Trauermarsch für die ermordeten Hunde in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-EM 2012 – Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

D:DCIM100DICAMDSCI0022.JPGAm 09. Juni 2012 fanden sich in Frankfurt/M. rd. 300 Menschen ein, um auf die Ermordung hunderttausender Straßenhunde und -katzen im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine aufmerksam zu machen. Bei einer Mahnwache und einem Trauermarsch in der Frankfurter Innenstadt gedachte man der Opfer dieses grausamen Massakers.

Auch Mitglieder verschiedener Landesverbände unserer Partei waren vor Ort, die mit zahlreichen sichtlich betroffenen und empörten Passanten über dieses aktuelle Thema diskutierten.

Julia Reichel vom LV Hessen hielt eine bewegende und mit großer Zustimmung bedachte Rede. Viel Beifall erhielt auch Margitta Marcian vom LV Hessen in einer Schlussrede. Bei dieser Gelegenheit dankte sie den Organisatoren der „Aktion Fair Play“, die zu den bundesweiten Protesten der „EM 2012 ohne Tiermorde“ aufgerufen hatten.

Gemeinsam mit Frau Aigner für den Tierschutz?

Für ein Verbot der Brandzeichnung bei Pferden

Es klingt seltsam, scheint sich aber zu bewahrheiten. Am 23.05.2012 gab Frau Aigner (CSU) als zuständige Ministerin eine Pressemitteilung heraus, demzufolge das Tierschutzgesetz novelliert werden soll. So jedenfalls hat es das Bundeskabinett beschlossen.

Mit dieser Novellierung soll u.a. ein Verbot von Brandzeichen bei Pferden eingeführt werden. Brandzeichen kennt man noch aus Westernfilmen der 50-er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein archaischer Ritus, bei dem den Pferden mit einem ca 800̊C-heißen Eisen mehrere Sekunden lang ein Zeichen in einen Schenkel eingebrannt wird. Wer schon einmal ein heißes Bügeleisen angepackt hat, kann sich vorstellen, welche Schmerzen die Tiere bei dieser Prozedur erleiden müssen. Nun schreiben wir das Jahr 2012, es gibt EU-weit die Pflicht, Pferde per Elektro-Chip zu kennzeichnen. So schmerzhaft das Brandzeichen ist, so überflüssig ist es also.

Kaum hatte Frau Aigner aber das Verbot der Brandzeichnung angekündigt, regt sich Widerstand aus dem eigenen Lager. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) meldete sich als “Privatmann” und “…könne beim besten Willen nicht erkennen, warum Aigner das Brandzeichen verbieten wolle.”, ließ er sich in der Presse zitieren. Der Lebensgefährte “unseres” Außenministers ist Organisator des “Weltfestes des Pferdesports (CHIO)”, das erklärt die Willenslähmung.

“Das Brandzeichen hat als Markenzeichen für die hohe Qualität der in Niedersachsen gezüchteten Pferde eine sehr hohe Bedeutung.”, heißt es aus der niedersächsischen Staatskanzlei. Der CSU-Abgeordnete Max Straubinger hat in einer Fraktionssitzung seine Unverständnis über das geplante Verbot geäußert und soll nach Presseberichten dafür Zustimmung u.a. von Ursula von der Leyen und Dieter Stier, dem tierschutzpolitischen Sprecher der Unionsfraktion (selbst Pferdezüchter!) erhalten haben.

Selbst kleinste Verbesserungen im Tierschutz rufen einen erbitterten Widerstand in CDU/CSU hervor! Das ist ein jämmerliches Armutszeugnis dieser “Volksvertreter”, die hier lediglich ihre eigene Lobby bedienen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich eine Frau Aigner, die nun wahrlich nicht für ihre tierfreundliche Politik bekannt ist, in diesem Punkt durchsetzt.

