Peta deckt auf: Das Leiden für Wolle in Chile

Petition

Peta filmte auf einer Farm in Chile, wo Schafe für ihre Wolle erstochen und lebendig gehäutet wurden. Auf dieser Farm wurden die Tiere systematisch und brutal misshandelt. Das Video ist nichts für schwache Nerven, zeigt aber deutlich, dass Wolle ein Produkt des stillen Leidens ist.

Bitte kaufen Sie keine Produkte aus Wolle und protestieren Sie mit Peta gegen die grausame Behandlung von Schafen in Chile. Danke!

Neuer Landesvorstand in Rheinland-Pfalz gewählt

Am gestrigen Sonntag, 03.07.2016, fand in Ludwigshafen die erste Mitgliederversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz seit 2014 statt. Nachdem vor 1 1/2 Jahren der damalige Landesvorstand durch einzelne Rücktritte handlungsunfähig geworden war, wurde der Landesverband seither vom Bundespräsidium kommissarisch verwaltet.

Erfreulicherweise konnten nun 3 Mitglieder, die in der jüngeren Vergangenheit in die Partei eingetreten waren, für den neuen Landesvorstand gewonnen werden.

Alle 3 wurden einstimmig gewählt, sodass der Landesverband nun wieder in die eigenständige Verwaltung übergeben werden kann und Mitglieder aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz wieder eigene Ansprechpartner_innen haben. Der neue Landesvorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Murielle Ohnesorg
Schatzmeister: Andreas Schwoerke
Schriftführerin: Waltraud Meyer

Darüber hinaus wurde eine eigene Landessatzung verabschiedet.

Anschließend wurde bei leckerem libanesischem veganem Essen über die weitere Arbeit des Landesverbandes bzw. Landesvorstandes und die anstehende Bundestagswahl beraten, an der der neue Landesvorstand Rheinland-Pfalz genau wie der Bundesvorstand teilzunehmen beabsichtigt.

Letzterer wünscht dem neuen Landesvorstand einen erfolgreichen Start und freut sich auf gute Zusammenarbeit.

„100 Prozent faire Tierhaltung“ – Was die Grünen als Ausweg ansehen

Ein Eindruck der Podiumsdiskussion in Hannover

Am Samstag, den 18.06.2016, fand in Hannover eine von der Grünen Bundes- und Landtagsfraktion organisierte Podiumsdiskussion zu dem Thema „faire Tierhaltung“ statt. Sowohl Abgeordnete der Partei, wie z. B. Anton Hofreiter und Christian Meyer, als auch Bauern, Tierschützer, Experten und viele Interessierte fanden ihren Weg zu der Diskussionsrunde.

Teilgenommen haben die Landesvorsitzende Niedersachsens, Lena Zebbedies, die Schriftführerin Simone Oppermann sowie vom Bundesvorstand der stellv. Generalsekretär Martin Buschmann.

Nach einer Einleitung des Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter und Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, wurden in Expertengesprächen und Podiumsdiskussionen mit stets wechselnden Diskutanten umfassende Unterhaltungen geführt. Es wurden hauptsächlich die Oberpunkte Wirtschaftlichkeit, Tierwohl und deren Alternativen besprochen.

Besonders wurde deutlich, dass sich das Kaufverhalten des Verbrauchers ändern muss. Konsumierten diese teuere und qualitativ hochwertigere Produkte, würde dies einen Gesamtanstieg des Marktpreises und einen Rückgang der Billigprodukte bedeuten. Außerdem wurde erwähnt, dass eine Umschichtung von Mitteln in der Agrarindustrie von der ersten Säule (Flächenförderung) in die zweite Säule (Tierwohlförderung) viel bewirken kann. Besonders ein Anstieg der Lebensmittelqualität und „gehobener“ Lebensbedingungen für die Tiere seien das Ergebnis.

Besonders von den Bauern wurde bei diesem Thema eingehend der Verlass auf eine Planungssicherheit eingeworfen. Die meisten Landwirte seien einer tierwohlorientierten Veränderung des Betriebes zugeneigt. Aufgrund von sehr hohen Investitionen und fehlender, langfristiger und zukunftsorientierter Planungssicherheit fehle jedoch ein wichtiger Schritt, um diesen Umbau zu wagen. Die Landwirte betonten häufig, dass der Wohlstand der eigenen Familie und des Hofes auf dem Spiel stehe und der Vorschlag ohne ausreichende staatliche Unterstützung nicht möglich sei. Es wurde mit Nachdruck an die anwesenden Politiker appelliert, einen Plan für ausreichend unterstützende Mittel aufzustellen und die Landwirte die folgenden Jahre nicht alleine zu lassen.

Des Weiteren wurde oft angesprochen, dass sich viele Verbraucher mehr Durchsichtigkeit im Einkauf wünschen, um das Kaufen zu erleichtern. Momentan gäbe es besonders in der Fleischproduktion nur zwei Möglichkeiten, auf die sich der Käufer einlassen kann. Diese sind die „gute“ Bio-Variante oder die weniger „gute“ Qualität aus dem Billigfleischsektor. Menschen, die viel Fleisch essen, sich aber nicht immer die gute Qualität leisten können, würden gerne auf eine bessere Alternative als das Billigfleisch, aber günstigere als die Bio-Qualität ausweichen. Dies sei bereits besonders bei den Eiern ersichtlich. Diese Durchsichtigkeit wünschten sich viele Teilnehmer der Veranstaltung bei allen tierischen Produkten. Dies gilt auch für Ware aus dem Ausland. Würde der Standard der Agrarindustrie in Deutschland gehoben, könnte der Markt von Billigfleisch aus dem Ausland überschwemmt werden. Dies befürchten besonders die betroffenen Landwirte. Allerdings könnte man durch eine verlässliche Kennzeichnung den Konsumenten die Möglichkeit geben, „Deutsche Qualität“ zu kaufen. Experten vermuteten, dass dieses Siegel erfolgreicher als das Billigfleisch aus dem Ausland sein würde und sprachen sich allesamt für diesen Kompromiss aus.

Leider wurde nur von einem Teilnehmer der Veranstaltung der ethische Gedanke angesprochen und der Titel „100 Prozent faire Tierhaltung“ in Frage gestellt. Wir haben uns das gleiche gefragt: Was bedeutet die Ethik in diesem Fall, wenn sich die „100 Prozent“ hauptsächlich auf das Endprodukt und somit auf das Wohl des Konsumenten beziehen, als vielmehr auf das Lebewesen hinter dem Produkt? Wieso wird nicht einmal ein Weg angesprochen, den Fleisch- und Milchproduktkonsum zu minimieren und dem gesättigten Markt ein wenig an Spannung und unnötigem Tierleid zu nehmen? So viele Tiere werden am Ende weggeschmissen, landen wiederum in Futtermitteln oder zerstören in Westafrika die Märkte. In Brasilien wird eine unvorstellbare Fläche an Regenwald gerodet, damit die Vielzahl an „Nutztieren“ in Deutschland und der EU ausreichend Futtermittel erhalten, in Deutschland wird die EU ausgenutzt, um noch wirtschaftlicher zu produzieren, die geringen Tierschutzgesetze lassen Tiertransporte bis in die Türkei zu und die Menschen, die von den „Resten“ des europäischen Fleischkonsums leben, nämlich die Westafrikaner, verspüren eine deutliche Veränderung des eigenen Marktes – und das keineswegs in eine positive Richtung.

„Traurig ist, dass Themen wie Tierrechte und Bio-Vegane Landwirtschaft gar nicht aufgekommen sind“, resümiert Martin Buschmann. „Die Grünen bieten zwar Lösungen an, Tierleid in der Massentierhaltung zu mindern, gehen damit aber nur die Symptome an. Wer sich für Tierrechte einsetzt, sollte sich gründlich überlegen, ob diese Partei die richtige ist. Wir, als Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden uns unbeirrbar und klar für die Abschaffung der grausamen Massentierhaltung einsetzen“, so Buschmann.

 

Sommerfest Tierheim Berganza in Bamberg am 03.07.2016

Neben Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. konnten auch wir zum diesjährigen Motto „Zirkus ohne Tiere“ mit einem Themenstand … aber natürlich auch zum Thema Stadttauben, sowie der grausamen Massentierhaltung informieren/aufklären.

Wir hatten viele, sehr gute Gespräche und das Interesse an unserer Partei und unseren Magazinen war außergewöhnlich groß. Insgesamt ein sehr, sehr schöner Tag im Berganza. Das Sommerfest hat sehr großen Zuspruch gefunden.

Vielen Dank für die erneute Einladung und auch dafür, dass nun auch unser MUT-Magazin in euren Regalen Platz gefunden hat. Wir kommen sehr gerne wieder und können nur allen empfehlen auch mal im Berganza reinzusehen. Das Tierheim richtet jeden ersten Sonntag im Monat einen Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen aus. Hier wird wirklich alles getan, um den Tieren ein liebevolles Zuhause zu geben, bis auch sie eine neue Familie gefunden haben.

veganes Sommerfest

Die Ortsgruppe Vegan in Halle veranstaltete am 2. Juli 2016 das zweite vegane Sommerfest auf dem Marktplatz in Halle. Abgesehen von Essens- und Verkaufsständen haben wir bei unserem Besuch auch Musik, Vorträge und eine Kochshow bewundert. Unter anderem trafen wir die Albert Schweitzer Stiftung, Animals`Angels, Ärzte gegen Tierversuche, die Tierbefreier e.V., Tierfabriken-Widerstand und die Ortsgruppe Vegan in Halle.dscn0283

In einem weißen Zelt wurde die vegane Lebensweise vorgestellt. Hier gab es viele Gäste, die ihre Gründe bekannt gaben. Einige sagten: „ Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum wir Hunde lieben und Schweine essen. Es sind beides fühlende Lebewesen!“ Andere sagten:“ Fleisch, Eier und Milch verursachen millionenfaches Tierleid, machen krank und sind Hauptverantwortlich für den Welthunger und die Umweltverschmutzung. Mehr Tatsachen brauche ich nicht um die richtige Entscheidung für die vegane Ernährung zu treffen.“ Einen Menschen habe ich getroffen, der seine Gründe so ausdrückte:“ Für die Tierausbeuter ist es leicht über vegane Menschen zu lästern. Aber über wen lästern sie wirklich? Über Milliarden Tiere, auf deren Leid wir unseren Wohlstand bauen. Millionen Menschen, die für unseren Wohlstand verhungern. Leergefischte Meere und einer Umwelt, die kurz vorm Kollaps steht. Und dann verspotten sie einen Lebensweg, der dieser Schuld allmächtig bewusst ist.“ Ein Anderer sagte: „Deutsche schlachten pro Jahr 750 Millionen Tiere. Eine Menge, die sich kaum jemand vorstellen kann. Den meisten ist das egal, denn diese Zahlen haben keine Gesichter, kein Herz und konnten keine Bindung zu dem Verbraucher aufbauen. Ihr Leid und ihr Tod bleiben unsichtbar. Trotzdem sterben sie- jedes einzelne Tier wird jede endlose Sekunde seiner Würde beraubt und lebt jede endlose Sekunde in Qual bis letztendlich der schmerzvolle Tod, der ihrem qualvollen Leben noch übertrifft eintritt“. dscn0298Vielen Besucher stimmten vorsichtig zu. Man gewann den Eindruck als müssten sie selbst noch begreifen, dass sie eigentlich der gleichen Meinung sind. Auch Bürgerinitiativen, die aktuell gegen eine Erweiterung einer Schweinemastanlage und die aktuell gegen eine Errichtung einer neuen Massentierhaltungsanlage kämpfen waren vor Ort. Die Gesichter waren uns schon bekannt, da wir uns bereits schon aus dem Aktionsbündnis Tierfabriken Widerstand kennen. Trotz etwas regnerischem Wetter wurden viele Gäste angelockt, die die vielen rein pflanzlichen Kochproben kosteten.

Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Kempten am 01.07.2016

Mahnwache am Schlachthof Kempten mit unseren Freunden von Animals United.

Es war eine wirklich bedrückende Aktion und es ist nach so einem Tag immer sehr schwierig, wieder in den Alltag über zu gehen. Das Brüllen der Tiere und die angstvollen Augen, mit denen sie aus den Transportern schauen, bleiben noch lange im Gedächtnis. Du siehst sie im 5-Minuten-Takt an Dir vorüberfahren und weißt, Du kannst ihnen nicht helfen. Du kannst nur hoffen, dass Du Menschen erreichst, die endlich zum Umdenken anfangen, damit das Leiden für diese armen Tiere endlich ein Ende hat. Dafür werden wir immer und immer wieder da sein – in Gedenken an all die Milliarden getöteten Tiere.

 

Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Erlangen am 01.07.2016

Danke an alle, die gekommen sind (egal wann und wie lange!) und erneut gegen das unendliche Leid, dass hier hinter den Mauern täglich passiert, protestiert haben … wir sind stolz darauf mit euch hier erneut gestanden zu haben … ihr ward großartig.

Lieben Dank an alle die beim Auf- und Abbau geholfen haben, die sich auf das Gelände “getraut” haben, die mit dem (Knochen-)Fahrer diskutiert haben, die erneut wieder “Flagge” gezeigt haben. Unserer besonderer Dank an Tanja Güldner die ihr Auto wieder vollgepackt hat, um mit all ihren aufrüttelnden Plakaten, Kreuzen, Kerzen, Tieren die Mahnwache zu unterstützen … Klasse Tanja!

Wir haben ganz sicher einige Menschen erreichen können … zustimmendes Hupen, Daumen hoch und sogar spontane Solidarisierungen in dem man (Frau) sich dazugestellt hat, hat es gegeben. Eine Radfahrerin, die einen Moment vor der Mahnwache verharrte und dann weiter fuhr ist später zurückgekommen, um uns zu sagen, dass sie sehr berührt ist und sie die allergrößte Hochachtung für uns hat. Das sind Begebenheiten, die einem darin bestärken und motivieren weiterzumachen, weil wir doch etwas bewegen … und wir dürfen unsere Mitgeschöpfe nicht im Stich lassen.

Wir werden wieder kommen und auch an anderen Orten (zum Beispiel in Bamberg, wo Tönnies erst jüngst seine Tötungsfabrik noch weiter “aufgerüstet” hat) gegen dieses Unrecht protestieren … mal leise und auch mal LAUT!