Fall Jette: Härtere Strafen für Tierquälerei!

Der Fall der Hündin Jette hat uns alle schockiert.

Fälle wie diese zeigen die schlimmsten Seiten von Menschen auf und lassen uns alle in Unverständnis zurück. Die arme Jette hatte sich endlich auf ein glückliches Leben nach dem Tierheim gefreut und musste stattdessen entsetzliche Qualen durchleiden. Continue reading „Fall Jette: Härtere Strafen für Tierquälerei!“

94 Prozent der Schlachthöfe ohne Videoüberwachung? Das ist kein wirksamer Tierschutz!

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer kündigt eine verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen an. Auf den ersten Blick klingt das nach einem Fortschritt für den Tierschutz.
Doch ein Blick in den Gesetzentwurf zeigt: Die Kamerapflicht soll nur für einen kleinen Teil der Schlachtbetriebe gelten.

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Vegan, pflanzenbasiert, vegetarisch – wo liegt der Unterschied?

Diese Begriffe werden von vielen Menschen häufig gleichgesetzt. Tatsächlich beschreiben sie unterschiedliche Konzepte:

Vegan: Veganismus ist eine Lebensweise. Ziel ist es, die Ausbeutung und Nutzung von Tieren soweit wie möglich und praktikabel zu vermeiden. Dazu gehört:

  • der Verzicht auf Fleisch, Fisch, Milch, Eier und andere tierische Produkte in der Ernährung
  • der Verzicht auf Leder, Pelz, Wolle, Daunen, Seide und andere tierische Materialien
  • die Bevorzugung tierfreier Alternativen bei Kosmetik, Körperpflegeprodukten, Reinigungsmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs
  • die Nutzung tierfreier und nicht an Tieren getesteter Produkte, soweit dies möglich ist
  • bei Medikamenten die Wahl tierfreier Alternativen, sofern diese verfügbar und medizinisch geeignet sind

Pflanzenbasiert (Plant-Based): Eine pflanzenbasierte Ernährung basiert überwiegend oder vollständig auf pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen.
Der Begriff beschreibt vor allem die Ernährung und enthält keine Aussage über Kleidung, Kosmetik oder andere Lebensbereiche. Eine pflanzenbasierte Ernährung kann, muss aber nicht vollständig vegan sein.

Vegetarisch: Vegetarier*innen verzichten auf Fleisch und Fisch. Milchprodukte, Eier und andere tierische Erzeugnisse werden jedoch meist weiterhin konsumiert.

Warum ist die Unterscheidung wichtig?

Wer von „vegan“ spricht, meint eine ethisch motivierte Lebensweise. Wer von „pflanzenbasiert“ spricht, beschreibt eine Ernährungsform. Beide Konzepte können sich überschneiden, sind aber nicht identisch.

Als die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – begrüßen wir jeden Schritt hin zu mehr pflanzlicher Ernährung. Gleichzeitig setzen wir uns für eine Gesellschaft ein, in der Tiere nicht länger als Ressourcen betrachtet, sondern als fühlende Mitgeschöpfe respektiert werden.

Wer Transparenz abbaut, schwächt die Demokratie.

Die Bundesregierung plant massive Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz. Sollte das Gesetz in dieser Form verabschiedet werden, könnten Bürgerinnen und Bürger, Journalistinnen und Journalisten sowie zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen künftig deutlich schwerer Zugang zu staatlichen Informationen erhalten.

Das ist ein gefährlicher Schritt.

Denn Transparenz ist keine lästige Hürde für die Politik – sie ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Nur wenn staatliches Handeln nachvollziehbar ist, können Missstände aufgedeckt, Fehlentscheidungen korrigiert und Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden.

Gerade im Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz sind Informationsrechte unverzichtbar. Immer wieder wurden durch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz Missstände bei Lebensmittelkontrollen, Pestiziden, Tierversuchen oder behördlichen Entscheidungen öffentlich. Ohne diese Möglichkeiten bliebe vieles im Verborgenen.

Wer den Zugang zu Informationen erschwert, erschwert auch die Kontrolle der Politik.

Wir als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ NRW stehen für eine offene, transparente und demokratische Gesellschaft. Demokratie braucht keine Geheimhaltung – sie braucht Menschen, die Fragen stellen dürfen, und einen Staat, der bereit ist, Antworten zu geben.

Informationsfreiheit ist kein Privileg. Sie ist ein demokratisches Recht.

Deshalb beobachten wir die angekündigten Änderungen mit großer Sorge und werden uns für den Erhalt starker Transparenz- und Informationsrechte einsetzen.

Eine starke Demokratie hat nichts vor ihren Bürgerinnen und Bürgern zu verbergen.

Tierversuche in Deutschland beenden: Wege einer modernen Forschung

Wusstest du, dass in Berlin in über 50 Einrichtungen mit oder an Tieren geforscht oder Tiere zu wissenschaftlichen Zwecken gehalten werden? Was dort passiert, dringt selten an die Öffentlichkeit, obwohl Berlin einer der größten Standorte für Tierversuche in Deutschland ist. Genau deshalb laden wir zur Diskussion ein.


Zur Veranstaltung

Es gibt längst moderne, tierfreie Forschungsmethoden, die in vielen Bereichen schneller, besser, zielgerichteter und mittel- bis langfristig kostengünstiger sind als klassische Tierversuche. Das Problem ist kein wissenschaftliches, sondern ein politisches: Es fehlt ein klarer Ausstiegsplan.

Deshalb gehört ein verbindlicher Ausstiegsplan aus Tierversuchen zu unseren zentralen Forderungen für die kommende Berliner Abgeordnetenhauswahl. Unser EU-Abgeordneter Sebastian Everding lädt dazu zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung nach Berlin ein. Mit dabei sind zwei ausgewiesene Fachexpertinnen aus der Wissenschaft.


Wann und wo?

  • 📅 Datum: Freitag, 10. Juli 2026
  • 🕐 Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
  • 📍 Ort: Al Catzone, Auf dem Mehringplatz / Brandesstr. 7, 10969 Berlin
  • 💶 Eintritt: Frei, keine Anmeldung nötig
  • 🍕 Verpflegung: Vegane Pizza und Getränke

Programm

18:00 Uhr
Sebastian Everding, Mitglied des Europäischen Parlaments

18:15 Uhr
Dr. Kathrin Herrmann, Johns Hopkins University Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT)

18:30 Uhr
Dr. Leah Haut, Ärzte gegen Tierversuche e.V.

18:45 Uhr
Q&A: Offene Diskussionsrunde mit allen Referentinnen und Referenten

19:00 Uhr
Austausch bei veganer Pizza und Getränken