Herzlos in Mettmann – wie die Stadttaube bekämpft wird

Ein  offener Brief an die Stadt Mettmann – von der Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz

In vielen nordrhein-westfälischen Städten gibt es ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Unter Androhung von Bußgeldern ist es verboten den Tieren Nahrung zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Mettmann stellt da keine Ausnahme dar, gibt sich aber besonders engagiert. Am 16.02.2021 wurde durch die Stadt Mettmann eine Pressemitteilung herausgegeben. Dort wird darauf hingewiesen, dass das Füttern verboten ist und mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,-€ belegt werden kann. Wer etwas derartiges sieht, möge sich an das Rechts- oder Ordnungsamt wenden. Das Füttern der Tauben sei für diese schädlich, weil sie durch ein Nahrungsüberangebot an Bewegungs- und Vitaminmangel leiden würden. Zudem würde der Taubenkot die Gebäude beschmutzen und beschädigen und übertragbare Krankheiten wären Gefahrenquellen für Mensch und Tier.

Beginn des Briefes:

Sehr geehrte Frau Pietschmann als Bürgermeisterin der Stadt Mettmann,

als Reaktion auf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 16.02.2021 zum Thema Stadttauben möchten wir Ihnen als Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz der Tierschutzpartei Landesverband NRW folgendermaßen antworten:

Wir stellen zuerst einmal fest: Zynischer und herzloser geht es ja wohl nicht! Die Stadttaube lebt als wildes Haustier in unseren Innenstädten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wildtier, dass sich am “Nahrungsüberangebot” in unseren Innenstädten sattfrisst, sondern es handelt sich um Nachkommen von Brieftauben, die irgendwann einmal gestrandet sind. Sie sind als Haustier auf die Fürsorge des Menschen gewöhnt und angewiesen und müssen sich in den Straßen auf Essensreste und verwertbaren Müll stürzen, um überleben zu können. Durch den aktuellen Lockdown hat sich das Nahrungsangebot drastisch verkleinert, viele Tiere krepieren elendig an ihrem Hunger. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Fütterungsverboten nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um Tierquälerei!

Dass ein Nahrungsüberangebot zu Bewegungs- und Vitaminmangel führt, dürfte in diesem Zusammenhang eine Exklusivmeinung der Stadt Mettmann sein! Es fängt schon damit an, dass es für Stadttauben in den seltensten Fällen ein Nahrungsüberangebot gibt. Es ist natürlich richtig, dass Brötchenreste und heruntergefallene Pommes Frites kein artgerechtes Futter darstellen. Saaten, Körner und Gräser sind die natürliche Nahrungsgrundlage, damit eine Taube sich gesund entwickeln und widerstandsfähig gegen Krankheiten zeigen kann. Ein Verbot des unkontrollierten Fütterns von Essensresten macht also nur dann Sinn, wenn stattdessen Verantwortung übernommen wird. Kontrolliertes und artgerechtes Füttern, an fest vorgegebenen Plätzen. Stadttauben sind ortstreu, so dass ihre Gelege in der Nähe der Futterplätze liegen würden. So kann Taubenkrankheiten vorgebeugt und so können die Eier in den Gelegen gegen Gipseier ausgetauscht werden. So ähnlich funktioniert das Augsburger Modell, bei dem in betreuten Schlägen so oder so ähnlich vorgegangen wird. So und nur so hat man eine Populationskontrolle!

Statt eines tierquälerischen Fütterungsverbotes und der Verfolgung der Menschen, die ein Herz für Tiere zeigen, fordern wir die Stadt Mettmann dazu auf betreute Taubenschläge einzurichten. Gehen sie auf die Menschen zu, die den Tieren helfen möchten, statt sie mit Bußgeldern zu bedrohen.

Pressemitteilung der Stadt Mettmann: https://www.mettmann.de/web/?p=10912

Menschen für Tierrechte: https://www.tierrechte.de/…/themen/tierrechte/stadttauben/

Du interessierst dich für eine Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz? Oder in einer anderen Landesarbeitsgruppe? Dann melde dich!

https://www.tierschutzpartei.de/…/landesarbeitsgruppen…/

Politische Aufarbeitung im Fall des „Horror-Schäfers“ aus Castrop

Über 500 Beschwerden, Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden

Kaum ein anderes Thema macht Tierschützer*innen in Dortmund und Umgebung momentan so wütend und fassungslos, wie das das Leid der vernachlässigten Schafe auf einer Weide in Deusen.

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Batterien im Haushalt durch Akkus ersetzen

Höhere Nachhaltigkeit und geringere Kosten

In Heim, Garten und Büro gibt es zahlreiche Geräte, die ihre Energie aus Batterien beziehen. Während man einige noch mit einem Netzteil betreiben kann, sind bei anderen die kleinen runden Energiespeicher oftmals die einzige Möglichkeit eine Funktion zu erzeugen.

