseits die Lobby-gesteuerten “Volksparteien” an, andererseits zeigte er Wege auf, wie der Staat durch fiskalische Instrumente die Fleisch- und Milchproduktion nachhaltig reduzieren kann.

Die Vorstandsmitglieder Barbara Nauheimer und Horst Wester informierten am Partei-Infostand im Foyer der Stadthalle Interessierte über die Zielsetzungen unserer Partei. Die Besucher hatten dort auch die Möglichkeit, mit Barbara Rütting und dem Parteivorsitzenden auf “Tuchfühlung” zu gehen.

“Ein gelungener Abend, der gezeigt hat, dass wir selbst im konservativen Stammland der CSU mit unseren politischen Zielen auf offene Ohren stoßen,” so Stefan Bernhard Eck.

Auch in der Bayreuther Presse wurde die Veranstaltung unter dem Motto “Mit Messer und Gabel schützen wir Mensch, Tier und Umwelt” positiv hervorgehoben.

Hier Presseartikel “Nordbayerischer Kurier – Montag, 06. Juni 2011” ansehen…

Schockiertes Australien stoppt Rinderexporte nach Indonesien

Ein Fernsehbericht zeigte, wie Rinder in indonesischen Schlachthöfen gequält werden. Australien hat nun den Export verboten.

Canberra. Wegen schockierender Zustände in indonesischen Schlachthöfen hat Australien den Verkauf lebender Rinder an elf dieser Anlagen bis auf weiteres verboten. Abhängig vom Verlauf der Ermittlungen könnten noch weitere Schlachthäuser auf die Liste gesetzt werden, kündigte Landwirtschaftsminister Joe Ludwig am Dienstag an. Die Regierung reagierte mit dem Exportstopp auf einen zuvor ausgestrahlten Fernsehbericht über den grausamen Umgang mit Schlachtvieh in Indonesien.

Hier Bericht lesen: www.abendblatt.de

Der Fernsehbericht wurde vom Sender ABC in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen in Australien landesweit ausgestrahlt. Für diese öffentlichkeitswirksame Aufkärung bedankt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei allen Beteiligten, weil die schockierende Berichterstattung die australische Regierung zum sofortigen Handeln veranlasste.

Brutale Videos von Tiermisshandlungen schockieren Australien – hier ansehen:www.bazonline.ch

Bettina Jung bei Spiegel-TV

Thema: Feindbild Fleisch – Vegetarier auf dem Vormarsch

Am 28.03.2011 kam in der Sendereihe “Spiegel-TV” Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, zu Wort. In der Reportage von “Spiegel-TV” wurde leider stellenweise die vegetarisch/vegane Ernährung unterschwellig negativ bewertet, vor allem durch die Interviews mit konsequenten Ablehnern einer ethisch motivierten Ernährungsweise oder mit sogenannten Feinschmeckerköchen, die prinzipiell gegen alles sind, wenn das traditionelle Stück Fleisch fehlen sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass eines Tages auch die Damen und Herren bei Spiegel-TV die unabdingbare Notwendigkeit einer fleischlosen Ernährung einsehen und dementsprechend objektiv das Thema bearbeiten.

Hier geht es zum Bericht

Demonstration gegen Hähnchenmastställe in Hedendorf

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg berichtet…

Um 16 Uhr traf sich eine kleine Gruppe hartgesottener Demonstrant/innen vor der Mastanlage im Hagel-Sturm. Der Kreis der Interessierten wuchs von etwa 10 Personen bis später bei der Diskussionsrunde auf ca 40 Menschen an.

Die Baugenehmigung der Mastanlage, die auf die Haltung von 160 000 Tiere aufgestockt werden soll, wurde vom Landkreis Stade erteilt, obwohl die Stadt Buxtehude zuvor das gemeindliche Einvernehmen verweigert hatte. Auch der Kreistagsabgeordnete Dipl.- Ing. Hans-Albert Kusserow (CDU) sah sich aufgrund der rechtlichen Lage keine Möglichkeit, dem Landwirt die Baugenehmigung zu verweigern. Er würde jedoch wörtlich “persönlich jederzeit gegen Massentierhaltung auf die Strasse gehen” und bedauere die Gesetzeslage.

Aufgrund meines Hinweises auf den § 20 der niedersächsischen Bauordnung, die besagt, es müsse nachgewiesen sein, dass Mensch und Tiere im Brandfalle evakuiert werden könnten, ergab sich eine heiße Diskussion. Selbst der NDR-Redakteur griff ins Geschehen ein und bekräftigte meine Aussage, dass aufgrund dieser Klausel Baustopps in Uelzen, Hannover, etc. anberaumt worden seien. Herr Kusserow kündigte an, er werde das prüfen, auch was die Einwürfe der BI (hauptsächlich Emissionen, etc) anging.

