Verrohung von Kindern mit Segen der Landesregierung: Wir sagen Nein zum “Angelsport”

Wie der Webseite des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen zu entnehmen, wurde am 15./16. Juni 2024 mit ausdrücklicher Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums versucht, Kinder und Jugendliche für den „Angelsport“ zu begeistern. (Siehe https://www.nrw-angelt.de/). In Zukunft soll ein solcher Event, der dazu dient, Kindern und Jugendlichen den Respekt vor Lebewesen und den angeborenen Widerwillen, zu töten, zu nehmen, jährlich stattfinden.

Wir betrachten dies nicht nur als grob tierschutzwidrig, sondern auch als Förderung der Verrohung von Heranwachsenden. Angeln ist so wenig ein “Sport” wie die Hobbyjagd, wehrlosen Opfern werden Angst und Schmerzen zugefügt und letztendlich das Leben genommen aus rein egoistischen Motiven.

Sämtliche Aspekte des Angelns, die in krassem Widerspruch zur Darstellung des Fischereivereins stehen, hat Frau Dr. Beinling von PETA erst kürzlich zusammengetragen: Fische angeln – kein Sport, sondern Tierquälerei?

Auch das deutsche Jugendschutzgesetz ist eindeutig:

7 jugendgefährdende Veranstaltungen und Betriebe
Geht von einer öffentlichen Veranstaltung oder einem Gewerbebetrieb eine Gefährdung für das körperliche,
geistige oder seelische Wohl von Kindern oder Jugendlichen aus, so kann die zuständige Behörde anordnen, dass
der Veranstalter oder Gewerbetreibende Kindern und Jugendlichen die Anwesenheit nicht gestatten darf. Die
Anordnung kann Altersbegrenzungen, Zeitbegrenzungen oder andere Auflagen enthalten, wenn dadurch die
Gefährdung ausgeschlossen oder wesentlich gemindert wird.

Abschnitt 6 / Ahndung von Verstößen / § 27 Strafvorschriften

(2) Ebenso wird bestraft, wer als Veranstalter oder Gewerbetreibender
1. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht und dadurch
wenigstens leichtfertig ein Kind oder eine jugendliche Person in der körperlichen, geistigen oder sittlichen
Entwicklung schwer gefährdet oder
2. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung aus Gewinnsucht begeht oder
beharrlich wiederholt.

Wir fordern die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, die Genehmigung im Sinne des Artikels 20 a unseres Grundgesetzes und des Jugendschutzgesetzes unverzüglich zurückzunehmen und alles zu unterlassen, was dem Schutz von Tieren zuwiderläuft und die Verrohung junger Menschen fördert.

(bs)

Europäische Tierschutzparteien – Abschlussveranstaltung in Paris

Auf Einladung unserer französischen Schwesterpartei  „Parti Animaliste“ nahm unsere Europa-Kandidatin Barbara Schwarz am vergangenen Samstag an der Abschlussveranstaltung der Europa-Kampagne 2024 in Montreuil im Großraum Paris teil.

Leider bei Nieselregen und unerwartet kühlen Temperaturen begann die Veranstaltung mit einem Barbecue auf dem Vorplatz des imposanten Bürgermeisteramtes (Mairie) in Montreuil und mit einer Demo, die auf den Agrarflächenbedarf je nach Ernährungsform hinwies. „Fleischproduktion vernichtet öffentliche Gelder” ist die Aufschrift des Banners, neben dem als Pappfigur der französische Landwirtschaftsminister Geld ins Feuer warf. Hélène Thouy, Spitzenkandidatin zur Europawahl und Gründungsmitglied der Partei, hielt ihre erste flammende Rede an diesem Tage vor Pressevertretern, während ihre Mitstreiter:innen vegane Würstchen grillten (Geschmack hervorragend!), die an Passant:innen – die meist in Frankreich noch etwas weniger mit Veganismus anfangen können, als der Durchschnittsdeutsche – verteilt wurden.

