Verleihung der „MUT-Medaillen“ an Paul Watson und Jan Peifer

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird auf ihrem 29. Bundesparteitag am 23. Juni 2012 in Frankfurt am Main zwei „MUT-Medaillen“ verleihen.

Der erste Preisträger ist Captain Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, die Jahr für Jahr durch ihren heroischen Einsatz zum Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner in der Presse für Schlagzeilen und im Fernsehen für Aufsehenerregende Reportagen sorgt. Die Partei setzt damit ein Zeichen der Solidarität wegen der skandalösen Festnahme Paul Watsons auf dem Frankfurter Flughafen am 13. Mai d.J. auf Grund eines internationalen Haftbefehls aus Costa Rica. Es wird ihm vorgeworfen, dass er im Jahr 2002 bei einer Aktion gegen die Jagd auf Haie die Schifffahrt behindert habe.

Der zweite Preisträger ist der Journalist und Undercover-Filmer Jan Peifer, der durch seine nicht ungefährliche Arbeit viele Skandale aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit gebracht hat. Er recherchiert und dokumentiert seit über zehn Jahren die Missstände der Massentierhaltung.

„Beide Preisträger“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „setzen sich durch ihre Arbeit für effektiven Umwelt- und Tierschutz ein. Sie haben sich diese Ehrungen wirklich verdient. Die politisch Verantwortlichen in Berlin sollten sich an diesem Einsatz für die Bewahrung der Natur und für die existenziellen Rechte der Tiere ein Beispiel nehmen.“

Margret Giese
Generalsekretärin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Haingrabenstr. 6, 65843 Sulzbach am Taunus

 

Robert-Koch-Institut untersuchte Gesundheit der Deutschen

Taz.de: Depressiv, fett und überzuckert

Laut taz.de vom 14.06.2012 wurde im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums das Ergebnis einer repräsentativen Studie zur „Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ am Donnerstag in Berlin vorgestellt.

Das Ergebnis der Studie dürfte allgemein sicherlich nicht überraschend sein, dennoch ist es besorgniserregend: Fettleibigkeit, Diabetes und psychische Erkrankungen haben in den vergangenen 14 Jahren signifikant zugenommen. (Artikel lesen…)

Pressekonferenz mit Schauspielerin und Tierrechtsaktivistin Pamela Anderson und Paul Watson am 13.06.2012 in Frankfurt am Main

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Genau einen Monat nach der Inhaftierung von Paul Watson und der zur Solidaritätsbekundung angereisten Pamela Anderson wurde kurzfristig am 13.06.2012 in Frankfurt am Main im “Papageno Musiktheater” im Frankfurter Palmengarten eine Pressekonferenz einberufen. Vertreter großer Zeitungen und Rundfunkstationen waren vor Ort.

Nachdem Paul Watson anfangs über sein Engagement zum Schutz der Meerestiere und die aktuelle Situation nach der Verhaftung auf dem Frankfurter Flughafen sprach, ließ er durchblicken, dass die deutsche Justiz nun in der Pflicht sei, die angezweifelte Rechtmäßigkeit der Verhaftung zu überprüfen. Bei Auslieferung an Costa Rica erwarte ihn eine Gefängnisstrafe von 6 Jahren. Dieses wurde in einem kurzen Statement von seiner herbeigeeilten Tierrechtsfreundin Pamela Anderson bestätigt, die zudem ihren Promistatus nutzen will, um Druck auf Behörden und Regierungsvertreter auszuüben.

Auch der Landesverband Hessen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz war durch Katharina Loibl, Silvia Kerber und Christa Rust vertreten, um Paul Watson solidarisch zur Seite zu stehen.

Hier Artikel von „Hessen Online“ zur Pressekonferenz in Frankfurt mit Pamela Anderson und Paul Watson lesen. (Artikel lesen…)

Trauermarsch für die ermordeten Hunde in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-EM 2012 – Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

D:DCIM100DICAMDSCI0022.JPGAm 09. Juni 2012 fanden sich in Frankfurt/M. rd. 300 Menschen ein, um auf die Ermordung hunderttausender Straßenhunde und -katzen im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine aufmerksam zu machen. Bei einer Mahnwache und einem Trauermarsch in der Frankfurter Innenstadt gedachte man der Opfer dieses grausamen Massakers.

Auch Mitglieder verschiedener Landesverbände unserer Partei waren vor Ort, die mit zahlreichen sichtlich betroffenen und empörten Passanten über dieses aktuelle Thema diskutierten.

