Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen am 11.12.2016

Grundstein zur Teilnahme an der BTW 2017 gelegt

Am 11.12.2016 lud der Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Niedersachsen zur ersten Mitgliederversammlung seit Neugründung im Frühjahr 2016 in Hannover/ Döhren ein. Nachdem das Land Niedersachsen die vorangegangenen drei Jahre kommissarisch vom Bundesvorstand geleitet wurde, gab es für den jungen Vorstand viele Punkte zu klären.

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Tierschutzpartei kritisiert Beschluss zum Waffenrecht der Grünen

Pressemitteilung des LV Hamburg / 05.12.2016

Niedersachsens Grüne sprachen sich auf ihrem Landesparteitag für die Verschärfung des Waffenrechts aus und debattierten über einen Beschluss für ein Lagerverbot für Schusswaffen in Privathaushalten.

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Film: AGROKALYPSE

AGROkalypse, der Tag, an dem die Gensoja kam

Der in der vergangenen Woche gezeigte Film AGROKALYPSE in Hannover erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.

Zum Trailer.

Im Anschluss an den Film standen der Regisseur Marco Keller und Nds. Landwirtschaftsminister Christian Meyer dem Publikum Rede und Antwort.

Die wichtigsten Informationen wie folgt: Für 1 Kg Fleisch werden 12 kg Proteine verfüttert; Soja ist eine Pflanze mit hohem Proteingehalt und findet deshalb vorrangig Verwendung. Geeignete Böden sind nach der Rodung der Regenwälder und Vertreibung der Ureinwohner in Südamerika zu finden. Dort werden riesige Felder mit genmanipulierten Sojapflanzen bestellt und bewirtschaftet. Die genetische Veränderung hat den „Vorteil“ , dass passende Pflanzengifte, die von den Firmen gleich mit dazu geliefert werden, jegliches Wachstum um die genveränderte Pflanze herum zerstören. Auf den unvorstellbar riesigen Feldern muss nur noch gespritzt und nicht mehr gejätet werden. Das zerstört aber komplett die Biodiversität und in einem späteren Stadium auch die Fruchtbarkeit des Bodens. Was bleibt, sind vergiftete Böden, eine verwüstete Natur und volle Taschen für die großen Konzerne.

Soja wird als Futtermittel für unsere sog. Nutztiere tonnenweise nach Europa verschifft. Einer der Hauptimporthäfen liegt in Niedersachsen, dem Heimatland der Mastbetriebe und dem größten Schlachthaus Europas.

Noch gibt es keine Kennzeichnungspflicht für Fleisch von Tieren, welche mit genbehandeltem Soja gefüttert wurden. Gleiches gilt für die Milch. Sicher ist, dass alles konventionell „erzeugte“ Fleisch von Tieren stammt, die ihr Leben lang mit Gensoya gefüttert wurden. Nur in der Biolandwirtschaft ist das nicht erlaubt.

Meine Empfehlung: Wenn schon Fleisch und Milch, dann doch besser aus regionaler Bio-Landwirtschaft.

Dem Landwirtschaftsministerium in Niedersachsen sind die Zusammenhänge bekannt; mit verschiedenen Programmen soll die „sanfte Agrarwende“ herbeigeführt werden. Aus meiner Sicht ein guter Ansatz, der jedoch nur einen zarten Anfang darstellen kann. Wir haben nicht mehr ewig Zeit, zu handeln. Wir müssen endlich aufhören, Tiere in unvorstellbaren Mengen (über) zu „produzieren“ und auch noch zu glauben, dass mit Fleisch die Welt ernährt werden kann. Schlauer wäre, mit pflanzlichen Lebensmitteln gegen den Welthunger anzukämpfen, anstatt den Umweg über den Tiermagen zu gehen.

In dem Film war zu sehen, wie eine von ihrem Land vertriebene Guarani-Kaiowá ein staubiges Stück tote Erde aufnahm und mit den Worten „Wir Guarani-Kaiowá haben ein anderes Verhältnis zur Erde als die Agrarindustrie“ in die Kamera hielt. Dieses andere Verhältnis werden wir in uns sicherlich auch wieder entdecken, wenn dank Monokultur, Gärresten aus Bioanlagen, Mineraldünger und der Gülle aus der Massentierhaltung unsere Böden ausgelaugt und das Grundwasser vergiftet sein wird. Bis dahin kümmern wir uns doch lieber um die angenehmen Dinge des Lebens, wie die mäßigen Besucherzahlen in einem kleinen Kino der niedersächsischen Landeshauptstadt, in welchem auch das Gespräch mit einem Minister geführt werden konnte, zeigen.

