Jhonny und Juana

Wenn das Gute siegt

Menschen sind oft unbarmherzig, wenn es um ihre eigene Spezies oder um Tiere geht. Aber immer wieder hören und lesen wir weltweit von Menschen, die barmherzig und hilfsbereit zur Stelle eilen, wenn Menschen oder Tiere in Gefahr sind.

Hier nun zum Wochenbeginn eine zu Tränen rührende Geschichte mit Happy End, die sich in Südamerika zugetragen hat. Das Ereignis soll uns daran erinnern, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, die bereit sind, anderen Lebewesen, die in Not geraten sind, zu helfen.

Danke an ALLE, die sich für Schwache und Hilfsbedürftige einsetzen!

Wie unterscheide ich Kunstfell von Echtpelz?

Peta informiert

Es ist nicht immer leicht Kunstfell von Echtpelz zu unterscheiden. Auch Preis und Etikett sind dazu nicht immer aussagekräftig genug, weil, so Peta, oft Kunstfell teurer ist als Billigechtpelz. Deshalb gibt die Tierrechtsorganisation Tipps, wie man echtes von unechtem „Material“ unterscheiden kann.

Echtpelz: Beim Pusten geht das Deckhaar zur Seite, darunter kommt gekräuselte, feine Unterwolle zum Vorschein. Zieht man die Haare auseinander, sieht man das Leder.

Kunstfell / Echtpelz: Beim gekauften Kleidungsstück Haare ausreißen und anzünden: Kunsthaar/fell schmilzt wie Plastik. Echtpelz hinterlässt beim Verbrennen einen Horngeruch.

Anmerkung: Falls Sie die Partei Mensch Umwelt Tierschutz aktiv bei der Aufklärung von Pelz unterstützen wollen, dann können Sie im Vorstandssekretariat (sekretariat@tierschutzpartei.de) unsere Flugblätter “Ob an Mützen, Jacken oder Schuhen: Echt-Pelz bedeutet immer unendliches Tierleid!” bestellen und an potenzielle Pelz-Träger/innen verteilen.

Künstlicher Multiorgan-Chip kann Tierversuche ersetzen

Tierversuche – Ein schwarzes Verbrechen, aber es gibt Hoffnung in der tierversuchsfreien Forschung

Mehr als 3 Millionen Tiere werden jedes Jahr in Deutschland in Tierversuchen „verbraucht“, d.h. alle 10 Sekunden leidet und stirbt ein Tier in Deutschland im Tierversuch. Die Dunkelziffer ist laut „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ weitaus höher. Wirklich leiden und sterben in deutschen Laboren jährlich 7,7 Millionen Tiere!

Nach wie vor werden Tierversuche in Deutschland mit Steuergeldern subventioniert. Mindestens 2,7 Milliarden Euro werden allein der Deutschen Forschungsgemeinschaft aus Steuergeldern für Tierversuche zur Verfügung gestellt – für die tierversuchsfreie Forschung stehen im Gegensatz dazu nur schlappe 4 – 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Dabei sind sich Wissenschaftler und Experten schon lange einig, dass Tierversuche auf den Menschen nicht übertragbar und bereits heute weitgehend überflüssig sind.

Laut „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ sterben jährlich in Deutschland 58 000 Menschen an den Nebenwirkungen tierversuchserprobter Arzneimittel.

Es geht auch anders

Wissenschaftler arbeiten daran, Alternativen zu Tierversuchen zu entwickeln, um die qualvollen und nicht zu rechtfertigenden Experimente an Tieren zu ersetzen.

Wie aus einem zukunftsweisenden Bericht hervorgeht, haben jetzt Forscher „eine neuartige Lösung entwickelt, die Tierversuche in der medizinischen Forschung oder in der Kosmetikindustrie überflüssig machen könnte“. Diese Wissenschaftler wurden für ihre neue entwickelte Chiptechnik mit dem Tierschutz-Forschungspreis 2014 ausgezeichnet.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert seit Beginn ihrer Gründung die Abschaffung von Tierversuchen; ferner setzen wir uns dafür ein, dass der tierversuchsfreien Forschung weitaus höhere staatliche Gelder bereitgestellt werden, als derzeit von staatlicher Seite praktiziert wird! Ethische Werte, wissenschaftliche Erkenntnisse und mehrheitliche Forderungen (die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Tierversuche ab) müssen auch finanziell für die Forschung ohne Tierversuche honoriert werden.

Artenschutz – Vogelschlag an Glas

Millionen von Wildvögeln prallen jedes Jahr in Europa gegen Fensterscheiben oder Glasfassaden, verletzen sich schwer oder sterben dadurch. Grund: Glas können sie nicht erkennen!

Falls Sie auch schon Zeuge von toten Vögeln an Ihren Fensterscheiben oder Glastüren wurden, dann lesen hier, welche Tipps der Bund empfiehlt, damit auch an Ihren Glasscheiben keine Vögel mehr so leicht ums Leben kommen.

Direktanfragen beim BUND: glas.vogelschutz@bund.net

TV-Tipp: Brauchen Tiere Menschenrechte?

Der Meeresbiologe und Verhaltensforscher Dr. Karsten Brensing behauptet: “Tiere haben eine Persönlichkeit wie Menschen, daher müssen wir sie auch so behandeln.” Der Schweizer Rechtsanwalt Antoine Goetschel gibt Tieren eine eigene Stimme – vor Gericht. Zu den Mandanten des “Rechtsanwalts für Tierschutz in Strafsachen” zählten schon Schlangen, Hunde, Fische, Heim- und Nutztiere.

