Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern

Wir Plakatieren momentan…

Seit einer Woche läuft in Mecklenburg-Vorpommern der Wahlkampf der Tierschutzpartei auf Hochtouren. Die Mitglieder des Landesverbandes und Kandidaten_innen plakatieren fleißig im ganzen Land.

Wer schon mal plakatiert hat, weiß, wie Zeit- und teilweise Kräfteintensiv diese öffentlichkeitswirksame Arbeit vor und nach den Wahlen sein kann. Wer dem Landesverband beim Plakatieren an der frischen und rauhen Ostseeluft mithelfen möchte, ist sehr gerne willkommen und kann sich bei Robert Gabel in der Landesgeschäftsstelle in Greifswald melden. Jede Hilfe wird dankbar angenommen.

Der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle der Tierschutzpartei drücken dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für einen gelungenen und unübersehbaren Wahlkampf fest die Daumen und wünschen für den 4. September zur Landtagswahl ein gutes und zufriedenstellendes Wahlergebnis!

Eure Bundesgeschäftsstelle

Nachtrag: Hier der ausführliche Erfahrungsbericht zum Wahlkampf in MV 2016:

 

 

 

 

 

 

CSD in Freiburg und Stuttgart

Am Sonntag, 31.07.2016, war der Landesverband Baden-Württemberg mit einem Infostand auf der CSD-Hocketse in Stuttgart vertreten.

Diese startete am Samstag, 30.07., nach der Demo-Parade. Am Sonntag gab es dann auch Infostände, wo sich die Besucher der CSD-Hocketse über Vereine, Organisationen und Parteien sowie deren Inhalte bzw. Engagement in der LSBTTIQ-Szene informieren konnten.

Auch der Landesverband Baden-Württemberg der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ war mit einem Stand auf der Kirchstraße vertreten. Neben der Hauptthematik „LSBTTIQ“ wurden auch Tierschutz und Tierrechte sowie vegane Ernährung sehr oft in Gesprächen thematisiert.

Leider gab es auf dem CSD neben Spanferkel und zig Cocktail- und Wurst-Ständen nur sehr wenig Veganes. Daher appellieren wir an dieser Stelle an die Organisator_innen des CSDs, sich in dieser Hinsicht noch weiterzuentwickeln.

Alles in allem war es ein durchaus erfolgreicher Tag. Wir konnten vielen Menschen zeigen, dass uns als einziger Partei in Deutschland sowohl gleiche Rechte für alle Menschen als auch Grundrechte für Tiere sehr am Herzen liegen und wir uns daher u.a. für diese Themen konsequent einsetzen.

Auch auf dem CSD in Freiburg Anfang Juli waren wir mit einem Stand vertreten und auch dort konnten einige gute Gespräche geführt werden.

Veganfreundlichste Städte in Deutschland 2016

Und: Fleischreduzierer_innen sind auf dem Vormarsch

Berlin gilt seit Jahren als veganfreundlichste Stadt unserer Republik schlechthin. Auf Platz zwei mit über 1 Million Einwohnern folgt die Stadt Hamburg und auf Platz drei München. Im Ranking der Städte mit 500 000 bis 1 Million Einwohnern ist auch Dresden mit vertreten.

Falls Sie Lust haben mal wieder eine Städtetour zu machen und ohne große Umstände schnell und möglichst einfach an vielfältiges veganes Essen kommen wollen, dann können Sie sich hier informieren.

Auch erfreulich ist die Tatsache, dass Veggieprodukte auf dem Vormarsch sind. Laut einer Studie des Kölner Institutes für Handelsforschung (IFH) nehmen Veggie-Produkte immer mehr Platz in den Regalen der Supermärkte ein. Angeheizt wird der Markt aber nicht von überzeugten Vegetariern_innen oder Veganern_innen, sondern von den Verbrauchern_innen, die ihren Fleischkonsum reduzieren, so die Gesellschaft für Konsumforschung.

Auch wenn die Zahl der Vegetarier_innen, Veganer_innen und Fleischreduzierer_innen kontinuierlich wächst, sind die Umsätze mit veget. / veganen Lebensmitteln noch sehr gering. Laut dem Institut macht der Umsatz aktuell gerade mal 0,6 Prozent des Lebensmittelmarktes aus.

Aber, so sind sich viele Hersteller einig: Der Trend dürfte mehr als kurzlebig sein und wachsen.

Wir als Partei glauben auch, dass der “Trend” sich bewusst und ohne Tierleid zu ernähren, anhalten und langsam, aber stetig, wachsen wird, weil immer mehr Menschen die schädlichen Auswirkungen, die im Zusammenhang mit dem hohen und verantwortungslosen Fleischkonsum stehen, erkennen. Alles beginnt mit dem ersten Schritt…und wer einmal diesen Schritt in diese Richtung BEWUSST eingeschlagen hat, wird, so glauben wir, nicht wieder umkehren können.