Julia Reichel vom LV Hessen hielt eine bewegende und mit großer Zustimmung bedachte Rede. Viel Beifall erhielt auch Margitta Marcian vom LV Hessen in einer Schlussrede. Bei dieser Gelegenheit dankte sie den Organisatoren der „Aktion Fair Play“, die zu den bundesweiten Protesten der „EM 2012 ohne Tiermorde“ aufgerufen hatten.

Gemeinsam mit Frau Aigner für den Tierschutz?

Für ein Verbot der Brandzeichnung bei Pferden

Es klingt seltsam, scheint sich aber zu bewahrheiten. Am 23.05.2012 gab Frau Aigner (CSU) als zuständige Ministerin eine Pressemitteilung heraus, demzufolge das Tierschutzgesetz novelliert werden soll. So jedenfalls hat es das Bundeskabinett beschlossen.

Mit dieser Novellierung soll u.a. ein Verbot von Brandzeichen bei Pferden eingeführt werden. Brandzeichen kennt man noch aus Westernfilmen der 50-er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein archaischer Ritus, bei dem den Pferden mit einem ca 800̊C-heißen Eisen mehrere Sekunden lang ein Zeichen in einen Schenkel eingebrannt wird. Wer schon einmal ein heißes Bügeleisen angepackt hat, kann sich vorstellen, welche Schmerzen die Tiere bei dieser Prozedur erleiden müssen. Nun schreiben wir das Jahr 2012, es gibt EU-weit die Pflicht, Pferde per Elektro-Chip zu kennzeichnen. So schmerzhaft das Brandzeichen ist, so überflüssig ist es also.

Kaum hatte Frau Aigner aber das Verbot der Brandzeichnung angekündigt, regt sich Widerstand aus dem eigenen Lager. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) meldete sich als “Privatmann” und “…könne beim besten Willen nicht erkennen, warum Aigner das Brandzeichen verbieten wolle.”, ließ er sich in der Presse zitieren. Der Lebensgefährte “unseres” Außenministers ist Organisator des “Weltfestes des Pferdesports (CHIO)”, das erklärt die Willenslähmung.

“Das Brandzeichen hat als Markenzeichen für die hohe Qualität der in Niedersachsen gezüchteten Pferde eine sehr hohe Bedeutung.”, heißt es aus der niedersächsischen Staatskanzlei. Der CSU-Abgeordnete Max Straubinger hat in einer Fraktionssitzung seine Unverständnis über das geplante Verbot geäußert und soll nach Presseberichten dafür Zustimmung u.a. von Ursula von der Leyen und Dieter Stier, dem tierschutzpolitischen Sprecher der Unionsfraktion (selbst Pferdezüchter!) erhalten haben.

Selbst kleinste Verbesserungen im Tierschutz rufen einen erbitterten Widerstand in CDU/CSU hervor! Das ist ein jämmerliches Armutszeugnis dieser “Volksvertreter”, die hier lediglich ihre eigene Lobby bedienen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich eine Frau Aigner, die nun wahrlich nicht für ihre tierfreundliche Politik bekannt ist, in diesem Punkt durchsetzt.

Euro-Krise: Die Lage spitzt sich zu

Spanische Banken brauchen Hilfe über den Euro-Rettungsfonds

Die spanische Regierung braucht zur Rettung ihrer notleidenden Banken 100 Milliarden Euro und hat sich offiziell unter den Euro-Rettungsschirm gestellt, nachdem sie diesen Schritt lange hinausgezögert hatten. Sie fürchteten die damit verbundenen Sparauflagen aus Brüssel.

Ob damit Spanien und seinen Banken geholfen ist, bleibt offen, denn das Land steckt in der schlimmsten Krise seit Ende des zweiten Weltkriegs. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 25 Prozent, bei Jugendlichen sogar über 50 Prozent. Wie lange Spanien dieser Belastung noch stand halten kann, steht in den Sternen.

Wer wird der nächste Kandidat in diesem Krisen-Theater sein? Sollte Italien auch Kapital aus dem Rettungsfonds benötigen, ist der Euro verloren! Dies ist jedenfalls die einstimmige Meinung der Experten.

Die ganze Situation zeigt, dass die vorschnelle Einführung der Gemeinschaftswährung nichts anderes als ein Flickwerk war. Die Bürger- und Bürgerinnen unseres Landes können sich dafür bei Ex-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl bedanken. Der Umgang mit „Bimbes“ von unbekannten Spendern ist natürlich einfacher als die Schaffung grundlegender Regularien einer Gemeinschaftswährung.

