11.11.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Erste offizielle Ansprache des neuen Kommissars für Energie und Klimapolitik, Miguel Arias Cañete

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nahm an der heutigen Sitzung des Umweltausschusses teil.

Im ersten Teil der Sitzung stand eine umfangreiche Abstimmung bezüglich der wissenschaftlichen Prüfung von Lebensmitteln und der Abstimmung zur Beschränkung oder Untersagung des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen auf dem Hoheitsgebiet der Mitgliedsstaaten auf der Agenda.

Im zweiten Teil der Sitzung hielt der Kommissar für Klima und Energiepolitik, Miguel Arias Cañete, seine erste öffentliche Ansprache und stand im Anschluss den Mitgliedern des Ausschusses Rede und Antwort über die derzeitige und zukünftige Klimapolitik. Leider beschränkten sich die Maßnahmen gegen einen weiteren Klimaanstieg in erster Linie auf den Energieproduktionssektor und auf die Verbesserungen der Energieeffizienz.

Der Agrarsektor – insbesondere die dramatisch angestiegene Fleischproduktion, die für beträchtliche CO2-Emissionen verantwortlich ist – wurde nicht einmal erwähnt!

Der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck wird mit einem öffentlichen Brief an Kommissar Cañete reagieren, um auf die Möglichkeit der Emissionsverminderung über die Fleischproduktion hinzuweisen.

Veganes Hotel / Restaurant “Veganalina”

In Nordrhein-Westfalen, in Hamm, gibt es jetzt ein veganes Hotel.

Wie es der Name schon verrät, steht “Veganalina” für: “Vegan. Für den Menschen. Für die Tiere. Für den Planeten.” Ein ganzheitlicher Ansatz, der sicherlich viele Nachahmer finden wird, und vor allem viele BesucherInnen! Wir von der Partei wünschen ein volles Haus mit wunderbar zufriedenen Gästen!

Schlachtung schwangerer Kühe

Peta: Laut einer Studie sowie nach Schätzungen der Bundestierärztekammer sterben in deutschen Schlachthöfen jedes Jahr etwa 180 000 ungeborene Kälber im Mutterleib – sie ersticken langsam und qualvoll, während ihre Mütter am Schlachterhaken ausbluten. Die Dunkelziffer liegt nach Meinung von PETA weit höher. Für den minutenlangen Todeskampf Tausender ungeborener Kälber gibt es mehrere Gründe – und zur Verhinderung dieses tausendfachen Leids eine einfache und effektive Lösung. (Hier informieren und protestieren!)

06.11.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Termin mit Janusz Wojciechowski (Präsident der Intergroup for Animals)

Am 06.11.2014 trafen sich die EU-Abgeordneten Janusz Wojciechowski (Präsident der Intergroup) und Stefan Bernhard Eck (einer der Vizepräsidenten der Intergroup) zu einer strategischen Planung bezüglich der rumänischen Straßenhunde.

Bei diesem Gespräch wurden die nächsten Schritte besprochen, seitens des Europäischen Parlamentes (diejenigen Parlamentarier, die sich für eine Beendigung der inakzeptablen Populationsregulierung der Streunerhunde aussprechen), den politischen Druck auf die rumänische Regierung zu erhöhen.

Man kann heute schon so viel sagen, dass die ins Auge gefassten Schritte zu einem “politischen Level” führen könnten, den man vor Monaten noch nicht für möglich gehalten hätte… Aus strategischen Gründen können Einzelheiten jedoch noch nicht genannt werden. Selbstverständlich werden genauere Informationen zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Eröffnung veganer Supermarkt in Leipzig “Veganz”

Heute, am 06.11.2014, öffnet in Leipzig der erste sächsische Supermarkt für Veganer! 80 Prozent der Lebensmittel tragen das Biosiegel, Obst und Gemüse gibt es in Bioqualität und stammt aus Sachsen. Um Verpackungsmüll zu vermeiden, werden viele Lebensmittel unverpackt angeboten, die sich jeder/e selbst in Tüten abfüllen kann.

Wir von der Partei wünschen “Veganz” viele Kunden/innen und einen guten Umsatz! Sie finden den veganen Supermarkt in der Nähe des Leipziger Bahnhofs, in der Nikolaistraße 53.

04.11.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Gespräch mit Vertretern der „World Animal Protection“

Am 04.11.2014 stand für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ein intensives Gespräch in seinem Büro mit Ruud Tombrock (Director Europe) und Tania Valerie Raguz (Public Policy Advisor) von der NGO „World Animal Protection“ (WSPA) auf der Agenda.

