Pressemitteilung des Landesverbandes NRW / 02.05.2018
Rund ein Jahr ist es her, dass die Jäger in NRW den starken Rückgang der Feldhasen-Population beklagten.
Rund ein Jahr ist es her, dass die Jäger in NRW den starken Rückgang der Feldhasen-Population beklagten.
Seit Ende 2017 gibt es das „Aktionsbündnis Fuchs“, welchem sich mittlerweile über 40 verschiedene Vereine, Organisationen und Parteien angeschlossen haben.
Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt: 70 % der Deutschen sollen getötet werden!
Klingt absurd?
Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig hat am Dienstag, 09. Mai, eine wichtige Entscheidung für die Tiere gefällt. Die 140 Jahre alten und illegalen Jagdgatter der Familie Bismarck im Kreis Herzogtum Lauenburg und im Landkreis Steinburg müssen abgebaut werden. Die Regelung im Landesjagdgesetz sei eindeutig verfassungskonform, befand das Gericht.
Im Jahre 1999 trat in Schleswig-Holstein das Landesjagdgesetz in Kraft. Paragraf 29 regelt klar, dass es verboten sei, “Jagdbezirke oder Teile von Jagdbezirken zum Zweck der Jagd oder der Hege einzugattern”. Aus Sicht der Tierschutzpartei gab es unverständlicherweise seinerzeit eine Übergangsfrist von 15 Jahren. Diese lief nun endgültig am 28. Oktober 2014 aus..
“In den Gattern werden die Tiere zusammengepfercht um die Abschüsse der Jäger zu erleichtern. Mord mit Erfolgsgarantie – wie abartig und pervers!” kommentiert die Sprecherin des Bundesarbeitskreises Jagd und Angeln der Tierschutzpartei, Patricia Kopietz. Der NABU Geschäftsführer Ingo Ludwichowski nannte die Jagdgatter treffend „Jagd-Bordelle“.
Seit Oktober 2014 sind alle Jagdgatter illegal, die Familie der Nachfahren von Reichskanzler Otto von Bismarck setzt sich seit Jahren trotzdem über geltendes Recht hinweg und lädt wohlhabende Gäste zum Abschießen der eingesperrten Tiere ein.
Das Verwaltungsgericht hat eine Berufung nicht zugelassen, es bleibt den Jägern noch das Oberverwaltungsgericht, oder eine Verfassungsbeschwerde als letzte Möglichkeit ihre feudalen Adelsprivilegien zu verteidigen.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei setzt sich für die vollständige Abschaffung der Jagd und des Jagdtourismus ein. Aus ethischen Gründen einerseits, aus ökologischen Überlegungen andererseits, sollte der Gesetzgeber die Jagd verbieten und das Bundesjagdgesetz mitsamt den Landesjagdgesetzen abschaffen.
Am 24. September tritt die Tierschutzpartei zur Bundestagswahl an. Jede Stimme für die Tierschutzpartei ist eine Stimme gegen die Jagdlobby. Getreu dem Motto “Mord ist ihr Hobby” wird auch das Thema Jagd eine wichtige Rolle im Wahlkampf der Partei spielen.
Pressemitteilung / Landesverband Hamburg / Tierschutzpartei
Verantwortlich: Jan Zobel
Talstraße 16 – Haus 3,
20359 Hamburg – St.Pauli
Tel: (040) 278 071 30
Jahr für Jahr werden in den Wäldern Deutschlands Rehkitze und andere Jungtiere, aber auch Elterntiere von freilaufenden Hunden gerissen. Die Tierschutzpartei appelliert an alle Hundebesitzer, ihre Vierbeiner unbedingt an die Leine zu nehmen, sobald sie sich in einem Wald oder Naturschutzgebiet aufhalten.
In den meisten Bundesländern gibt es klare Regeln zum Verhalten mit Hunden im Wald. Hierüber gibt das jeweilige Landeswaldgesetz unter dem dort geführten Paragraphen „Betretungsrecht“ Auskunft. Die Landeswaldgesetze können im Internet nachgelesen werden.
Gerade in der Brut- und Setzzeit (in den einzelnen Bundesländern leicht unterschiedlich, als Faustregel gilt jedoch ein Zeitraum vom 01. März bis einschl. 30 Juni) sind vor allem die Jungtiere leichte Beute für Hunde.
