Gabor: Leidvolles Leder aus Indien

Petition

Bitte unterzeichnen Sie die Petition von Peta und fordern Sie den deutschen Schuhhersteller Gabor auf, kein Leder aus Indien bei der Produktion zu verwenden. Hier Petition unterzeichnen. Danke!

Bitte finanzieren Sie mit dem Kauf von Lederschuhen kein Tierleid; tragen Sie bitte keine Teile von toten Tieren an Ihren Füßen. Steigen Sie um auf lederfreie Schuh-Alternativen.

Circus Flic Flac arbeitet ohne Tiere – großartig!

Am 5. Oktober 2014 feierte der “Circus Flic Flac” bereits sein 25. jähriges Bestehen mit seiner ungewöhnlichen und anderen Art von Circus. Das Besondere ist dabei, dass der Circus vollständig auf Tiere verzichtet und sein Können anhand von großartigen Artisten, Jongleuren und Clowns unter Beweis stellt.

Die Jubiläumstournee begann 2014 und ist auf zwei Jahre, in insgesamt 40 Städten angesetzt. Umso mehr freuen wir uns, dass der Circus auch in Süddeutschland gastiert.

Vom 18. bis 28. August kann man sich von diesem großartigen und tierleidfreien Circus in Pforzheim, vom 1. bis 11. September in Reutlingen, vom 15. bis 25. September in Hildesheim und vom 29. September bis 9. Oktober in Göttingen überzeugen und sich in diese fantastische Welt entführen lassen.

Weitere Informationen kann man hier erfahren.

Bitte unterstützt den Circus, damit wir ein deutliches Zeichen gegen Tierausbeutung setzen und Menschen und Betriebe ohne Tierleid unterstützen!

Patricia Kopietz / BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche

40 Mio. Schweine tierschutzwidrig betäubt – Update von Peta

Wir haben Peta bei der Verbreitung und Unterzeichnung der Petition “Todeskampf in der Gasgrube” nach unseren Möglichkeiten unterstützt. Peta weist in seinem gestrigen Newsletter darauf hin, dass sie 20 Schlachthöfe angezeigt haben. Außerdem wurde der Todeskampf von Schweinen in der Gasgrube durch Zahlen “sichtbar” gemacht. Zahlen, die man nicht einfach mal so hinnehmen kann, weil hinter jeder einzelnen Zahl ein fühlendes und intelligentes Lebewesen steht.

In Deutschland werden jährlich:

– 60 Millionen Schweine geschlachtet
– 40 Millionen Schweine in Gruben mit CO2-Gas betäubt
– 30 Sekunden langer Todeskampf bis zur Betäubung
– 400.000 Schweine werden lebendig verbrüht

O-Ton Peta: “Das Vergasen von Tieren mit CO2 ist nach Auffassung von PETA mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar, da es zu erheblichen Leiden der Tiere führt! Deshalb haben wir nach ausführlichen Recherchen mehr als 20 Großschlachthöfe wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.”

400.000 Schweine werden jährlich lebendig verbrüht, bis sie elendig sterben und als Schnitzel zum Verkauf angeboten werden. Verbrüht werden, bis der Tod einsetzt, muss ein grausamer Todeskampf sein. Der Vergleich hinkt zwar und steht in keinster Weise zur Relation der Ganzkörperverbrühung bei Schweinen, aber uns schmerzen schon die Finger, wenn wir ungeschützt einen kochend-heißen Topf vom Herd nehmen. Um nichts in der Welt setzen wir ihn so schnell es geht wieder ab, um dem Schmerz zu entkommen. Die Schweine aber, es sind ja NUR Tiere, wie Mensch allzu oft überheblich und abwertend sagt, entkommen dem Brühwasser nicht mehr, und sie sterben letztendlich elendig an ihren Verbrennungen. Warum muten wir “Nutztieren” dieses lebensverachtende Schicksal immer noch zu, obwohl wir doch eigentlich ALLE sensibilisiert sein müssten durch die Medien?

Eure Bundesgeschäftsstelle

Strafverfahren wegen Tierquälerei eingeleitet – Update

Wir veröffentlichen den wichtigen Nachtrag vom “Deutschen Tierschutzbüro” in der Sache “Strafverfahren wegen Tierquälerei” eingeleitet. Das “Deutsche Tierschutzbüro” bittet darum sich an der Aktion vor Gericht zu beteiligen und an der öffentlichen Verhandlung teilzunehmen.

O-Ton “Deutsches Tierschutzbüro”: “Immer wieder haben uns Verbraucher geschildert, dass sie „nur beim Metzger ihres Vertrauens“ und beim „Bauern von nebenan“ ihr Fleisch kaufen. Bei unserer neuesten Recherche haben wir genau hinter die Kulissen solcher „Bauern von nebenan“ geschaut, die das Fleisch bei Metzgern verkaufen. In diversen Schweinemastbetrieben in der Region Zeven (bei Bremen) haben wir die Zustände dokumentiert und am Montag in die Öffentlichkeit gebracht, u. a. hat der NDR in der Sendung MARKT berichtet, einen Mitschnitt der Sendung finden Sie auf unserer Website.