Weiter ging es im Bürgermeisteramt – einem imposanten Bau, augenscheinlich aus den 1920er-Jahren – mit einer Pressekonferenz, bei der Hélène sämtliche Tierschutz-relevanten Themen und den damit zusammenhängenden Umwelt- und Klimaschutz in kürzester Zeit zur Sprache brachte. Mit dabei die Vertreter:innen anderer Tierschutzparteien: Eva aus Spanien, Mandy und Sally aus den Niederlanden, Constance aus Belgien und Barbara aus Deutschland.

Danach ging es zurück in den mittlerweile bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal: Mehr als 300 Teilnehmenden lauschten gebannt sämtlichen Beiträgen, unglaublich mitreißend vorgetragen, u. a. zur Geschichte der Parti Animaliste, die 2016 gegründet wurde, der Gesprächsrunde einiger ihrer EU-Kandidierenden, zu notwendigen Maßnahmen im Tierschutz. Es folgte ein englisch-französischer Austausch mit den Teilnehmerinnen aus dem Ausland (sicherheitshalber war sogar eine Dolmetscherin engagiert) und eine weitere leidenschaftliche Rede der französischen Topkandidatin, Hélène. Stehende Ovationen beendeten um 18:00 Uhr die perfekt organisierte Veranstaltung, die von Douchka Markovic souverän geleitet wurde.

Mit einem veganen Abendessen in bester Gesellschaft, nur gut 200 Meter vom Veranstaltungsort entfernt (wie auch das Hotel, das für die ausländischen Gäste freundlicherweise gebucht worden war), klang der Tag aus:

Herzblut, Leidenschaft und Empathie, das ist es, was die Tiere in Europa benötigen, und worüber die Kandidierenden, der Vorstand, die Mitglieder und Aktivisten der französischen Tierschutzpartei in höchstem Maße verfügen! Es sei der Parti Animaliste gewünscht, die für Frankreich geltende 5-Prozent-Hürde bravourös am kommenden Sonntag zu überwinden. Sie haben es verdient!

Merci, chers collègues de France,

de m’avoir permis de passer cette journée inspirante avec vous !

Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die die Tierschutzpartei bei der Bezirkstagswahl Pfalz gewählt haben.

Bei den mehr als 1000 direkten Gesprächen, von Tür zu Tür und an den Universitäten, haben wir mit den Themen Tierschutz, Erhalt des Pfälzer Waldes, Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Integration, Inklusion und kulturelle Vielfalt überzeugt. Von den 1,4 Millionen wahlberechtigten Rheinland-Pfälzer haben uns 3,8 Prozent gewählt. Wir haben damit einen von den 29 Sitzen im Bezirkstag Pfalz erreicht. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

Unsere Spitzenkadidatin: Manuela Baker-Kriebel

Tierleid beenden! Umwelt und Natur schützen!

 

„Ich setze mich besonders für Tierschutz, den Erhalt des Pfälzer Waldes, die Demokratie und die Wertschätzung des Ehrenamts ein. Zudem liegen mir soziale Gerechtigkeit, Integration und kulturelle Vielfalt am Herzen. Beruflich bin ich als Gymnasiallehrerin tätig und war lange Zeit Beauftragte für bürgerschaftliches Engagement in Mannheim. Meine Kompetenzen umfassen pädagogische Fähigkeiten, Empathie und interkulturelle Dialogfähigkeit.

Die Pfalz bedeutet mir viel, besonders wegen ihrer Vielfalt und des Pfälzerwaldes als wichtiges Naturgebiet. Ich engagiere mich für die Tierschutzpartei, weil sie die Themen Tierschutz, Umweltschutz und Mitgefühl in den Vordergrund stellt und für das Recht aller Lebewesen auf ein würdiges Leben eintritt.”