Simone Oppermann / Landesverband Niedersachsen

Tierschutz und Tierrechte in der Europäischen Union

Brief an 96 deutsche EU-Abgeordnete

Nachfolgendes Schreiben, initiiert vom Landesverband Niedersachsen der Tierschutzpartei, wird heute postalisch versendet an die 96 deutschen EU-Abgeordneten.

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Tag der Tiere in Hannover 2016

Landesverband Niedersachsen in Aktion

Am Samstag, den 27.08., fand in Hannover wieder der “Tag der Tiere” in statt. Wir, der Landesvorstand Niedersachsen, hat mit einem Infostand teilgenommen. Wir hatten sehr gutes Wetter und waren sehr gespannt. Es war der erste gemeinsam, groß geplante Auftritt des erst kürzlich gegründeten Vorstandes gewesen.

Wir haben uns theoretisch gut vorbereitet: Viele Flyer, ein noch unerprobter Pavillon mit samt Seitenwänden und Tischen warteten auf ihren Einsatz. Pünktlich um 10 Uhr hatten wir alles startklar und wurden wunderbar durch erst drei, später vier Mitglieder vertreten. Mit zunehmender Wärme und fortschreitender Uhrzeit, nahm auch die Besucherzahl zu. Wir konnten uns mit vielen Interessierten unterhalten und haben sogar einige Mitglieder der Partei getroffen. Wir wurden oft gefragt, ob wir an der bevorstehenden Wahl teilnehmen werden. Leider mussten wir das immer verneinen. Es war leider nicht genug Zeit zum planen. Jedoch haben wir alle mit der zweiten bevorstehenden Wahl, der Landtagswahl, konfrontiert und einige sichere Wähler gewonnen. Der Wahlkampf hat also schon begonnen! Wir sind dabei und werden uns nach der nächsten Mitgliederversammlung in die Vorbereitungen stürzen. Aber dazu wann anders mehr.

Tag der Tiere in Hannover

Der Tag der Tiere war eine sehr schöne Veranstaltung! Es gab sehr viele andere, super informative Stände. Sehr viele waren mit privaten kleinen Organisationen oder Vereinen dabei, um über ihre Arbeit zu berichten und Spenden zu sammeln. Auch wir konnten ein wenig Spenden einnehmen, die wir durch Kuchen und Bratlinge eingenommen haben.

Natürlich haben wir, wie so oft, auch einige Kritiker getroffen und die ein oder andere längere Diskussion geführt. Dennoch war es wunderbar zu sehen, wie viele Menschen jedes Mal bei tierschutz- und veganorientierten Veranstaltungen teilnehmen. Die Szene wächst, und das merkt man deutlich!

Unser Auftritt und Organisation ist voll aufgegangen. Wir hatten einen wunderbaren Tag und waren am Ende stolz auf uns, dass alles so gut geklappt hat! Die nächste Aktion steht bereits. Sie wurde am “Tag der Tiere” selbst kurzfristig ins Leben gerufen!

Auf dem Pferdegnadenhof „Die Arche“, findet am 04.09. ein Tag der offenen Tür statt. Sehr gerne dürfen wir unseren Stand auf dem Gelände aufbauen und die Besucherinnen und Besucher über unsere Arbeit aufklären. Wer gerne kommen möchte, kann dies tun. Wir würden uns sehr über Interessierte und/oder Unterstützer in jeglicher Form freuen! Schreibt uns einfach eine Nachricht bei facebook oder per Mail. Je mehr Leute helfen, desto mehr kann erreicht werden!

Lena Zebbedies / Vorsitzende des LV Niedersachsen

Tierversuche abschaffen! LPT Schließen!

Am 23.07.2016 war ein erfolgreicher Tag in Sachen Tierrechte im hohen Norden. Knappe 30 Aktivisten_innen versammelten sich vor dem LPT Mienenbüttel. Ein Ort des Schreckens und des tausendfachen Tierleids.

Die Veranstaltung der Tierschutzpartei Hamburg, in enger Kooperation mit den Landesverbänden Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie dem Verein Human Animal Rights e.V. und tatkräftiger Unterstützung aus NRW und Baden-Württemberg war ein voller Erfolg und ein gelungener Startschuss der Kampagne “Schandfleck Deutschland”.

