“Demo gegen Massentierhaltung am 16. Juli 2017 in Potsdam – Bist du dabei ?”

Aufstand gegen Massentierhaltung

Am 16. Juli 2017 geht es los … und zwar richtig laut.

Nach der großen Unterstützung für das Volksbegehren mit 104.000 Unterschriften gegen Massentierhaltung erhöhen die Bürgerinitiativen den Druck auf die Politik.

Ort: Potsdam – Mitte, auf dem Luisenplatz (am Brandenburger Tor)

Uhrzeit: Treffen, Sammeln, Formieren um 14.00 Uhr, um den Ablauf durchsprechen.

Beginn der Performance: um 14.30 Uhr beginnen wir mit allen TeilnehmerInnen

Unser Aufstand folgt einer bestimmten Dramaturgie – der Wechsel von vorbereiteten Programmpunkten – die aber auch genügend Freiraum für kreative Sponti-Darbietungen lässt.

Auf diese Weise führen wir am 16.07. das erste einer Reihe von Brandenburger Konzerten für die Tiere auf. Weitere Infos dazu folgen!

Als Voraktion, mit Beginn am Samstag, dem 15.07.2017, um 10.00 Uhr, werden wir mit weniger Leuten auf dem Luisenplatz Mahnwache halten. Wir werden das Leid der Tiere in den Mastanlagen dadurch sichtbar machen, indem sich mehrere AktivistInnen für über 24 Stunden in einen Kastenstand oder eine Mastbucht einsperren lassen. Auch dafür suchen wir noch MitstreiterInnen!

Meldet euch unter kontakt@aufstand-gegen-massentierhaltung.de, und bei Silvia Dreyer unter silvia-dreyer@tierschutzpartei.de

Silvia Dreyer, Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg

Wenn Tierliebe zur Tierquälerei wird – Wo bleibt unser Mitgefühl?

Vor ca. 20 Jahren begann Frau Marion Strohbachs außergewöhnliche Tierliebe. Zunächst mit Kaninchen, im Laufe der Jahre kamen immer mehr Hühner und Enten dazu. Heute hält Frau Strohbach etwa 100 Kaninchen und jeweils rund 50 Enten und Hühner sowie 4 Puten und etliche Katzen auf ihrem 1300 qm großen vollgemüllten Grundstück in Hennigsdorf.

Die Nachbarn fühlen sich vom Lärm und dem Geruch der Tiere belästigt. Seit Jahren wird ein zermürbender Rechtsstreit geführt, durch den Frau Strohbach inzwischen in finanzielle Not geraten ist.

Laut einem Vergleich vom Juni 2014 sollte sie ihr Geflügel abends ab 20 Uhr bis morgens 8 Uhr einsperren. Die Nachbarn hatten ihr Ziel erreicht, aber auf Kosten der Tiere. Ein Teil der Hühner ist seitdem ohne Auslauf und ständig in viel zu kleinen Käfigen untergebracht, fast wie bei der Käfighaltung in Mastbetrieben. Außerdem fehlen die vorgeschriebenen Tränken.

Auch die etwa 100 Kaninchen leben nur in Buchten, die wegen der großen Anzahl der Tiere bereits mehrfach unterteilt wurden, so dass die geforderte Mindestgröße nicht eingehalten wird.

Frau Strohbach wandte sich jetzt wegen finanzieller Unterstützung an die Presse. Olaf Netzel, Vorstandsmitglied des LV Brandenburg, wurde durch den Presseaufruf der Frau Strohbach auf ihr Grundstück und ihre Tiere in Hennigsdorf aufmerksam. Er befragte die Nachbarn und dokumentierte die katastrophalen Haltungsbedingungen der Kaninchen und Hühner. Der tatsächliche Zustand der Tiere konnte aufgrund der Entfernung nicht genau festgestellt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass sich einige in keinem guten gesundheitlichen Zustand befinden.

Am 24. Mai wandte sich Olaf Netzel mit seinen Recherchen, die eindeutig Verstöße gegen die § 13 und 34 der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung ergaben, an das Veterinäramt Oberhavel. Das Amt nahm die Ermittlungen auf.

Es ist sehr traurig, wenn ein tierlieber Mensch durch eine zu große Ansammlung von Tieren die Übersicht verliert und somit keine artgerechte Haltung mehr gewährleisten kann. Noch trauriger ist aber, dass viele Menschen das Schicksal dieser Tiere überhaupt nicht berührt und sie nur das eigene Wohlergehen in den Vordergrund stellen.

Der Vorstand des LV Brandenburg

Ein interessanter Tierschutztag in der „Johannes Clajus“ Schule in Herzberg

Am 25.04. 2017 durfte die „Tierhilfe Südbrandenburg e.V.“ den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse der „Johannes Clajus“ Schule in Herzberg den Tierschutz näher bringen.

