Warum MENSCH Tauben füttern muss
Inzwischen empfehlen führende Ornithologen die ganzjährige Vogelfütterung, weil sie (besonders im Winter) nicht mehr genügend (artgerechte) Nahrung finden.
Inzwischen empfehlen führende Ornithologen die ganzjährige Vogelfütterung, weil sie (besonders im Winter) nicht mehr genügend (artgerechte) Nahrung finden.
Es hat sich wieder gezeigt, dass viele Menschen einfach noch viel zu wenig über Wild-/Zier-/Brief- und eben den Stadttauben wissen.
Aufklärungsarbeit ist so unglaublich wichtig, um den Desinformationen der Taubenabwehrfirmen zu begegnen. Ebenso ergibt sich ein ganz anderes Bild, wenn man Ursachen und deren Wirkungen erklärt und vor allem eine nachvollziehbare, funktionierende Lösung anbieten kann. Meist sind die Leute schon im Gespräch selbst darauf gekommen und fanden es mehr als sinnvoll, den Tieren doch das wiederzugegeben, was ihnen einst genommen wurde … ein Dach über den Kopf in dem sie zuhause sind.
Das Augsburger Modell mit Fütterung und Gelegeaustausch ist die einzige, nachhaltige und tierleidfreie Methode, um die sog. Stadttaubenproblematik zu lösen. Das Modell bietet nur Vorteile, für uns Menschen und besonders für die Tauben … und es rechnet sich, wenn man bedenkt wieviel Geld für unsinnige und gefährliche Vergrämungen in die Hand genommen wird, ganz abgesehen von den horrenden Reinigungskosten. Vergrämung löst keine Probleme, sondern schafft neue, verlagert sie nur und ist verbunden mit weiterem Leid für die Tiere.
Ein rundum schöner und gelungener Nachmittag, mit veganer Verpflegung und mit vielen interessanten Gesprächen inmitten von „Freunden“. Wir haben viel ermutigende und motivierende Zustimmung erfahren und konnten so manche Unterstützungsunterschrift für die Bundestagswahl 2017 einsammeln, sowie einige Formulare für Freunde/Bekannte mitgeben. Ein wenig konnten wir auch die Spendenbox für den Gnadenhof füllen, durch die „Abgabe“ von BIO-Gelee aus dem Kleingarten Johannisberg/Berlin, Holzsternen, Tierkalendern und Taubenanhängern gegen eine kleine Spende.
Herzlichen Dank für die Einladung, dass wir dabei sein, uns auch in Pegnitz einmal vorstellen und zum Thema Stadttauben aufklären durften. Wir kommen gerne wieder und wünschen Monika Pracht und ihrem Team weiterhin alles, alles Gute für ihre großartige „Arbeit“ … zunächst aber eine besinnliche Adventszeit und erholsame Feiertage.
Ein wirklich schöner Tag mit vielen netten Menschen und Vierbeinern. Auch hatten wir erneut sehr, sehr gute Gespräche und konnten über die Stadttaubenproblematik und das einzige, tierleidfreie Lösungskonzept, das Augsburger Modell aufklären. Gleich neben uns konnte Margrit Vollertsen-Diewerge mit ihrem ÄgT-Stand über die Sinnlosigkeit von Tierversuchen und über alternative Forschungsmethoden informieren und so wie wir, weitere Kontakte knüpfen.
Der Wettergott war uns auch gnädig, nach Sonne folgten kurze Regenschauer, die dann endgültig von der wärmenden Sonne abgelöst wurden … war auch nötig, weil es zum späten Nachmittag hin schon ziemlich frisch wurde.
Rundum ein gelungenes Fest. Herzlichen Dank für die Einladung, der wir gerne gefolgt sind. Wir kommen sehr, sehr gerne wieder. Einziger „Wermutstropfen“ waren die Grillwürste. ( die u.E. so gar nicht auf ein Tierheimfest gehören. Hier sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und das Angebot auf vegetarische/vegane Speisen umstellen … auch daran „arbeiten“ wir.) Auch haben wir eigentlich erwartet, dass aus der Erlanger Politik, vor allem der OB den Weg zum Tierheim gefunden hätte. Die Stadt Erlangen hat großen Handlungsbedarf und muss dringend die Bedingungen für das Tierheim erheblich verbessern. Die Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen tun für die Tiere was sie können, ihnen sind aber, was die Räumlichkeiten und der Platz insgesamt anbelangt, Grenzen gesetzt, die nur mit Hilfe der Stadt verändert werden können. Und obwohl das Tierheim nicht gerade „auf Rosen gebettet“ ist, ist es eins der wenigen Tierheime, die einen betreuten Taubenschlag auf ihrem Gelände eingerichtet haben und sich auch um die übrigen in der Stadt (weitere 4) kümmert … schon seit ca. 20 Jahren … dank der „unermüdlichen“ Margrit Vollertsen-Diewerge, die lange Jahre die Stationen selbst betreut hat und sich noch heute mit einbringt!
