Unsere Partei demonstriert in Mainz für die Abschaffung der Jagd

Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck vor Ort

Am 7. November kamen in Mainz Tierschützer/innen und Jagdgegner/innen aus der gesamten Bundesrepublik zusammen – Mitglieder der “Initiative zur Abschaffung der Jagd”, “pro iure animalis”, Natur ohne Jagd e.V., Deutsche Tierschutz Union, PAKT e.V. und unserer Partei (Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck, Ex-Bundesvorsitzender Jürgen Gerlach, Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen Harald von Fehr, Rita Ridinger, Astrid Suchanek und Udo Dautermann), um gemeinsam gegen die Jagd und gegen die tierfeindliche Kirchentradition der Hubertusmessen zu protestieren.

Die Partei kämpft gegen Tierversuche mit anderen Tierschutz-Organisationen

Demonstration am 7. November gegen das Boehringer “Impfstoff-Zentrum” in Hannover

Um die Öffentlichkeit über das geplante Tierversuchslabor der Firma Boehringer zu informieren, in dem Schweine mit Erregern infiziert und nach einem kurzen, qualvollen Leben getötet, untersucht und als “kontaminiertes Versuchsmaterial” in Salzlauge aufgelöst werden sollen, organisierte Sabine Pankau, stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, zusammen mit anderen Tierschützern und Tierschutz-Organisationen diese Demonstration.

 

Hier ein Video von Mira Riediger über das geplante “Impfstoff-Zentrum” von Boehringer in Hannover…

Video ansehen:
www.youtube.de

“Im Einsatz für Haie”

Der engagierte Schauspieler Hannes Jaenicke setzt sich mit einer schockierenden Dokumentation, die am 03.11.09 im ZDF ausgestrahlt wurde, für diese vom Aussterben bedrohte Tierart ein.

Haie werden gnadenlos und brutal vom Menschen gejagt und abgeschlachtet, vor allem wegen ihrer Flossen, die im asiatischen Raum als Delikatesse gelten. Dabei werden den hochsensiblen Tieren bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten und ihre verstümmelten und blutenden Körper zurück ins Meer geworfen.

Filmaufnahmen, die unter die Haut gehen und die tief betroffen machen.

Viele Haiarten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht, das Ökosystem Meer ist in großer Gefahr. Jede Sekunde werden weltweit sechs Haie durch Menschenhand getötet, im Jahr rund 200 Millionen.

Auch in die EU werden Haie in großer Anzahl importiert. Deutschland ist einer der Hauptimporteure in Europa für Haifischfleisch, denn auch bei uns kommt Hai unter falscher und beschönigender Bezeichnung wie “Kalbsfisch”, “Karbonadenfisch”, “See-Aal”, “See-Stör” oder “Schillerlocken” in den Handel.

Was dem Verbraucher verschwiegen wird: Haifleisch ist hochgradig mit dem gefährlichen Gift Methylquecksilber kontaminiert. Das hat das Toxikologische Institut der Universität Kiel jetzt herausgefunden. Die Botschaft des Filmes ist einfach: Der Verbraucher hat die Macht!

Wir appellieren an die politisch Verantwortlichen umgehend zu handeln! Verbraucherschutz und Tierschutz dürfen nicht weiterhin so mit Füßen getreten werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird im Rahmen Ihres geplanten Projektes “EMOTION FOR THE OCEAN” die skandalöse Haltung der deutschen Regierung zur Profit getriebenen Vernichtung dieser vom Aussterben bedrohten Meerestiere mit geeigneten Mitteln in die Öffentlichkeit bringen.

Tränen und Standing Ovation in Hamburg bei der Film-Premiere “Die Bucht”

Zur Handling: In dem kleinen Ort Taiji in Japan findet hinter Plastikplanen zum Schutz vor Öffentlichkeit das weltweit größte Gemetzel an Delfinen statt. In die Enge einer kleinen Bucht getrieben, werden sie mit Messern und Lanzen abgeschlachtet. Von September bis März töten die japanischen Küstenfischer jedes Jahr über 20.000 Delfine und Kleinwale. Die stärksten und schönsten Meeressäuger werden für Stückpreise bis zu 150.000 US-Dollar an Delfinarien verkauft, um den Rest ihres Lebens in kleinen Betonbecken zu vegetieren.

