Streunerhunde und Katzen sind keine wilden Tiere!

Eine akute Meldung von “Vier Pfoten” – Wir unterstützen die Protestaktion mit Postkarte von “Vier Pfoten” – machen auch Sie mit!

“Ein neues EU-Tierschutzgesetz sorgt derzeit für Wirbel: Darin wird nämlich zwischen Haustieren und Streunertieren unterschieden. Streuner werden gar als Wildtiere klassifiziert, was eine Verschlechterung des Rechtsschutzes der Tiere nach sich ziehen würde. VIER PFOTEN kritisiert diesen vorläufigen Gesetzesentwurf aufs Schärfste, denn dies würde es sehr einfach machen, streunende oder freilaufende Tiere im Bedarfsfall bei der Jagd zu erschießen.

Positive Entwicklung: Es wird eine europaweite Chip- und Registrierungspflicht für Hunde gefordert. Dies wäre nicht nur ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel, sondern würde auch das Aussetzen von Hunden und Katzen schwieriger machen.

Die Diskussionen zum neuen EU- Tierschutzgesetz passieren hinter verschlossenen Türen im Europäischen Parlament und im Europäischen Rat. Wohl auch um die falsche Definition von Streunertieren ungehindert durchzusetzen. VIER PFOTEN hat sich daher entschieden, für EU-Bürger und Tiere die Stimme noch lauter und deutlicher zu erheben: Hier an der Protestaktion mit Postkarten teilnehmen! Diese richten sich an die betreffenden Institutionen der EU bzw. an die Ländervertreter im Rat. Damit sind alle EU-Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen
und digitale Postkarten an die zuständigen EU-Kommissare und EU-Parlamentarier zu verschicken!”

Die wichtigsten Adressen hier:

Europäische Kommission Brüssel
Rue de la Loi / Wetstraat 200
B-1049 Brüssel

Europäisches Parlament
Rue Wiertz 60
B-1047 Brüssel

08.01.2015: Blutbad in Paris

Je suis Charlie!

Der gestrige Terroranschlag in Paris auf das französische Satieremagazin “Charlie Hebdo”, bei dem 12 Menschen brutal ermordet wurden, ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit, den wir aufs Schärfste verurteilen!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht den Menschen in Frankreich ihr tiefstes Mitgefühl aus; wir trauern mit Euch und schließen uns an: “Je suis Charlie”.

Es ist völlig unfassbar, wozu Menschen fähig sind…

Terror in Paris: Der Angriff auf “Charlie Hebdo” – Eine Rekonstruktion + Videodokumentation von Spiegelonline

Aktionsbündnis: Tiere gehören nicht zum Circus!

Wir sind dabei!

Unter der Mitwirkung unseres Ehrenmitglieds Ingrid van Bergen, unseres Bundesvorsitzenden Horst Wester mit seiner Tochter Sidney und unseres Bundesvorstandsmitglieds Bettina Jung entstand dieses Video für das Aktionsbündnis “Tiere gehören nicht zum Zirkus”!

Wir engagieren uns mit dieser Botschaft und im direkten Einsatz vor Ort für Manegen ohne Tiere!

 

 

07.01.2015: Rettet das Huhn bittet um Hilfe!

Wir veröffentlichen den akuten Hilferuf von “Rettet das Huhn

“Liebe Freunde von Rettet das Huhn!

Gestern hat uns der Betreiber des Bodenhaltungsbetriebs in NRW (von dem wir zweimal jährlich je 1600 ausgediente Hennen übernehmen) mitgeteilt, dass er den Ausstallungstermin vom 14. März vorverlegen wird auf den 31.Januar!!!!

Wir sind völlig perplex über diese böse Überraschung und wirklich hilflos, denn es gibt von unserer Seite aus keine Verhandlungsmöglichkeit.

Entweder wir akzeptieren den Termin und holen die Hennen ab, oder er schickt sie zum Schlachter.

Wir haben den 14.März fest eingeplant und müssen nun sehr spontan und kurzfristig umplanen, das gesamte Ausstallungsteam und alle Transporte in die verschiedenen Bundesländer schon in drei Wochen bereit haben!

Das werden wir schaffen , das ist sicher!

Großes großes Problem ist aber die Anzahl der Hühner!!

Wir haben bisher erst für knapp die Hälfte der Hühner feste Platzzusagen, da wir ja davon ausgegangen sind, dass wir noch zweieinhalb Monate Vermittlungzeit haben!

Circa 800 Hennen sind im Moment also noch ohne Platz!!

Der Betreiber überlässt uns wie immer nur entweder alle oder kein einziges Huhn und wir werden natürlich ALLE 1600 abholen!

