Krisen in der Welt – Krieg, Hunger, Vertreibungen beenden!

Die größte humanitäre Krise erlebt derzeit der Sudan: Seit Ausbruch des Krieges im April 2023 verloren mindestens 140.000 Menschen ihr Leben aufgrund der Kampfhandlungen.

Berichten zufolge sind zusätzlich bereits über 500.000 Kinder infolge des Krieges verhungert. Continue reading “Krisen in der Welt – Krieg, Hunger, Vertreibungen beenden!”

Tierschutzpartei Berlin fordert besseren Schutz vor häuslicher Gewalt!

Der Landesverband Berlin der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) fordert anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25.11.2025 einen besseren Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt¹ und eine Rücknahme der geplanten Kürzungen in Berlin. Damit Frauen besser geschützt werden können, braucht es mehr Prävention, Bildung und Hilfsangebote.

Konsequenter Gewaltschutz für Betroffene
„Jede Frau, die Gewalt erlebt, ist eine zu viel“, mahnt die Landesvorsitzende und Sozial- und Traumapädagogin Nicole Porm. „Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Istanbul-Konvention verpflichtet Deutschland eigentlich dazu, diese Gewalt konsequent zu bekämpfen und Betroffene zu schützen. Doch trotz dieser Vorgaben bedeuten die geplanten Kürzungen in Berlin einen weiteren Einschnitt in ohnehin chronisch unterfinanzierte Unterstützungssysteme: Frauenhäuser, Beratungsstellen und Gewaltschutzprojekte arbeiten schon jetzt an ihrer Belastungsgrenze.“

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Gleichstellung plant die Mittel im nächsten Jahr um 2 % zu kürzen. Dabei steigen die Zahlen häuslicher Gewalt gegen Frauen stetig. Für einige Projekte sind es Kürzungen bis zu 10 %, da steigende Kosten durch Gehalts- und Mieterhöhungen und andere Ausgaben nicht berücksichtigt wurden². Das heißt, dass hunderte Schutzbedürftige abgewiesen werden müssen, was bereits jetzt geschieht. Die Istanbul-Konvention verpflichtet 2,5 Frauenhausplätze pro 10.000 Einwohner:innen bereitzustellen. Berlin erreicht davon aktuell nur etwa die Hälfte.

Investitionen statt Kürzungen
„Wer Gewalt wirklich beenden will, muss investieren – in Prävention, Bildung und den Ausbau von Hilfsangeboten für Betroffene“, fordert die Landesvorsitzende Porm. „Dazu gehören intersektionale, inklusive Frauenhäuser und Schutzwohnungen, niedrigschwellige Beratungsangebote, professionelle Unterstützung bei digitaler Gewalt sowie Schulprogramme, die früh dazu befähigen, stereotype Rollenbilder³ zu hinterfragen, Grenzen zu respektieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.“

¹ 70 % der Opfer häuslicher Gewalt sind Frauen. Polizei Berlin: Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2024. S. 35.
² Oda Tischewski: „Dann müssen Frauen abgewiesen werden“. rbb24, 27.10.2025.
³ Über 75 % der Täter häuslicher Gewalt sind Männer. Bundeskriminalamt: Häusliche Gewalt. Bundeslagebild 2024. S. 4.

SCHREDDERN IST KEINE “PFLEGE DES STRASSENBEGLEITGRÜNS”

Wir verurteilen die vielerorts praktizierte Art sogenannter “Grünpflege” als massiven Eingriff in Natur und Artenvielfalt: Radikales Schreddern, Häckseln und Mulchen von Hecken und Feldrainen zerstört wertvolle Lebensräume und führt zu ökologischen Schäden, die sich über Jahre hinweg auswirkten.

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Antibiotikaresistenzen – Ein Risiko für uns alle!

Wenn Bakterien, Viren & Co. unempfindlich gegen Medikamente werden, wirken lebenswichtige Antibiotika nicht mehr – Infektionen können tödlich enden.

Ein Haupttreiber: Massiver Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung.