Ein riesiges “Dankeschön” geht an Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Patricia Kopietz und Team, der Albert Schweizer Stiftung, der Tierrechtsinitiative Hamburg, der Initiative LPT Schliessen und allen anderen Unterstützern! Wir machen unser Versprechen und unsere Drohung wahr! Keine Ruhe bis das LPT endlich schließt. Kein Vergeben, kein Vergessen!

Landesverband Hamburg

Kurzbericht von Simone Oppermann, Schriftführerin LV Niedersachsen

Unter dem Motto „Friedhof der Kuscheltiere“ fanden sich Mitglieder der Tierschutzpartei MUT, des Tierrechtsvereins Human Animal Rights e.V. sowie Bewohner des Ortes zusammen, um der Tiere zu gedenken, die in diesem Labor in Tierversuchen gequält und letztlich getötet werden.

Auch ich nahm die Gelegenheit wahr, um dort meine Kuscheltiere abzulegen und gegen die Durchführung von Tierversuchen zu protestieren.

Das gepflegte und unauffällige Gelände ist durch massive Zäune, dicke Mauern und Stacheldrahtrollen bestens gesichert. Hochgewachsenes Grün behindert die Sicht. Zusammen mit den anderen stelle ich mich schweigend vor das Grundstück. Trotz der dicken Mauern höre ich pausenlos das Bellen und Fiepen der Hunde, welches nur durch die alle 20 Minuten ertönende Sirene unterbrochen wird. Erlösend, als eine Teilnehmerin das Megafon zur Hand nimmt und „shame,… shame,… shame on you“ schreit. Wir schreien mit. Etwas anderes fällt mir in diesem Moment auch nicht ein. Ich muss hilflos hinnehmen, dass es nun mal so ist.

Persönlich achte ich darauf, tierversuchsfreie Produkte zu kaufen; der Verbraucher hat ja auch die Macht. So sagt man. Letztlich steht hinter der legalisierten Tierquälerei jedoch eine noch einflussreichere und finanzstarke Tierversuchslobby, die viel mächtiger ist und sogar den Gesetzgeber beeinflussen kann. Näheres unter https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/eu/550-eu-tierversuchsrichtlinie-hintergrundinfos

Zum Glück gibt es auf der anderen Seite auch die Tierschutzlobby und all die Menschen, die nicht die Augen davor verschließen, was hinter dicken Mauern passiert.

Schandfleck LPT Mienenbüttel und Neugraben

Demoaufrufe

“Human Animal Rights” rufen gemeinsam mit den Landesverbänden Niedersachsen und Hamburg der Tierschutzpartei zur den Demonstrationen vor dem Tierversuchslaboren des LPT Mienenbüttel und Neugraben auf.

Unser Ehrenmitglied Ingrid van Bergen hat uns ihre Unterstützung für Mienenbüttel zugesagt.

Hier Artikel lesen.

 

23.07.2016 Mahnwache gegen das Folterlabor Mienenbüttel!

Die Versammlung beginnt um 14.00 Uhr.

Wir bitten alle Teilnehmer, sich zum „Am Felde“ zu begeben (ca. 400 Meter vor dem LPT)

Um ca. 14:30 Uhr beginnen wir mit dem Demozug zum LPT. Gegenüber dem LPT wird jeder Teilnehmer die Möglichkeit haben, am Straßenrand Blumen und Grablichter abzulegen. Dann erfolgen diverse Ansprachen (ca. 30 Minuten). Nach den Reden werden wir wieder zurück zum Sammelplatz „Am Felde“ zurückkehren.

Da diese Veranstaltung unter dem Motto “Friedhof der Kuscheltiere” steht, werden wir als Mahnmal einen solchen hinterlassen. Stofftiere, die nicht mehr benötigt werden, Grablichter und selbstgebastelte Kreuze sollen ein eindruckvolles Bild hinterlassen.

Eine zusätzliche Email-Aktion ist in Arbeit und wird in Kürze hier vorgestellt.

Veranstalter und verantwortlich ist Human Animal Rights e.V., Mitveranstalter und Unterstützer dieser Aktion ist die Tierschutzpartei.

Weitere Organisationen sind herzlich willkommen, denn nur gemeinsam sind wir stark!

UNTIL EVERY CAGE IS EMPTY!

