Hoher Fleischverbrauch

Im Durchschnitt essen die Menschen in Deutschland 1094 Tiere

Nach Berechnungen des Vegetarierbundes isst der durchschnittliche Bundesbürger im Laufe seines Lebens 4 Kühe und Kälber, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. Unzählige Fische und andere Meerestiere kommen noch dazu.

Jährlich würden in Deutschland rund 1,1 Milliarden Tiere gegessen – Fische und Meerestiere sind nicht eingerechnet.

Bundesweit könnten jedes Jahr 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank verschont werden, wenn jeder Deutsche einen fleischfreien Tag in der Woche einlegen würde.

Indem wir Fleisch genießen, sind wir alle Komplizen der an Tieren verübten Grausamkeiten beim Transport, auf den Märkten und in den Schlachthäusern, und wer weiß, ob dieses gemarterte Fleisch, das wir uns einverleiben, uns nicht seinerseits zu neuen Brutalitäten und Grausamkeiten fähig macht.
( Mahatma Gandhi)

Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen v. 01. Oktober 2009

Tierschutz muss dringend gestärkt werden

Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin:

Deutschland steht nach wie vor vor großen Herausforderungen im Tierschutz. Die Anzahl der Tierversuche steigt jährlich weiter an, unzählige neue Mega-Mastanlagen befinden sich in der Planung, Tierheime müssen Aufnahmestopps verhängen, da sie heillos überlastet sind.

Für diese Probleme müssen im Interesse der Tiere schnell Lösungen gefunden werden, so wie es dem Geist des Staatsziels Tierschutz entspricht.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich in die tierschutzpolitische Debatte der kommenden Jahre aktiv einbringen. So werden wir den Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes im Bundestag zu Diskussion stellen. Das rechtliche Ungleichgewicht zwischen Tiernutzern und Tieren muss beseitigt werden, deshalb brauchen wir das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen und einen Bundesbeauftragten für Tierschutz. Die Liste der notwendigen Änderungen ist lang: Die Erforschung von Alternativmethoden zu Tierversuchen muss massiv gestärkt werden und die Genehmigung von Tierversuchen muss verschärft werden. Wildtiere gehören nicht in den Zirkus, hier muss ein grundsätzliches Haltungsverbot ausgesprochen werden. Eingriffe an Tieren – wie etwa Kastrationen – dürfen nur noch unter Betäubung durchgeführt werden.

Wir wollen Fortschritte im Tierschutz. Jedem Rückschritt – wie er unter Schwarz-Gelb leider zu befürchten ist – werden wir uns gemeinsam mit den Tierschutzorganisationen entschieden entgegenstellen.

Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen v. 25. September 2009

Mode ohne Tierquälerei – Pelzfarmen müssen geschlossen werden

Angesichts der diesen Samstag in Berlin stattfindenden Demonstrationen gegen den Verkauf von Pelz erklärt Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin:

Pelz zu tragen ist Tierquälerei. Millionen Pelztiere wie Nerze und Füchse werden unter brutalen Bedingungen gezüchtet, um als Pelzmantel oder Pelz-Accessoire zu enden. Die “Erzeugung” von Pelzen für Mode muss daher abgeschafft werden. Sie ist grausam und mit immensem Leid und Stress für die Tiere verbunden, die vergast oder per Stromschlag getötet werden.

Wir fordern daher ein grundsätzliches Verbot der Haltung von Tieren zur Pelzgewinnung. Pelzfarmen gehören geschlossen.

Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können handeln und auf den Kauf von Pelzprodukten verzichten. Das ist praktizierter Tierschutz. Wir begrüßen es, wenn Unternehmen wie die ESCADA-Tochter BiBA GmbH verantwortungsvoll handeln und auf den Verkauf von Echtpelzprodukten verzichten.

Deutsche Bischofskonferenz in Fulda: Tierschutz und Tierrechte bleiben wie immer auf der Strecke!

Sie kümmern sich um Auslandsseelsorge, Zivilcourage in Deutschland, um Solidarität und Verantwortungsbewusstsein zwischen den Generationen, die Vertreter der katholischen Kirche. Das sind alles anthropozentrische Themen! Wie aber steht es mit dem christlichen Verantwortungsbewusstsein für unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, die in der heutigen Zeit mehr denn je unter der Tyrannei der Menschen leiden. Wo bleibt die christliche Nächstenliebe, die in der Heiligen Schrift angemahnt wird: Sprüche 12:10, “Der Gerechte kennt die Seele seines Viehs, aber das Herz des Gottlosen ist unbarmherzig”.

