3. Treffen der europäischen Tierschutzparteien

Den Haag, 14. – 17. Juli 2016

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (vertreten durch Horst Wester, Matthias Ebner und Martin Buschmann) ist der Einladung der Animal Politics Foundation (APF) nach Den Haag natürlich sehr gerne gefolgt. Die APF ist eine Organisation, die von der niederländischen Partij voor de Dieren gegründet wurde und das Ziel verfolgt, politische Tierschutzthematik europaweit zu fördern.

Neben unserer Partei waren unter anderem führende Repräsentanten der Gastgeber, der spanischen PACMA, der portugiesischen PAN, der Animal Welfare Party (Großbritannien) oder auch unsere Kollegen der frisch gegründeten EOP aus Finnland anwesend. Nähere Informationen zu den einzelnen Parteien unter: http://www.partyfortheanimals.nl/de/parties-for-animals-worldwide/

Dabei wurde in diversen Workshops und Diskussionsrunden ein intensiver Gedanken- und Erfahrungsaustausch betrieben. Positive Entwicklungen wurden genauso thematisiert, wie politische Dilemmata, in denen alle unsere Schwesterparteien stecken. Für unsere Delegation war es natürlich extrem wichtig, die europäischen Kollegen kennenzulernen, Anregungen für eine weitere positive Entwicklung in Deutschland mitzunehmen und ein Teil einer europa- und weltweiten politischen Bewegung zu sein, die das Ziel hat, den Tieren eine echte Stimme zu geben.

Sehr interessant war natürlich auch der Besuch und Vortrag von Anja Hazekamp, der niederländischen Vertreterin (MEP) im europäischen Parlament. Neben ihren aktuellen Informationen aus Brüssel und Straßburg war es für uns ausgesprochen wertvoll zu wissen, dass wir in ihr  einen direkten Ansprechpartner in Brüssel haben. Diesen Kontakt werden wir natürlich pflegen, bis wir wieder selbst in Europa ein Mandat haben. Wir wünschen Anja weiterhin viel Erfolg und gratulieren ihr zu dem „Animal Welfare Award 2016“, den sie parlamentsintern errungen hat.

Das Fazit aller Teilnehmer fiel geschlossen aus: Die europäische Tierschutzbewegung rückt immer näher zusammen, das Verständnis und die Kooperation untereinander wächst. Das ist allerdings auch unabdingbar in einer Zeit, in der Gesetze großteils in Brüssel gemacht werden. Die Tierschutzpartei ist ein allseits respektierter und anerkannter Teil dieser Gemeinschaft.

Nähere Informationen zu dem Meeting in Den Haag wird es in Kürze hier auf unserer Website und in unserem kommenden MUT-Magazin geben.

Horst Wester, Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Mahnwache am Schlachthof Kempten mit unseren Freunden von Animals United am 01.07.2016

Unsere Regionalgruppe aus dem Allgäu in Aktion

Es war eine wirklich bedrückende Aktion und es ist nach so einem Tag immer sehr schwierig, wieder in den Alltag überzugehen. Das Brüllen der Tiere und die angstvollen Augen, mit denen sie aus den Transportern schauen, bleiben noch lange im Gedächtnis.

Du siehst sie im 5-Minuten-Takt an Dir vorüberfahren und weißt, Du kannst ihnen nicht helfen. Du kannst nur hoffen, dass Du Menschen erreichst, die endlich zum Umdenken anfangen, damit das Leiden für diese armen Tiere endlich ein Ende hat. Dafür werden wir immer und immer wieder da sein – in Gedenken an all die Milliarden getöteten Tiere.

Elisa Hanusch

Demo vor dem Circus Montana

Mit der Aktionsgruppe Animals United Kempten vor Circus Montana am 11.06., 14.06. und 18.06.2016. In aller Lautstärke haben wir demonstriert, vor allem wegen der Kamelbabytaufe. So laut, dass die Zirkusleute Lautsprecher in unsere Richtung aufstellten, die wir fleißig übertönten. Welch Kompliment! Vielen Dank an ALLE!

Terror in Nizza

Wir möchten den französischen Bürgerinnen und Bürgern unser Mitgefühl und den Hinterbliebenen des Anschlages, der vor drei Tagen in Nizza verübt wurde, unser tiefes Beileid aussprechen.

Am Nationalfeiertag raste ein 31-jähriger Tunesier mit einem LKW in eine feiernde Menschenmenge, bei der mindestens 84 Menschen ums Leben kamen. Darunter waren auch Kinder und Jugendliche.

Wie aus der Freien Presse heute zu erfahren war, kam bei dem Anschlag auch eine junge Lehrerin aus Kirchberg ums Leben. Wir möchten an dieser Stelle extra eine Beileidsbekundung zu den Hinterbliebenen nach Kirchberg senden, das nur ca. 20 km von Treuen, dem Sitz der Bundesgeschäftsstelle unserer Partei, entfernt liegt. „Die Welt ist klein und der Terror ganz nah,“ so Sabine Jedzig von der Bundesgeschäftsstelle.

