Eine Partei nicht nur der Worte, sondern der Taten

Parteivorsitzende Barbara Nauheimer adoptiert einen rumänischen Straßenhund

Wer ebenfalls ein persönliches und politisches Zeichen setzen möchte, ist aufgefordert, ebenfalls zu handeln: Mit Protestbriefen an die Regierung von Rumänien, Teilnahme an Mahnwachen und Demos, Spenden an rumänische Tierschützerorganisationen, insbesondere auch an das Tierheim “Tierhilfe Hoffnung e.v.”, welches von der sehr engagierten Deutschen Ute Langenkamp betrieben wird und über 3000 Hunde beherbergt.

Machen Sie deutlich, dass die massenhafte Tötung von Straßenhunden nicht ungestraft passieren darf, noch dazu in einem EU-Land!

Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer hielt Vortrag in Landshut

VortragLandshut14.09.2013Am Samstag, den 14.09.2013, folgte die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer einer Einladung einer neu gegründeten Tierschutzgruppe „Landshut vegan und aktiv für Tierrechte“ und hielt dort einen Vortrag mit der Überschrift: „Eine neue Haltung zur Haltung“. Der Vortrag zeigte die verheerenden Folgen des Fleischkonsums auf und appellierte eindringlich, das Thema Tierschutz mit in die Agenda für den Bundestag aufzunehmen.

Außer der Bundesvorsitzenden kamen zwei Tierärzte zu Wort, ein Mitglied von Animal’s Angels, eine Landtagskandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen, eine Bundestagskandidatin der ÖDP sowie ein Tierrechtsaktivist und Filmemacher aus Österreich, der in seinem Film das Leben zweier Schweine, eines in der Massentierhaltung, das andere auf einem Gnadenhof lebend, dokumentierte.

Etwa 80 Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Landshut besuchten die Veranstaltung.

VortragLandshut14.09.2013

Offener Brief der Partei Mensch Umwelt Tierschutz an “Scobel” – Sendung vom 12.09.2013: “Dürfen wir Tiere töten?” – Über das ambivalente Mensch-Tier-Verhältnis

Den geliebten Haustieren der Deutschen geht es weitgehend gut. Jedenfalls im Vergleich zum “Mastvieh”. 28 Millionen Schweine und 1,9 Millionen Rinder, die in Deutschland gegessen werden, sprechen eine deutliche Sprache. Darf der Mensch frei über Tiere und ihre Körper verfügen? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen. (Sendung hier ansehen)

OffenerBriefScobel13.09.2013

Schluss mit dem Massaker an den Straßenhunden in Rumänien

LV Hamburg in Aktion

Am 13.09.2013 hatte sich der Landesverband Hamburg an der von der “Veganen Bewegung” organisierten Demonstration gegen das entsetzliche Tötungsprogramm von Straßenhunden in Rumänien beteiligt. Es kamen um die 120 engagierte Menschen zusammen, die sich mit kreativ gestalteten T-Shirts, Bannern und Transparenten über das Blutbad auf Rumäniens Straßen Gehör verschafften. Eigentlich hatten wir zu viele Banner und sonstige Werbe-Materialien von unserer Partei mitgebracht, aber alle unsere Fahnen wurden von Sympathisanten der Partei geschwenkt.

Der Landesverband Hamburg wird auch weiterhin jeden Freitag dabei sein, bis das Morden ein Ende hat!

Die nächste Aktion findet nicht vor dem rumänischen Konsulat statt – es wird eine Lichterkette vom Bahnhof aus geben, die ab 17:00 Uhr ihren Anfang nimmt!

LV Niedersachsen unserer Partei war beim „Vegan Life Festival“ in Braunschweig am 13.09.2013 dabei

VeganLifeFestival13.09.2013Auch wir hatten einen Info-Stand beim mittlerweile dritten Vegan Life Festival in Braunschweig. Sabine Pankau als Initiatorin hatte wieder zahlreiche Tierrechts-Gruppen und –Vereine mobilisiert, die sich den vielen interessierten BesucherInnen vorstellten. Erfreulicherweise hatten Letztere sich nicht vom eher regnerischen Wetter abschrecken lassen!