Resistente Keime gelangen über Fleisch, Gülle, Luft und Böden auch zu uns Menschen. Continue reading “Antibiotikaresistenzen – Ein Risiko für uns alle!”

Privates Feuerwerk verbieten!

Jedes Jahr leiden Wild- und Haustiere unter lauten Böllern. Feuerwerkskörper verschmutzen zudem die Umwelt und gefährden Menschen. Deshalb fordern wir ein generelles Verbot von privatem Feuerwerk!

Stattdessen setzen wir auf kontrollierte, umweltfreundliche und geräuscharme öffentliche Alternativen – langfristig ersetzt durch Drohnen- oder Laser-Shows. Zudem braucht es mehr Aufklärung über die gravierenden Folgen von Feuerwerk. Continue reading “Privates Feuerwerk verbieten!”

Pressemitteilung: Tierschutzpartei warnt: „Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“ 

Tierschutzpartei warnt: „Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“ 

München, 20. November 2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ verurteilt die zunehmenden illegalen Tötungen von Bibern und die Zerstörung ihrer Lebensräume aufs Schärfste. Der Biber ist nach EU-Recht streng geschützt – und spielt eine zentrale Rolle für stabile Ökosysteme und klimafeste Landschaften. 

„Der heimliche Krieg gegen den Biber ist ökologisch falsch und rechtlich Unrecht“, erklärt Dennis Landgraf, Bundesvorsitzender und Pressesprecher. „Was als Schaden dargestellt wird, ist in Wahrheit die Rückkehr natürlicher Prozesse, die wir angesichts von Artensterben, Klimakrise und Wasserknappheit dringender brauchen denn je.“ 

Biber schaffen Artenvielfalt, verbessern die Wasserrückhaltung, stabilisieren Landschaften in Trockenphasen und mindern Hochwassergefahren. Diese ökologischen Leistungen sind wissenschaftlich umfassend belegt. Unsere sogenannten Kulturlandschaften seien keine natürlichen Idealzustände, so die Partei, sondern menschengemachte Systeme, die ohne ständige Eingriffe kaum stabil bleiben. 

Die Tierschutzpartei fordert daher: 

  • moderne, wissenschaftlich fundierte Konfliktlösungen, 
  • technische Schutzmaßnahmen, 
  • faire Unterstützung für Landnutzerinnen und Landnutzer, 
  • und konsequentes Vorgehen gegen illegale Tötungen. 

„Wer Biber beseitigt, löst keine Probleme – er verschärft sie. Der Biber ist kein Störfaktor, sondern ein unverzichtbarer Teil unserer Gewässerökologie“, so Dennis Landgraf. 

Der Schutz des Bibers sei nicht nur gesetzliche Verpflichtung, sondern eine Investition in eine widerstandsfähige, lebendige Natur. 

20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet. Sie legt wesentliche Grundlagen zum Schutz von Kindern weltweit fest und zeigt deren Wichtigkeit auf. Elementare Aussagen sind Überleben und Entwicklung, Nichtdiskriminierung sowie die Wahrung der Interessen der Kinder und deren Beteiligung.

Laut UNICEF leben rund 473 Millionen Kinder weltweit in Krisengebieten, in denen nicht nur das Überleben nicht mehr garantiert ist, sondern auch die gesunde Entwicklung durch Flucht und Vertreibung, durch Hunger und fehlendem Zugang zu sauberem Wasser.

Aber auch hierzulande werden Kinder ihrer Rechte beraubt durch Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung und nicht zuletzt durch Armut.

Laut Statistischem Bundesamt ist jedes siebte Kind in Deutschland armutsgefährdet. Armut geht einher mit unzureichendem Wohnraum, Mangel an gesunder Ernährung und an ausreichend schützender Kleidung. Auch die gesellschaftliche Teilhabe ist erschwert, weil der Zugang zu Bildung und Einrichtungen wie Sportvereinen oft mit großen Hürden verbunden ist.