Auch unter den Bischöfen herrscht ein Bündnis des Stillschweigens, es scheint einen Konsens zwischen der zunehmend gleichgültigen Öffentlichkeit und den Religionsvertretern zu bestehen, denn es sind ja “nur Tiere”!

Warum schweigen die deutschen Bischöfe zu der Tatsache, dass die Menschheit diesen Planeten durch ihre Ernährungsweise an den Rand des Untergangs geführt hat? Warum verschweigen sie, dass die globale “Nutztier”-Haltung 18,3 Prozent CO2-äquivalente Treibhausgase verursacht, dass weit mehr als die Hälfte der weltweiten Getreideernte für die “Nutztier”-Haltung verwendet wird, aber auf der anderen Seite täglich Zigtausende Menschen in der “Dritte Welt” an den Folgen von Unterernährung sterben?

Vielleicht besteht die Ursache dieser “Kongregation der Verschweiger” darin, dass sie sich selbst noch an den Fleischtöpfen gütlich tun?

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Deutsche Bischofskonferenz eindringlich auf, sich ihrer Verantwortung für die ganze Schöpfung endlich zu stellen und dementsprechend zu handeln, das heißt, eine Kirchenpolitik zu betreiben, die nicht mehr die Augen vor dem Elend der Menschen und der Tiere verschließt!

Stefan Bernhard Eck

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Magdeburg wird voraussichtlich erste deutsche Stadt mit “Vegetarier-Tag”

Auf Betreiben der Partei Mensch Umwelt Tierschutz wurde von der Magdeburger Fraktion “SPD-Tierschutzpartei-future” beschlossen, einen Antrag auf Einführung eines “Vegi-Tages” nach dem Vorbild von Gent (Belgien) zu stellen.

Wenn der Stadtrat von Magdeburg diesem Antrag zustimmt, könnte der erste “Vegi-Tag” bereits der 29. Oktober 2009 sein.

Die Stadt Gent beschloss im Mai dieses Jahres als erste Stadt der Welt, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen.

Das Beispiel Magdeburg wird den Menschen im In- und Ausland eine wichtige Botschaft übermitteln, in deren Mittelpunkt der Gedanke steht, dass die Hinwendung zur vegetarischen Lebensweise viele positive Auswirkungen hat: Die Anzahl der vom Menschen ausgebeuteten “Nutz”tiere wird drastisch verringert, was wiederum günstige Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt hat. Und die Bewohner der “Dritten Welt” werden wieder zu Selbstversorgern, weil sie ihre Ackerflächen für sich selbst nutzen können, anstatt sie notgedrungen den Industrieländern für den Anbau von Masttier-Futter zur Verfügung zu stellen. Nicht zuletzt dient die Ernährungsumstellung “weg vom Fleisch” auch der eigenen Gesundheit – zweifellos ein wertvoller Beitrag zur finanziellen Entlastung des Gesundheitswesens!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist überzeugt: Die Signale in Magdeburg stehen auf Erfolg – die Stadt kann durch Vermittlung des Oberbürgermeisters Dr. Trümper von den Genter Erfahrungen profitieren, die Gastronomie will mitziehen, und nicht zuletzt findet das neue Konzept Interesse in der Bevölkerung.

Der “vegetarische Plan” wird behutsam begonnen, um die Menschen dort abzuholen, wo sie bezüglich ihres Essverhaltens stehen.

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Barbara Rütting verlässt Bündnis90/Die Grünen und wendet sich der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu

Diese Meldung dürfte ein mittleres Erdbeben innerhalb der Öko-Bewegung, insbesondere in Tierschutz- und Tierrechtskreisen auslösen! Dass Frau Rütting die Entscheidung getroffen hat, sich von den Grünen zu distanzieren und sie auch nicht mehr zu wählen, ist ihr sicherlich sehr schwer gefallen und nachvollziehbar, war sie doch langjährige Anhängerin der Öko-Partei und als Abgeordnete im Bayerischen Landtag tätig. Sie war bis zum Frühjahr dieses Jahres dort sogar Alterspräsidentin und legte ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen im April nieder.

Es bedurfte wohl eines Eklats, wie ihn die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Renate Künast, durch ihr tierfeindliches Verhalten – das Töten von Fischen vor laufender Kamera, sogar im Beisein eines Kindes – ausgelöst hatte, um Barbara Rütting zu diesem schwerwiegenden Schritt zu veranlassen.