Vögel füttern ist unsere moralische Pflicht

Ein Interview mit Deutschlands bekanntesten Ornitholgen

Seit Jahren warnen Naturschützer davor, Vögel zu füttern: Von der falsch verstandenen Tierliebe würden allein Tauben und Ratten profitieren. Für Peter Berthold, Deutschlands bekanntesten Ornitholgen, ist das barer Unsinn: Vogelhäuschen seien eine unschlagbare ökologische Hilfe. Michael Miersch sprach mit ihm über Naturschutz-Mythen. (Hier Interview lesen…)

Ein Aspekt wurde in dem Interview vergessen: Die Vögel in der Stadt finden keine Natur mehr vor, von der sie sich ausreichend ernähren könnten. Das, was an Natur da ist, ist schnell aufgegessen und vor allem: Alles wird abrasiert, die Vegetation hat keine Chance zu blühen und Samen zu spenden, so dass weder Flora noch Insekten (und Vögel) eine ausreichende Lebensgrundlage haben. Wer füttert, muss ganzjährig füttern, natürlich täglich, vor allem im Winter, denn die Vögel verlassen sich darauf.

Vegane Meisenknödel (Meisenknödel und Amselfutter enthalten Schlachtfette): Der Vegi-Futterversand bietet leckere Futter-Cakes in Drahtkörbli mit artgerechten Zutaten an: (Hier lesen…)

Quelle: Weltonline 19.01.2010

Glasflächen und Vogelschutz

Lesen Sie hier auch die Broschüre zum Vogelschutz an Glasscheiben vom NABU, die wir hier mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen. (Hier lesen)

Fachgerechte Winterfütterung

Vogelschutz in der kalten Jahreszeit

Auf der Homepage des “Komitee gegen den Vogelmord e.V.” finden Sie Ideen und Hinweise für eine tierschutzgerechte Winterfütterung von Vögeln. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen, wann Sie füttern sollten, welches Futter das Beste ist, wo der geeignete Futterplatz ist und wie Sie Ihren Garten so gestalten können, dass die Vögel dort ganz natürlich Nahrung finden können. (Lesen Sie hier…)

Meerschweinchen sind soziale Tiere, die nicht allein gehalten werden dürfen!

„Alleinsein grenzt an Tierquälerei“ – Die besondere Geschäftsidee: Rent a Meerschweinchen

Züchterin Eva-Maria Ganslmeier will mit Leih-Kuscheltieren einen artgerechten Lebensabend bieten.

Eva-Maria Ganslmeier ist zu den Meerschweinchen gekommen, wie so viele Mütter und Eltern: Die Kinder wollten unbedingt solche putzigen Tierchen haben. Aus der Schwärmerei der Kinder ist eine Passion ihrer Mutter geworden. Inzwischen züchtet die Hausfrau Meerschweinchen. Und bietet einen Service an, der auf den ersten Blick kurios ist: Leih-Meerschweinchen.

Lesen Sie hier weiter: www.wochenblatt.de

Euro-Krise: Die Lage spitzt sich zu

Spanische Banken brauchen Hilfe über den Euro-Rettungsfonds

Die spanische Regierung braucht zur Rettung ihrer notleidenden Banken 100 Milliarden Euro und hat sich offiziell unter den Euro-Rettungsschirm gestellt, nachdem sie diesen Schritt lange hinausgezögert hatten. Sie fürchteten die damit verbundenen Sparauflagen aus Brüssel.

Ob damit Spanien und seinen Banken geholfen ist, bleibt offen, denn das Land steckt in der schlimmsten Krise seit Ende des zweiten Weltkriegs. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 25 Prozent, bei Jugendlichen sogar über 50 Prozent. Wie lange Spanien dieser Belastung noch stand halten kann, steht in den Sternen.

Wer wird der nächste Kandidat in diesem Krisen-Theater sein? Sollte Italien auch Kapital aus dem Rettungsfonds benötigen, ist der Euro verloren! Dies ist jedenfalls die einstimmige Meinung der Experten.