Im Mittelpunkt dieses Gespräches stand das Thema Rumänische Straßenhunde und eine geplante Konferenz hierzu in Bukarest Anfang Januar 2015.

Daneben wurden auch weitere Projekte im Bereich Tierschutz besprochen, um eventuelle Synergieeffekte zu ermöglichen: das Verbot von Tierversuchen für Haushaltsprodukte und deutliche Verbesserungen in der „Nutztierhaltung“.

1. November “Weltvegantag”

Landesverband Sachsen in Aktion

Die Aktion des Landesverbandes Sachsen war am Weltvegantag in der Dresdner Fußgängerzone ein voller Erfolg. Viele Passanten waren neugierig und es konnten sehr gute Gespräche geführt werden. Die zahlreichen veganen Leckereien waren schon nach kurzer Zeit “verputzt”.

Der LV Sachsen freut sich über jeden weiteren aktiven Mitstreiter.

Fotoimpressionen Veggie-World Düsseldorf 2014

Vom 25. bis 26.10.2014 fand die Veggie-World-Messe in Düsseldorf statt. Hier ein paar Schnappschüsse von dem anstrengenden, aber erfolgreichen Wochenende auf dem etliche neue Parteimitglieder geworben wurden.

Japan: Was kümmern uns Gerichtsurteile?

Die ungeheure Dreistigkeit der japanischen Walfänger

Im März dieses Jahres erging ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag an Japan, die Jagd auf Wale im Südpolarmeer umgehend einzustellen; das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient.

Die Vorgeschichte: Jahrelang wurde unter dem Deckmantel, der Küstenwalfang auf der Insel Hokkaido sei ein Forschungsprojekt und diene wissenschaftlichen Zwecken (die Argumentations-Keule „Wissenschaft“ macht ja so gut wie alles möglich,,,), ein rücksichtsloses Abschlachten u. a. von Zwergwalen betrieben.

Dem wurde nun durch das o.g. Urteil ein Ende gesetzt.

Vermeintlich. Denn vor wenigen Tagen setzte sich eine Flotte von vier Schiffen in Richtung Küste in Bewegung, mit dem Ziel, bis Oktober bis zu 51 Zwergwale in gewohnter Weise zu töten. „Wissenschaftliche“ Begründung: Durch Untersuchungen des Mageninneren der Meeressäuger solle der Einfluss der Wale auf die Küstenfischerei untersucht werden. Das Fleisch der Wale werde zum Verzehr verkauft.

So wird – nun sogar unter frecher Missachtung des wegweisenden Den Haager Urteils – auch dieser Teil der jährlichen Wal-Jagd im Pazifik weitergehen. Und damit nicht genug: Für das Jahr 2015 plant Japan, auch in der Antarktis wieder Zwergwale zu jagen.

Wie kann einem solch rücksichtslosen Treiben in einem Land, das sich – man denke auch an Fukushima – jeglichen zivilisatorischen Regeln entzieht, ein Ende bereitet werden? Wer eine Idee hat, der soll es sagen.

Das Leid in spanischen Kaninchenzuchtbetrieben

Grausamkeit und Tierquälerei an der Tagesordnung für die Mode

Unbeschreibliche Grausamkeiten in 70 verschiedenen Kaninchenbetrieben dokumentierten “Animal Equality” in einer 2-jährigen Recherche in der spanischen Kaninchenzuchtindustrie. Das Fell, so “Animal Equality”, wird dann gewinnbringend an Modemarken aus der ganzen Welt verkauft.

Der Organisation ist es gelungen, die Verbindung zwischen einigen dieser Betriebe und sieben der bekanntesten Modeunternehmen der Welt herzustellen. Gespräche mit Großhändlern wurden aufgezeichnet, die Kaninchenpelz aus Betrieben verkaufen, in denen katastrophale Zustände und unbeschreibliches Tierleid dokumentiert wurden. Folgende weltbekannte Designer nannten sie als ihre Kunden: Burberry, Dior, Armani, Louis Vuitton, Yves Saint Laurent, Marc Jacobs und Diane Von Fürstenberg.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz möchten “Animal Equality” unterstützen, das Video zu verbreiten, damit immer mehr Menschen das Leid hinter der Pelzproduktion erkennen und den Kauf von Kleidungsstücken mit Fell boykottieren.

Zum Video: (hier)

Außerdem schließen wir uns als Partei der Kampagne von “Animal Equality” an, um diese Marken dazu aufzufordern, keinen Pelz mehr zu verkaufen. Bitte unterschreiben und verbreiten auch Sie die Petition! (hier)