Wir sind 30!

Als vor genau 30 Jahren die Tierschutzpartei gegründet wurde, ahnte da schon jemand, was noch alles auf uns zukommen würde, dass der Weg nicht einfach sein würde?

Vermutlich schon. Und trotzdem gingen sie ihn damals und gehen wir ihn heute weiter! Continue reading “Wir sind 30!”

Emsdetten erhält vielleicht doch ein Taubenhaus

Emsdetten ist eine Stadt im nördlichen Münsterland und hat ca 35.000 Einwohner*innen. Dort gilt, wie in vielen anderen nordrhein-westfälischen Kommunen auch, ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Ein Mitglied unserer Partei lässt sich durch dieses Verbot nicht beirren und hat in der Vergangenheit trotzdem immer wieder artgerechtes Futter für diese verwilderten Haustiere verteilt. Letztlich sahen sich die Stadtverwaltung und die Tierschützerin vor einigen Monaten vor Gericht, als es um inzwischen insgesamt angehäufte Verwarn- und Bußgelder in Höhe von mehreren 10.000,-€ ging. Dieses Gerichtsverfahren hatte die Öffentlichkeit sehr beschäftigt, auch der WDR hatte berichtet.

Die Stadtverwaltung Emsdetten hatte seinerzeit die Errichtung eines betreuten Taubenhauses, analog dem sog. Augsburger Modell, noch abgelehnt. Hierzu wurde auf eine Aussage des zuständigen Kreisveterinäramtes verwiesen, welches ein Taubenhaus wegen Tierquälerei abgelehnt habe. Diese Aussage ist allerdings nicht richtig, denn das besagte Kreisveterinäramt hatte lediglich das zum damaligen Zeitpunkt vorgelegte Konzept der Stadtverwaltung abgelehnt, demnach die Tiere lebend gefangen und zunächst in den Taubenschlag eingesperrt werden sollten. So wären noch zu versorgende Jungtiere zwangsläufig verhungert.

Info: Das Augsburger Modell sieht die Errichtung eines Taubenhauses vor, in dem die Stadttiere sich ansiedeln sollen. Sie werden mit artgerechtem Futter versorgt und eine rudimentäre gesundheitliche Behandlung wäre möglich. Durch den Austausch der Gelegeeier mit Gipseiern wäre zudem eine Populationskontrolle möglich.

Inzwischen denkt die Verwaltung in Emsdetten anders über das Thema Taubenhaus. Am nächsten Donnerstag, den 20. Oktober 2022, wird im Hauptausschuss über die Errichtung eines solchen Hauses gesprochen. Die Empfehlung der Verwaltung ist jetzt nicht mehr ablehnend, sondern eindeutig pro Tierschutz! Ob es nun das Wirken unseres Parteimitgliedes war, die Unterstützung vieler Tierschützer*innen aus ganz Deutschland oder eine Projektarbeit von Studierenden der Fachhochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Münster, ist dabei nicht wichtig. Wichtig ist, dass ein Taubenhaus errichtet und auch betreut wird. Damit wäre vor allem den Tieren geholfen.

Taubenfütterung: Parteimitglied vor Gericht

Am morgigen Donnerstag steht ein Mitglied der Tierschutzpartei um 10 Uhr vor Gericht, wegen des mehrfach unerlaubten Fütterns von Tauben. Verhandelt wird vor dem Amtsgericht Rheine. Die WDR Lokalzeit Münsterland wird darüber berichten. Continue reading “Taubenfütterung: Parteimitglied vor Gericht”

Herzlos in Mettmann – wie die Stadttaube bekämpft wird

Ein  offener Brief an die Stadt Mettmann – von der Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz

In vielen nordrhein-westfälischen Städten gibt es ein Fütterungsverbot für Stadttauben. Unter Androhung von Bußgeldern ist es verboten den Tieren Nahrung zum Überleben zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Mettmann stellt da keine Ausnahme dar, gibt sich aber besonders engagiert. Am 16.02.2021 wurde durch die Stadt Mettmann eine Pressemitteilung herausgegeben. Dort wird darauf hingewiesen, dass das Füttern verboten ist und mit einem Bußgeld von bis zu 1.000,-€ belegt werden kann. Wer etwas derartiges sieht, möge sich an das Rechts- oder Ordnungsamt wenden. Das Füttern der Tauben sei für diese schädlich, weil sie durch ein Nahrungsüberangebot an Bewegungs- und Vitaminmangel leiden würden. Zudem würde der Taubenkot die Gebäude beschmutzen und beschädigen und übertragbare Krankheiten wären Gefahrenquellen für Mensch und Tier.

