Hühnerrettung der besonderen Art

RTL-TV-Beitrag

Stefanie Laab hat sich mit ihrer Freundin Jenny der Befreiung von Hühnern im ganz großen Stil verschrieben. Sie berichten im RTL-TV-Beitrag von ihrer zeitintensiven und befriedigenden Arbeit als Hühnerretterinnen.

Es ist ein ganz emotionaler Moment, wenn sich für die Hühner zum ersten Mal das Tor zur Freiheit öffnet. Sehen Sie hier.

Wir werden in der kommenden Herbstausgabe unseres MUT-Magazins ausführlich über den Verein „Rettet das Huhn“ berichten. Vielleicht haben Sie ja dann auch Lust, selbst einmal Hühner zu adoptieren, wie es unsere Bundesvorsitzende Bettina Jung schon mehrmals getan hat.

 

Das Oktoberfest

Zwischendurch mal eine Meldung der anderen Art zum Schmunzeln und eine Bemerkung über Vegetarier auf ganz „hohem“ Niveau

Heute berichtete die „Freie Presse“ u.a. auch über das Münchner Oktoberfest. Rund 6 Millionen Besucher strömen auch in diesem Jahr an den 16 Festtagen wieder auf die Wiesn.

Interessant ist zu lesen, welche Leute auf der Wiesn anzutreffen sind und in welche Typen sie eingeteilt werden. Neben dem Münchner Gast gibt es den einheimischen Partygänger, den Trachtler, den Bub und das Madel, den Vegetarier, den Taschendieb, den Italiener, den Australier, den Norddeutschen und den Verweigerer. Alle Typen werden klassifiziert und dabei kommt man als Leser/in aus dem Schmunzeln oft gar nicht heraus.

Weniger zum Schmunzeln ist die Tatsache, dass auf dem größten Volksfest der Welt ein halbe Millionen Hühner und 100 Ochsen (männl. kastr. Rinder) verspeist werden. Tierschützer protestierten deshalb zu recht „gegen die Fleischeslust und das Leiden der Tiere“ im Jahr 2012.

Doch mittlerweile haben auch die Wiesnwirte den „Trend“ der Zeit erkannt und angeboten werden auch vegetarische und sogar vegane Speisen. Der Wirtesprecher auf der Wiesn hat über den Vegetarier mit seinem Protest folgende Bemerkung gemacht, die, wie wir finden, auf ganz „hohem“ geistigen Niveau anzusiedeln ist: „Ich mische mich ja auch nicht ein, wenn die Vegetarier dem Vieh das Futter wegessen.“

Atomwaffen für deutsche Tornados

Pressemitteilung / 22.09.2015

Im März beschloss der Deutsche Bundestag, die Bundesregierung solle sich “gegenüber den amerikanischen Verbündeten mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzen.” Der Koalitionsvertrag von Union und FDP im Jahr 2009 sagte den Abzug der Atomwaffen aus Büchel zu.

Wie nun verschiedene Nachrichtenmagazine verlauten ließen, wird im Gegenteil in Rheinland-Pfalz das Kontingent an Atomwaffen mit 80-facher Stärke der Hiroshima Bombe aufgerüstet. Diese Waffen sollen allen Nato-Partnern zur Verfügung stehen.

Diese Aufrüstung stellt eine unnötige und gefährliche Provokation dar, auf die auch schon eine Sprecherin des russischen Außenministeriums reagierte. Anstatt alles Erdenkliche für einen weiteren Erhalt des Friedens zu unternehmen, den Deutschland seit 70 Jahren genießen darf, gefährdet die Regierung unter Kanzlerin Angela Merkel diesen ganz offensichtlich mit ihrer Affinität zu den USA.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt das Vorgehen der Bundesregierung aufs Schärfste und fordert die Bundesregierung mit Nachdruck auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen sowie ihre eigenen Versprechen einzuhalten und dafür zu sorgen, dass Deutschland endlich atomwaffenfrei wird..

Unterstützenswert ist für uns das Projekt “Bürgermeister für den Frieden, atomwaffenfrei bis 2020” (http://www.mayorsforpeace.de/)! “Unser Ziel ist, die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und eine Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.”

In der heutigen Sendung von Frontal 21 wird das Thema näher behandelt.

Luise Wenkheimer / Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Rechtspopulisten die Argumente nehmen

Düsseldorf geht voran:

“REFUGEES WELCOME” DIREKT IM RATHAUS

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist gegenwärtig auf der Suche nach einem liquiden Mieter für den Ratshauskeller, einem mittelalterlichen Gebäudekeller im bauältesten Teil des Rathauses der Stadt aus dem 16. Jahrhundert. Errichtet wurde der Rathauskeller nach Plänen des 1493 in Bologna geborenen Renaissancearchitekten Alexander (Alessandro) Pasqualini, der im heutigen Rheinland einige Geschäftigkeit entwickelte.