13.02.2015 | 14:15 Uhr | rbb Fernsehen
Planet Wissen: Brauchen Tiere Menschenrechte?
Moderation: Birgit Klaus, Dennis Wilms

13.02.2015 | 15:00 Uhr | WDR Fernsehen

13.02.2015 | 16:00 Uhr | EinsPlus

14.02.2015 | 07:50 Uhr | WDR Fernsehen

15.02.2015 | 08:00 Uhr | hr-fernsehen

Schockierendes Tierquäler-Video

Tierschützer drehen heimlich auf Schlachthof

Heimliche Aufnahmen von Tierschützern, die in einem Schlachthof in Staffordshire, einer Grafschaft in England, gefilmt wurden, zeigen die schrecklichen Qualen von Nutztieren, bevor sie zur Schlachtbank geführt werden und das unermessliche Leid, dem die Tiere vor ihrer Tötung ausgesetzt sind. (Hier zum Bericht und Video)

Anmerkung der Redaktion: Daran wird sich erst was ändern, wenn Menschen keine Tiere mehr ausbeuten. Auf diesen Tag arbeiten wir hin, jeden Tag. Helft uns! Es ist nicht schwer vegan zu leben und sich für Tiere einzusetzen! Werdet Mitglied und kämpft mit uns zusammen!

Steigt die Fleischproduktion, steigt das Tierleid – Fleischproduktion in Deutschland steigt weiter

Eine niederschmetternde Mitteilung vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden (Lesen Sie hier)

 

LV Ba-Wü diskutiert mit “Mehr Demokratie” über Landtagswahlrecht

Am Samstag, den 07.02.2015, waren 3 Mitglieder unseres Landesverbandes Baden-Württemberg der Einladung von „Mehr Demokratie e.V.“ zu einer Diskussionsrunde gefolgt, in der erörtert werden sollte, wie man das älteste Landtagswahlrecht, welches alle Parteien außer die CDU benachteiligt, demokratischer machen könne. Dabei wurden u.a. folgende Punkte inhaltlich diskutiert:

  • Zusätzliche Landesliste
  • Landesliste statt Wahlkreise
  • Ersatzstimme
  • Präferenzwahlverfahren
  • Reduzierung der benötigten Unterstützungsunterschriften
    u.a.

Es stellte sich folgende Strategie heraus:

  1. In dieser Legislaturperiode wird vmtl. ein Paket zur Vereinfachung von Bürgerbeteiligung verabschiedet. Dieses wird als Grundlage für das weitere Vorgehen herangezogen.
  2. Es wird davon ausgegangen, dass am Ende ein Volksentscheid notwendig wird, um das Wahlrecht demokratischer zu machen.
  3. Zur Sammlung der dafür benötigten Unterschriften wird ein möglichst breites Bündnis angestrebt.

Am 23.3.2015 wird es einen Folgetermin geben, bei dem die Weichen für ein breites Bündnis gestellt werden sollen. Wir bleiben dran und arbeiten weiter darauf hin, dass auch endlich die Tiere eine Stimme im Landtag bekommen. Zur kommenden Landtagswahl 2016 wird dies jedoch nicht mehr möglich sein und auch eine Klage gegen die Prozenthürde ist aussichtslos, da diese in der Verfassung festgeschrieben ist.

Franziskus erntet Kritik – Moralische Instanz der Gläubigen gibt sich unmoralisch

Ohrfeige verboten, Klaps erlaubt?

Der Papst, der wegen seiner Volksnähe und spontanen Art beliebt ist, sorgte in Deutschland Anfang Februar mit einer Bemerkung zur Gewalt gegen Kinder für Aufregung. Er befürwortet: Ein „Klaps“ für Kinder sei in Ordnung.

Tatsächlich finden sich in der Bibel (Sirach 30,12 und Buch der Sprüche) mehrfach Hinweise zur Züchtigung von Jungen. Diese Schriften stammen sogar noch aus einer vorchristlichen Zeit und wurden in den Kanon des Alten Testamentes übernommen.

Heute leben wir im 21. Jahrhundert – und spätestens nachdem Katharina Rutschky mit ihrem Buch “Schwarze Pädagogik” eine gesellschaftspolitisch weitgreifende Kritik an einem permissiven Erziehungsstil und einer repressiven Pädagogik als Ganzem geübt hat, sollte nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Gewalt, die Kinder in kirchlichen Einrichtungen auch noch in jüngster Zeit erfahren haben, sexualisierte Gewalt und die Gewalt in Kinderheimen, das Schlagen von Kindern nicht noch bestärkt, sondern scharf verurteilt werden.

Der Papst sollte daran erinnert werden, dass die UN-Kinderrechtskonventionen beinhalten, Kinder “vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenzufügung oder Misshandlung (…)” durch entsprechende gesetzliche, administrative und soziale Maßnahmen zu bewahren.

“Ein wesentlicher Bestandteil einer Erziehung zur Gewaltfreiheit ist der einfühlsame, respektvolle Umgang mit dem Tier als Mitgeschöpf.” (Grundsatzprogramm Partei Mensch Umwelt Tierschutz, 6.1 Familienpolitik)

Dem eigenen Kind gegenüber Vorbild zu sein, heißt von jeglicher Form der körperlichen oder seelischen Gewaltanwendung Abstand zu nehmen. Ohne Ausnahme.

Wenn der Beruf Tierärzte fertig macht

Ein Artikel in der “Berliner Zeitung” von Hilal Sezgin

“Fehlbetäubungen, zappelnde Rinder, trächtige Kühe und ihre zuckenden Föten, halb aufgesprengte Schädel, Schweine, die die „Betäubungsgondel“ mit dem Kohlendioxid im Todeskampf zum Wackeln bringen. Noch jemand Appetit auf Fleisch? Weiter…