Hühner, die wir nicht bis zum 31. Januar vermitteln können, werden wir in einer Notunterkunft unterbringen, aber das ist natürlich keine Dauerlösung und wird uns auch mit hohen Futterkosten belasten, wenn es viele Tiere sind….

Bitte meldet Euch also schnellstens, wenn Ihr noch Plätze habt und einige Hühner aufnehmen könnt! Es ist wirklich so DRINGEND wie noch nie!

Bitte auch Pflegeplätze bzw. Übergangsplätze bis zur Vermittlung anbieten, wenn Ihr die Möglichkeit habt!

Die Hennen kommen aus Bodenhaltung, kennen keine Temperaturen unter 20 Grad, kein Tageslicht und werden in schwachem Zustand und größtenteils schlecht befiedert sein. Ein gut isolierter und beheizbarer Stall ( dick eingestreut und mit Wärmelampe) ist also auf jeden Fall nötig! Hühnerpullis könnt Ihr bei uns bekommen, damit die besonders schwachen und nackten die ersten Wochen gut eingepackt überstehen.

An der Rettung sind die Vermittler aus Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Niedersachsen und Bremen beteiligt. Solltet Ihr aus anderen Bundesländern kommen, meldet Euch bitte trotzdem bei mir, damit wir sehen können, ob wir einen Transport in Eure Richtung organisieren können.

Leitet diese Mail großzügig weiter und fragt befreundete Tierfreunde oder tierliebe Hühnerhalter.

Und drückt uns und den Hühnern die Daumen!

Eure Steffi von Rettet das Huhn”

“Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!”

24.01.2015: Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion in Berlin – Taiji/Delfine

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden den Protest von Aktion Fair Play in Berlin unterstützen. Am 24. Januar 2015 werden wir wieder nach Berlin reisen um dort an dem Protest teilzunehmen.

Wir haben bereits am 29.08.14 begonnen viele Unterschriften für die Unterschriften-Rolle zu sammeln , welche wir am 24. Januar in Berlin an die Veranstalter übergeben werden, welche diese dann in der Botschaft abgeben werden.

Die Aktion Fair Play Berlin möchte erneut zum friedlichen Protest mit Demomarsch von der japanischen Botschaft bis zum Japanfest an der Urania, gegen das grauenhafte Delfintöten in Taiji/Japan und den japanischen Walfang aufrufen.

Hier Video von der Taiji-Demo in Berlin aus dem Jahr 2014 ansehen.

2014 war kein gutes Jahr für den Artenschutz

Mensch verursacht gerade das weltweit größte Artensterben

Wie aus einem Kurzbericht der Freien Presse vom 30.12.2014 hervorgeht, waren Eisbären, Haie, Tiger, Elefanten, Monarchfalter, Bonobos, Nashörner, Lemuren und Walrösser die Verlierer beim Artenschutz.

Wilderei, Lebensraumverlust, Klimawandel und Raubbau an der Natur setzen der globalen biologischen Vielfalt stark zu.

Einen positiven Aufwärtstrend gab es bei den Blauwalen und Berggorillas, die von Schutzgebieten profitieren.

In Deutschland sind die Biene, der Kiebitz und der Otter stark bedroht.

Artenschutz beginnt bereits vor der eigenen Haustür; bitte informieren Sie sich bei Naturschutzorganisationen, was man als Einzelner für den aktiven Artenschutz tun kann.

17.01.2015: Großdemo “Wir haben es satt” in Berlin

Großdemo unter dem Motto: Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Für die Agrarwende!

Unsere Partei ist diesbezüglich bereits in der Planungsphase: Wie in den vergangenen Jahren wollen mehrere Parteimitglieder wieder mit Transparenten und Fahnen beim Demomarsch dabei sein.

Termin: Samstag, 17. Januar 2015, ab 12 Uhr
Ort: Berlin. Auftakt am Potsdamer Platz, Demozug zum Kanzleramt, Abschlusskundgebung

Veranstalter und weitere Infos: Wir haben es satt

Stellungnahme des Bundesvorstandes zum Rück- und Austritt Stefan B. Ecks und weiterer Vorstandsmitglieder

Viele mögen im Moment geschockt oder zumindest überrascht sein, dass Stefan Eck (und einige weitere Partei- und Vorstandsmitglieder, die sich solidarisch mit ihm gezeigt haben) zum Jahreswechsel seinen Rücktritt von seinen Parteiämtern und seinen gleichzeitigen Austritt aus der Partei bekannt gegeben hat. Dies ist natürlich auch für den noch amtierenden Bundesvorstand überraschend gekommen, obwohl sich ideologische und strukturelle Differenzen im Bundesvorstand bereits seit der EU-Wahl gezeigt und im Laufe der letzten Zeit manifestiert hatten.