Unter seiner Bauleitung wurde das Schloss in Düsseldorf weitreichend ausgebaut. Auf die Jahre 1958 bis 1961 gehen die jüngsten Umbauarbeiten des historischen Rathauses zurück, diesmal nach den Plänen von Friedrich Tamms, der später Baudezernent in Düsseldorf wurde und 1980 verstarb.

Tamms arbeitete von 1938 bis 1945 an der Seite des Nazi-Architekten Albert Speer in dessen Behörde und wurde von Adolf Hitler persönlich zum Hochschulprofessor ernannt und im August 1944 in die „Gottbegnadeten-Liste der wichtigsten Architekten“ aufgenommen. Außerdem gehörte Tamms zur „Organisation Todt“, einer nach militärischem Vorbild organisierten Bautruppe.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf steht vor dem Hintergrund dieser Geschichte vor einer besonderen Verantwortung, die es nach Auffassung der Ratsfraktion Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER sensibel wahrzunehmen gilt.

NUR 15 WIEDERKEHRENDE VERANSTALTUNGEN

Bisher finden in den Räumlichkeiten des Rathauskellers nur bis zu 15 wiederkehrende Veranstaltungen jährlich statt. Dafür steht den Stadtoberen für Feste und Feierlichkeiten eine Nettogrundfläche von 365,00 Quadratmetern zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Unterbringungsproblematiken infolge der Flüchtlingsströme nach Deutschland und insbesondere auch nach NRW stellt sich nicht zuletzt der Landeshauptstadt die Frage nach adäquaten Unterbringungsmöglichkeiten.

Der Ratshauskeller im Untergeschoss des Ratshauses verfügt über eine Lagerfläche von 60 qm, zwei Festräumen von ca. 70 qm und 94 qm, sowie einem Buffet-Raum mit über 40 qm, ergänzt durch separate Sanitärflächen für Damen und für Herren, ausgestattet mit Handwaschbecken, WC-Objekten und Urinalen für die Herren. Des Weiteren existieren zwei Lagerräume mit Kühlhaus.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf steht in der herausragenden Position als Vorreiter einer gelebten Willkommenskultur von Innen und damit als Vorbild für weitere Kommunen in und über NRW hinaus ihren Teil zu einer gelebten Humanität beizutragen und den Ratskeller samt angegliederter Infrastruktur für die von Krieg und Terror getriebenen Flüchtlinge zu öffnen: „Refugees welcome“ darf auch und zuallererst direkt im Düsseldorfer Rathaus nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleiben. Zumal die Flüchtlinge in den Räumlichkeiten sogar verköstigt und versorgt werden können.

PLATZ SATT IM ERGESCHOSS DARÜBER

Schlafplätze und/oder Aufenthaltsräume mit großen Fenstern könnten schnell und unbürokratisch in den Räumen der beiden Säle im darüberlegenden Erdgeschoss geschaffen werden. Mitmenschlichkeit ist in diesen Zeiten gefragt – und das nicht zuletzt als angemessene und längst überfällige Reaktion auf die Architektur- und Sanierungsgeschichte des historischen Gebäudes.

RATSFRAU EL FASSI: HILFSBEREITSCHAFT VERSTÄRKEN – RECHTPOPULISTEN SCHWÄCHEN

Die Fraktionsvorsitzende der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Ratsfrau Chomicha El Fassi, selbst aus Nordafrika stammend und als Kleinkind mit der Familie nach Deutschland emigriert sagt zu dieser Initiative: „Hier hat die Politik und Verwaltung die einmalige Chance den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass Flüchtlinge nicht nur in den Stadtteilen oder der Peripherie untergebracht werden, sondern mitten im Herzen der Düsseldorfer gewählten Vertreterinnen und Vertretern.

Diese Entscheidung hätte eine enorme Vorbildfunktion und würde den Argumenten der rechten Extreme und Populisten, „die Flüchtlingspolitik würde nur auf dem Rücken der Bürger ausgetragen“, jedweden Nährstoff entziehen.

Wir wissen das in diesen Räumlichkeiten nicht mehrere hundert Flüchtlinge untergebracht werden können, aber die Symbolkraft von der Unterbringung von Flüchtlingen im Rathaus, würde die hervorzuhebende gelebte Hilfsbereitschaft in unserer Stadt weiter bestärken“.

Keine Hunde bei legalen oder illegalen Züchtern kaufen!

Fotoquelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=735940859814580&set=a.654679554607378.1073741828.100001960191126&type=1&theater
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Bedenken Sie, dass für jedes beim Züchter gekaufte Tier ein Tier in einem Tierheim, auf der Strasse oder in einer Tötungsstation Europas zurückbleibt. Für jedes beim Züchter gekaufte Tier treffen Sie die Entscheidung, dass ein anderes Tier leiden und sterben wird. Ausserdem wird durch steigende Nachfrage (nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage) der Züchter zu noch mehr „Tierproduktion“ angespornt.