 

 

Unsere weiteren Kandidierenden:

Platz 2: Cyrus Mobasheri (Klimaliste)
Platz 3: Barbara Schwarz (Tierschutzpartei)
Platz 4: Bernd Kriebel (Tierschutzpartei)
Platz 5: Nora Hawwa (Tierschutzpartei)

 


Unsere Forderungen:

 


UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen
Das Biosphärenreservat und seine Tiere schützen!

Der Pfälzerwald verdient unseren vollen Schutz. Als Teil des grenzübergreifenden Biosphärenreservats mit den Nordvogesen, steht er für die harmonische Koexistenz von Mensch und Natur. Unsere Vision ist es, diesen einzigartigen Lebensraum vor kommerzieller Ausbeutung zu bewahren und zu einem echten Nationalpark zu entwickeln, in dem Wildtiere frei und in Frieden leben und Bäume wachsen können. Das heißt: Keine Abholzung, keine Jagd. Wir setzen uns entschieden dafür ein, dass sämtliche Formen der Holzwirtschaft und Jagd im Biosphärenreservat untersagt werden. Durch den Schutz dieser Region fördern wir die Biodiversität und ermöglichen es den Wäldern, sich selbst zu regenerieren. Das ist der Schlüssel zu einem stabilen Ökosystem, das sowohl lokale als auch globale Umweltbedingungen verbessert. Wir verpflichten uns, die Schönheit des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen für kommende Generationen vollständig zu erhalten.

 

 



Landwirtschaft: Ethisch, Nachhaltig, Tierleidfrei
Neuausrichtung der Agrarausbildung – Für eine Landwirtschaft ohne Tierhaltung und Tierversuche!

Die konventionelle Landwirtschaft, wie wir sie kennen, nähert sich einem notwendigen Ende. Um diesem Wandel gerecht zu werden, muss die Aus- und Weiterbildung unserer Landwirt:innen radikal verändert werden. Wir stehen für eine Zukunft, in der Landwirtschaft nicht nur nachhaltig, sondern auch ethisch unbedenklich ist. Wir fordern eine Neuorientierung der Lehrinhalte an der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle sowie eine umfassende Überarbeitung des Lehrplans, die den Fokus auf nachhaltige biologisch-pflanzliche Landwirtschaft legt. Der neue Lehrplan soll insbesondere Methoden umfassen, die ohne Tierhaltung auskommen und somit Tierleid vermeiden. Dies beinhaltet auch eine Abkehr von veralteten Praktiken wie den Tierversuchen landwirtschaftlich genutzter Tiere, die in modernen und ethischen Bildungseinrichtungen keinen Platz mehr haben dürfen.

 

 



Inklusion ist mehr als ein Menschenrecht
Umfassende Barrierefreiheit und Lebensräume für Mensch und Tier!

Inklusion ist ein fundamentales Menschenrecht, das jedoch weit über die menschlichen Bedürfnisse hinausgeht. Es umfasst auch die Verantwortung, unsere Umwelt so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen aller Lebewesen gerecht wird. Bei der Freigabe öffentlicher Mittel setzen wir uns daher nicht nur für Barrierefreiheit für Menschen ein, sondern auch für die Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer tierischen Mitbewohner.Wir fordern, dass bei der Planung und Umsetzung öffentlich geförderter Projekte auch Lebensräume für Tiere integriert werden. Dies beinhaltet die Installation von Vogelhäusern auf Dächern, die Schaffung von sicheren Ruheplätzen für Katzen auf Balkonen und die Einrichtung von Hundeparks in Wohngegenden. Durch solche Maßnahmen fördern wir ein inklusives Zusammenleben, das die Vielfalt und das Wohlergehen aller städtischen Bewohner – menschlich und tierisch – berücksichtigt.
Ein Schritt auf dem Weg zu einer integrativen Gesellschaft, die allen Mitgliedern, unabhängig von ihrer Spezies, Respekt und Fürsorge entgegenbringt.

 



Das Unrecht nicht vergessen
Erinnerung ist ein Fundament der Demokratie!

