Das Ende der Tierversuche – wie die EU in ethischer und innovativer Forschung die Führung übernehmen kann

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass die Europäische Union ihre Richtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere erließ. Die Umsetzung in den Mitgliedsländern erfolgte schleppend, die EU griff kaum ein. Im November wird nun der Bericht veröffentlicht, inwieweit die Richtlinie auch tatsächlich gewirkt hat. Continue reading “Das Ende der Tierversuche – wie die EU in ethischer und innovativer Forschung die Führung übernehmen kann”

Welt-Ei-Tag

Der Wunsch des Verbrauchers nach XL Eiern und was das für die Hühner bedeutet

Heute zum Welt-Ei-Tag möchten wir langjährige engagierte Tierschützer*innen zu Wort kommen lassen, die am “Ei” im wahrsten Sinne des Wortes ganz nah dran sind. Bitte lesen Sie hier den informativen Bericht von “Rettet das Huhn”, der uns einen detailierten Einblick in die Eierindustrie gibt.

Solidarität mit den Kurden – Ächtung des türkischen Angriffs

Heute haben sich EU-Parlamentarier zusammengefunden, um eine “Kurdische Freundschaftsgruppe” zu initiieren. Sie möchten damit ihre Verbundenheit mit dem kurdischen Volk ausdrücken und verurteilen die türkische Invasion mit deutlichen Worten. MEP Martin Buschmann ruft dazu auf, die Solidarität mit Rojava zu unterstützen.

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Mitgliederversammlung mit Nachwahl des Vorsitzes

Am 4.10. zum Welttierschutztag traf sich die Landesgruppe Thüringen in Jena, im Gasthof “Zur Noll” zur Mitgliederversammlung.

Auf dem Programm stand u. A. die Nachwahl des Vorsitzes. Zur Wahl hatte sich Andreas Spitzner gestellt. Nicole Umbreit wurde zusätzlich vorgeschlagen.

Bei der geheimen Wahl wurde, ganz nach “Ladys first” zuerst Nicole gewählt. Sie bekam 8 von 8 Stimmen. Danach bekam Andreas ebenfalls 8 von 8 Stimmen. Somit wurden beide einstimmig gewählt und Thüringen kann von nun an auf eine engagierte Doppelspitze blicken. Die Interessengebiete sind bei beiden vielfältig, aber dennoch gut verteilt. Während Nicole der Tier- und Umweltschutz sehr am Herzen liegt, kommt bei Andreas die soziale Schiene sehr zum Tragen. Ideen, die Partei in Thüringen voranzubringen, haben beide. Wir wünschen unseren beiden Vorsitzenden alles Gute und freuen uns auf die Zukunft.

Im weiteren Versammlungsverlauf wurde schon sehr produktiv über viele Themen und auch über potentielle Lösungsansätze diskutiert. Da auch neu gewonnene Mitglieder dabei waren, wurde sich beim gemeinsamen Essen auch näher kennen gelernt.

Insgesamt ein stimmiger und produktiver Abend in Thüringen.

Mahnwache am 07.10.2019 gegen Tiertransporte vor dem Nds. Landwirtschaftsministerium

Die Pressesprecherinnen des Ministeriums hielten unserer Forderung auf den sofortigen Stopp von Tiertransporten in Drittländer entgegen, dass ein solches Handeln rechtlich angreifbar und deshalb nicht möglich sei.

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Neue ‘Nutztierstrategie’ der NRW-Landesregierung völlig falscher Kurs

Und sie lernen es nicht – die NRW-Landwirtschaftsminister.

Mit diesen Worten könnte man die Reaktion der Tierschutzpartei auf von der NRW-Landesregierung aktuell neu vorgestellte ‘Nutztierstrategie’ zusammenfassen. In Düsseldorf präsentierte CDU-Ministerin Heinen-Esser ein Konzept, um den durch hohe Tierschutzauflagen wirtschaftlich immer stärker unter auch finanziellen Druck geratenden Schweineindustriellen zu helfen.
“Die NRW-Landesregierung spricht von einem Mehr an Tierschutz in der Schweinehaltung – der industrialisierten Massentierhaltung wohlgemerkt. Was Tierschutz und Massentierhaltung gemeinsam haben sollte, bleibt das Geheimnis von NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser,” betont Sandra Lück, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei NRW.

Erprobung neuer “Frischluftställe”, mehr Kontrollen…

Die derzeitige Landwirtschaftsministerin wird in den Medien teilweise gelobt für ihr Vorpreschen in Sachen eines vermeintlichen Mehr an Tierschutz in der Massentierhaltung bei gleichzeitiger Hilfestellung für diejenigen, die von der Tierhaltung zu Tötungs- und Vermarktungszwecken leben. “Jede Verbesserung im Tierschutz ist grundsätzlich gut. Am besten und notwendigsten ist jedoch eine totale Wende in der Tierhaltung – weg von der Haltung, weg vom Bild der Nutz- und Lasttiere, der Tiere als Nahrungsmittel und Sachen – hin zu einem Miteinander mit Tieren als Mitgeschöpfen,” betont Reiner Lück, Landesgeschäftsführer der Tierschutzpartei NRW. Die Nutztierstrategie beschönige wieder einmal nur oder biete manchen VerbraucherInnen die nötigen Ausreden, um doch weiterhin tagtäglich den Teller Billigaas aus der Tierindustrie gedankenlos in sich reinzuschauen.

Tierschutzpartei NRW fordert schnellen MAXIT – MassentierhaltungExit

Natürlich klinge es für flüchtig Lesende erst einmal gut, wenn die Nutztierstrategie von der Erprobung von Frischluftställen und einem Mehr an Kontrollen in den Großställen ausgeht. Aber, so die Tierschutzpartei, dies zeige ja den völlig falschen Denkansatz: “Wir wollen keine Fortsetzung der Massentierhaltung, sondern einen Ausstieg. Einen kurzfristigen, harten Maxit – MassentierhaltungExit,” so Elisabeth Maria van Heesch, Generalsekretärin des Tierschutzpartei NRW und Stadträtin in Essen. Und während die NRW-Landesregierung gemeinsam mit ihren Freunden in der Massentierhaltung von einer ‘Erprobung von Frischluftställen’ – welche ein Perversion – schwärmt, gehen Kastenstandhaltung, erbärmlichste Vegetierbedingungen – von ‘Lebens’bedingungen mag mensch nicht sprechen -, tagtägliche Todesangst und Verzweiflung beseelter, denkender tierischer Mitgeschöpfe, betäubungslose Ferkelkastration, Kükenschreddern, Langstreckentiertransporte uva endlos weiter.

MAXIT – Es muss ein Ende haben!