Wer ein Tier beim legalen oder illegalen Züchter kauft, verurteilt damit ein anderes Tier zu Elend und/oder zum Tode.

Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wie bei den mit Tieren vollen Tierheimen, vollen Strassen und vollen Tötungssationen noch weitere „Ware“ produziert werden darf. Aus: http://www.provegan.info/de/newsletter/detailseite-newsletter/-/keine-hunde-bei-legalen-oder-illegalen-zuechtern-kaufen/

Keine Vergabe eines „Tierschutzlabels“ an Tönnies!

Petition

Das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes ist die Antwort auf unzählige Berichte in den Medien über die skandalösen und grausamen Bedingungen in der Massentierhaltung und an Schlachthöfen. Es dient lediglich der Gewissensberuhigung der verunsicherten Verbraucher tierlicher Produkte. Es soll den Verkauf tierlicher Produkte weiter ankurbeln und den großen Fleischherstellern Geld in die Kassen spülen.

Der deutsche Tierschutzbund schreibt, Zitat: „ Solange die Gesellschaft die Zucht, die Haltung und den Tod von Tieren zu Ernährungszwecken als vernünftigen Grund akzeptiert, gilt es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Situation der Tiere zu verbessern“.

Was ist ein Tierschützer?

Vorschriften zum Schutz der Tiere enthalten vor allem das Tierschutzgesetz und das Bundesnaturschutzgesetz (in den §§37 ff. BNatSchG). Als Mitgeschöpfe des Menschen erfasst das Tierschutzgesetz die Tiere. Erklärter Zweck des Tierschutzgesetzes ist es, das Leben und Wohlbefinden der Tiere zu schützen. Niemand darf daher einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Zur Erreichung dieses Zweckes enthält das Tierschutzgesetz Vorschriften über die Haltung, Betreuung und Ausbildung von Tieren (§§2, 3, 12 TierSchG), das Töten / Schlachten / Schächten von Tieren (§§4-4b TierSchG), die Tierversuche sowie über die Zucht und den Handel mit Tieren (§§11-11c TierSchG). Nach diesen Maßstäben ist auch ein „Fleischhersteller“ der sich an das Tierschutzgesetz hält, ein Tierschützer. Das Tierschutzgesetz ist ein „zahnloser Tiger“!

Was ist artgerechte Haltung?

Artgerechte Haltung bezeichnet eine Form der Tierhaltung, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und insbesondere auf die angeborenen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht nimmt. So versucht sie, vor allem im Unterschied zur Massentierhaltung, sich an die artspezifischen Bedürfnisse der Tiere anzupassen.

Sollte der deutsche Tierschutzbund sich nicht besser für ein Umdenken in der Bevölkerung bezüglich des Konsums tierlicher Produkte einsetzen? Sollte der Deutsche Tierschutzbund nicht besser pflanzliche Alternativen zu Fleisch, Milch und Eier auf den Weg bringen und unterstützen? Kann es das Ziel sein, die Züchtung, grauenvolle Haltung, den grausamen Transport und schlussendlich die Tötung von fühlenden Mitlebewesen lediglich zu „verbessern“? Es ist unethisch, an den größten Fleischhersteller in Deutschland ein Tierschutzlabel zu vergeben! Der deutsche Tierschutzbund hat vom Landwirtschaftsministerium 1 Millionen Euro „Anschubfinanzierung“ bekommen für das Projekt des Tierschutzlabels.

Fakten Tönnies

16,4 Millionen Schweine und 405.000 Rinder: Die Tönnies-Gruppe, das größte deutsche Fleischunternehmen, hat im vergangenen Jahr mehr Tiere geschlachtet und mehr Geld umgesetzt als je zuvor. Das war eine Schlagzeile aus dem Jahr 2014 und ebenfalls im Schlachthofranking der ISN liegt Tönnies unangefochten auf Platz 1 (http://www.n-tv.de/panorama/Besuch-im-Hightech-Schlachthaus-article10402156.html)

Ein Betrieb, der 28.000 Schweinen täglich das Leben nimmt? 1700 in der Stunde? Wie kann es nun sein, dass ein solcher Betrieb ein „Label“ des Deutschen Tierschutzbundes erhält?

  • Hat nicht jedes Lebewesen ein Anspruch und Recht auf ein unversehrtes Leben?
  • Womit hat sich nun der Marktführer der Fleischproduktion ein Tierschutzlabel verdient?
  • Damit, dass die Tiere wahnsinnig lange Transportwege erleiden?
  • Damit, dass sie so günstig wie möglich “produziert” werden?
  • Damit, dass sie in Gruppen in die Schlachtung laufen dürfen, weil es angeblich stressfreier für Tiere ist?

Diese Petition fordert: Keine Vergabe eines „Tierschutzlabels“ an Tönnies! (Generell sollte man die Vergabe eines „Tierschutzlabels“ für tierliche Produkte als fragwürdig betrachten!)

Gezeichnet: Sabine Wester / Adriane Schulz / Thomas Grunder