Unsere Demokratie baut auf den Lehren der Vergangenheit auf. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die Schattenzeiten unserer Geschichte nicht vergessen, denn nur durch ein waches Erinnern können wir die Wiederkehr dunkler Zeiten verhindern. Die Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von jüdischen Mitbürger:innen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuellen und politisch Andersdenkenden in Rheinland-Pfalz bildet einen zentralen Pfeiler unserer kulturellen und politischen Identität. Wir verpflichten uns, das Gedenken an diese Opfer rechter Gewaltherrschaft wachzuhalten und zu fördern. Das geschieht nicht nur durch Bildungsprogramme und Gedenkstätten, sondern auch durch die aktive Auseinandersetzung mit unserem historischen Erbe in der öffentlichen Diskussion. Demokratie ist ein stetiger Prozess, der durch jede Wahl erneut bestätigt und gestärkt werden muss. Mit dem Hambacher Schloss als Symbol für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, fordern wir alle Bürger:innen auf, sich aktiv für die Bewahrung und Stärkung unserer Demokratie einzusetzen.

 



Kein Privileg: Kultur für alle
Zugängliche und bezahlbare Kultur – Herzstück der Pfälzer Identität!

Kunst, Kultur und Geschichte sind die Säulen, die die einzigartige Identität der Pfalz prägen. Sie sind tief verwurzelt im täglichen Leben unserer Gemeinschaft, wo fast jeder jemanden kennt, der malt, Theater spielt oder literarische Werke schafft. Um diese lebendigen Ausdrucksformen des geistigen und kulturellen Schaffens zu bewahren, müssen wir sie aktiv unterstützen und fördern. Wir setzen uns dafür ein, dass die kulturellen Einrichtungen wie Museen, Theater, Orchester und Bibliotheken im Bezirksverband für alle Menschen offenstehen. Kultur muss bezahlbar und für jeden zugänglich bleiben. Wir fordern, dass jeder Einwohner und jede Einwohnerin der Region mindestens einmal im Jahr die Möglichkeit erhält, kostenfrei Theateraufführungen, Museumsbesuche oder VHS-Kurse zu erleben. Durch solche Maßnahmen stellen wir sicher, dass Kultur nicht an finanziellen Hürden scheitert, sondern als gemeinsames Gut gefeiert und genutzt wird.

 

 


Pfalzwerke und Energiewende: Lokal Verantwortung übernehmen
Eine nachhaltige Zukunft – Der Bezirksverband Pfalz als Wegbereiter der Energiewende!

Als Hauptaktionär der Pfalzwerke mit einem Anteil von 52,1 % hat der Bezirksverband Pfalz eine entscheidende Rolle in der Gestaltung der Energiezukunft. Es ist unsere Aufgabe und Verantwortung, den regionalen Klimaschutz voranzutreiben und die lokale Produktion erneuerbarer Energien zu stärken. Der kommunale Energieversorger steht hierbei an vorderster Front, um beispielhaft den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu gestalten. Derzeit wird der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen durch den unzureichenden Zustand unseres eigenen Stromnetzes behindert. Das betrifft insbesondere den Bau von Photovoltaikanlagen, die Installation von Wärmepumpen und die Schaffung von Lademöglichkeiten für Elektroautos. Um diese Hürden zu überwinden, fordern wir eine deutliche Erhöhung der Investitionen in die Infrastruktur. Nur so können wir sicherstellen, dass die Pfalzwerke als regionaler Energieversorger ihre Rolle effektiv erfüllen und aktiv zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen. Wir setzen uns dafür ein, dass der Bezirksverband Pfalz seinen        Einfluss im Aufsichtsrat nutzt, um die notwendigen Veränderungen durchzusetzen und die Pfalzwerke zu einem Vorreiter der Energiewende zu machen. Es ist Zeit, in eine nachhaltige Infrastruktur zu investieren, die den künftigen Generationen dient und gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Region heute verbessert.

 



Pfalz digitalisieren
Moderne Verwaltung für eine starke Wirtschaft!

