Frankfurt am Main: Christopher Street Day 2014

LV Rheinland-Pfalz in Aktion

Unter dem Motto ‚Grenzen überwinden – Brücken schlagen `feierten auch dieses Jahr tausende von Menschen den 22. CSD in Frankfurt am Main, um an die Stonewall-Unruhen im Jahr 1969 in den USA zu erinnern und gegen Diskriminierung, Stigmatisierung und Repressionen aufgrund ihrer sexueller Orientierung zu demonstrieren.

Obwohl der Christopher Street Day mittlerweile viele Städtetouristen zu einem Straßenfest mit Parade und Infoständen anlockt, bleiben politische Forderungen weiterhin aktuell, denn immer noch wird Homosexualität als ‚Anomalität‘ gebrandmarkt.

Unter den Homosexuellen lassen sich wie bei den Heterosexuellen alle Charaktere finden, so dass es geradezu lächerlich oberflächlich anmutet, Menschen nach ihrer sexuellen Orientierung zu klassifizieren, wäre da nicht Spott, Häme und Ablehnung, unter denen Homosexuelle oft leiden müssen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die politischen Forderungen nach rechtlicher und sozialer Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Intersexuellen, Transgender und Transsexuellen und fordert den toleranten und respektvollen Umgang mit sexueller Vielfalt, der bereits in den Lehrplänen der Schulen berücksichtigt werden sollte. (Hier weitere Infos)

Unsere Pressemitteilung vom 21.07.2014

Aufruf: MUT gegen Tierversuche – Tierversuche verbieten – Jetzt!

Am 26.07.2014 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) zum friedlichen Protest gegen das Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel auf.

Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in der Oldendorfer Strasse 41 in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden.

Im Jahr 2012 wurden über 2,2 Millionen Mäuse gequält und getötet, mehr als 863 Katzen, 2612 Hunde und viele andere Tiere. Mehrstellige Milliardenbeträge zahlt der Steuerzahler für sinnlose und überflüssige Tierversuche, während die tierversuchsfreie Forschung nur 4-5 Millionen an Forschungsgeldern erhält.

„Es gilt jetzt, das LPT aufzufordern, die grausamen Tierversuche durch fundierte Alternativmethoden zu ersetzen.“, so Martin Buschmann (2. Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Hamburg).

Alle Bürger, die sich gegen Tierversuche aussprechen oder sich informieren möchten, sind herzlich eingeladen.

An der Kundgebung wird sich die Schauspielerin und Tierrechtlerin Ingrid van Bergen mit einem Redebeitrag beteiligen. Ebenfalls ist Frank Weber (VOX „HundKatzeMaus“) eingeladen, einen Redebeitrag zu halten Alle Ratsmitglieder in Neu Wulmstorf wurden zudem über die Kundgebung informiert und eingeladen.

17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

EU-Reporter Peter von Kohl berichtet über die “Aktion Faux Gras”

In der vergangenen Woche nahm Stefan Bernhard Eck gemeinsam mit Reineke Hameleers (Director of Eurogroup for Animal Welfare), Anja Hazekamp (GUE/NL) und Janusz Wojciechowski (ECR/P) an einem weiteren Interview mit dem EU-Reporter Peter von Kohl teil.

Am “runden Tisch” unterhielt man sich über die tierquälerische Herstellung von Foie Gras (Gänse/Entenstopfleber) und die Verteilung der veganen “Faux Gras” durch die Eurogroup for Animals an die Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Am Ende des Gespräches kam man zu dem Schluss, dass es in einer ethischen Wertegemeinschaft keiner tierquälerischen Produkte wie Foie Gras bedarf, die vegane “Faux Gras” eine empfehlenswerte Alternative darstelle und man sich gemeinsam für mehr Tierschutz einsetzen will.

Die Filmaufnahme / das Interview ist hier ansehbar: (hier ansehen)

16.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Wir helfen mit bei der Verteilung der veganen “Faux Gras”

Am Morgen des 16. Juli wurden im EU-Parlament sechs Paletten mit einem Begrüßungsgeschenk der Intergroup for Animals für die EU-Abgeordneten angeliefert. Vorausgegangen war die Rückgabe etlicher echter Foie Gras Terrinen (Gänse/Enten-Stopfleber) durch Mitglieder der Fraktion GUE/NGL an einen Vertreter des Bürgermeisters von Strasbourg.

Ein großer Teil der angelieferten veganen “Faux Gras” wurde in die Büros der Abgeordneten Eck und Hazekamp zwischengelagert und von dort an die anderen 749 Abgeordneten verteilt.

Für uns war es selbstverständlich, bei der Verteilung mitzuarbeiten und diese Gelegenheit zu nutzen, um über die tierquälerischen Produktionsmethoden von Gänse/Entenstopfleber aufzuklären.