Todeskampf in der Gasgrube: Bitte helfen Sie Millionen von Schweinen

Petition

Wir von der Partei unterstützen Peta bei der Verbreitung und Unterzeichnung der Petition „Todeskampf in der Gasgrube: Bitte helfen Sie Millionen von Schweinen“ und fordern Sie Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, die Leiden der Schweine in deutschen Schlachthöfen zu beenden.

Laut Tierschutzgesetz und Grundgesetz haben wir den Tieren gegenüber die Verpflichtung alles in unserer Macht stehende zu tun, um das Leiden der Tiere zu beenden. Wählen Sie bei den nächsten Wahlen die Tierschutzpartei und zeigen Sie den etablierten Parteien, die dieses Leiden mit ihrer Gesetzgebung zu verantworten haben, dass Sie mit deren falschverstandener Tierschutzpolitik nicht einverstanden sind. Wählen Sie uns, damit wir als Fürsprecher für die Tiere in die Parlamente einziehen können. Die Tiere brauchen uns und wir brauchen Sie!

Peta: “In Deutschland werden jedes Jahr rund 40 Millionen Schweine mithilfe von Kohlenstoffdioxid-Gas betäubt, bevor sie geschlachtet werden. Diese Betäubungspraxis stellt für die Tiere eine wahre Tortur dar, denn die Schweine zeigen bei dem Kontakt mit dem CO2-Gas massive Abwehrreaktionen. Das Gas reizt die Schleimhäute der Tiere, es treten heftige Erstickungssymptome auf und die Schweine geraten in Panik.

Diese Betäubungsmethode ist mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar. Bitte fordern hier Sie Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt daher auf, das Leiden der Schweine in deutschen Schlachthöfen zu beenden.“

Erfolgreiches Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg

Kampf gegen den Neubau von Megaställen geht dennoch weiter

Immer wieder entstehen in Brandenburg Mastbetriebe mit unzähligen Tieren auf engstem Raum.

So planen zwei Investoren in Oranienburg OT Zehlendorf und Wensickendorf den Bau von 4 Ställen für insgesamt 84.000 Legehennen. Angeblich sollen Bio-Eier produziert werden, obwohl in einem Bio-Stall nur 3.000 Hennen gehalten werden dürfen.

Die Investoren sind die Agrarunternehmer Josef Vortallen aus dem Emsland und der Niederländer Hendrik Jan Roest.

Mit der Aufsplittung in 4 Ställe soll die öffentliche Beteiligung bei der Umweltverträglichkeit umgangen werden, die ab 40.000 Hühnern vorgeschrieben ist. Ein Mitspracherecht für Bürger und Stadt gäbe es dann nicht.

Am 10. Juni gründete sich daher die Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik Oranienburg“, da die Bewohner Geruchsbelästigung und Verschmutzung befürchten und der Erholungsort Zehlendorf an Attraktivität verlieren würde. Zudem sei diese Art der Massentierhaltung keineswegs mehr zeitgemäß.

In der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg wurde am 26.06.2016 beschlossen, die neu gegründete Bürgerinitiative „Contra Eierfabrik Oranienburg“ nach Kräften zu unterstützen.

Birgit Enke und Silvia Dreyer nehmen Kontakt zur Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ auf, die im November 2013 gegründet wurde und bereits über einschlägige Erfahrungen verfügt. So konnte z. Bsp. der Bau einer Mastanlage mit 450.000 Plätzen in Alt Daber verhindert und eine weitere mit 328.000 Plätzen in Groß Haßlow gestoppt werden.

Zur Zeit liegt beim Landesumweltamt seitens des Investors Josef Vortallen nur eine Voranfrage vor, nach welchem Verfahren die Pläne für die Legehennenanlage beantragt werden müssen. Aber wie heißt es so schön: „Wehret den Anfängen“.

Silvia Dreyer / Landesverband Brandenburg

Feuerwehrmann bekommt Ehrenmedaille der Tierschutzpartei

Pressemitteilung / 14.07.2016

Für eine nicht alltägliche Hunderettung aus einem brennenden Haus mit Wiederbelebung per Mund-zu-Schnauze-Beatmung wird der Feuerwehrmann Patrick Dau von der Feuerwehr Erkrath in diesem Jahr mit der MUT-Medaille der Partei Mensch Umwelt Tierschutz geehrt.

Der 39-jährige Feuerwehrmann aus dem nordrhein-westfälischen Monheim hatte schon einige Tierleben gerettet. Die erfolgreiche Beatmung des Hundes im April 2016 wurde von einem bundesweiten Medienecho begleitet. Fünf Minuten beatmete der Feuerwehrmann Dau den Hund mit seinem Mund, weil der Beatmungsbeutel für Menschen nicht auf das Hundemaul gepasst hätte. Für Patrick Dau war dies kein Grund, ein Leben verloren zu geben. Patrick Dau galt das Leben des Hundes ebenso viel wie das eines Menschen. Dieser bedingungslose Einsatz für das Leben steht in grandioser Weise für die Tierrechte, für die wir kämpfen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeichnet mit ihrer Ehrenmedaille seit 2003 nun zum zehnten Mal Persönlichkeiten oder Organisationen aus, die sich in beispielhafter Weise für Tiere, Umwelt oder für Menschen einsetzen, die der Hilfe bedürfen.