Ein gutes Zeichen ist, dass so viele dem „veganen Ruf“ folgten; offensichtlich findet langsam, zumindest bei einem Teil der Bevölkerung, ein Bewusstseinswandel statt – und damit unter anderem endlich eine Abkehr vom Fleisch auf dem Teller. Viele kamen zweifellos, um sich vegan beköstigen zu lassen, und sie wurden nicht enttäuscht: Von warmen Speisen bis zu vielen unterschiedlichen Kuchensorten war für jeden etwas dabei, der diese tierfreundliche Ernährungsweise kennenlernen wollte.

Es war wieder festzustellen, dass unsere Partei bei etlichen Leuten noch unbekannt ist; kein Wunder, denn sowohl „die Etablierten“ als auch die Medien sind wenig geneigt, uns zu Wort kommen zu lassen, Demokratie hin oder her…

VeganLifeFestival13.09.2013

Hobby mit Widerhaken – Millionen Deutsche gehen angeln…

Am 09.09.2013 sendete der NDR einen Film über das “Sport”- und Hobby-Angeln. Ein Riesengeschäft für die Betreiber der “Angelteiche”, ein “Mords”-Vergnügen für dilletantische Hobby-Angler. Tierschutz ist kein Thema, selbst um gesetzliche Auflagen schert man sich nicht. Der Film zeigt auch, welche Ausmaße diese Form des Tiermissbrauchs in der Spaßgesellschaft angenommen hat. Der Autor, selbst Angler, zeigte sich schockiert über das skrupellose Verhalten seiner “Kollegen”. (Hier ansehen)

Deutschland finanziert Bau einer Mega-Entenfarm

Schon länger ist bekannt, dass die deutsche Geflügelwirtschaft, nachdem die verheerenden Zustände in den Mastbetrieben bekannt wurden und unter den Druck der Öffentlichkeit kleine Verbesserungen durchgesetzt werden sollen, den Blick nach Osteuropa richtet. “Die Welt” berichtete über eine riesige Entenfarm (über 860 000 Tiere), deren Finanzierung durch deutsche Exportkredite (“Hermesbürgschaften”) gesichert werden soll. Ein großer Teil der Ausrüstung kommt aus Deutschland. Ilse Aigner hatte kürzlich erklärt, es solle keine Exportgarantien in die Ukraine mehr geben. (Hier Artikel lesen)

Gesetz zur Tötung streunender Hunde in Rumänien verabschiedet

Protest: Protestieren Sie mit uns gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien!

Sreunende Hunde in Rumänien sollen ab sofort getötet werden. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete am 10.09.2013 das Parlament.

Aus aktuellem Anlass möchten wir den Hilferuf von “Tiere brauchen Schutz” veröffentlichen und Sie bitten, den Protest des Rumänischen Tierschutzbundes von Dr. Carmen Arsene zu unterstützen.

Um was geht es:

Die sog. DogHunter und einige Politiker in Rumänien nutzen einen Beiß-Unfall, bei dem ein 4 jähriges Kind getötet wurde. Durch die Verletzung der Aufsichtspflicht der Großmutter ist das 4 jährige Kind auf ein eingezäuntes Fabrikgelände gekommen, auf dem verwilderte Hunde leben. Obwohl der Vater und der Großvater darauf hinweisen, dass es auch nur arme Tiere waren, die es auch sehr schwer haben, werden durch Medien und Politik Kampagnen gestartet und die Straßentiere einer regelrechten Hetzjagd ausgesetzt. Auch in Rumänien steht der Tierschutz neuerdings im Grundgesetz (unter Vorbehalt) und die Tötung der Straßentiere ist durch Gesetz verboten, aber es steckt auch eine riesige Schattenindustrie hinter diesen Doghuntern und den dazu gehörigen Verbrennungsfirmen, in die auch viele Lokalpolitiker verstrickt sind. Durch solche Vorfälle kann diese kriminelle Tätigkeit wieder aufleben.