 

24.07.2016 Trauermarsch zum Folterlabor Neugraben!

Wir treffen uns um 13.00 Uhr am Marktplatz Neugraben. Dort beginnen wir mit einer kleinen Kundgebung und Info-Veranstaltung.

Um 14.00 Uhr beginnen wir unseren stillen Trauermarsch in Gedenken für die gefolterten Tiere zum LPT.

Wir bitten um passendes Zubehör – Grablichter, selbstgebastelte Kreuze, Mahnschilder.

Danach ca. 30 Minuten Kundgebung mit Reden und die Möglichkeit, Blumen vor dem LPT abzulegen.

Da die Veranstaltung unter dem Motto “Friedhof der Kuscheltiere” läuft, wollen wir diesen am LPT auch hinterlassen. Wenn ihr also noch ausrangierte Stofftiere besitzt, bringt diese gern mit.

Danach ab 15:00 Uhr Rückkehr zum Marktplatz in Neugraben.

Veranstalter ist Human Animal Rights e.V., Unterstützer und Mitveranstalter ist die Tierschutzpartei.

Wir freuen uns über Unterstützung anderer Organisationen/vereine!

Im Vorfeld wird es noch eine Emailaktion geben, weitere Informationen folgen in dieser Veranstaltung.

UNTIL EVERY CAGE IS EMPTY!

„100 Prozent faire Tierhaltung“ – Was die Grünen als Ausweg ansehen

Ein Eindruck der Podiumsdiskussion in Hannover

Am Samstag, den 18.06.2016, fand in Hannover eine von der Grünen Bundes- und Landtagsfraktion organisierte Podiumsdiskussion zu dem Thema „faire Tierhaltung“ statt. Sowohl Abgeordnete der Partei, wie z. B. Anton Hofreiter und Christian Meyer, als auch Bauern, Tierschützer, Experten und viele Interessierte fanden ihren Weg zu der Diskussionsrunde.

Teilgenommen haben die Landesvorsitzende Niedersachsens, Lena Zebbedies, die Schriftführerin Simone Oppermann sowie vom Bundesvorstand der stellv. Generalsekretär Martin Buschmann.

Nach einer Einleitung des Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter und Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, wurden in Expertengesprächen und Podiumsdiskussionen mit stets wechselnden Diskutanten umfassende Unterhaltungen geführt. Es wurden hauptsächlich die Oberpunkte Wirtschaftlichkeit, Tierwohl und deren Alternativen besprochen.

Besonders wurde deutlich, dass sich das Kaufverhalten des Verbrauchers ändern muss. Konsumierten diese teuere und qualitativ hochwertigere Produkte, würde dies einen Gesamtanstieg des Marktpreises und einen Rückgang der Billigprodukte bedeuten. Außerdem wurde erwähnt, dass eine Umschichtung von Mitteln in der Agrarindustrie von der ersten Säule (Flächenförderung) in die zweite Säule (Tierwohlförderung) viel bewirken kann. Besonders ein Anstieg der Lebensmittelqualität und „gehobener“ Lebensbedingungen für die Tiere seien das Ergebnis.

Besonders von den Bauern wurde bei diesem Thema eingehend der Verlass auf eine Planungssicherheit eingeworfen. Die meisten Landwirte seien einer tierwohlorientierten Veränderung des Betriebes zugeneigt. Aufgrund von sehr hohen Investitionen und fehlender, langfristiger und zukunftsorientierter Planungssicherheit fehle jedoch ein wichtiger Schritt, um diesen Umbau zu wagen. Die Landwirte betonten häufig, dass der Wohlstand der eigenen Familie und des Hofes auf dem Spiel stehe und der Vorschlag ohne ausreichende staatliche Unterstützung nicht möglich sei. Es wurde mit Nachdruck an die anwesenden Politiker appelliert, einen Plan für ausreichend unterstützende Mittel aufzustellen und die Landwirte die folgenden Jahre nicht alleine zu lassen.

