Wir haben es satt! – Demo vor dem Bundeskanzleramt

An der Großdemonstration gegen Agrarfabriken nahmen am Samstag, den 21. Januar 2012, trotz schlechten Wetters mehr als 23 000 Menschen teil. Der Demonstrationszug bewegte sich vom Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt, wo unzählige Organisationen und Vereine sowie etliche Parteien ihre Informationsstände aufgebaut hatten.

Von unserer Partei waren der Bundesvorsitzende Stefan Eck, Margret Giese, Artur Kalka, Michael Bode, Michael Marx, Martin Schumann, Sabine Pankau, Danny Picken, Marita Adler, Rosemarie Worgull, Anneliese Müller und viele andere Mitglieder vor Ort vertreten.

whes1Diese große Demonstration war ein deutliches Signal der Bürger/innen dieses Landes an die „Merkel-Regierung“, ihre Agrarpolitik, die bisher nur im Interesse der Konzerne und Gewinn-Maximierung steht, zu verändern.

Wir haben es satt! – Demo vor dem Bundeskanzleramt

An der Großdemonstration gegen Agrarfabriken nahmen am Samstag, den 21. Januar 2012, trotz schlechten Wetters mehr als 23 000 Menschen teil. Der Demonstrationszug bewegte sich vom Hauptbahnhof zum Bundeskanzleramt, wo unzählige Organisationen und Vereine sowie etliche Parteien ihre Informationsstände aufgebaut hatten.

Von unserer Partei waren der Bundesvorsitzende Stefan Eck, Margret Giese, Artur Kalka, Michael Bode, Michael Marx, Martin Schumann, Sabine Pankau, Danny Picken, Marita Adler, Rosemarie Worgull, Anneliese Müller und viele andere Mitglieder vor Ort vertreten.

Diese große Demonstration war ein deutliches Signal der Bürger/innen dieses Landes an die „Merkel-Regierung“, ihre Agrarpolitik, die bisher nur im Interesse der Konzerne und Gewinn-Maximierung steht, zu verändern.

PETA Deutschland e.V. erstattet Strafanzeige gegen Veterinärbehörden

Elefant Mausi hat bis zum letzten Atemzug gelitten – Protestieren Sie mit uns!

Elefantin Mausi aus dem Circus Voyage ist am 17. Januar 2012 auf einem mindestens 10 Stunden andauernden Tiertransport unter elenden Bedingungen gestorben.

Zahlreiche Veterinärbehörden und Gutachter haben Mausis lebensgefährlichen Zustand abgestritten und stets die Weiterfahrt im Circus Voyage erlaubt. PETA Deutschland e.V. erstattet jetzt Strafanzeige gegen die zahlreichen Veterinärbehörden, die den Gesundheitszustand von Mausi auf der Circus-Voyage-Tournee 2011/2012 trotz eines offensichtlich lebensbedrohlichen Zustandes wider besseren Wissens stets als ausreichend bezeichnet haben. (Hier weiter lesen und bitte am Protest teilnehmen!)

„Tiergerecht“ ist weiter kein Thema beim BMELV

Anmerkungen zu dem geplanten Gesetzentwurf des BMELV zur Eindämmung der Antibiotika-Resistenzen

In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 10.01.2012 werden die geplanten Änderungen und Verbesserungen vorgestellt, die dafür sorgen sollen, dass der Verbraucher in Zukunft besser vor der Entstehung sogenannter Antibiotika-Resistenzen geschützt wird.

Darin spricht das Ministerium vollmundig davon, dass der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung in Zukunft auf das „notwendige Maß“, das zur gezielten Behandlung von Krankheiten nötig ist, beschränkt werden soll. Außerdem sollen den Ländern weitreichende Befugnisse an die Hand gegeben werden, um durch verstärkte Überwachung und Kontrollen Missbrauch zu verhindern.

Mit keinem Wort – lapidar wird nur von einer Verbesserung der Haltungsbedingungen gesprochen, um eine Ansteckungsgefahr untereinander zu erschweren – wird in der Pressemitteilung allerdings darauf hingewiesen, dass das wirksamste Mittel, das auch verhältnismäßig leicht zu kontrollieren sei, eine massive Reduzierung der Bestandsdichte in den Tierproduktionshallen wäre – bis mindestens hin zur bäuerlichen Landwirtschaft. Denn damit würde man endlich auch mal etwas für den Tierschutz tun. Wichtig wäre auch eine Abkehr von den derzeit verwendeten Hühnerrassen, die nur daraufhin gezüchtet wurden, möglichst viel Brustfleisch in einer möglichst kurzen Zeit zu liefern. Die etwa 30 Tage, die so ein degeneriertes Huhn bis zur Schlachtreife zu leben hat, müssen halt – auch durch den Einsatz von Antibiotika – irgendwie „durchgestanden“ werden.

Aber da mit der billig produzierten Ware „Huhn“ sehr viel Geld verdient werden kann, steht zu befürchten, dass die derzeit von Bund und Ländern diskutierte Gesetzesänderung selbst im Falle, dass sie beschlossen wird, nicht viel Erleichterung für die Tiere aber auch kaum eine Reduzierung der steigenden Antibiotika-Resistenzen bringen wird. Dazu fehlt einfach der politische Wille der Verantwortlichen: Tierrechte und ökonomischer Erfolg lassen sich halt schwer unter einen Hut bringen. Daran wird auch die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“, die auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt werden soll, nichts ändern. Denn um zu erkennen, dass es für Niemanden gut geschweige denn gesund sein kann, die Nutztiere auf engstem Raum qualvoll einzupferchen, braucht man eigentlich nur ein bisschen gesunden Menschenverstand.