Protest!

Bitte die Mailadressen kopieren und einfügen, ebenso den Betreff (Subject) und den Text oder alternativ den Text mit Unterschrift und Land als Fax (Nummern sind angegeben) schicken.

Danke im Namen von Carmen Arsene
Achim Richter
www.tiere-brauchen-schutz.de
Mitglied bei der Tierschutz Allianz

Help us to stop this massacre that not even brings any benefit. Please protest sending a short protest letter or the letter I did bellow, to the following emails:

cp01@cdep.ro, cp02@cdep.ro, cp03@cdep.ro, cp04@cdep.ro, cp05@cdep.ro, cp06@cdep.ro, cp07@cdep.ro, cp08@cdep.ro, cp09@cdep.ro, cp10@cdep.ro, cp11@cdep.ro, cp12@cdep.ro, cp13@cdep.ro, cp14@cdep.ro, marin.almajanu@cdep.ro, laurentiu.nistor@cdep.ro, marcelciolacu@clicknet.ro, hubert.thuma@cdep.ro, zgonea@cdep.ro, bogdan.ciuca@cdep.ro, viorelh@cdep.ro, dan.motreanu@cdep.ro, ioan.oltean@cdep.ro, enicolicea@cdep.ro, cristian.buican@cdep.ro, adrian.diaconu@cdep.ro, niculae.mircovici@cdep.ro, mircea.draghici@cdep.ro, ionel.palar@cdep.ro, ioan.balan@cdep.ro, denes.seres@cdep.ro, office@ansvsa.ro, office@cmvro.ro, srp@cdep.ro, presa@cdep.ro, petitii@mai.gov.ro, amr@amr.ro, CJD@bucuresti-primaria.ro, procetatean@presidency.ro, ccr@ccr.ro, office@agerpres.ro, stiri@agerpres.ro, mediafax@mediafax.ro, peti-secretariat@europarl.europa.eu, koen.doens@ec.europa.eu

Please, send as well your letters to fax:

Parliament: 00 40 21 3120828, 00 40 21 3146934; Government: 00 40 21 3139846

Thank you.

All the best, Carmen ARSENE

Subject email/letter: STOP mass killing dogs! Adopt mass sterilization!

For the attention of the Romanian authorities:

We regret the tragedy of the child killed by dogs. Such dramas should not repeat. But if you insist in applying the same methods of dog mass murder that has been conducted in Romania for 20 years and that has not resolved the problem in the streets, this risk will remain permanent.

We do not understand the interests of the Romanian authorities to continue or implement again a method that has proven over the world to be failed, expensive, but as well immoral, shameful.

We do not understand why, despite all the evidence:

– the benefits of dog sterilization

– the results obtained in Oradea, where, by the Sterilisation and Return programme, the number of stray dogs decreased from 5000 to 300

– the outcomes of the World Health Organisation’s study (undertaken between 1981 and 1988) concluding that “the euthanasia or incarceration programmes which are both inefficient and expensive”

– the experiences of other countries that, after years of mass murder without effect, implemented mass sterilization laws having noticeable effects, you do not accept to implement the only solution for managing the dogs, that is the sterilisation and return of the gentle and healthy stray dogs, compulsorily accompanied by the sterilization of dogs with owners that are the main source of street dogs by mass abandoning. Approximately 5 million puppies are born in Romania in rural areas every year, some of them being killed by their owners and the others being abandoned in the street. So long as the dogs with owners will not be sterilized, through coherent programmes, the streets will never be free of dogs.