Abschließend können wir sagen, dass die roten Präsentboxen regen Zuspruch fanden und die Aktion der “Intergroup for Animals” positiv aufgenommen wurde.

 

20.07.2014: Bericht aus Strasbourg

Die vergangene Woche in Strasbourg war vollgepackt mit Plenarsitzungen (Wahl des Präsidenten der EU-Kommission, Verabschiedungen von Resolutionen, unsere unübersehbare Fraktionsaktion gegen TTIP u.s.w.), den Treffen mit der Intergroup for Animals und der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Interviews vor laufender Kamera.

Zwischendurch wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion hinsichtlich der von der Kommission beabsichtigten Wiedereinführung der Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine geführt. Zusätzlich waren wir an der Verteilung der veganen „Faux Gras“ beteiligt und haben bei der Kampagnen-Planung bezüglich der „Rumänien-Hunde“ die ersten Hürden genommen.

Über die meisten Ereignisse wurde bereits detaillierter berichtet.

Da mittlerweile auch definitiv feststeht, in welchen Ausschüssen und Delegationen Stefan Bernhard Eck mitarbeiten wird, erfolgt hiermit eine kurze Zusammenfassung.

Ausschüsse:

1. Vollmitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI)

2. Stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)

3. Stellv. Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)

Begründung für die Wahl dieser Ausschüsse:

Stefan B. Eck hatte sich gezielt für diese Ausschüsse beworben, da der ENVI-Ausschuss neben Umweltschutz, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auch für Tierversuche zuständig ist.

Im Bereich öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann das Problem des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zur Sprache gebracht werden, eventuell auch die Kennzeichnungspflicht der „Produktionsmethoden“ (Intensivtierhaltung, konventionelle Tierhaltung, artgerechte Tierhaltung) und die Einführung eines Vegan-Siegels. Dass hinsichtlich Tierversuche dringender Handlungsbedarf besteht, versteht sich von selbst.

„Wer sich für die Anerkennung von Tierrechten einsetzt, muss sich auch für die Rechte >aller< Menschen und für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren, deshalb ist der FEMM-Ausschuss auf meiner Liste“, so Stefan Bernhard Eck bei seiner Begründung in der Fraktion.

Delegationen:

1. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China (D-CN)

2. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten / ASEAN (DASE)

3. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel (DKOR)

4. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens (DSAS)

Begründung für die Wahl dieser Delegationen:

Stefan Bernhard Eck hat aufgrund seiner langjährigen Aufenthalte in Asien recht gute Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse hinsichtlich Tierhaltung und Tierschutz sowie Umweltschutz. Er ist mit der asiatischen Mentalität vertraut, was bei Verhandlung von Vorteil sein dürfte und Sprachkenntnisse (Thai/Laotisch) sind ebenfalls vorhanden. Ausschlaggebend war jedoch, dass es für Umwelt- und Tierschutzanliegen im asiatischen Raum dringenden Handlungsbedarf gibt.

Normalerweise ist ein Abgeordneter nur in einer Delegation Vollmitglied, maximal und in einer zweiten Delegation noch stellvertr. Mitglied.

„Gleich in vier Delegationen Vollmitglied zu sein, dürfte zwar ein Kraftakt werden, aber in dieser Region muss hinsichtlich Tierschutz und Umweltschutz etwas geschehen“, erklärte der Abgeordnete bei der Bewerbung um die Delegationen.

Zum Abschluss soll noch erwähnt werden, dass „unser Mann in Brüssel“ vor kurzem der Intergroup for Animals beigetreten ist und für das Amt des Vize-Präsidenten vorgeschlagen wurde.

Die Wahlen des Präsidenten und der Vize-Präsidenten der Intergroup for Animals finden am 17. September in Brüssel statt.

Ziehen Sie mit vor Gericht!

Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.

Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

17.07.2014: Statement

Absturz des Fluges MH17 / Malaysia Airlines über ukrainischem Luftraum

Sollte sich herausstellen, dass der Jet der Malaysian Airlines, Flug MH17, durch eine Fremdeinwirkung zum Absturz gebracht wurde, so verurteilt der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und Europa-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck diesen terroristischen Akt der Aggression aufs Schärfste.

Er spricht hiermit den Angehörigen / Hinterbliebenen der rund 300 Opfer sein tiefstes Beileid aus.

„Falls die paramilitärischen Kräfte im Osten der Ukraine, die russischen Streitkräfte, oder sonstige Nationen für diesen Absturz verantwortlich sind, sollten sie vor das Tribunal für Menschenrechte in Den Haag zur Verantwortung gezogen werden“, so Stefan B. Eck. „Alle Parteien im derzeit schwelenden Konflikt um die Ukraine sollten unbedingt begreifen, dass eine Lösung nur am Verhandlungstisch gefunden werden kann.“ (Hier lesen)

Schattenseite des Sommers für unsere Hunde

Und wieder ist es höchste Zeit, bei den jetzigen hohen Temperaturen ein Wort an die Hundehalter zu richten, die ihren Hund im Auto “parken”.