Susanne Seidler, die 1. Vorsitzende des Vereins und Vorstandsmitglied des LV Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, berichtete von ihrer praktischen Tierschutzarbeit. Unterstützt wurde sie dabei von ihren Vereinsmitgliedern Mandy Berger und Anett Merwart.

Mit dabei waren auch die kleine Hündin Mira und das Kätzchen Arya, die für eine lockere und ungezwungene Stimmung im Klassenraum sorgten. Die Tierschützer erzählten von der aufwendigen Arbeit der Pflegestellen, von ihren Vermittlungstieren, aber auch von Katzenkrankheiten, die es zu behandeln galt.

Ein weiteres Thema waren der Umgang mit Wildtieren und Nutztieren.

Mit diesen Themen konnte die Tierhilfe den Mädchen und Jungen der 9. Klasse abwechslungsreiche, aber auch sehr informative 90 Minuten gestalten.

Kinder bzw. Jugendliche sind in ihrer Moral sehr empfindlich und sensibel, somit hat der Verein mit den kleinen Vierbeinern Mira und Arya voll ins Schwarze getroffen.

Es war für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis.

Wir bitten alle Brandenburger um Unterstützung

An alle Brandenburger, alle Tierschützer und Tierfreunde!

Wir benötigen Ihre Unterstützung beim Sammeln von Unterschriften für die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017

Am 24.09.2017 findet die 19. Bundestagswahl statt. Jede Partei, die nicht im Bundestag vertreten ist, muss Unterstützungsunterschriften sammeln, um an der Wahl teilnehmen zu können.

Damit unsere Landesliste zur Wahl zugelassen wird, benötigen wir 2000 Unterstützungsunterschriften. Wichtig ist, dass die Unterzeichnenden im Land Brandenburg ihren Hauptwohnsitz haben und wahlberechtigt sind.

Hier ist das Formular für diese Unterstützungsunterschriften, das von Ihnen ausgedruckt und auch kopiert werden kann. Bitte füllen Sie selbst und Ihre Familie das Formular aus. Sprechen Sie auch Verwandte und Freunde daraufhin an. Die Unterschrift verpflichtet Sie zu nichts, aber für uns zählt jede Unterschrift.

Bitte helfen Sie uns, denn wir sind die erste Partei, die sich wirklich für die Tiere verantwortlich fühlt.

Schicken Sie bitte die unterzeichneten Formulare an:
Silvia Dreyer, Mühlenfeld 6, 16515 Oranienburg.

Wir stehen Ihnen natürlich jederzeit für Ihre Fragen gern zur Verfügung.

Vielen Dank im Namen der Tiere.

“Landesverband Brandenburg mit neu gewähltem Vorstand wieder aktiv”

Erfolgreicher Tag für die Tierschutzpartei Brandenburg

Auf einer gut besuchten Mitgliederversammlung im brandenburgischen Oranienburg wurde am Samstag, den 08. April 2017 ein neuer siebenköpfiger Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gewählt.

Bereits am 12. März hatte die Partei ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Zur ersten Vorsitzenden wurde die bekannte Tierschützerin Silvia Dreyer aus Oranienburg gewählt. Silvia Dreyer ist neben dem Engagement für die Tierschutzpartei besonders im aktiven Tierschutz für Fundkatzen und verwilderte oder ausgesetzte Hauskatzen tätig, sie ist Begründerin der Oranienburger Gruppe des Freundeskreises Katze und Mensch e.V. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Birgit Enke aus Wittstock gewählt. Mit Silvia Stoffels, Olaf Netzel, Susanne Seidler, Max Mogk und Karin Rother ist der Landesvorstand komplett.