“Die heutige Zeit braucht Lebensschützer im umfassenden Sinne”, so der Bundesvorstand der weltweit ersten Tierschutzpartei (gegr. 1993). Patrick Dau, der früher selbst zwei Hunde hatte, wird die Auszeichnung am 8. Oktober 2016 in Frankfurt am Main beim 36. Bundesparteitag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz persönlich entgegennehmen.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

 

Unsere PM wurde z.B. hier veröffentlicht: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/tierschutzpartei-ehrt-hunderetter-aid-1.6132381

 

 

Gesundheitspflege und MUT-Werbung auf der Insel Sylt

Vom 22.-28.06.2016 weilte ich auf der Insel Sylt, um meine Pollenallergie geplagte Haut in der Asklepios-Klinik zu kurieren. Mit im Gepäck: MUT-Demomaterial, wie Plakate, Flyer, Magazine und eine Fahne, so dass die Abende -bzw. ein Sonntagvormittag- von mir für MUT-Parteiwerbung genutzt werden konnten.

Meine Stationen waren: Westerland, List, Wenningstedt, Hörnum, Keitum (Sonntagvormittag) und Morsum.

Meine Erfahrungen:

Die Menschen waren zumeist in relaxter Urlaubsstimmung und blieben z.T. längere Zeit vor den Plakaten stehen. Gespräche ergaben sich v.a. mit älteren, Hunde ausführenden Passant*innen. Eine junge Spanierin, die derzeit auf der Insel in Hörnum (Bild mit dem Leuchtturm im Hintergrund) jobbt/wohnt, erzählte von ihrem Tierschutzengagement in ihrem Heimatland. Sie nahm für sich und ihre Schwester je ein MUT-Magazin mit, und wir wünschten uns weiterhin alles Gute für unsere jeweiligen Tierschutzprojekte.

In Wenningstedt fanden sich u.a. drei Restaurant-Angestellte* zu einem Gespräch an meinem Stand ein.

Mein Resumee nach diesen Tagen:

Das Ziel, die Partei auf dem nördlichsten Fleckchen unseres Landes bekannt werden zu lassen, sehe ich als erreicht an. Da die Menschen oftmals aus unterschiedlichen Bundesländern kamen, verteilen sich die Eindrücke bez. der Partei, deren Ziele -sowie der damit verbundene Tier-und Umweltschutzgedanke überhaupt- letztlich auch in viele andere Teile unserer Republik. Besonders erfreut bin ich darüber, dass es ausschließlich positive, ermutigende Bemerkungen zu der Partei und den von ihr vertretenden Werte/Zielen gab.

Auch weiterhin werden diese kleinen Demos, die ich unangemeldet und spontan in Eckernförde, Kiel, Rendsburg, Schleswig und ländlicher Umgebung dieser Städte durchführe, mein”Steckenpferd” in der Parteiarbeit sein. Dabei freue ich mich auch stets über die Unterstützung durch meine nur drei Km von mir entfernt wohnende Parteikameradin Nicole Döhring.

Olaf Zeuch (LV S-H)

Keine Kastenstände mehr in deutschen Ställen!

Petition

Wir unterstützen das Deutsche Tierschutzbüro bei der Verbreitung dieser Petition; bitte unterschreiben Sie mit uns! Wählen Sie uns bei den nächsten Wahlen und zeigen Sie damit den etablierten Parteien die rote Karte für ihre verfehlte und tierquälerische Tierschutzpolitik! Kastenstände für Schweine NICHT mit uns!

Deutsches Tierschutzbüro: “In Deutschland leben ungefähr 98% der Zuchtsauen in sogenannten Kastenständen, und das über die Hälfte ihrer Lebenszeit. Dabei sind Kastenstände nichts anderes als Käfige für Schweine. Die Tiere können sich in den Stahlgefängnissen nicht bewegen, umdrehen erst recht nicht. Oft haben die Schweine noch nicht einmal Tageslicht oder frische Luft. Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum macht man das? Die Antwort lautet – wie fast immer in der Massentierhaltung – wegen dem Profit. Auch hier geht’s mal wieder ums Geld. Umso weniger Platz das einzelne Tier hat, umso mehr Tiere können in eine Mastanlage gesperrt werden. Die Profitgier der Züchter ist offenbar grenzenlos. Und sie haben sogar Unterstützung aus der Politik, denn solch eine Haltung ist noch nicht mal gesetzlich verboten. Das wollen wir nicht hinnehmen und haben eine Petition gestartet, unterstützen Sie uns dabei, damit diese perverse und unnötige Tierquälerei endlich verboten wird.”