Während unserer Standarbeit kamen dann am Nachmittag auch noch 3 Taubennotrufe aus Nürnberg rein, um die wir uns leider erst, nachdem der Stand zum Abend abgebaut und verstaut war, aktiv kümmern konnten.
Seit Jahren kämpfen die Taubenfreunde Langenberg für einen betreuten Taubenschlag in Velbert/NRW. Leider waren bisher alle Bemühungen vergebens, die städtischen Verantwortlichen sehen keinen Anlass, ihrer Verantwortung dem Tierschutz gegenüber nachzukommen, ganz im Gegenteil. Stattdessen verfügt die Stadt ein unter Tierschützern, sowie Wissenschaftlern umstrittenes Fütterungsverbot – Populationsminimierung durch Hungertod.
Nachdem Uwe Schulz, Vorsitzender des Vereins Taubenfreunde Langenberg nun eine Abmahnung und Unterlassung der AöR – Technische Betriebe Velbert , sowie Ordnungsstrafen wegen wiederholter illegaler Fütterungen zugestellt bekam, wendet sich unsere Bundesvorsitzende Sandra Lück, selbst wohnhaft in Velbert, schriftlich an den Bürgermeister der Stadt, um den Verein in einem scheinbar aussichtslosen Unterfangen zu unterstützen und bittet um eine offizielle Stellungnahme, sowie Gutachten und Sitzungsprotokolle.
Zusammen mit dem Tierrechtsverein Human Animal Rights e.V., dessen 1. Vorsitzender unser aktives Mitglied und Lücks Lebensgefährte Reiner Bent ist, ist noch für diese Woche ein Treffen mit Uwe Schulz vereinbart, um den Taubenfreunden eine konsequente Unterstützung zuzusagen und neben der Aufhebung des Fütterungsverbotes die Errichtung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell zu verwirklichen.
Helmut Wolff, Leiter unseres Bundesarbeitskreise Stadttauben, steht Sandra Lück hierbei mit seinem umfangreichen Fachwissen beratend zur Seite.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lukrafka.
Bereits seit Jahren engagiert sich der Verein Taubenfreunde-Langenberg für die Einführung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell.
Die Stadt Velbert scheint ungeachtet der Tatsache, dass sie als Förderer der Brieftaubenzucht verantwortlich für eine humane Regulierung des Bestandes der nachfolgenden Generationen (die Stadtaube) ist, nicht interessiert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das sensible Thema Tierschutz zu engagieren.
Ich verweise Sie hier auf Artikel 20a des Grundgesetzes: Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.
Die Stadt Velbert verwehrt anscheinend vehement, dem verfassungsrelevanten Staatsziel Tierschutz zu folgen und konzentriert sich neben einem Fütterungsverbot, welches wissenschaftlich belegbar zu einer erhöhten Geburtenrate bei Tauben führt, auf deutlich kostenintensivere Vergrämungs- und Reinigungsmaßnahmen.
Als Mitglied der Gemeinde Velbert, sowie als Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bitte ich Sie hiermit, Stellung zu beziehen und den interessierten Bürgern zu erklären, auf welcher Basis die Stadt entscheidet, mehr Geld für Taubenabwehrsysteme und die sogenannte “Schädlingsbekämpfung” durch Vergrämungsaktionen auszugeben, als das Augsburger Modell, welches bereits in vielen Städten Deutschlands sehr erfolgreich durchgesetzt wurde, an öffentlichen Mitteln kosten würde.
Gern können Sie mir fachkundige Belege in Form von Sitzungsprotokollen und Gutachten zur Verfügung stellen.
Weiterhin bitte ich Sie, dafür Sorge zu tragen, dass die Abmahnung und Unterlassungserklärung der Technischen Betriebe Velbert AöR, sowie sämtliche wegen Taubenfütterns verhängten Bußgelder gegen Herrn Uwe Schulz von den Taubenfreunden-Langenberg aufgehoben werden, sowie das Fütterungsverbot für Tauben umgehend abzuschaffen.
Für einen persönlichen Austausch stehe ich Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass eine Kopie dieses Schreibens ebenfalls an den Vorsitzenden des Velberter Tierrechtsvereins Human Animal Rights e.V. geht.
Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Lück
Erstmalig konnten wir vom MUT BAK-Stadttauben mit einem Stand auf einem Tierheimfest teilnehmen.
Trotz des doch etwas trüben Wetters (trocken, aber nur 8 Grad) und der gerade begonnenen Osterferien, erfuhr auch dieses Jahr das Fest im Berganza wieder regen Zuspruch … und zu unserer großen Freude wurden diesmal nur vegetarische und vegane Speisen angeboten.
Wir hatten sehr interessante Gespräche und konnten doch vielen Interessierten unsere Partei und unser Konzept zur Lösung der Stadttaubenproblematik vorstellen … auch mit unseren unmittelbaren und sehr netten „Nachbarn“, dem Vebu Bamberg sind wir ins Gespräch gekommen und hatten einen perfekten Übergang mit unserem Abschlusstisch zur Präsentation des Vebu. Schön, dass wir gemeinsam für eine vegetarische/vegane Ernährungsweise werben konnten.