Beginn des Briefes:

Sehr geehrte Frau Pietschmann als Bürgermeisterin der Stadt Mettmann,

als Reaktion auf die Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 16.02.2021 zum Thema Stadttauben möchten wir Ihnen als Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz der Tierschutzpartei Landesverband NRW folgendermaßen antworten:

Wir stellen zuerst einmal fest: Zynischer und herzloser geht es ja wohl nicht! Die Stadttaube lebt als wildes Haustier in unseren Innenstädten. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wildtier, dass sich am “Nahrungsüberangebot” in unseren Innenstädten sattfrisst, sondern es handelt sich um Nachkommen von Brieftauben, die irgendwann einmal gestrandet sind. Sie sind als Haustier auf die Fürsorge des Menschen gewöhnt und angewiesen und müssen sich in den Straßen auf Essensreste und verwertbaren Müll stürzen, um überleben zu können. Durch den aktuellen Lockdown hat sich das Nahrungsangebot drastisch verkleinert, viele Tiere krepieren elendig an ihrem Hunger. Unserer Meinung nach handelt es sich bei Fütterungsverboten nicht um eine Gefahrenabwehr, sondern um Tierquälerei!

Dass ein Nahrungsüberangebot zu Bewegungs- und Vitaminmangel führt, dürfte in diesem Zusammenhang eine Exklusivmeinung der Stadt Mettmann sein! Es fängt schon damit an, dass es für Stadttauben in den seltensten Fällen ein Nahrungsüberangebot gibt. Es ist natürlich richtig, dass Brötchenreste und heruntergefallene Pommes Frites kein artgerechtes Futter darstellen. Saaten, Körner und Gräser sind die natürliche Nahrungsgrundlage, damit eine Taube sich gesund entwickeln und widerstandsfähig gegen Krankheiten zeigen kann. Ein Verbot des unkontrollierten Fütterns von Essensresten macht also nur dann Sinn, wenn stattdessen Verantwortung übernommen wird. Kontrolliertes und artgerechtes Füttern, an fest vorgegebenen Plätzen. Stadttauben sind ortstreu, so dass ihre Gelege in der Nähe der Futterplätze liegen würden. So kann Taubenkrankheiten vorgebeugt und so können die Eier in den Gelegen gegen Gipseier ausgetauscht werden. So ähnlich funktioniert das Augsburger Modell, bei dem in betreuten Schlägen so oder so ähnlich vorgegangen wird. So und nur so hat man eine Populationskontrolle!

Statt eines tierquälerischen Fütterungsverbotes und der Verfolgung der Menschen, die ein Herz für Tiere zeigen, fordern wir die Stadt Mettmann dazu auf betreute Taubenschläge einzurichten. Gehen sie auf die Menschen zu, die den Tieren helfen möchten, statt sie mit Bußgeldern zu bedrohen.

Pressemitteilung der Stadt Mettmann: https://www.mettmann.de/web/?p=10912

Menschen für Tierrechte: https://www.tierrechte.de/…/themen/tierrechte/stadttauben/

Du interessierst dich für eine Mitarbeit in unserer Landesarbeitsgruppe Stadttiere und Taubenschutz? Oder in einer anderen Landesarbeitsgruppe? Dann melde dich!

https://www.tierschutzpartei.de/…/landesarbeitsgruppen…/

Stadttaube wählen heißt Tierschutz wählen!

Heute schon gewählt?

Die Stichwahl des Naturschutzbundes NaBu zum Vogel des Jahres 2021 ist nämlich jetzt eröffnet! Bis zum 19. März haben alle Vogel-Fans die Wahl zwischen zehn tollen und schützenswerten Vögeln. Dennoch haben wir einen klaren Favoriten: Wir setzen uns für die Stadttaube ein!

Warum?

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Vorbild Niederlande: Kein gesundheitsschädliches Silvesterfeuerwerk!

Die Niederlande haben ein landesweites Verbot für Silvesterfeuerwerk erwirkt. Mit diesem notwendigen Vorstoß soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Vor dem Hintergrund steigender Covid-19-Fälle ein konsequenter Schritt, dem sich auch andere Städte und Länder weltweit anschließen sollten! Continue reading “Vorbild Niederlande: Kein gesundheitsschädliches Silvesterfeuerwerk!”

Taubenfütterungsverbote wegen Coronanotlage aussetzen!

Pressemitteilung / 27.03.2020

Bittere Hungersnot in unseren Städten!

Für die obdachlosen Haustauben (auch Stadttauben genannt) spitzt sich die Lage aufgrund des aktuellen Corona-Lockdowns dramatisch zu, d.h. sie drohen schlichtweg zu verhungern.

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Taubenfütterungsverbote wegen Coronanotlage aussetzen!

Bittere Hungersnot in unseren Städten!

Für die obdachlosen Haustauben (auch Stadttauben genannt) spitzt sich die Lage aufgrund des aktuellen Corona-Lockdowns dramatisch zu, d.h. sie drohen schlichtweg zu verhungern. Continue reading “Taubenfütterungsverbote wegen Coronanotlage aussetzen!”

Petition: Hochzeitstauben gehören nicht auf die Straße

Unser BAK Stadttauben hatte 2020 eine Petition gestartet, die bislang über 11.000 Unterzeichnende fand.

“Weiße Hochzeitstauben stehen als Symbol für Frieden, Liebe und ewige Treue und werden deshalb oftmals bei Eheschließung vor dem Standesamt vom Brautpaar aufgelassen.

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