Der Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei, Jan Zobel aus Hamburg, leitete die Versammlung und richtete die herzlichsten Grüße des Bundesvorstandes an die Teilnehmer der Versammlung im Kultur- und Kreativstandort Oranienwerk. In einer kurzen Ansprache unterstrich Zobel die Wichtigkeit der Wahlteilnahmen für die Tierschutzpartei. Er begrüßte außerordentlich, dass der neue Landesvorstand die vordringlichste Aufgabe in der Mitgliedergewinnung und Wahlteilnahme sieht. Zobel bemängelte, dass die Bundespartei jahrelang offensichtlich die Europawahl als wichtigste Wahl erachtet hat – dabei funktioniere Politik genau anders herum. Über die Städte, Kreise und Gemeinden müsse die Partei verankert und bekannt sein, um dann auf Landes- oder Bundesebene erfolgreich sein zu können. Entsprechend positiv war die Resonanz auf die Ankündigung Silvia Dreyer, im Jahre 2019 für die Stadtverordnetenversammlung Oranienburg zu kandidieren und mit dem Landesverband im Herbst 2019 an der Landtagswahl teilzunehmen. Zobel untermauerte die Richtigkeit dieser Strategie und verwies auf seine eigenen politischen Ambitionen, im Frühjahr 2019 mit der Tierschutzpartei an der Hamburger Bezirksversammlungswahl und im Winter 2020 an der Bürgerschaftswahl teilzunehmen. “Brüssel ist weit weg, Politik für die Stimmlosen fängt vor der eigenen Haustür an” so Zobel. Die Spitzenkandidatin, Silvia Dreyer, verwies auf zahlreiche Initiativen der Tierschutzpartei zum Thema Katzenkastration. Dies sei ein wichtiges Thema der Tierfreunde in Brandenburg. Auch die Massentierhaltung, Tierversuche, Jagd, Tierquälerei seien wichtige Themen, die es vor Ort anzupacken gelte.

Der Landesverband Brandenburg benötigt nun 2.000 Unterstützungsunterschriften von Brandenburger Wahlberechtigten, damit er zur Bundestagswahl zugelassen wird.

“Diese Herausforderung ist aber nur mit Hilfe aller Brandenburger Tierfreunde und Engagierten zu schaffen. Bitte unterstützen Sie uns beim Sammeln der Unterschriften” appellierte die frisch gewählte Vorsitzende Silvia Dreyer an die anwesenden Mitglieder.

LV Brandenburg mit Landesliste für BTW

LV Brandenburg stellt eine Landesliste für die Bundestagswahl 2017 auf und bittet um Unterstützung beim Sammeln von Unterschriften

Am 12.03.2017 fand die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg statt, auf der die Mitglieder ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 wählten.

Gewählt wurden in dieser Reihenfolge:

Pos. 1: Silvia Dreyer
Pos. 2: Birgit Enke
Pos. 3: Olaf Netzel
Pos. 4: Susanne Seidler
Pos. 5: Karin Rother
Pos. 6: Anke Winkler

Nun brauchen wir 2000 Unterstützungsunterschriften von Brandenburger Wahlberechtigten, damit wir zur Bundestagswahl zugelassen werden.

Diese Herausforderung ist aber nur mit Hilfe aller Brandenburger Tierfreunde und Engagierten zu schaffen. Bitte unterstützen Sie uns beim Sammeln der Unterschriften, denn die benötigten 2000 Unterschriften sind nur mit Hilfe vieler Aktiven zu bewältigen.

Zeigen wir unserer Landesregierung, dass es die Tierschutzpartei gibt, die sich als einzige Partei in unserem Land gleichermaßen konsequent für Tiere, Menschen und Umwelt einsetzt.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei Silvia Dreyer unter silvia-dreyer (at) tierschutzpartei.de oder unter Tel. 03301/704175.

Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und danken Ihnen im Namen der Tiere.

Das Formular für die Unterschriften bitte hier herunterladen.

Protestbrief zur geplanten letalen Entnahme von Wolf “Filou” in Brandenburg

Sehr geehrter Herr Roger Lewandowski, sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund angeblicher Verhaltensauffälligkeiten des durch die Bevölkerung “Filou” getauften Wolfes, wird bereits die letale Entnahme dessen vorbereitet.

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Erfolgreiches Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg

Kampf gegen den Neubau von Megaställen geht dennoch weiter

Immer wieder entstehen in Brandenburg Mastbetriebe mit unzähligen Tieren auf engstem Raum.

So planen zwei Investoren in Oranienburg OT Zehlendorf und Wensickendorf den Bau von 4 Ställen für insgesamt 84.000 Legehennen. Angeblich sollen Bio-Eier produziert werden, obwohl in einem Bio-Stall nur 3.000 Hennen gehalten werden dürfen.

Die Investoren sind die Agrarunternehmer Josef Vortallen aus dem Emsland und der Niederländer Hendrik Jan Roest.

Mit der Aufsplittung in 4 Ställe soll die öffentliche Beteiligung bei der Umweltverträglichkeit umgangen werden, die ab 40.000 Hühnern vorgeschrieben ist. Ein Mitspracherecht für Bürger und Stadt gäbe es dann nicht.

Am 10. Juni gründete sich daher die Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik Oranienburg“, da die Bewohner Geruchsbelästigung und Verschmutzung befürchten und der Erholungsort Zehlendorf an Attraktivität verlieren würde. Zudem sei diese Art der Massentierhaltung keineswegs mehr zeitgemäß.

In der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg wurde am 26.06.2016 beschlossen, die neu gegründete Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik Oranienburg“ nach Kräften zu unterstützen.