Pressemitteilung von Sea Shepherd

Fernsehschauspielerin und Tierrechtsaktivistin Pamela Anderson spricht am Mittwoch, den 13.06.2012 in Frankfurt am Main als Unterstützerin für den festgehaltenen Sea Shepherd Gründer Paul Watson.

Worum es geht:

Fernsehschauspielerin und Tierrechtsaktivistin Pamela Anderson, den meisten durch ihre Rolle in der langjährigen TV-Serie “Baywatch” bekannt, wird auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. Juni 2012, um 15:00 Uhr in Frankfurt als Unterstützerin gegen die Auslieferung des Sea Shepherd Conservation Society Gründers Captain Paul Watson nach Costa Rica sprechen. Captain Paul Watson wird aufgrund einer Jahrzehnte alten Anklage zu Unrecht beschuldigt gegen Regeln des Schiffsverkehrs verstoßen zu haben. Die Anschuldigungen wurden von illegalen Haifischern gemacht, nachdem Captain Watson auf Bitten der Regierung von Guatemala gegen die illegale Praktik des Finnens von Haien in ihren Gewässern vorgehen sollte. Captain Watson und Pamela Anderson stammen beide aus der kanadischen Provinz British Columbia, setzen sich aktiv für Tierrecht- und Umweltschutzbelange ein und stellen sich öffentlich sowohl gegen das Abschlachten der kanadischen Robben als auch das Töten von Walen und Haien weltweit.

Pamela freut sich darauf zusammen mit ihrem befreundeten, kanadischen Umweltschutzhelden Captain Paul Watson über die falschen Anklagen zu sprechen und Aufmerksamkeit auf das massive illegale Abschlachten von mehreren zehn Millionen Haien jedes Jahr zu bringen. Sie wird auch über die aggressiven Versuche der mächtigen Interessengemeinschaften hinter dieser Wilderei sprechen, die alles versuchen, nur um Aktivisten, wie Captain Paul Watson, der sich denen entgegenstellt, zum Schweigen zu bringen.

Wer:

Pamela Anderson, Schauspielerin (Baywatch)
Captain Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society
Oliver Wallasch, führender Fachanwalt

Wann:

Mittwoch, den 13.Juni 2012, um 15:00 Uhr

Wo:

Papageno Musiktheater im Palmengarten
Haupteingang Palmengarten, Siesmayerstraße 63
60325 Frankfurt am Main

Auch Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz werden Paul Watson in Frankfurt solidarisch zur Seite stehen!

Grausames Affenschlachten in Vietnam

Ein Bericht von Spiegel Online + Video

Kaum ein Land beherbergt so viele bedrohte Primatenarten wie Vietnam. Doch schon bald werden die meisten von ihnen ausgerottet sein – Affenfleisch gilt in dem Land als Delikatesse. Mit versteckter Kamera gelang es SPIEGEL ONLINE, in Affenfleisch-Restaurants zu filmen. Es sind grauenhafte Bilder. (Hier weiter lesen…)

Veranstaltung “Deine Stimme den Stimmlosen” in Köln – Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am 09.06. 2012 fand in Köln zum zweiten Mal das Event „Deine Stimme den Stimmlosen“ statt, das in diesem Jahr von „Tier-Time e.V.“, den „veganen Powerfrauen“ und „Aktion Fairplay“ veranstaltet wurde. Bei wunderbarem Sonnenschein gab es neben einer Demonstration durch die Kölner-Innenstadt viele Informationsstände, veganes Essen, Musik und Redebeiträge zum Thema „Tierrecht und Tierschutz“.

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit einem Stand vertreten, der von Michael Siethoff, Claudia Drechsler und Marcel Temburg betreut wurde. Auch Kristine Conrad aus dem LV Hessen und Sabine Pankau vom LV Niedersachsen waren vor Ort. Der Platz vor dem Hauptbahnhof konnte viele Kölnbesucher inspirieren, sich mit dem Thema Tierrecht und vor allem mit dem aktuellen Thema der Hundemorde zur EM zu informieren.

Justice, ein gerettetes Bio-Rind

Dies ist die Geschichte von Justice, einem Ochsen, aus dem einmal Bio-Rindfleisch werden sollte.

Justice betrachtet uns in aller Seelenruhe, während wir uns langsam dem Weideplatz nähern, auf dem er es sich an diesem Nachmittag gemütlich gemacht hat. Genau genommen betrachtet er uns nicht einfach nur, er sieht uns an: Seine Augen treffen unsere und halten den Blick. Er hat eine eindeutige, klar erkennbare Intelligenz in seinen Augen und einen Blick, als würde er uns etwas sagen wollen. Michele, sein Betreuer, erzählt uns seine Geschichte: (Hier weiter lesen…)