Diese Differenzen waren so schwerwiegend, dass einige Vorstandsmitglieder anscheinend nur noch den Rücktritt als mögliche Option gesehen haben.

Sehr bedauerlich ist die Tatsache, dass Herr Eck und einige andere Personen nun meinen, sie müssten, um selbst möglichst vorteilhaft dazustehen, die Partei, die sie selbst durch ihr Vorstandsamt getragen und mitgeführt haben, nun mit Schmutz bewerfen und dadurch gezielt in ihrem Ansehen zu beschädigen. Im Zuge dessen werden ungeheuerliche Vorwürfe (allerdings sehr allgemein und pauschal gehalten) erhoben, auf die wir im Folgenden kurz eingehen möchten. Wichtig ist dabei aber vor allem die Tatsache, dass die Verantwortlichen in der Partei seit jeher alles Erdenkliche unternehmen, um einer Unterwanderung von rechts massiv entgegenzutreten.

Von großer Bedeutung für die Entwicklung bis zum heutigen Tage sind aber auch zwei Faktoren: Zum einen ist ein EU-Mandat ein Fulltime-Job und Stefan Eck hätte möglicherweise schon früher die Zügel im Parteivorstand abgeben müssen. Dies hätte natürlich bedeutet, dass sein direkter Einfluss auf die Vorstandsarbeit verringert worden wäre. Dies hat er bis zuletzt vehement verhindert. Dadurch hätte die Partei aber schon in den letzten Monaten die Chance gehabt, sich weiterzuentwickeln. Und Stefan Eck hätte sich, wie er jetzt selbst feststellt, intensiver um die Tierschutzbelange in Brüssel kümmern können.
Zum Zweiten wäre auch eine strikte Trennung zwischen seinem persönlich ausgeübten Mandat (das er nun auch parteilos weiter ausüben darf und wird, wie er selbst betont hat) und der politischen Arbeit in der Bundespartei nötig gewesen (Stichwort: Trennung von Amt und Mandat, wie dies etwa in anderen Parteien verpflichtend geregelt ist.). Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz muss sich in der politischen Arbeit ganz gezielt auf ihre Kernthemen konzentrieren und darf sich nicht davon leiten lassen, ob es bspw. eine gezielte Einflussnahme seitens der Linksfraktion aus Brüssel gibt. Diese war aber zuletzt bereits deutlich erkennbar und hat ebenfalls zu sehr starken Spannungen geführt. Die Partei hat sehr viele Mitglieder und Unterstützer, die weder dem linken noch dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, denn das Hauptanliegen der Partei muss der Kampf für die Tiere sein. Dafür wurde die Partei gegründet und in diesem Punkt muss sie auch konsequent bleiben.

Nun zur Stellungnahme bez. der erhobenen Vorwürfe in der Begründung von Herrn Eck auf seiner persönlichen Facebook-Seite.

Zitat von Stefan Eck:

1. Im Bundesvorstand gibt es eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Mitgliedern, bei denen weder die Einsicht noch der Wille vorhanden ist, sich von Parteimitgliedern oder Personen in ihrem politischen Umfeld mit rechtspopulistischer oder sogar rechtsextremer Vergangenheit konsequent zu distanzieren und jedwede Kooperation mit ihnen abzulehnen. Ich kann aufgrund meiner innersten Überzeugung und als überzeugtes Mitglied der Fraktion GUE/NGL keiner Partei angehören, die dies duldet.

Zu 1.) Leider gibt es immer wieder – gerade im Bereich des Tierschutzes – Probleme mit rechtslastiger Unterwanderung. Dieser Problematik versucht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz seit längerer Zeit (gerade auch massiv auf das Bestreben der jetzt mit Vorwürfen überzogenen Vorstandsmitglieder hin) dadurch Herr zu werden, dass man versucht, Neueintritte in die Partei sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls Anträge eher abzulehnen, wenn es Bedenken bez. der Gesinnung der Antragssteller gibt. Ein Parteimitglied kann und sollte aber nur dann zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es die Grundsätze der Partei bewusst verletzt oder ignoriert oder gegen die Parteisatzung verstößt. Konkret gab es in der Vergangenheit einige wenige Beispiele dafür, dass bei Parteimitgliedern der Verdacht der Rechtslastigkeit aufkam. Gegen diese wurde dann selbstverständlich konsequent – im Rahmen der Möglichkeiten des Parteiengesetzes – vorgegangen.