Die Zuwendung zur Partei Mensch Umwelt Tierschutz begründet Frau Rütting mit den Worten, diese Partei sei die einzige, die sich um Mensch, Umwelt und Tiere kümmere und eine radikale Friedenspolitik betreibe.

“Eine überraschende, aber auch konsequente und mutige Entscheidung, bei den Grünen auszutreten”, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, in einer ersten Stellungnahme zu Frau Rüttings Entschluss.

Barbara Rütting ist eine der beliebtesten deutschen Filmstars, die sich seit Jahren für Tierrechte und eine gesunde Ernährung einsetzt.

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

U-18-Wahl: Tierschutzpartei zieht in den Bundestag ein. Rechte bleiben draußen.

Hoffnungsvolles Signal für die Zukunft: Ginge es nach dem Willen der ErstwählerInnen in Deutschland, käme die Partei Mensch Umwelt Tierschutz auf Anhieb in den deutschen Bundestag. 5,2 % der ErstwählerInnen würden ihr die Stimme geben. Interessant: Obwohl, wie bei der regulären Bundestagswahl, die Partei gar nicht in allen Bundesländern auf dem Stimmzettel stand, überspringt sie die 5-Prozent-Hürde spielend. Spitzenergebnis: Hessen mit 9 Prozent, im bevölkerungsreichsten Land NRW 7 Prozent und in Bayern 6 Prozent.

Die Jugendwahl “U18” ist die größte politische Bildungsinitiative in der Bundesrepublik.

Die SPD liegt laut aktuellem Ergebnis mit 20,4 Prozent vorn, gefolgt von den Grünen (19,9), CDU/CSU (19,3), Linke (10,4) Piraten (8,7), FDP (7,6) und Mensch Umwelt Tierschutz (Die Tierschutzpartei) (5,2).

Während die Piraten ebenfalls den Einzug in den Bundestag schafften, blieben die Rechten draußen.

Ist es ein Zufall, dass ausgerechnet das sensationelle Ergebnis der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei dieser Erhebung im Balkendiagramm des Bundesergebnisses nicht extra aufgeführt wird?

Weitere Informationen: www.tagesspiegel.de

Hinweis: Offener Brief

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat auf Grund der nichtsachgemäßen Wiedergabe der Ergebnisse der U18-Wahl einen offenen Brief an das Redaktionsteam von “heute-journal” geschrieben: (lesen)

Die Kumpanei von CDU/CSU mit der Atomwirtschaft hat Tradition

Es ist nichts weniger als eine Ungeheuerlichkeit, die sich die schwarz-gelbe Regierung unter dem damaligen Kanzler Kohl erlaubte: eine dreiste Manipulation des Gutachtens der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), welches die Eignung des Standortes Gorlebens als Endlager für Atommüll grundlegend in Frage stellte.

Die raffiniert ausgeklügelte Weisung der politischen Handlanger der Atommafia: Gleich zu Beginn die zweifelsfreie Eignung des Salzstocks festklopfen, am Schluss die “berechtigte Hoffnung” zum Ausdruck bringen, dass Gorleben “für alle Arten von radioaktiven Abfällen” eingerichtet werden könne. Von besonderer Brisanz ist das befohlene Herunterspielen von ausdrücklichen Hinweisen auf die Gefahr der Verseuchung des Grundwassers!

Übrigens bleibt beim unwillkürlichen Rückblick auf die Kohlsche Spendenaffäre und seine beharrliche Weigerung, die Namen der Spender zu nennen, nun viel Raum für Spekulationen! Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz steht zweierlei fest: Die enge Verzahnung mit der Atomwirtschaft von CDU/CSU unter Kanzlerin Angela Merkel hat Tradition. Diese begann bereits im Jahr 1977, als der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als idealen Standort für ein Atommüll-Endlager propagierte. Eine politische Entscheidung, denn das dünn besiedelte Wendland verhieß Ruhe vor aufmüpfigen Anti-Atom-Demonstranten.

Und ein Zweites: Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Atomlobby nicht über den Weg zu trauen ist, so ist er angesichts der von Anfang an betrügerischen Machenschaften nun endgültig erbracht. In haarsträubender Weise setzte man sich jahrelang – in Kumpanei mit einer gewissen politischen Kaste – über das Recht der Bevölkerung auf Leben und Unversehrtheit hinweg (Artikel 2,2 Grundgesetz)!

Nicht zuletzt die skandalösen Einblicke in die Vorgänge rund um Asse II lassen nur den einen Schluss zu: Der Ausstieg aus der Atomenergie ist überfällig und hat umgehend zu erfolgen!

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main