Birgit Enke und Silvia Dreyer nehmen Kontakt zur Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ auf, die im November 2013 gegründet wurde und bereits über einschlägige Erfahrungen verfügt. So konnte z. Bsp. der Bau einer Mastanlage mit 450.000 Plätzen in Alt Daber verhindert und eine weitere mit 328.000 Plätzen in Groß Haßlow gestoppt werden.

Zur Zeit liegt beim Landesumweltamt seitens des Investors Josef Vortallen nur eine Voranfrage vor, nach welchem Verfahren die Pläne für die Legehennenanlage beantragt werden müssen. Aber wie heißt es so schön: „Wehret den Anfängen“.

Silvia Dreyer / Landesverband Brandenburg

Brandenburger Landtag nimmt am 19.04.2016 Volksbegehren gegen Massentierhaltung an

Der Brandenburger Landtag hat am 19.04.2016 das mit rund 104.000 Stimmen erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung mit großer Mehrheit in veränderter Form angenommen.

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg entschied, das in 5 Verhandlungsrunden mit den Koalitionsfraktionen ausgehandelte Ergebnis anzunehmen.

Es wurden 3 von 4 Hauptanliegen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung erfüllt.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehren waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Leider konnte das Tierschutzverbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände nicht durchgesetzt werden. Es wird sich aber weiterhin dafür eingesetzt.

Die erreichten Erfolge:

  • die Erarbeitung eines Brandenburger Landestierschutzplanes mit folgenden Zielen:
  • Umsetzung des Kupierverbotes bis 2019,
  • Aufbau von Demonstrationsbetrieben,
  • die Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere,
  • die Reduzierung der Antibiotikaanwendung in der Tierhaltung.
  • die Berufung eines hauptamtlichen unabhängigen Landestierschutzbeauftragten ohne Weisungsgebundenheit mit eigenen Kompetenzen und einer Geschäftsstelle.
  • Förderpolitk: Es wird erstmals eine wirksame Koppelung der Förderung an eine Flächenbindung geben (2 Großvieheinheiten/Hecktar). Das entspricht bei 100 ha ca. 1.400 Schweinen oder25.000 Hühnern. Die Reduzierung der Fördersumme um 25 % auf max. 600.000 Euro deckelt zudem Anreize für zu große Mastanlagen.
  • ein Erlass zum Einbau von Filteranlagen für große Schweinemastställe (ab 10.000 Schweinen) für Altanlagen und alle Neuanlagen.

Dadurch wird nicht nur die Abluft aus den Anlagen hinsichtlich Geruch bzw. Emissionen und Antibiotika gereinigt, auch der damit verbundene Investitionsbedarf stellt eine weitere Hürde zur Errichtung großer Mega-Mastanlagen dar. Nach einer Übergangsfrist von drei Jahren, in denen die Anlagen geschlossen oder auf eigene Kosten nachgerüstet werden müssen, gilt die Filterpflicht!

Der Landesverband Brandenburg hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich über die bisherigen Erfolge. Wir werden uns natürlich auch weiterhin verstärkt für den Tierschutz und die Tierrechte einsetzen.

Silvia Dreyer / Landesvorsitzende des Landesverbandes Brandenburg der Tierschutzpartei

Erfolg für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat die notwendige Stimmenzahl erreicht!

Nach Angaben des Landeswahlleiters wurden laut vorläufigem Endergebnis rund 104 000 gültige Stimmen abgegeben, fast 25 000 mehr als erforderlich. „Das ist ein sehr guter Tag für das Tierwohl und die bäuerliche Landwirtschaft in Brandenburg“, betonte der Sprecher des Aktionsbündnisses Agrarwende, Michael Wimmer.

Die größte Zustimmung fand das Volksbegehren in der Landeshauptstadt Potsdam. Insgesamt war die Zustimmung in allen an Berlin grenzenden Landkreisen deutlich höher als in den berlinfernen Regionen.

Am 27. Januar wird das endgültige Ergebnis zusammengestellt und dann veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung des Ergebnisses muss sich innerhalb von 2 Monaten das Parlament erneut mit den Forderungen des Volksbegehrens auseinandersetzen.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehrens waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Mit diesem Volksbegehren gegen die Massentierhaltung ist Brandenburg jetzt Vorbild für andere Bundesländer.

Der Landesverband Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich besonders über diesen Erfolg.

Auch unsere kleinen Tierschützer haben sich bei diesem Volksbegehren aktiv mit eingebracht. Siehe: http://schule-schlieben.de/aktivitaeten-grundschule/jahrgaenge-5-6/bist-du-tierschuetzer/index.html

Silvia Dreyer / 1. Vorsitzende LV Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz