Weltwassertag 2018

WASSER ist LEBEN und für alle da. – Es darf NICHT zum LUXUS werden.

Ein Überdenken des Konsumverhaltens und der Verzicht auf tierliche Produkte ist unabdingbar als Chance für unsere Zukunft zu begreifen, weil wir Wasser in Trinkqualität zum Leben benötigen. Stellt den Kauf von Avocados ein, die Produktion verwehrt den Menschen in den Regionen, wo es eh schon so rar ist, den Zugang zum Wasser. Nur damit wir hier den Genuß haben.

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Report Mainz: 13,6 Millionen Schweine landen im Müll

Kollektives Totelversagen?

Report Mainz zeigte vor zwei Tagen in hohem Maße erschreckende Bilder aus der deutschen Schweinemast. Die Zahlen – 13,6 Millionen Schweine landen jährlich hierzulande im Müll – sprechen für sich: Sie sprechen für unzumutbare Zustände in der Tierindustrie, für unermessliches Tierleid, für ein Wirtschaftssystem, was auf ganzer Strecke moralisch versagt hat und für eine Jahrzehnte lang fehlgeleitete Agrarpolitik, deren Verantwortliche ungestraft davon kommen.

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Das beängstigende Artensterben geht weiter: Letztes männliches Nördliches Breitmaulnashorn der Welt gestorben

Für die Medien ist es nur Journalismus, für die Menschen eine kurze Schlagzeile, für die Tiere ein beängstigender Weg, aber für diesen Planeten eine katastrophale Entwicklung!

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Brexit spaltet Europa auch im Tierschutz

Pressemitteilung / 19.03.2018

Annäherung der EU an Großbritannien nach dem Brexit wären grundfalsch, da sogar minimale Tierrechte im Königreich in Gefahr sind

Das EU-Parlament bekräftigt in einer Entschließung, dass der Zugang zum Binnenmarkt der europäischen Union von der strikten Einhaltung aller europäischen Gesetze abhängig bleibt. Dies gelte insbesondere für Lebensmittel, Gentechnik, Pestizide, Tierschutz und Gesundheit für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Der europäische Dachverband der Landwirte hingegen habe sich in einem Brief an den EU-Brexit-Chefunterhändler für den Verbleib Großbritanniens im Binnenmarkt und der Zollunion ausgesprochen. Würde die EU dieser Forderung nachkommen, wären massive Konflikte zwischen britischem und EU-Recht vorprogrammiert, beispielsweise beim Tierschutz.

Martin Buschmann, stellvertretender Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und Sprecher für Internationale Angelegenheiten zeigt sich dementsprechend besorgt:

„Die Konservativen des Vereinigten Königreichs haben Ende vergangenen Jahres als Teil des Brexit-Gesetzes ein Paket verabschiedet, welches Tieren die Leidensfähigkeit aberkennt. Das britische Parlament hat eine Formulierung, dass Tiere Emotionen und Schmerz empfinden können, abgelehnt. Wild-, Labor- und Nutztiere sind aktuell nicht durch die Fassung des britischen Tierschutzgesetzes von 2006 vor Missbrauch und Tierquälerei geschützt. Umweltminister Gove hat nach harter Kritik zwar angekündigt, die Empfindungsfähigkeit von Tieren in einer neuen Fassung festzuhalten, dies ist bislang aber nicht geschehen.

Wenn das Europäische Parlament also bereits auf die strikte Einhaltung von Rechtsvorschriften pocht, so muss es den Druck auf Großbritannien erhöhen, das Tierschutzgesetz umgehend zu überarbeiten. Vorher kann und darf es keine Verhandlungen geben!“

“Zufriedenstellend seien die laschen EU-Verordnungen in Sachen Tierschutz generell nicht, sollte die EU jedoch ein Handelsabkommen mit einem europäischen Land beschließen, welches Tieren die Fähigkeit zu fühlen aberkennt, statt den Tierschutz endlich weiter zu stärken, so würde man juristische Konsequenzen ziehen,” so Buschmann.

Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de

 

UNFASSBAR: Untersuchungsausschuss für Lebendtiertransporte abgelehnt!

Pressemitteilung / 19.03.2018

Ganz Europa, die ganze Welt, hat die schrecklichen Bilder gesehen. Unerträgliche Qualen auf dem Weg durch ganz Europa. Tiere, die während des Transports qualvoll verenden. Andere, die neben den toten Tieren den Geruch erleben und wissen, dass auch für sie diese Reise mit dem Tod endet. Ganz Europa ist entsetzt und hatte die klare Erwartung an die Europäische Union, jetzt zu handeln. 223 von insgesamt 751 Mitgliedern des europäischen Parlaments waren für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses. Er wurde jedoch abgelehnt und stattdessen ein weitaus weniger wirkungsvoller Umsetzungsbericht für den Fachausschuss beschlossen. Und obwohl die Politik die Menschen vertreten soll, obwohl die Abgeordneten einen Eid geschworen haben nach bestem Wissen und Gewissen für das Volk zu handeln, wurden sowohl die Wähler als auch die Tiere durch den Fraktionsvorsitzenden der Christdemokraten (EVP) und den Vorsitzenden der Liberalen und Demokraten (ALDE) auf korrupte Weise hinter die Interessen der Wirtschaft gestellt. Die Macht der Agrarlobby verhindert einen wichtigen Schritt für Ethik, Anstand und ein Europa der Werte. Selbst der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten (S&D) sprach sich nicht eindeutig für einen Untersuchungsausschuss aus.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Abgeordneten der EU auf, hier klare Grenzen zu ziehen, Partei für eine Europäische Union der Werte zu ergreifen und eine Fortführung der Spaltung zwischen der Europäischen Union und ihren Menschen zu beenden. Wer den Schutz der Tiere und den Wunsch der Menschen nach mehr Tierschutz hinter die Macht der Wirtschaft stellt, wird die immer stärker abnehmende Akzeptanz der Europäischen Union nicht verhindern, sondern diesen besorgniserregenden Prozess lediglich befördern.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Abgeordneten und Wähler auf, endlich die klare Bereitschaft zur Veränderung zu zeigen, die Stimme zu erheben und gemeinsam gegen diese Art der Lobbykratie vorzugehen. Ein mit Befugnissen ausgestatteter interfraktioneller Untersuchungsausschuss hat ein bedeutend stärkeres Gewicht als ein simpler Umsetzungsbericht, dessen Ergebnis bereits jetzt feststehen dürfte – nämlich zulasten der Tiere und zugunsten der Agrarlobby.

„Lebendtiertransporte lehnen wir strikt ab, da sie unzumutbare Qualen für die Tiere bedeuten, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Wir verstehen uns als Stimme der Stimmlosen und fordern ein Ende jeglichen Tierleids, in Deutschland, Europa und weltweit. Daher unsere ernste Aufforderung an die EU-Parlamentarier, an die EU-Administration sowie alle europäischen Parlamente und Regierungen, sich unverzüglich mit diesem Thema zu befassen, sich der grausamen täglichen Realität von Millionen schwer leidender Tiere zu stellen und ethisch zu rechtfertigende Konsequenzen auf legislativer und exekutiver Ebene zu ziehen,“ so Tierschutzpartei-Pressesprecher Stefan Kolodziej.

Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de