Der oscarverdächtige Dokumentarfilm läuft ab 22. Oktober 2009 in den deutschen Kinos an. Er erregte in den USA, Kanada und Australien erhebliches Aufsehen und erzielte bisher 13 Filmpreise. Die Kinobesucher/innen waren bei der Premiere in Hamburg von den blutigen Filmszenen, die verdeckt gedreht werden mussten, schockiert und zu Tränen gerührt. Am Ende des Filmes erhielt Ric O’Barry, in den sechziger Jahren Delfintrainer der Fernsehserie “Flipper”, mit seinem Team von den Kinobesuchern minutenlange Standing Ovation.

Als der Filmemacher Louie Psihoyos vor zwei Jahren von dem Delfindrama erfuhr, stand für ihn fest, das blutige Massaker an den sensiblen Meeressäugern der ganzen Welt zugänglich zu machen. Mit Unterwasserkameras, Filmdrohnen, einem Kamerazeppelin, Mikrofonen und Kameras in Steinattrappen versteckt, gelang es, den brutalen und blutigen Delfinfang vor der japanischen Küste zu dokumentieren.

In Deutschland hat O’Barry vor zwei Jahren mit dem Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller das “Wal- und Delfinschutz-Forum” in Hagen-Hohenlimburg gegründet, das inzwischen mit der Organisation “ProWal” von Andreas Morlok und dem Biologen Norbert Kochhan eng zusammen arbeitet.

CDU/CSU, SPD und FDP lehnen weiterhin – trotz massiver Proteste – ein generelles Importverbot von lebenden Delfinen nach Deutschland kategorisch ab!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz steht auf der Seite der Delfine und der o.g. Organisationen und fordert seit langem ein ausnahmsloses Importverbot für alle Meeressäuger nach Deutschland.

Höchste Zeit zum Handeln…

Die Tierschutzpolitik in Deutschland verdient nicht den Namen Tierschutz!

In diesem Monat (Oktober 2009) wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Tierversuchsstatistik für 2008 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2008 die Tierversuchszahlen kontinuierlich angestiegen sind. Es wurden im Namen der Wissenschaft 2.692.890 Millionen Tiere verbraucht. Das sind 3,2 % mehr als im Vorjahr. Erinnert man sich hoffnungsvoll zurück, war es doch Deutschland , welches im Jahr 2002 als erstes Land in der EU den Tierschutz ins Grundgesetz aufgenommen hat. Tierschutz wurde somit zum Staatsziel erhoben. Sieht man sich aber die steigenden Tierversuchszahlen an – im Jahr 1996 waren es laut Statistik 1,5 Millionen Tiere, dann wurde bis heute das Staatsziel Tierschutz auf diesem Gebiet völlig außer acht gelassen. Und was soll man schon von einer Regierung halten, die sich nicht an ihre eigenen Gesetze und Ziele hält?

Weitere Informationen: www.bmelv.de

Ein weiterer Skandal ist, dass die umstrittenen Versuche an Affen an der Universität Bremen nach einer gerichtlichen Entscheidung vorläufig weitergehen können. Als Grund teilte das Bremer Verwaltungsgericht mit, dass eine Unterbrechung der Affenversuche zu einem “irreparablen Schaden” der Grundlagenforschung führen würde. Dieser Vorgang stößt bundesweit auf Interesse, weil es die Frage aufwirft, welches Recht Vorrang hat: das Recht auf Forschungsfreiheit oder der im Grundgesetz als Staatsziel verankerte Tierschutz?

Bundesamt für Naturschutz legt neue Rote Liste vor

Feldhamster, Schreiadler, Brachpieper vom Aussterben bedroht

Alle zehn Jahre erscheint die Rote Liste gefährdeter Arten, die vom Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht wird. Rund ein Drittel der Wirbeltierarten in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet.

Weitere Informationen: www.dradio.de

“Earthlings”

Ein Film über den Umgang mit Tieren –

Machen Sie viele Freunde und Bekannte auf den Film aufmerksam!