Fehlstart für den neuen OB in Sachen Umwelt- und Tierschutz – Europaabgeordneter Everding kritisiert Kaloutis Feuerwerks-Wunsch scharf

Gemeinsame Presseerklärung des Europaabgeordneten Sebastian Everding (Tierschutzpartei Dortmund) und der Ratsfraktion Die Linke & Tierschutzpartei – Dortmund, 19.11. 2025

Mit großem Kopfschütteln hat der Dortmunder Europageordnete Sebastian Everding den „ausdrücklichen Wunsch“ des neuen Oberbürgermeisters Alexander Kalouti (CDU) nach einer offiziellen Böllerei vom Rathausdach auf der Silvesterparty wahrgenommen:

„Wenn der Bürgermeister ein zentrales Feuerwerk will, sollte er konsequent die private Böllerei verbieten. Ich kann diese Entscheidung nur dann nachvollziehen, wenn er die hochgiftige Feinstaubbelastung und den brutalen Lärm im Rest der Stadt an Silvester eindämmt. Dass jeder Mensch in Dortmund ein Feuerwerk will, wie er behauptet, ist schlicht falsch. So zeigt der OB nur, dass er keine Nachrichten liest und offenbar mit den wenigsten Menschen in Dortmund spricht.”

„Hätte er vorher auch nur mit einem Herrchen oder Frauchen von Dortmunder Haustieren gesprochen oder mit Menschen, die sich in unserer Stadt für den Wildtierschutz einsetzen oder im Rettungsdienst tätig sind, hätte er diese Aussage bestimmt nicht gemacht”, ergänzt Helmut Pruß, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der neuen Fraktion „Die Linke & Tierschutzpartei“.

Die Unterstützung wächst, um die riskanten und wirtschaftlich negativen Silvesterfeuerwerke einzuschränken. Eine große Mehrheit der Bundesbürger*innen ist laut Umfragen mittlerweile gegen die gefährliche Silvester-Böllerei. Auch immer mehr große Organisationen – von Berliner Gewerkschaft der Polizei über die Bundesärztekammer bis zum Deutschen Tierschutzbund – fordern ein Ende des privaten Feuerwerks. Europaweit ist dieses in vielen Regionen seit langem stark eingeschränkt, die Niederlande, die Region Brüssel und die Stadt Luxemburg haben ein vollständiges privates Böllerverbot durchgesetzt.

Europaabgeordneter Everding der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) legt dem Oberbürgermeister abschließend ans Herz: „Schauen Sie einmal über Ihren Tellerrand nach Brüssel oder Amsterdam. Dort sehen Sie, wie moderne Stadtpolitik zu diesem Thema gemacht wird.“ Everding plant in Kürze, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NRW mit einem Schreiben um Ihre Hilfe zu bitten, um Verletzungen, Schäden, Risiken und damit Kosten für Menschen, Tiere und Natur rund um den Jahreswechsel zu verringern.

Für Pressefotos:
https://multimedia.europarl.europa.eu/en/search?tab=photos&person=15990&photoType=26&page=1

Bitte denkt an Igel-Durchgänge in euren Gärten!

Viele Menschen möchten ihren Garten sicher einzäunen – doch für unsere heimischen Igel wird genau das schnell zur Todesfalle.

Fehlende Durchgänge in Zäunen führen dazu, dass:

  • Igel stecken bleiben, weil sie versuchen, durch viel zu enge Maschen oder Spalten zu schlüpfen.
  • Igel auf ihrer nächtlichen Futtersuche nicht weiterkommen, denn ihr Revier umfasst mehrere Gärten.
  • Igel sich dabei schwer verletzen oder sogar qualvoll sterben.

Ein kleiner Aufwand kann hier Großes bewirken:

➡️ Ein 13 x 13 cm großer Durchgang im Zaun reicht bereits aus, damit Igel sicher passieren können.
➡️ Bitte achtet besonders bei Bodengittern, Maschendraht und engmaschigen Metallzäunen auf Gefahrenstellen.
➡️ Sprecht auch mit euren Nachbar:innen, denn Igelschutz funktioniert nur gemeinsam.

Wir alle teilen uns diesen Lebensraum.

Lasst uns dafür sorgen, dass Igel sicher wandern, fressen und leben können. 🦔❤️