Zitat von Stefan Eck:

2. Es ist in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – dies ist nicht nur meine Wahrnehmung, sondern auch diejenige vieler wichtiger Funktionsträger und aktiver Parteimitglieder – zu einer inakzeptablen “Rechtsoffenheit” und einer leichtfertigen Integration von Personen mit rechtspopulistischem, anti-emanzipatorischem oder sogar faschistischem Gedankengut gekommen. In einem Fall kam es bereits zu einer Annäherung und Kooperation mit einer politischen Vereinigung (Freie Wähler Düsseldorf), bei der ein Teil der wichtigsten Funktionsträger eine eindeutig rechtspopulistische / rechtsextreme Vergangenheit hat. Aus meiner Sicht haben sich diese Personen, die angeblich mit ihrer rechtsextremen / rechtspopulistischen Vergangenheit abgeschlossen haben, nicht genügend von ihrer Ideologie und ihrem ehemaligen rechten Umfeld entfernt. Mit solchen Menschen möchte ich nicht zusammenarbeiten.

Zu 2.) Hier soll auch wieder der Eindruck erweckt werden, es gäbe viele Fälle von Parteimitgliedern, die rechtspopulistisches, anti-emanzipatorisches oder faschistisches Gedankengut vertreten und dass es viele Funktionsträger gäbe, die dies auch noch unterstützen. Solche pauschalen Aussagen sind armselig! Da sich Stefan Eck wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen möchte, um nicht evtl. wegen Falschaussage oder Verleumdung verklagt zu werden, werden hier einfach Pauschalvorwürfe erhoben, die jeder Grundlage entbehren. Zu dem Fall „Ratsgruppe Düsseldorf“ ist Folgendes zu sagen: Claudia Krüger, unsere Ratsfrau im Düsseldorfer Stadtrat ist ein Bündnis mit der Ratsfrau der Freien Wähler, Frau Chomicha El Fassi (gebürtige Marokkanerin und Muslimin) eingegangen und macht nunmehr gemeinsam mit ihr eine sehr gute Tierschutz-, Umwelt- und Integrationsarbeit im Düsseldorfer Stadtrat – im übrigen ganz im Sinne der Parteigrundsätze. Nicht zu verleugnen ist, dass Jürgen Krüger, Claudia Krügers Ehemann, früher einmal Republikaner war. Alleine dies als Grund für Parteimaßnahmen gegen sie ins Feld zu führen, wäre aber eine Art Sippenhaftung, speziell nachdem es aufgrund der Arbeit in Düsseldorf keinerlei Vorwürfe gibt. Zudem engagiert sich die Ratsgruppe seit Gründung aktiv gegen rechte Bewegungen in Düsseldorf und für die multikulturelle Gesellschaft.
Torsten Lemmer, der als Angestellter die Geschäfte der Ratsgruppe führt, hat zwar eine rechte Vergangenheit, mit dieser aber schon seit nunmehr 8 Jahren öffentlich abgeschlossen und nimmt keinerlei negativen Einfluss auf die inhaltliche Arbeit der Ratsgruppe. Dies wird der Bundesvorstand natürlich auch weiterhin intensiv beobachten und im Bedarfsfall reagieren.

Zitat von Stefan Eck:

3. Gleichzeitig wurde von derselben Gruppe im Bundesvorstand geduldet, dass ein hier nicht näher betitelter Verein mit äußerst fragwürdigen „Arbeitsmethoden“ die Partei Mensch Umwelt Tierschutz dazu benutzt, im Kielwasser von Tierschutz- oder Parteiveranstaltungen Vereinsspenden und neue Vereinsmitglieder zu werben. Ich kann diese Vorgehensweise des Bundesvorstandes nicht mittragen, da dies dem Ansehen der Partei und ihren Mitgliedern abträglich ist.

Zu 3.) Auf die Arbeitsmethoden des „nicht näher betitelten Vereins“ einzugehen verbietet sich alleine schon wegen der Nichtbetitelung und fehlender Beweise für diese Vorwürfe. Das sind lediglich populistische Aussagen, die jeglicher faktischer Grundlage entbehren. Die Verantwortlichen im Bundesvorstand würden keinerlei Ungereimtheiten in Bezug auf den Umgang mit Spenden und bei der Mitgliederwerbung in der Partei dulden.

Zitat von Stefan Eck:

4. Wichtige Informationen bezüglich rechtslastiger und menschenverachtender Verlautbarungen verschiedener Funktionsträger und Parteimitglieder wurden mit Absicht einem Teil des Bundesvorstandes über Monate verschwiegen oder heruntergespielt, wodurch ein zeitnahes Handeln unterblieben ist.