Eure Bundesgeschäftsstelle

Fischernetze aus Plastik auf dem Ostseemeeresboden

Gestern in Exakt auf MDR: „Wie fängt man Fangnetze?“

Fischern kommen jeder Jahr 5000 – 10 000 Fischernetze abhanden. Die Netze, die aus Kunststoff sind, treiben auf dem Meeresboden der Ostsee. Sie sind eine Todesfalle für Fische und andere Meeresbewohner. Feinste Mikroplastikteilchen, die sich von den Kunststoffnetzen im Wasser über viele Jahre ablösen, landen mit als Nahrung in den Mägen der Fische und Menschen.

Meeresbiologen wollen die Geisternetze, die seit vielen Jahrzehnten auf dem Meeresboden treiben, nun bergen, wie im Beitrag gezeigt wurde.

Doch wer soll die Bergung der Netze zahlen? Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt ein Förderprogramm aufgestellt: Fischer sollen 7 Jahre lang hohe finanzielle Zuschüsse für die Bergung von Geisternetzen erhalten.

Hier zur Mediathek zum MDR-Beitrag.

Eure Bundesgeschäftsstelle

 

Tierleid in der chinesischen Zirkusindustrie

Peta deckt auf

Peta Asia hat in der chinesischen Zirkusindustrie recherchiert und aufgedeckt, wie brutal Tiere dort in der „Zirkus-Ausbildung“ behandelt werden. Die Trainingsmethoden, bei denen die Tiere gefügig gemacht werden, um später in der Manege Kunststückchen zur Belustigung der Zuschauer zu vollbringen, sind hart, würdelos, schmerzhaft und brutal!

Die Tiere erfahren bei der Behandlung unsägliches Leid; wenn sie nicht machen, was MENSCH von ihnen verlangt, werden sie geschlagen. Ihr Leben außerhalb der Trainingseinheiten müssen sie in winzigen und kargen Käfigen fristen.

Sehen Sie aber selbst, wie sich der Alltag der Tiere in der chinesischen Zirkusindustrie gestaltet.

Es bricht einen das Herz, solche schmerzlichen Bilder zu sehen. Eins zeigt und beweist es aber wieder einmal mehr, wie emotional kalt und gewissenlos MENSCH sein muss, um sich gegenüber den wehrlosen Tierkindern so verhalten zu können. Wäre ein MENSCH mit Mitgefühl und Gewissen zu solchen Taten fähig?

Bitte verbreiten Sie die Recherche. Danke!

Eure Bundesgeschäftsstelle

Gabor: Leidvolles Leder aus Indien

Petition

Bitte unterzeichnen Sie die Petition von Peta und fordern Sie den deutschen Schuhhersteller Gabor auf, kein Leder aus Indien bei der Produktion zu verwenden. Hier Petition unterzeichnen. Danke!

Bitte finanzieren Sie mit dem Kauf von Lederschuhen kein Tierleid; tragen Sie bitte keine Teile von toten Tieren an Ihren Füßen. Steigen Sie um auf lederfreie Schuh-Alternativen.

Circus Flic Flac arbeitet ohne Tiere – großartig!

Am 5. Oktober 2014 feierte der “Circus Flic Flac” bereits sein 25. jähriges Bestehen mit seiner ungewöhnlichen und anderen Art von Circus. Das Besondere ist dabei, dass der Circus vollständig auf Tiere verzichtet und sein Können anhand von großartigen Artisten, Jongleuren und Clowns unter Beweis stellt.

Die Jubiläumstournee begann 2014 und ist auf zwei Jahre, in insgesamt 40 Städten angesetzt. Umso mehr freuen wir uns, dass der Circus auch in Süddeutschland gastiert.

Vom 18. bis 28. August kann man sich von diesem großartigen und tierleidfreien Circus in Pforzheim, vom 1. bis 11. September in Reutlingen, vom 15. bis 25. September in Hildesheim und vom 29. September bis 9. Oktober in Göttingen überzeugen und sich in diese fantastische Welt entführen lassen.

Weitere Informationen kann man hier erfahren.

Bitte unterstützt den Circus, damit wir ein deutliches Zeichen gegen Tierausbeutung setzen und Menschen und Betriebe ohne Tierleid unterstützen!