Die Notwendigkeit der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung steht außer Frage, wenn wir die Wirtschaft der Pfalz wettbewerbsfähig und zukunftsfähig halten wollen. Eine moderne, effiziente und benutzerfreundliche Verwaltung bildet den Grundstein für dynamische wirtschaftliche Entwicklung und eine verbesserte Interaktion zwischen Kommunen und Unternehmen. Wir setzen uns für die Optimierung und Digitalisierung aller Verwaltungsprozesse ein. Das beinhaltet die Einführung digitaler Dienste, die es Unternehmen und Bürger:innen ermöglichen, Verwaltungsleistungen schnell und unkompliziert online abzurufen, was die Bearbeitungszeiten verkürzt und die Transparenz erhöht. Es ist zudem essentiell, dass die Kommunen über ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen verfügen, um eine hochwertige Verwaltungsarbeit zu gewährleisten. Wir fordern eine angemessene Ausstattung der Kommunen, um den Anforderungen einer digitalen Ära gerecht zu werden und den Wirtschaftsstandort Pfalz zu stärken.

 



Fachkräfte für die Pfalz
Weichenstellung für eine innovative Zukunft!

In ganz Rheinland-Pfalz herrscht ein akuter Fachkräftemangel, der verschiedene Sektoren betrifft und eine zentrale Herausforderung für die Entwicklung unserer Wirtschaft darstellt. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, ist es essentiell, dass unsere Unternehmen attraktive und zukunftsorientierte Arbeitsbedingungen bieten, die über traditionelle Anreize hinausgehen. Moderne Arbeitskonzepte wie flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten werden immer mehr zur Norm. Zudem gewinnen innovative Leistungen für Mitarbeiter:innen an Bedeutung, die nicht nur die Arbeitgeberattraktivität erhöhen, sondern auch das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Menschen in Unternehmen signifikant verbessern. Die Förderung fortschrittlicher Arbeitsmodelle und die Unterstützung durch entsprechende Rahmenbedingungen sind entscheidend, um Rheinland-Pfalz als attraktiven Arbeitsort zu etablieren. Durch die Schaffung eines anregenden Arbeitsumfeldes und die Implementierung von Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse der Fachkräfte abgestimmt sind, stärken wir die Bindung an regionale Unternehmen und fördern die langfristige Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts.

 



Für eine bunte Pfalz
Vielfalt und Akzeptanz fördern!

Es ist unser Ziel, eine inklusive Gesellschaft zu fördern, in der sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als natürlicher und wertvoller Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens anerkannt wird. Trotz rechtlicher Fortschritte wie der Einführung der „Ehe für alle“ und der Rehabilitierung der nach § 175 StGB verurteilten Personen, stehen wir vor der Herausforderung, die vollständige gesellschaftliche Gleichstellung zu erreichen. Viele Menschen in unserer Gemeinschaft erfahren immer noch Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund mangelnden Wissens und bestehender Vorurteile. Daher setzen wir uns dafür ein, durch Bildungsinitiativen und öffentliches Engagement das Verständnis und die Akzeptanz für lesbisch, schwul, bi, trans, intergeschlechtlich und queer lebende Menschen zu verbessern. Unser Engagement richtet sich darauf, einen offenen und respektvollen Dialog zu fördern, der dazu beiträgt, das Leben von LSBTIQ-Personen in allen Bereichen der Gesellschaft zu verbessern. Wir streben danach, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung wahrgenommen wird und alle Menschen die Freiheit haben, ohne Angst vor Diskriminierung authentisch zu leben.

 


 

Quorum in der Pfalz geschafft: jetzt beginnt der Wahlkampf!

Der Wahlausschuss hat heute unsere Teilnahme an den Bezirkstagswahlen Pfalz bestätigt, nachdem wir im Vorfeld mehr als 1000 Unterstützungsunterschriften gesammelt haben.

Jetzt beginnt der Wahlkampf, in dem wir unsere Forderungen den Wählerinnen und Wählern erläutern wollen: Continue reading “Quorum in der Pfalz geschafft: jetzt beginnt der Wahlkampf!”