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Suizid betrifft auch Kinder und Jugendliche

Tierschutzpartei ruft zur Sensibilisierung für dieses Thema auf

Statistisch gesehen ist der Suizid bei jungen Menschen die zweithäufigste Todesursache. Nach aktuellen Zahlen nahmen sich in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 517 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren das Leben.

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Schau nicht weg bei Suizid Anzeichen!

Infos und Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige

Im Jahr 2018 sind in Deutschland insgesamt 9.396 Menschen durch einen Suizid verstorben, 1.402 dieser Menschen lebten in NRW. Obwohl sich die Statistik in den letzten zehn Jahren auf einem konstant hohen Niveau befindet, gehen Experten von einem deutlichen Anstieg in der aktuellen Pandemiezeit aus. Die USA meldeten hier erst vor kurzem alarmierend gestiegene Zahlen. Continue reading “Schau nicht weg bei Suizid Anzeichen!”

“Der Planet hält den Menschen aus, seine Gier jedoch nicht”

Hiermit möchten wir Euch einen Text unseres Mitgliedes Gabriele Tautz aus Rehburg-Loccum mit dem Titel: “Der Planet hält den Menschen aus, seine Gier jedoch nicht / Massentierhaltung – Massengrab für uns und unseren Planeten“ zur Kenntnis geben.

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Tierschutzpartei Dortmund schlägt Maßnahmen für städtische Gebäude vor

190 Vögel sterben in jeder Minute!

Vogelschlag – Ein sehr technisch klingendes Wort, welches für millionenfaches Leid steht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt dafür eine Zahl von mindestens 18 Millionen toten Tieren pro Jahr in Deutschland an, ergänzt jedoch auch, dass die Dunkelziffer bis zu 100 Millionen reichen könnte.

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Wählern, Sympathisanten und auch all denen, die unsere Positionen nicht teilen, eine Frohe Weihnacht!

Es sind sehr besondere Tage! Ursprünglich als Geburt des Gottessohns gefeiert, wurde Weihnachten mehr und mehr ein Fest des Kommerzes. Nun wird es dieses Jahr ein gutes Stück auf das reduziert, was wesentlich ist: Auf die Besinnung auf uns selbst! Was ist gut für uns und was ist schlecht!

Macht Materialismus glücklich oder ist das Glück und die Berücksichtigung der Interessen aller wichtiger?

Während der ersten Corona-Welle hieß es, dass es erschreckend für uns alle sein müsse, dass unsere Wirtschaft (und damit unser Wohlstand) zusammenbricht, sobald wir nur das kaufen, was wirklich benötigt wird!

Das zeigt, wieviel Potenzial wir als Gesellschaft verschenken, wieviel an Hoffnung, wieviel Wohlergehen für alle Geschöpfe!

Wir wünschen Allen frohe und besinnliche Weihnachten !

Sascha Stinder, im Auftrag des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen

Landesparteitag 2020

Am gestrigen Sonntag, dem 13. Dezember 2020, fand der diesjährige Landesparteitag des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen in Dortmund statt.

Neben Satzungsänderungen und dem Beschluss über die Teilnahme an der Bundestagswahl fanden auch Nachwahlen im Landesvorstand statt. Der Landesvorstand wurde deutlich gestärkt und besteht jetzt statt aus fünf mit zwölf Vorstandsmitgliedern.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Angelika Remiszewski, Landesvorsitzende (zuvor Landesschriftführerin)
Sascha Stinder, Generalsekretär (zuvor Beisitzer)
Michael Badura, Geschäftsführer (neu im Landesvorstand)
Michael Siethoff, Schatzmeister (neu im Landesvorstand)
Klaus Seidler, Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Sebastian Stopper, Stellv. Schriftführer (neu im Landesvorstand)
Andreas Alteweyer, Beisitzer
Simone Trauten-Malek, Beisitzerin
Joel Bent, Beisitzer
Stephanie Linde, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Gabriele Etgeton, Beisitzerin (neu im Landesvorstand)
Jörg Etgeton, Beisitzer (neu im Landesvorstand)

Als Kassenprüfer wurden Christian Muth (Wuppertal) und Sebastian Everding (Dortmund) gewählt.

Der Landesvorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern für die vorbildliche Einhaltung der Corona-Schutzverordnung. Es war in der Pandemie kein einfacher und dennoch erfolgreicher Landesparteitag.

Auch allen Helfern und Unterstützern möchten wir an dieser Stelle danken. Nur gemeinsam konnten wir diesen Parteitag mit Hygienekonzept und behördlichen Auflagen überhaupt durchführen.

Auf ein Foto des neuen Vorstandes wurde wegen Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichtet.

Wuppertal, 14. Dezember 2020
Sascha Stinder, Landesgeneralsekretär

Tierschutzpartei Dortmund mit lokalen Lösungsansätzen

Überquellende Müllcontainer und Flut an Verpackungsmaterial

Überquellende Papiercontainer samt verzweifelten Bürger*innen, die Ihr Altpapier und Pappe auf oder neben den Müllcontainern stapeln – Ein Anblick, den man in den letzten Wochen an vielen Stellen in Dortmund beobachten kann.

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