We also remind you:

– The Constitutional Court of Romania decided (Decision 1/2012) that euthanasia is ILLEGAL as a stray dogs management method until all other solutions have been applied properly, uniformly and with responsibility by local authorities

– The Lisbon Treaty (art. 13, TFEU) states that the “animals are sentient beings”

– The European Parliament Resolution of 4 July 2012 on the establishment of an EU legal framework for the protection of pets and stray animals (2012/2670 (RSP)

We ask you for an URGENT STERILIZATION & RETURN LAW OF ALL STRAY AND OWNED DOGS

Romania is already known by animal cruelty. Please, be advised that if the killing of dogs starts, we will show to the entire world the reality of the dog camps, we will notify worldwide about the financial interests behind the business of killing dogs, we will withdraw any support that we have given so far to your country, we will boycott Romanian products and tourism, as no one will want to associate with a corrupt, cruel and immoral country.

Name……….

Land……….

 

Bitte unterzeichnen Sie online auch direkt die Petition bei Tasso!

Protestieren Sie gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien (hier) und erfahren Sie mehr zum Thema!

Vergeltungsschlag für Giftgaseinsätze gegen Syrien Offizielle Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Die Mächtigen der Welt haben sich nun doch auf dem G20-Treffen in Moskau für einen Vergeltungsschlag gegen Syrien entschieden. Vier große Euro-Länder haben eine Erklärung zur Syrien-Politik unterzeichnet – zunächst ohne Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre nachträgliche Unterschrift unter die von den USA beim Gipfeltreffen vorgelegte Syrien-Erklärung mit dem Wunsch nach einer einheitlichen europäischen Haltung verteidigt. Am Samstag einigten sich die EU-Außenminister auf einen gemeinsame Position, daraufhin stellte sich auch die Bundesregierung hinter den US-Text, den alle europäischen G20-Länder außer Deutschland bereits am Vortag unterzeichnet hatten.

Präsident Assad dementiert nach wie vor, dass syrische Truppen Giftgas eingesetzt haben. Auch steht ein abschließender Bericht der Vereinten Nationen noch aus. Wann der Bericht der UN-Experten vorliegt, sei noch unklar, sagte ein Uno-Sprecher in New York, da die Proben von unabhängigen Labors ausgewertet werden müssen. Aus Diplomatenkreisen hieß es, es werde mindestens zehn Tage dauern, bis mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Die UN-Inspektoren sollten ihrem Mandat zufolge lediglich herausfinden, ob Chemiewaffen eingesetzt wurden, nicht aber, durch wen.

Durch die Syrien-Erklärung auf dem G20-Treffen steht aber jetzt schon fest, dass es zu einem Militärschlag, der Menschenleben kosten wird und sich schnell zu einem Flächenbrand im Nahen Osten ausdehnen kann, kommen wird.

Der Bundesvorstand hat auf seiner letzten Vorstandssitzung kontrovers und hitzig über die Syrien-Krise diskutiert. Er ist zu der Entscheidung gekommen, dass der Abschlussbericht der UNO abzuwarten sei und keine militärische Operation ohne UN-Mandat erfolgen dürfe. Erst nach dem UN-Bericht ist zu überprüfen, inwieweit doch noch durch nichtmilitärische Sanktionen und am Verhandlungstisch eine Konfliktlösung zu finden ist. Gewalt mit Gewalt zu begegnen, kann zwar in Ausnahmefällen eine politische Option sein, aber dann ist es auch eine politische Bankrotterklärung. Frieden schaffen – ohne Waffen, wäre die bessere Lösung.

Indem die Bundesregierung die Begründung der US-Administration in ihren Stellungnahmen übernimmt und die Gipfel-Erklärung zur Syrien-Politik unterzeichnet hat, leistet sie indirekt Beihilfe zu einem Völkerrechtsverstoß – und das ohne vorherige Zustimmung des Deutschen Bundestages.

So lange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. Und so lange es Schlachtfelder gibt, wird es im Umkehrschluss auch Schlachthäuser geben. Bis Schlachthäuser und Schlachtfelder als traurige Kapitel der Menschheitsgeschichte der Vergangenheit angehören, brauchen wir einen langen Atem.