Zu 4.) Auch dies sind leider Behauptungen, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Sämtliche verfügbaren Informationen wurden immer dem gesamten Bundesvorstand zur Kenntnis gebracht. Wenn manche (ehemaligen) Vorstandsmitglieder nicht genügend Zeit oder Kapazität hatten, um diese zu lesen und/oder sich ausreichend selbst über Sachlagen zu informieren, dann sollten diese sich das selbst ankreiden.

Zitat von Stefan Eck:

5. Die permanenten Auseinandersetzungen bezüglich der oben genannten Punkte führte auch dazu, dass meine parlamentarische Arbeit als EU-Abgeordneter darunter gelitten hat, was ich meinen Wählerinnen und Wählern gegenüber nicht länger verantworten kann. Die divergierenden Sichtweisen innerhalb des Bundesvorstandes zu diesen Themen sind dermaßen eskaliert, dass ein Teil des Bundesvorstandes und ihre Mitläufer sogar nicht davor zurückschreckten, mit gezielten Diskreditierungen und Unterstellungen gegen mich in der Öffentlichkeit zu agieren. Ich möchte nicht mit Personen zusammenarbeiten, die jegliche Achtung gegenüber anderen Menschen aus parteistrategischen Gründen verloren haben.

Zu 5.) Leider zielt Stefan Eck hier aus seiner persönlichen Frustration heraus sehr tief unter die Gürtellinie mit seinen pauschalen und ebenfalls nicht näher betitelten Anschuldigungen. Viele Vorstands- und Parteimitglieder sind gleichfalls vom Verhalten des Herrn Eck seit Monaten zutiefst frustriert und haben trotzdem während dieser ganzen Zeit keinerlei öffentliche Kritik geübt, weil die Einigkeit einer Partei nach außen sehr wichtig ist. Da Herr Eck aber anscheinend seit geraumer Zeit mehr sein EU-Mandat und weniger die Partei im Blick hatte, kann man den internen Widerstand einiger Vorstandsmitglieder durchaus verstehen. Wahrscheinlich ist eine Trennung unter diesen Gesichtspunkten für alle Seiten die beste Lösung.

Der amtierende Bundesvorstand möchte abschließend zum Ausdruck bringen, dass die derzeitige Entwicklung weder für die Tiere noch für die weitere Entwicklung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz negativ sein muss – im Gegenteil! Stefan Eck kann sich unabhängig und ganz gezielt auf die Möglichkeiten konzentrieren, im EU-Parlament möglichst viel für die Menschen, die Tiere und die Umwelt zu erreichen und die Partei kann einen Weg der Modernisierung beschreiten, der in mancher Hinsicht notwendig und überfällig ist. Gerade die verstärkte Einbeziehung der Parteibasis ist dem Bundesvorstand ein ganz besonderes Anliegen. So hatte diese auf dem vergangenen Bundesparteitag mit großer Mehrheit einen Initiativantrag aus den Reihen derer, die Stefan Eck nun zu diffamieren versucht, angenommen, der verhinderte, dass die Partei den Philosophen Peter Singer als Namensgeber für einen Preis verwendet, der an Menschen ausgegeben wird, die sich für Tierrechte stark machen. Dies war wichtig, da Peter Singer Tierversuche rechtfertigt, wenn diese mehr Menschen helfen, als Tiere dafür “verwendet” werden, was gegen eines der zentralen Ziele der Partei seit ihrer Gründung verstößt. Wir fordern die Abschaffung jeglicher Tierversuche ohne Wenn und Aber. Stefan Eck hatte auf diesem Parteitag der Basis bereits gedroht: “Wenn die Partei diesen Preis ablehnt, muss ich mir überlegen, ob das noch meine Partei ist“.
Dennoch danken wir allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für alles Positive, das sie in der Vergangenheit für die Partei geleistet haben.

Wir wünschen allen Parteimitgliedern, Unterstützern und Interessierten ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 und garantieren weiterhin, alles zu tun, um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Dies bedeutet, dass wir verstärkten Wert auf Basisdemokratie und Transparenz legen werden. Wir laden Euch ein, diesen Weg der Erneuerung gemeinsam mit uns zu gehen.

gez. der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Ein Lichtblick für die Schweine!

Verwaltungsgericht bestätigt Verbot der Schweinezucht gegen Straathof

Magdeburg: Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat ein Schweinehaltungsverbot gegen den Züchter Adrianus Straathof bestätigt. Das Gericht lehnte nach eigenen Angaben am Montag einen Eilantrag des Schweinezüchters gegen das Verbot des Landkreises Jerichower Land ab. (Zum Artikel)