Insgesamt ein gelungener Einstand auf einem Tierheimfest, zum Sommerfest am 03. Juli haben wir uns bereits erneut angemeldet.
Herzlichen Dank allen Helfern, den Organisatoren und dem Vorstand, dass man uns die Gelegenheit geboten hat, das Image der Stadttauben aufzupolieren und auch die Anliegen unserer Partei präsentieren zu durften … danke auch allen, die sich für uns interessiert haben und mit denen wir sehr konstruktiv über das breite Themenspektrum im Bereich „Tierrechte und Tierschutz“ diskutieren konnten. Es war rundum ein sehr schöner Tag, ein gelungenes Osterfest und wir kommen sehr gerne wieder.
Premiere in Fürth, nur leider nicht auf dem gewünschten und sehr viel mehr frequentierten Platz in der Schwabacher Straße bei H&M … trotzdem haben wir mit einigen interessierten Bürger*innen am Stand diskutiert.
Natürlich gab es auch die „Unbelehrbaren“, die stur an ihren Vorurteilen festhielten und an einer offenen, sachlichen Diskussion kein Interesse zeigten. Umso erfreulicher ist es dann, wenn jemand mit seiner negativen Meinung zum Stand gekommen ist und mit einer positiven Einstellung zu betreuten Taubenstationen wieder gegangen ist … diese Art von „Meinungsaustausch“ motiviert , das Thema Aufklärung noch weiter zu intensivieren … besonders, wenn man sieht wie verzweifelt die Tauben auch durch die Fürther Fußgängerpassagen hin und her laufen bzw. fliegen, um einen scheinbar essbaren Brocken zu ergattern … ein ewiger, sich täglich wiederholender Kampf ums nackte Überleben. Wir werden sicher ein weiteres Gastspiel in Fürth einlegen und dann hoffentlich auch den gewünschten Platz besetzen können … diesmal hat ihn uns ein Stand des „SOS Kinderdorfes“ weggeschnappt … wir waren uns jedoch mit ihnen einig, dass wir da auch noch Platz gehabt hätten.
Egal, man hat uns nun auch erstmals in Fürth gesehen … und das ist erst der Auftakt.
In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.
Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.
Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.
Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.
Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.
Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.
Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.
Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.
Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.
Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”
Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützen die aktuelle Petition von den Taubenfreunden aus Stuttgart, damit Tauben und Menschen eine friedliche Koexistenz in Stuttgart ermöglicht wird.
Bitte hier unterzeichnen. Danke!
Jetzt auch von uns ein kleiner bebilderter Bericht: Um es vorweg zu nehmen, ein sehr interessanter Abend, der eine Wiederholung wert ist, zumal Margrit Vollertsen-Diewerge nicht dabei sein konnte … von hier nocheinmal ganz Liebe Grüße und gute Besserung für ihren Mann, wir alle drücken die Daumen!
Auch nochmal herzlichen Dank an Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. (MfT) für die tolle Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit. Besonderer Dank an Referentin Elisabeth Mederer (MfT) und an Heidi Hierl-Schulze (MUT BAK Stadttauben) für die tolle Unterstützung bei den Vorbereitungen und dem Vortrag.
Insgesamt waren ca. 40 Interessierte, wohl in der überwiegenden Anzahl TaubenliebhaberInnen, gekommen, selbst aus Amberg und Schweinfurth und so hatten wir auch eine sehr lebhafte und interessante Diskussion im Anschluss an den Vortrag und den Kurzfilm vom MfT Bundesverband (Einführung in das integrative Stadttaubenkonzept).
Mit dem Vortrag wurden alle Vorurteile (Krankheitsüberträger, schädigen Gebäudesubstanz, Brutverhalten in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot) schlüssig wiederlegt und das integrative Stadttaubenkonzept (Augsburger Modell) erläutert. Dies wurde im Film noch einmal eindrucksvoll bestätigt, besonders durch die Stellungnahmen von Verantwortlichen aus den Umwelt-/Gesundheits- und Ordnungsämtern der Städte Torgau, Aachen und Augsburg. Des Weiteren wurden bereits in über 60 Städten betreute Taubenstationen nach Augsburger Modell mit großem Erfolg eingerichtet.
In der Diskussion wurde deutlich, dass Unverständnis darüber herrscht, dass sich Nürnberg immer noch dagegen sperrt, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft (Erlangen) bereits seit 20 Jahren dieses Konzept sehr erfolgreich praktiziert wird. Hier wurden über diesen Zeitraum bereits mehr als 22.000 Eier gegen Kunststoffattrappen ausgetauscht.
Nürnberg steht da, wo Augsburg (mit heute 15 Stationen) bereits 1995 war … wir haben noch sehr viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit vor uns und werden aber nichts unversucht lassen, um 2016 den “Durchbruch” endlich zu schaffen.
Schade, dass kein Verantwortlicher aus der Stadt und auch kein Pressevertreter den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden hat. Auch daran werden wir arbeiten. Allen die gekommen sind an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für euer Interesse und für die sehr lebhafte und konstruktive Diskussion … wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!