Rehkitze und junge Hasen laufen nicht weg. Sie bleiben ruhig liegen, um nicht gesehen zu werden. Auch weibliche Rehe, die kurz vor dem Setzen ihrer Kitze sind, können nicht so schnell flüchten und fallen häufig freilaufenden Hunden zum Opfer. Vögel, die am Boden brüten, sowie unerfahrene Jungtiere aller Arten, sind durch unkontrolliert freilaufende Hunde ebenfalls gefährdet.
Vielen Hundebesitzern ist nicht bewusst, dass Verstöße gegen dieses Gesetz keine Ordnungswidrigkeit sind, sondern Wilderei und damit ein Straftatbestand.
Selbst die besterzogensten Hunde hören kein Kommando, wenn der natürliche Jagdinstinkt zum Tragen kommt. Die durch den Hund gejagten Tiere flüchten oft panisch. Häufig endet diese Flucht auf Straßen, wo die Wildtiere dann von Autos erfasst werden – eine Gefahr für Wildtier, Hund und Mensch. Deshalb appelliert die Tierschutzpartei an Hundehalter und deren Tierliebe, sich an die Anleinpflicht zu halten.
Jan Zobel, Bundesgeschäftsführer der Tierschutzpartei dazu: „Es gibt Freilaufflächen für Hunde, in denen sie sich austoben können. Die Tierschutzpartei hat bereits in der Vergangenheit kritisiert, dass diese Flächen zunehmend in den unterschiedlichsten Bundesländern verkleinert oder ganz geschlossen werden, trotzdem ist dies keine Rechtfertigung, Hunde in den Wäldern abgeleint laufen zu lassen.“
“Jede fahrlässige Verletzung durch Halter die nicht auf ihren Hund achten, sollten direkt und vollumfänglich von diesem in Schadensersatzzahlungen mit drakonischen Summen beglichen werden müssen, zuvor jedoch sollte sich jeder gedankenlose Halter das gerissene Wildtier ansehen müssen, um so eventuell über das Mitgefühl und die vorhandene Tierliebe der Person ein Umdenken zu veranlassen. Zudem sollte in jedem Bundesland über die Gründung einer zuständigen Kontrollstelle oder Behörde nachgedacht werden, um präventiv gegen diese Form des Tierleids und den Eingriff in die Natur vorzugehen.”, so Patricia Kopietz, Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Jagd und Angeln.
Kontakt:
BAK Jagd und Angeln
Patricia Kopietz
Mobil: 0172 6156400
Die Leiterin des Bundesarbeitskreis gegen Jagd und Angeln in der gestrigen ZDF Sendung “Drehscheibe” zum Thema Drückjagd und Wildschwein-“plage”.
Ab Minute 11:35 geht es hier los.
Die erste unverschämte und diskreditierende Email eines Jägers kam bereits direkt im Anschluss. Beleidigungen und das Herabsetzen unserer Leiterin waren darin enthalten.
Wenn Jäger merken, dass man ihnen auf die Schliche kommt …
Wir tragen das mit Humor.
Wir haben bereits einen Protestbrief gegen den geplanten Abschuss des Wolfes Pumpak initiiert, den jeder Einzelne von uns übernehmen und versenden kann. Danke für Ihre Unterstützung!
Außerdem unterstützen und verbreiten wir die Petition von engagierten Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Wolf in Deutschland zu schützen. Dieser Protest läuft unter der Überschrift: “Wolf Pumpak muss weiterleben”. Bitte hier unterschreiben und verbreiten.
Füchse in Hamburg – Der richtige Umgang und das Wissen um den Fuchs sind hier der Schlüssel
Im NDR Fernsehen wurde in der Ausgabe des „Hamburg Journal“ vom 25. Januar 2017 berichtet, dass mittlerweile hunderte Füchse in und um die Hansestadt angesiedelt sind.
Continue reading “Tierschutzpartei fordert Respekt vor Wildtieren im städtischen Raum”
Bitte beteiligt euch am Protest gegen den geplanten Abschuss des Wolfs “Pumpak”!
Kopiert unseren Brief und versendet diesen an untenstehende E-Mail-Adresse:
Continue reading “Protest gegen den geplanten Abschuss des Wolfs “Pumpak””
Sehr geehrter Herr Roger Lewandowski, sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund angeblicher Verhaltensauffälligkeiten des durch die Bevölkerung “Filou” getauften Wolfes, wird bereits die letale Entnahme dessen vorbereitet.
Continue reading “Protestbrief zur geplanten letalen Entnahme von Wolf “Filou” in Brandenburg”