Wenn Sie Ihren Hund in Ihrem Auto mitnehmen und eine Zeitlang im Auto lassen wollen (was sowieso nicht und nie gut für den Hund ist), achten Sie bitte darauf, wo und wie Sie das Auto abstellen. Die Temperaturen im Auto steigen rasant, besonders, wenn es in der Sonne steht, und das kann zum Tod Ihres Hundes führen. Dafür braucht es nicht einmal die jetzt hohen Temperaturen. Gefährlich kann es auch schon bei niedrigeren Temperaturen für das Tier im fest geschlossenen Wagen werden.

Beachten Sie, daß die Sonne “wandert”. Wenn das Auto beim Abstellen im Schatten eines Baumes/Hauses steht, kann sich dieser während Ihrer Abwesenheit längst weit weg von Ihrem Auto bewegt haben. Auch im Schatten erhitzt sich ein Auto bei hohen Temperaturen gefährlich. ALLE Fenster müssen daher ausreichend geöffnet sein, damit Gegenzug entstehen kann. Ein kleiner Spalt reicht da nicht. Kühles Wasser sollte dem Hund bei längeren Fahrten generell zur Verfügung stehen. Während Sie evtl. gemütlich im schattigen Biergarten Ihr Bier trinken oder Wege erledigen, verschmachtet Ihr Hund im Auto und gerät in höchste Lebensgefahr. Deshalb den Hund lieber zu Hause lassen, wenn er lange Zeit im Auto verbringen müßte.

Bemerkt ein Passant, daß ein Hund im Auto leidet oder gar schon am Kollabieren ist, darf/muß er die Scheibe einschlagen. Vermeiden Sie solche Situationen. Bedenken Sie auch, daß Hunde große Verlassensangst haben. Sie glauben, daß man sie verläßt, wenn man sie irgendwo abstellt und sie noch nicht gelernt haben, daß Sie immer wieder zurückkommen. Binden Sie auch nie Ihren Hund vor einem Geschäft an, wenn Sie nicht wollen, daß professionelle Hundefänger oder sonstige Diebe Ihren Hund stehlen. Sie stehlen Hunde sogar aus dem verschlossenen Auto! Nicht auszudenken, was den Tieren bevorsteht, wenn sie im Tier”versuchslabor” landen, bei Sodomisten oder sonstigen Tierquälern.

Die Rechtslage:

Müßte man auch so lange zaudern und sich nach allen Seiten absichern, wenn es gelte, einen Menschen zu retten!? Eine für mich absolut inakzeptable Rechtslage.

Erste Hilfe generell bei Notsituationen von Tieren (Hund, Katze, Taube, Igel usw.):

Nach meinen Erfahrungen übernehmen die Tierärzte die Behandlung für den Finder kostenlos, geben die Kosten entweder an die Stadt, die zuständig für Fundtiere ist, oder an den örtlichen Tierschutzverein weiter.

Peta hierzu: Wenn Sie kranke Tiere finden, bringen Sie sie bitte zum Tierarzt. Oft kann man mit dem örtlichen Tierschutzverein aushandeln, daß dieser die Behandlungskosten übernimmt. Für Fundtiere sind eigentlich sogar die Kommunen in der Pflicht. Um in Notsituationen schnell helfen zu können, lohnt es sich, unsere Erste Hilfe-Tips zu kennen. (Zum Video von Peta)

Große Tierschutzumfrage vom Deutschen Tierschutzbüro

Bitte mitmachen!

Ihre Meinung zu aktuellen Tierschutz-Themen ist gefragt. Mit dieser Umfrage soll ein Stimmungsbild zum Thema Tierschutz in Deutschland erstellt werde. Seit über zehn Jahren ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert und damit zum Staatsziel der Bundesrepublik geworden. Das Deutsche Tierschutzbüro möchte wissen: Was halten Sie von der Umsetzung?

Die Umfrage läuft bis zum 15.08.2014 (18 Uhr), das Ergebnis wird vom Deutschen Tierschutzbüro am 31.08.2014 bekanntgegeben. (Hier zur Umfrage)

Wichtige Terminankündigung!

MUT gegen Tierversuche – Kundgebung vor dem Tierversuchslabor LPT in Hamburg-Neu Wulmstorf

Am 26.07.2014 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zum friedlichen Protest gegen das Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel auf.

Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden. Continue reading “Wichtige Terminankündigung!”