Die Zustände in den Betrieben waren gravierend: blutende Wunden, tote Tiere und der Einsatz von Antibiotika. In einem Betrieb quillt sogar Gülle aus den Spaltenböden, in einem anderen haben sich die Tiere aufgrund der Enge gegenseitig zerkratzt. Besonders schlimm sah es in einem Betrieb aus, der laut hofeigenem Werbeschild für die VION-Edelmarke LandJuwel produziert. Der Betrieb soll ein Vorzeigebetrieb sein, der mit dem „Bauern von nebenan“ wirbt. Wir mussten das Veterinäramt einschalten, doch leider kam für viele der Tiere jede Hilfe zu spät, sie mussten eingeschläfert werden.

Aufgrund unser Strafanzeige muss sich der „Bauer von nebenan“ am 01.08.2016 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass der Tatvorwurf der Tierquälerei erfüllt ist. Es droht eine Freiheitsstrafe. Auch wir sind an der Gerichtsverhandlung beteiligt, so wird Jan Peifer, Gründer vom Deutschen Tierschutzbüro, als Zeuge aussagen. Zudem werden wir eine Aktion vor Gericht durchführen und den Hof des Bauern symbolisch absperren.

Bitte beteiligen Sie sich an der Aktion vor Gericht und nehmen Sie an der öffentlichen Verhandlung teil. Treffpunkt ist um 08:15 Uhr am 01.08.2016 vor dem Amtsgericht Zeven (Auf dem Berge 1 in 27404 Zeven, bei Bremen).”

Strafverfahren wegen Tierquälerei eingeleitet

Der NDR hat gestern über die neusten Enthüllungen vom „Deutschen Tierschutzbüro“ berichtet. Erneut ist klar: Eine artgerechte „Nutztierhaltung“ ist nicht möglich!

Dank dem „Deutschen Tierschutzbüro“ wurde wieder einmal übelste Tierquälerei in unserem Land aufgedeckt, die nicht ohne Folgen bleiben darf!

O-Ton Deutsches Tierschutzbüro: „Monatelang wurde dafür bei einem der größten Schlachtunternehmen in Deutschland recherchiert und dokumentiert. Die Aufnahmen sind schockierend und zeigen erneut auf, dass eine artgerechte Haltung von sogenannten Nutztieren nicht möglich ist. Besonders pikant: Das Schlachtunternehmen wirbt mit einer Edelmarke vor allem mit dem Slogan „vom Bauern von nebenan“, doch der „Bauer von nebenan“ quält leider auch die Tiere. Die uns vorliegenden Videoaufnahmen sind so gravierend, dass wir das zuständige Veterinäramt einschalten und Strafanzeige stellen mussten.

Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen an, dass auch der „Bauer von nebenan“ gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. Am 01.08.2016 kommt es zu einer Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in Zeven (bei Bremen). Wir sind an der Gerichtsverhandlung auch beteiligt, so wird unser Gründer Jan Peifer als Zeuge aussagen.“

Hier zum Bericht und zur Sendung im NDR

Was kann ich als Einzelner tun?

  • Unsachgemäße Behandlung von Tieren melden
  • Tierquälereien beim Namen nennen, Informationen darüber verbreiten
  • Protestbriefe / Leserbriefe schreiben
  • Vegetarisch/vegan leben
  • Partei Mensch Umwelt Tierschutz wählen; mit helfen, dass unsere Ziele bekannter werden

 

Landesverband Berlin am 18.09. bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zugelassen!

Wir gratulieren dem Landesverband Berlin ganz herzlich zur Zulassung zur Wahl zum Abgeordnetenhaus am 18. September!

Alle erforderlichen Unterstützungsunterschriften wurden beim Landeswahlausschuss eingereicht und als Voraussetzung zur Wahlteilnahme bestätigt.

Wir danken allen Aktivisten_innen, die erfolgreich beim Sammeln der Unterstützungsunterschriften mitgeholfen haben und wir danken allen Bürgern_innen, die uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben und somit unsere Wahlteilnahme erst möglich machen!

Wir wünschen dem Landesverband Berlin viel Kraft, Zuversicht und Erfolg beim jetzt beginnenden Wahlkampf unter dem Motto „Tierrechte in die Parlamente!“

Der Landesverband Berlin freut sich auf eine tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf. Ansprechpartner hier.

Der Bundesvorstand der Tierschutzpartei

i. A. Sabine Jedzig / BGSt.

Tierversuche abschaffen! LPT Schließen!

Am 23.07.2016 war ein erfolgreicher Tag in Sachen Tierrechte im hohen Norden. Knappe 30 Aktivisten_innen versammelten sich vor dem LPT Mienenbüttel. Ein Ort des Schreckens und des tausendfachen Tierleids.

Die Veranstaltung der Tierschutzpartei Hamburg, in enger Kooperation mit den Landesverbänden Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie dem Verein Human Animal Rights e.V. und tatkräftiger Unterstützung aus NRW und Baden-Württemberg war ein voller Erfolg und ein gelungener Startschuss der Kampagne “Schandfleck Deutschland”.