Direktwahl des Bundespräsidenten

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz befürwortet eine Direktwahl des Bundespräsidenten u. a. aus folgenden Gründen:

1. Es ist mit dem von ihr vertretenen Demokratieverständnis unvereinbar, dass, wie bisher, parteipolitisches Kalkül darüber entscheidet, welche Persönlichkeit in das höchste Amt im Staat gewählt wird.

2. Die direkte Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger stärkt das Amt und ist – angesichts der sich ausbreitenden Politikverdrossenheit – eine vertrauensbildende Maßnahme von herausragender Bedeutung.

3. Die Gefahr von Fehlbesetzungen ist durch die Direktwahl geringer, denn Offenheit auf Seiten der jeweiligen Bewerber/innen ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass sich die Bevölkerung ein Urteil bilden kann.

4. Durch die stärkere Bindung an das Votum der Bürgerinnen und Bürger ist ein Rücktritt des Bundespräsidenten im Falle von schwerwiegenden Verfehlungen eine naheliegende Konsequenz.

Nachtrag zu News: Urteil in Rumänien

Euthanasiegesetz vor rumänischem Verfassungsgericht gescheitert

Laut ETN / Newsletter vom 13.01.2012 hat das rumänische Verfassungsgericht am 11.01.2012 ein Gesetz abgelehnt, das die Tötung herrenloser Straßenhunde bereits nach nur drei Tagen im Tierheim erlauben sollte, wenn in der Zeit kein neues Zuhause gefunden wird.

Die Tötung von Straßenhunden nach dem weiterhin geltenden Tierschutzgesetz bleibt illegal.

Trotzdem gibt es noch keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn Rumänien eines der modernsten Tierschutzgesetze hat, wird die Einhaltung nicht kontrolliert. Nach Beobachtungen des ETN geht das Töten der Straßenhunde unverändert weiter. Dieses Vorgehen entspricht der Entwicklung der letzten Jahre und Monate. Bis zu 10 Millionen Straßenhunde wurden seit 2004 in Rumänien systematisch auf bestialische Art und Weise ermordet. Auf die Population der Straßenhunde hatte dies keinen Einfluss. Allein in Bukarest gibt es Hunderttausende Streuner, trotz dieser Tötungsaktionen seitens der Regierung. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass nur flächendeckende Kastrationsaktionen helfen, die Zahl der Straßentiere nachhaltig einzuschränken. Ein Beweis dafür findet sich in der nordrumänischen Stadt Oradea, in der seit über acht Jahren konsequent kastriert wird. Heute findet man dort kaum noch Straßentiere. Trotzdem folgen rumänische Behörden diesem Modell nicht, da die Tötung von Streunern weiterhin ein lukratives Geschäft für Ämter und Privatleute ist.

Ukraine: Staatlich organisierter Massenmord an Hunden

“Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde”

In der Ukraine gibt es laut Angaben anerkannter Tierschutzorganisationen rund 200 000 Streunerhunde, in den großen Städten wie Kiew und Lwiw bis zu 15 000. Ihr Leben war mehr ein Kampf ums Überleben, von den örtlichen Ordnungs- und Veterinärämtern wurden sie nicht verfolgt. Doch herrenlose Hunde passen nun nicht mehr ins Straßenbild, da die Fußball-Europameisterschaft dort stattfindet und die ganze Welt zuschaut. Deshalb läuft seit einiger Zeit ein staatlicher organisierter Massenmord an den Hunden dieses osteuropäischen Landes ab. Gerüchten zufolge erhalten „Hundejäger“ in den EM-Städten 25,00 Euro Kopfgeld pro getötetes Tier von der Regierung. Die Kommunen wollen sich dazu nicht äußern. Es ist jedoch bekannt, dass die “Hundejäger” sogar mit mobilen Verbrennungsöfen unterwegs sind, mit denen die Tiere – sogar bei lebendigem Leibe – „umweltfreundlich“ entsorgt werden.

Durch die facebook-Gruppierung „Fair Play“ ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, eine bundesweite Protestaktion in 14 deutschen Städten zu organisieren. “Fair Play” hat auch die FIFA und die UEFA über das Hundemassaker in Kenntnis gesetzt. Der Deutsche Fußballbund, die FIFA und der Veranstalter der EM 2012, die UEFA, haben die Regierung der Ukraine aufgefordert, die Tötungsaktionen umgehend einzustellen und sich Hilfe von Internationalen Tierschutzorganisationen einzuholen, um dem Problem der Streunerhunde Herr zu werden. Die UEFA hat aber für die Straßenhunde nur wenig Geld und Herz übrig. 600 Millionen Euro kostete sie der Stadionumbau in Kiew – für die Kastration der Straßenhunde wurden gerade einmal 17 200 Euro gezahlt.

 

Um das Tierleid zu beenden, ist jetzt gemeinsames Handeln angesagt!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Kooperationspartner „Fair Play“ unterstützen – sei es durch die Teilnahme an den geplanten Demonstrationen oder durch die Verbreitung von Informationsmaterial. Am 11. Februar 2012 wird der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck bei der Großdemonstration in Frankfurt am Main anwesend sein und eine Rede halten.

Wir rufen hiermit die Bürger/innen dieses Landes auf, Partei für die Straßenhunde in der Ukraine zu ergreifen!

Die moralische Größe einer Nation erkennt man am Umgang mit ihren Tieren, sagte einmal Mahatma Gandhi. Was von der moralischen Größe der Ukraine, der FIFA und der UEFA zu halten ist, möge jeder selbst entscheiden…

 

Alle Termine zur bundesweiten Protestaktion “Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde” finden Sie in unserem Terminkalender.

Demo Frankfurt am Main:

11.02.2012, An der Hauptwache / 13:00 – 17:30 Uhr

Weitere Infos und alle Städte-Termine finden Sie (hier)