FERKELKASTRATION MIT (ISOFLURAN-)BETÄUBUNG IN RHEINLAND-PFALZ?

Dringender Appell an das Umweltministerium

Am 4. September 2023 informierten wir unter der Überschrift “Vom Saulus zum Paulus?” bereits einmal über unsere Befürchtung, dass männliche Ferkel nach wie vor und gesetzeswidrig ohne Schmerzausschaltung kastriert würden.

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Wahl des Bezirkstages Pfalz am 9. Juni 2024

Am 20. Januar 2024 hielt der Landesverband Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern die Aufstellungsversammlung für die Wahl des Bezirkstages Pfalz ab, welche zusammen mit der Europawahl stattfindet. Wir freuen uns, dass ihre Wahl angenommen haben:

1. Manuela Baker-Kriebel, Mitglied in unserem Landesverband, Politologin und ehemalige Gymnasiallehrerin
2. Cyrus Mobasheri, Vorstand der Klimaliste
3. Barbara Schwarz, 2. Vorsitzende
4. Bernd Kriebel, 1. Vorsitzender
5. Nora Hawwa, Stellvertr. Geschäftsführerin

Dank an alle, die mitgeholfen haben, diese Wahlveranstaltung durchzuführen!

Somit fehlen für die Bezirkstagswahl praktisch nur noch die 800 Unterstützungs-Unterschriften aus dem Wahlbezirk, der die Städte Frankenthal, Kaiserslautern, Landau, Ludwigshafen, Neustadt, Pirmasens, Speyer und Zweibrücken sowie die Landkreise Bad Dürkheim, Donnersbergkreis, Germersheim, Kaiserslautern, Kusel, Rhein-Pfalz-Kreis, Südliche Weinstraße und Südwestpfalz umfaßt.

Weshalb die Unterstützung von all jenen Tierfreunden, die zwischen Frankenthal und der französischen Grenze im Süden leben, so unverzichtbar ist, verdeutlicht die Webseite des Bezirksverbandes Pfalz, der mit rund 1,4 Millionen Einwohnern zuständig ist für die Belange, die unterhalb der Landesebene und oberhalb der Ebene der jeweils acht kreisfreien Städte und Landkreise angesiedelt sind.

Die Arbeit des Bezirksverbandes betrifft nämlich u. a. das Biosphärenreservat Pfälzerwald https://www.bv-pfalz.de/natur-verbraucher/naturpark-pfaelzerwald-lambrecht/ und die Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle https://www.bv-pfalz.de/natur-verbraucher/lehr-und-versuchsanstalt-fuer-viehhaltung-hofgut-neumuehle-muenchweileralsenz/.

In ersterem überrascht es immer wieder Menschen, dass – im Gegensatz zu US-amerikanischen Nationalparks – im Biosphärenreservat Jäger nach Belieben (und getreu dem tierschutzwidrigen rheinland-pfälzischen Jagdgesetz) Tiere umbringen dürfen, in zweiterem wird mittels Tierversuchen daran gearbeitet, die Ausbeutung wehrloser „Nutz”-Tiere für die Landwirtschaft weiter zu perfektionieren. Dazu heißt es auf der Webseite des Bezirksverbandes: „Natur- und Verbraucherschutz stellen die Entscheidungsträger in Zukunft vor große Herausforderungen. Der Bezirksverband Pfalz stellt sich dieser Aufgabe und trägt Verantwortung für den nachhaltigen Schutz des Menschen und seiner Umwelt sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.”

Tierschutz spielt für die rheinland-pfälzische Landesregierung dabei keine besondere Rolle. Wir sind der Meinung, dass es höchste Zeit ist, in diesem Gremium für alle Tiere, jedes einzelne von ihnen, ob in freier Natur oder gefangen gehalten bei Viehzüchtern, einzutreten. Wir benötigen dazu Unterstützung und zwar nicht erst am 9. Juni in der Wahlkabine, sondern schon jetzt, vorabi:

Das Einzelformular für Deine Unterstützungsunterschrift bzw. wahlweise die Liste, die sich wohl am besten für Familie und den Freundeskreis im gleichen Wohnort eignet, kannst Du hier herunterladen.