Der wichtigste und erfolgreichste Film über unseren Umgang mit Tieren ist wahrscheinlich der Film “Earthlings” (Erdlinge). Er hat schon viele Menschen dazu inspiriert, umzudenken und aktiv zu werden.

Hier geht es zum Film, den Sie sich kostenfrei ansehen können:
www.albert-schweitzer-stiftung.de

Welttierschutztag am 04. Oktober – Tierschutzpolitik unter “Schwarz-Gelb”

Der jährlich am 04. Oktober stattfindende Welttierschutztag ist ein wichtiger Anlass, den Stellenwert des Tierschutzes in unserer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Dabei fällt die diesjährige Bilanz der Tierschutzpolitik der am 27. September abgewählten Großen Koalition überaus negativ aus, denn in allen Bereichen – von der tierquälerischen Massentierhaltung bis zu Tierversuchen – sind ausschließlich Rückschritte zu verzeichnen.

Mit der neu gewählten schwarz-gelben Regierung ist bedauerlicherweise keine Verbesserung im Tierschutz zu erwarten – im Gegenteil! Dazu der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhard Eck: “Die im Vorfeld der Bundestagswahl u.a. an CDU/CSU sowie FDP gerichteten wichtigsten Fragen zum Tierschutz wurden ausnahmslos negativ beantwortet! Weder wird einer Reform des Tierschutzgesetzes zugestimmt noch der Einführung der Tierschutzverbandsklage, die erst die Umsetzung des Grundgesetz-Artikels 20a ermöglicht. Tierversuche auch an Menschenaffen sollen weiter zulässig sein, die “Kleingruppenhaltung” von Hennen in Käfigen, wahrheitswidrig als tierschutzgerecht bezeichnet, wird befürwortet, und auch die Kaninchen werden weiterhin in viel zu kleinen Käfigen dahinvegetieren. Die Liste von Grausamkeiten gegenüber Tieren könnte noch beliebig fortgeführt werden.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird dieser nun schon über Jahre andauernden Entwicklung, bei der Tierschutz und Tierrechte mit Füßen getreten werden, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften entgegensteuern. Dabei weiß sie die Bevölkerung in zunehmendem Maße hinter sich, wie der kontinuierliche Stimmenzuwachs bei den vergangenen Wahlen dokumentiert. “Im Jahr 2010 werden wir”, so führt Eck weiter aus, “zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit anderen Parteien und mit den Tierschutzorganisationen die tierfeindliche Politik von CDU/CSU und FDP im Rahmen unserer gemeinsamen Möglichkeiten mit geeigneten Mitteln attackieren.”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Weltvegetariertag 2009 – Magdeburg bemüht sich, erste Stadt mit “Vegi-Tag” zu werden

Der Weltvegetariertag ist ein internationaler Aktionstag, der jeweils am 1. Oktober stattfindet. Er wurde 1977 auf dem Welt-Vegetarier-Kongress in Schottland von der “North American Vegetarian Society” eingeführt, um die Vorzüge einer vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Seitdem geht es mit der vegetarischen Idee steil bergauf – in Deutschland ernähren sich mittlerweile rund 5 bis 6 Mio. Menschen vegetarisch, viele darunter auch vegan. Für die meisten Vegetarier und Veganer sind Tierschutzaspekte der Grund für ihre Ernährungsweise.

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bemüht sich, die vegetarisch/vegane Idee zu fördern, denn würde jeder Deutsche einen fleischfreien Tag pro Woche einlegen, wäre damit rund 157 Millionen Tieren pro Jahr das Leben gerettet.

Deshalb wurde durch unsere Partei im Stadtrat von Magdeburg angeregt, einen offiziellen “Vegi-Tag” einzuführen. Magdeburg ist auf dem besten Weg, noch in diesem Jahr einen Stadtratsbeschluss herbeizuführen.

Noch sind einige Klippen zu umschiffen, gilt es doch, alle Stadtratsfraktionen, die Gastronomie für diese außergewöhnliche Idee zu gewinnen und die Bedenken einiger ortsansässiger Fleischereien auszuräumen, die gegen die Einführung eines fleischfreien Wochentages nach dem Beispiel von Gent (Belgien) protestiert haben.

Christine Engelschall

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main