Nach der Diskussionsrunde gab mir Herr Kusserow seine Visitenkarte; außerdem telefonierte er in meinem Beisein und klärte den Punkt des Brandschutzes. Er bestätigte mir, dass dieser Punkt nicht geprüft worden sei und versprach mir, mich auf dem Laufenden zu halten und sich weiter diesem Punktes anzunehmen.

Anwesende von der kritischen Seite: Bernd Prang, und Anne-Dore Völkers von der BI, Hans-Uwe Hansen (SPD) , Anwalt (FDP) Rudolf Fischer, Astrid Bade (SPD).

„Im Akkord zur Schlachtreife“ Spiegel Nr. 7 (14. 02. 2011)

So lautet der Titel eines Artikels aus dem aktuellen Spiegel-Magazin. Und wieder geht es um das Tier-Mensch-Verhältnis, das heißt, wie der Mensch mit dem “Mitlebewesen” Tier umgeht. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, scheint sich doch gerade der Spiegel daranzumachen, eben jenes Verhältnis jetzt näher zu beleuchten und eigene Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen.

In dem aktuellen Artikel geht es insbesondere um das „Lebensmittel Geflügelfleisch“. Mit sehr klaren Worten wird die industrialisierte „Herstellung“ des späteren Schlachtopfers von der Geburt des Kükens, über die Mästung bis hin zur Schlachtung beschrieben.

Und es wird schonungslos die Wahrheit gesagt über das millionenfache Töten männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen (Vergasen oder „Schreddern“). „Sexung“ nennt man die Ungeheuerlichkeit des Aussortierens überflüssiger, wirtschaftlich nicht verwertbarer Tiere – ein Wort aus dem Vokabular des Unmenschen.

Auch die Folgen der industrialisierten Mästung von „Geflügel“ werden in dem Artikel angesprochen, zum Beispiel die Auswirkungen der Antibiotika-Vergabe an die Tiere. Aufgrund der zunehmenden Antibiotika-Resistenz kann man menschliche Krankheiten zum Teil nicht mehr in den Griff bekommen.

Das Produkt „Geflügelfleisch“ hat nichts mehr mit einer Bauernhof-Idylle zu tun, wenn dies auch anhand bunter Bilder auf Verpackungen in verlogener Art und Weise suggeriert wird. Die Wahrheit wird gern verschwiegen, denn es geht um knallharte Geschäfte. Das einzelne Tier und seine Bedürfnisse zählen dabei nichts!

Sehr zutreffend wird auch die Rolle der inzwischen geschassten niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Grotelüschen analysiert. “Selbst für niedersächsische Verhältnisse war das etwas zu viel des Guten. Die Ministerin musste gehen“, heißt es dazu.

Wer Argumente für Gespräche zum Thema „Mensch und Tier“ mit Arbeitskollegen oder Freunden braucht, dem sei dieser Artikel wärmstens empfohlen. Darunter gibt es sicher auch etliche, die gern „weißes Geflügelfleisch“ essen. Vielleicht vergeht dem einen oder anderen nach der Lektüre des Spiegel-Artikels der Appetit auf dieses Tierqual-Produkt…

Deutsche Fleischproduktion im Jahr 2010 mit Rekordwert

Die gewerbliche Fleischproduktion erreichte im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Rekordwert von insgesamt 8,0 Millionen Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 302 000 Tonnen oder 3,9%. Für das Produktionswachstum war die Entwicklung bei der Schweinefleisch- und Geflügelfleischerzeugung maßgeblich; mit einem geringeren Anteil trug die Rindfleischerzeugung dazu bei.

Hier weiter lesen… www.tierschutznews.ch

Quelle: tierschutznews / 15. Februar 2011

Satt? Noch lange nicht…

Das Statistische Bundesamt meldete jetzt, dass in deutschen Schlachthöfen noch nie so viel Fleisch »produziert« wurde wie 2010: 8 Millionen Tonnen, 302 000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2009. Dafür mussten 58,1 Millionen Schweine, 3,7 Millionen Rinder und Kälber, 974 000 Schafe sowie über 32 000 Ziegen und Pferde ihr Leben lassen.

Hier weiter lesen… www.neues-deutschland.de

Quelle: Neues Deutschland / 16. Februar 2011