R_Anl14_-_Formblatt_Einzelunterschrift_zum_Wahlvorschlag_Bezirkstagswahl Pfalz

R_Anl14_-_Unterschriftsliste_zum_Wahlvorschlag_Bezirkstagswahl Pfalz

Bitte verliere keine Zeit, denn im April schon müssen die 800 Unterstützungsunterschriften im Original dem Wahlleiter vorgelegt werden! Listen oder Einzelblätter, am besten natürlich bereits beglaubigt, sind bitte an die Geschäftsstelle des Landesverbandes in Höhfröschen zu senden.

Vielen Dank für Deinen Einsatz für Mensch, Umwelt, Tierschutz in der Pfalz!

Appell an die Landtagsabgeordneten in Rheinland-Pfalz: Tierschutzwidrigen Jagdgesetzentwurf ablehnen!

Unsere Bitten und Forderung nach tierschutzgerechter Änderung des rheinland-pfälzischen Jagdrechtes, die wir am 16. Januar 2023 der Landesregierung unterbreiteten, um die Gräueltaten von Hobbyjägern endlich einzudämmen, blieben unerhört.

Continue reading “Appell an die Landtagsabgeordneten in Rheinland-Pfalz: Tierschutzwidrigen Jagdgesetzentwurf ablehnen!”

Vom “Saulus” zum “Paulus”? Isofluran-Einsatz bei der Ferkelkastration

Es wurde als Fortschritt in der Schweinezucht vermarktet, für Tierschützer war es geradezu unfassbar: Dass Menschen, die jahrzehntelang keinerlei Skrupel hatten, Tieren ohne jede Schmerzausschaltung die Hoden aufzuschneiden, das Drüsengewebe herauszureißen und wieder zuzunähen, nunmehr – nach Schulung – höchstpersönlich beauftragt wurden, nun solche Schmerzausschaltung bzw. Narkose anzuwenden, die zuvor ausschließlich Tierärzten vorbehalten war.

Ob seit Inkrafttreten der entsprechenden Gesetze die Menge des Isofluran-Verbrauches auch in dem Maße, in dem männliche Ferkel kastriert werden, angestiegen ist und damit die Vorschriften eingehalten werden, erfahren wir hoffentlich durch unsere Anfragen an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) unter Ministerin Daniela Schmitt.

Hier der Inhalt unserer E-Mail vom 31. August 2023 an Cem Özdemir:

“Offene Anfrage zum Thema Ferkelkastration und Isofluran

Sehr geehrter Herr Minister,

2020 wurde das Gesetz erlassen, das es Ferkelzüchtern erlaubt, selbständig, mit Sachkundenachweis, Ferkel unter Narkose zu kastrieren. https://www.gesetze-im-internet.de/ferkbetsachkv/

Wir bitten um Mitteilung, wieviele Schweinezüchter den Sachkundenachweis bisher erbracht haben, wieviele Schweine in den Jahren 2021 und 2022 “produziert” wurden, wie sich die Verbrauchsmengen des für die Kastration der männlichen Ferkel eingesetzten und zugelassenen Narkosemittels Isofluran seit 2020 verändert haben und wie oft Komplikationen bei der Operation auftreten.

Vielen Dank für Ihre Mühen.

Mit tierfreundlichen Grüßen …”

Wir sind gespannt auf die Beantwortung unserer Fragen und empfinden tiefes Mitgefühl für die nach wie vor mißhandelten, ausgebeuteten und todgeweihten Tiere.

Mögen doch die Schweinezüchter selbst einmal in den Genuß chirurgischer Behandlungen durch ähnliche mit Sachkundenachweis ausgestattete Laien kommen … möchte man sich wünschen.

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