Des Weiteren wurde oft angesprochen, dass sich viele Verbraucher mehr Durchsichtigkeit im Einkauf wünschen, um das Kaufen zu erleichtern. Momentan gäbe es besonders in der Fleischproduktion nur zwei Möglichkeiten, auf die sich der Käufer einlassen kann. Diese sind die „gute“ Bio-Variante oder die weniger „gute“ Qualität aus dem Billigfleischsektor. Menschen, die viel Fleisch essen, sich aber nicht immer die gute Qualität leisten können, würden gerne auf eine bessere Alternative als das Billigfleisch, aber günstigere als die Bio-Qualität ausweichen. Dies sei bereits besonders bei den Eiern ersichtlich. Diese Durchsichtigkeit wünschten sich viele Teilnehmer der Veranstaltung bei allen tierischen Produkten. Dies gilt auch für Ware aus dem Ausland. Würde der Standard der Agrarindustrie in Deutschland gehoben, könnte der Markt von Billigfleisch aus dem Ausland überschwemmt werden. Dies befürchten besonders die betroffenen Landwirte. Allerdings könnte man durch eine verlässliche Kennzeichnung den Konsumenten die Möglichkeit geben, „Deutsche Qualität“ zu kaufen. Experten vermuteten, dass dieses Siegel erfolgreicher als das Billigfleisch aus dem Ausland sein würde und sprachen sich allesamt für diesen Kompromiss aus.

Leider wurde nur von einem Teilnehmer der Veranstaltung der ethische Gedanke angesprochen und der Titel „100 Prozent faire Tierhaltung“ in Frage gestellt. Wir haben uns das gleiche gefragt: Was bedeutet die Ethik in diesem Fall, wenn sich die „100 Prozent“ hauptsächlich auf das Endprodukt und somit auf das Wohl des Konsumenten beziehen, als vielmehr auf das Lebewesen hinter dem Produkt? Wieso wird nicht einmal ein Weg angesprochen, den Fleisch- und Milchproduktkonsum zu minimieren und dem gesättigten Markt ein wenig an Spannung und unnötigem Tierleid zu nehmen? So viele Tiere werden am Ende weggeschmissen, landen wiederum in Futtermitteln oder zerstören in Westafrika die Märkte. In Brasilien wird eine unvorstellbare Fläche an Regenwald gerodet, damit die Vielzahl an „Nutztieren“ in Deutschland und der EU ausreichend Futtermittel erhalten, in Deutschland wird die EU ausgenutzt, um noch wirtschaftlicher zu produzieren, die geringen Tierschutzgesetze lassen Tiertransporte bis in die Türkei zu und die Menschen, die von den „Resten“ des europäischen Fleischkonsums leben, nämlich die Westafrikaner, verspüren eine deutliche Veränderung des eigenen Marktes – und das keineswegs in eine positive Richtung.

„Traurig ist, dass Themen wie Tierrechte und Bio-Vegane Landwirtschaft gar nicht aufgekommen sind“, resümiert Martin Buschmann. „Die Grünen bieten zwar Lösungen an, Tierleid in der Massentierhaltung zu mindern, gehen damit aber nur die Symptome an. Wer sich für Tierrechte einsetzt, sollte sich gründlich überlegen, ob diese Partei die richtige ist. Wir, als Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden uns unbeirrbar und klar für die Abschaffung der grausamen Massentierhaltung einsetzen“, so Buschmann.

 

Landesvorsitzende Lena Zebbedies in Presse

Presse über uns

Die „Neue Presse“ / Hannover / Meine Region berichtete am gestrigen Tag ausführlich über unsere neu gewählte Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Lena Zebbedies, und gibt Einblick in Lenas Motivation für den Landesvorsitz kandidiert zu haben.

Wir bedanken uns bei Lena für ihr Engagment und wünschen ihr nebst ihren frisch gewählten Parteikollegen/innen im Landesvorstand alles Gute und eine erfolgreiche politische Arbeit!

Zum Presseartikel hier.

Neuer Landesvorstand in Niedersachsen gewählt

Am Sonntag, den 22. Mai 2016, fand in der Landeshauptstadt Hannover eine Mitgliederversammlung des Landesverbandes Niedersachsen statt. Die Mitglieder des Flächenlandes wählten einen hochmotivierten neuen Landesvorstand.

Wir gratulieren: Lena Zebbedies, Susanne Berghoff (beide Landesvorsitzende), Vanja Schmidtmann und Manuel Schäfer (Schatzmeisterin und stellv. Schatzmeister) sowie Simone Oppermann (Schriftführerin).

Für den Bundesvorstand nahmen der Bundesvorsitzende Horst Wester, stellv. Generalsekretär Martin Buschmann, Schatzmeisterin Svenja Walter und der Bundesgeschäftsführer Jan Zobel an der Versammlung teil.

Der neu gewählte Landesvorstand wird in den nächsten Wochen und Monaten die Grundsteine legen, um erfolgreich an den anstehenden Wahlen teilnehmen zu können.