Patricia Kopietz / BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche

40 Mio. Schweine tierschutzwidrig betäubt – Update von Peta

Wir haben Peta bei der Verbreitung und Unterzeichnung der Petition “Todeskampf in der Gasgrube” nach unseren Möglichkeiten unterstützt. Peta weist in seinem gestrigen Newsletter darauf hin, dass sie 20 Schlachthöfe angezeigt haben. Außerdem wurde der Todeskampf von Schweinen in der Gasgrube durch Zahlen “sichtbar” gemacht. Zahlen, die man nicht einfach mal so hinnehmen kann, weil hinter jeder einzelnen Zahl ein fühlendes und intelligentes Lebewesen steht.

In Deutschland werden jährlich:

– 60 Millionen Schweine geschlachtet
– 40 Millionen Schweine in Gruben mit CO2-Gas betäubt
– 30 Sekunden langer Todeskampf bis zur Betäubung
– 400.000 Schweine werden lebendig verbrüht

O-Ton Peta: “Das Vergasen von Tieren mit CO2 ist nach Auffassung von PETA mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar, da es zu erheblichen Leiden der Tiere führt! Deshalb haben wir nach ausführlichen Recherchen mehr als 20 Großschlachthöfe wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.”

400.000 Schweine werden jährlich lebendig verbrüht, bis sie elendig sterben und als Schnitzel zum Verkauf angeboten werden. Verbrüht werden, bis der Tod einsetzt, muss ein grausamer Todeskampf sein. Der Vergleich hinkt zwar und steht in keinster Weise zur Relation der Ganzkörperverbrühung bei Schweinen, aber uns schmerzen schon die Finger, wenn wir ungeschützt einen kochend-heißen Topf vom Herd nehmen. Um nichts in der Welt setzen wir ihn so schnell es geht wieder ab, um dem Schmerz zu entkommen. Die Schweine aber, es sind ja NUR Tiere, wie Mensch allzu oft überheblich und abwertend sagt, entkommen dem Brühwasser nicht mehr, und sie sterben letztendlich elendig an ihren Verbrennungen. Warum muten wir “Nutztieren” dieses lebensverachtende Schicksal immer noch zu, obwohl wir doch eigentlich ALLE sensibilisiert sein müssten durch die Medien?

Eure Bundesgeschäftsstelle

Strafverfahren wegen Tierquälerei eingeleitet – Update

Wir veröffentlichen den wichtigen Nachtrag vom “Deutschen Tierschutzbüro” in der Sache “Strafverfahren wegen Tierquälerei” eingeleitet. Das “Deutsche Tierschutzbüro” bittet darum sich an der Aktion vor Gericht zu beteiligen und an der öffentlichen Verhandlung teilzunehmen.

O-Ton “Deutsches Tierschutzbüro”: “Immer wieder haben uns Verbraucher geschildert, dass sie „nur beim Metzger ihres Vertrauens“ und beim „Bauern von nebenan“ ihr Fleisch kaufen. Bei unserer neuesten Recherche haben wir genau hinter die Kulissen solcher „Bauern von nebenan“ geschaut, die das Fleisch bei Metzgern verkaufen. In diversen Schweinemastbetrieben in der Region Zeven (bei Bremen) haben wir die Zustände dokumentiert und am Montag in die Öffentlichkeit gebracht, u. a. hat der NDR in der Sendung MARKT berichtet, einen Mitschnitt der Sendung finden Sie auf unserer Website.

Die Zustände in den Betrieben waren gravierend: blutende Wunden, tote Tiere und der Einsatz von Antibiotika. In einem Betrieb quillt sogar Gülle aus den Spaltenböden, in einem anderen haben sich die Tiere aufgrund der Enge gegenseitig zerkratzt. Besonders schlimm sah es in einem Betrieb aus, der laut hofeigenem Werbeschild für die VION-Edelmarke LandJuwel produziert. Der Betrieb soll ein Vorzeigebetrieb sein, der mit dem „Bauern von nebenan“ wirbt. Wir mussten das Veterinäramt einschalten, doch leider kam für viele der Tiere jede Hilfe zu spät, sie mussten eingeschläfert werden.

Aufgrund unser Strafanzeige muss sich der „Bauer von nebenan“ am 01.08.2016 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass der Tatvorwurf der Tierquälerei erfüllt ist. Es droht eine Freiheitsstrafe. Auch wir sind an der Gerichtsverhandlung beteiligt, so wird Jan Peifer, Gründer vom Deutschen Tierschutzbüro, als Zeuge aussagen. Zudem werden wir eine Aktion vor Gericht durchführen und den Hof des Bauern symbolisch absperren.

Bitte beteiligen Sie sich an der Aktion vor Gericht und nehmen Sie an der öffentlichen Verhandlung teil. Treffpunkt ist um 08:15 Uhr am 01.08.2016 vor dem Amtsgericht Zeven (Auf dem Berge 1 in 27404 Zeven, bei Bremen).”