Ein riesiges “Dankeschön” geht an Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Patricia Kopietz und Team, der Albert Schweizer Stiftung, der Tierrechtsinitiative Hamburg, der Initiative LPT Schliessen und allen anderen Unterstützern! Wir machen unser Versprechen und unsere Drohung wahr! Keine Ruhe bis das LPT endlich schließt. Kein Vergeben, kein Vergessen!

Landesverband Hamburg

Kurzbericht von Simone Oppermann, Schriftführerin LV Niedersachsen

Unter dem Motto „Friedhof der Kuscheltiere“ fanden sich Mitglieder der Tierschutzpartei MUT, des Tierrechtsvereins Human Animal Rights e.V. sowie Bewohner des Ortes zusammen, um der Tiere zu gedenken, die in diesem Labor in Tierversuchen gequält und letztlich getötet werden.

Auch ich nahm die Gelegenheit wahr, um dort meine Kuscheltiere abzulegen und gegen die Durchführung von Tierversuchen zu protestieren.

Das gepflegte und unauffällige Gelände ist durch massive Zäune, dicke Mauern und Stacheldrahtrollen bestens gesichert. Hochgewachsenes Grün behindert die Sicht. Zusammen mit den anderen stelle ich mich schweigend vor das Grundstück. Trotz der dicken Mauern höre ich pausenlos das Bellen und Fiepen der Hunde, welches nur durch die alle 20 Minuten ertönende Sirene unterbrochen wird. Erlösend, als eine Teilnehmerin das Megafon zur Hand nimmt und „shame,… shame,… shame on you“ schreit. Wir schreien mit. Etwas anderes fällt mir in diesem Moment auch nicht ein. Ich muss hilflos hinnehmen, dass es nun mal so ist.

Persönlich achte ich darauf, tierversuchsfreie Produkte zu kaufen; der Verbraucher hat ja auch die Macht. So sagt man. Letztlich steht hinter der legalisierten Tierquälerei jedoch eine noch einflussreichere und finanzstarke Tierversuchslobby, die viel mächtiger ist und sogar den Gesetzgeber beeinflussen kann. Näheres unter https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/eu/550-eu-tierversuchsrichtlinie-hintergrundinfos

Zum Glück gibt es auf der anderen Seite auch die Tierschutzlobby und all die Menschen, die nicht die Augen davor verschließen, was hinter dicken Mauern passiert.

Schlachtung: „Das Problem ist das System“

Ein Interview

“Die Tierärztin Nicole Tschierse arbeitet seit zehn Jahren in Schlachthöfen und versucht – wo immer möglich – Tierqual zu verhindern. Im Juni ist es ihr gelungen, elf trächtige Kühe und zwei junge Bullen vor der Schlachtung zu bewahren.

„Menschen für Tierrechte“ sprach mit ihr über die Schlachtung trächtiger Kühe, die Gefahr von Fehlbetäubungen, den Druck, unter dem sie als amtliche Tierärztin auf dem Schlachthof steht und warum sie der Meinung ist, dass statt Reformen nur die Abschaffung des Systems der (Aus-)Nutzung den Tieren wirklich hilft.”

Lesen Sie das Interview hier.

UNO-Experten fordern Fleischsteuer

Würden sich alle Menschen so ernähren wie die Schweizer (50 kg Fleisch Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr) und wie die Deutschen (88,3 kg Fleisch Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr), hätte das fatale Folgen für unsere Erde.

Der hohe Fleischkonsum belastet das Klima und die Umwelt, treibt die Treibhausgasemissionen in die Höhe, verschlingt Unmengen an Fläche zum Anbau für Futtermitteln und Wasser.

Ziel der Fleischsteuer ist es, den hohen Fleischkonsum zu reduzieren, um Klima und Umwelt zu schonen. Hier Bericht lesen.

Auch die Tierschutzpartei fordert seit Jahren eine Fleischsteuer; nachzulesen hier. Das Konsumieren von tierlichen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern ist nachweislich deutlich umwelt- und klimaschädlicher und belastet letztendlich unser aller Lebensraum Erde mehr als das Konsumieren von rein pflanzlichen Erzeugnissen.

Die Tierausbeutungsindustrie verursacht sogar mehr Treibhausgase als der komplette Verkehrssektor. Deshalb wäre es mehr als gerecht und ausgleichend, wenn ‘Klima- und Umweltsünder’ mit ihrem hohen Fleischverbrauch höher besteuert würden als die, die mit ihrer Ernährung unseren Lebensraum Erde deutlich weniger schädigen,” so Bundesvorsitzender Matthias Ebner.

Auch wenn der Aufschrei unter den Konsument_innen von tierlichen Produkten jetzt groß sein wird und die Forderung einer Fleischsteuer als harte Maßnahme – im Kampf für den Klima- und Umweltschutz – angesehen wird, so geht es doch um unser aller Existenz auf dieser Erde. “Und schließlich gibt es heutzutage für nahezu jedes Tierprodukt eine pflanzliche Alternative, die in aller Regel genauso gut schmeckt wie das Original, sodass niemand mehr verzichten muss,” ergänzt Matthias Ebner.