Die ganze Situation zeigt, dass die vorschnelle Einführung der Gemeinschaftswährung nichts anderes als ein Flickwerk war. Die Bürger- und Bürgerinnen unseres Landes können sich dafür bei Ex-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl bedanken. Der Umgang mit „Bimbes“ von unbekannten Spendern ist natürlich einfacher als die Schaffung grundlegender Regularien einer Gemeinschaftswährung.

Pressemitteilung von Sea Shepherd

Fernsehschauspielerin und Tierrechtsaktivistin Pamela Anderson spricht am Mittwoch, den 13.06.2012 in Frankfurt am Main als Unterstützerin für den festgehaltenen Sea Shepherd Gründer Paul Watson.

Worum es geht:

Fernsehschauspielerin und Tierrechtsaktivistin Pamela Anderson, den meisten durch ihre Rolle in der langjährigen TV-Serie “Baywatch” bekannt, wird auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. Juni 2012, um 15:00 Uhr in Frankfurt als Unterstützerin gegen die Auslieferung des Sea Shepherd Conservation Society Gründers Captain Paul Watson nach Costa Rica sprechen. Captain Paul Watson wird aufgrund einer Jahrzehnte alten Anklage zu Unrecht beschuldigt gegen Regeln des Schiffsverkehrs verstoßen zu haben. Die Anschuldigungen wurden von illegalen Haifischern gemacht, nachdem Captain Watson auf Bitten der Regierung von Guatemala gegen die illegale Praktik des Finnens von Haien in ihren Gewässern vorgehen sollte. Captain Watson und Pamela Anderson stammen beide aus der kanadischen Provinz British Columbia, setzen sich aktiv für Tierrecht- und Umweltschutzbelange ein und stellen sich öffentlich sowohl gegen das Abschlachten der kanadischen Robben als auch das Töten von Walen und Haien weltweit.

Pamela freut sich darauf zusammen mit ihrem befreundeten, kanadischen Umweltschutzhelden Captain Paul Watson über die falschen Anklagen zu sprechen und Aufmerksamkeit auf das massive illegale Abschlachten von mehreren zehn Millionen Haien jedes Jahr zu bringen. Sie wird auch über die aggressiven Versuche der mächtigen Interessengemeinschaften hinter dieser Wilderei sprechen, die alles versuchen, nur um Aktivisten, wie Captain Paul Watson, der sich denen entgegenstellt, zum Schweigen zu bringen.

Wer:

Pamela Anderson, Schauspielerin (Baywatch)
Captain Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society
Oliver Wallasch, führender Fachanwalt

Wann:

Mittwoch, den 13.Juni 2012, um 15:00 Uhr

Wo:

Papageno Musiktheater im Palmengarten
Haupteingang Palmengarten, Siesmayerstraße 63
60325 Frankfurt am Main

Auch Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz werden Paul Watson in Frankfurt solidarisch zur Seite stehen!

Grausames Affenschlachten in Vietnam

Ein Bericht von Spiegel Online + Video

Kaum ein Land beherbergt so viele bedrohte Primatenarten wie Vietnam. Doch schon bald werden die meisten von ihnen ausgerottet sein – Affenfleisch gilt in dem Land als Delikatesse. Mit versteckter Kamera gelang es SPIEGEL ONLINE, in Affenfleisch-Restaurants zu filmen. Es sind grauenhafte Bilder. (Hier weiter lesen…)

Veranstaltung “Deine Stimme den Stimmlosen” in Köln – Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am 09.06. 2012 fand in Köln zum zweiten Mal das Event „Deine Stimme den Stimmlosen“ statt, das in diesem Jahr von „Tier-Time e.V.“, den „veganen Powerfrauen“ und „Aktion Fairplay“ veranstaltet wurde. Bei wunderbarem Sonnenschein gab es neben einer Demonstration durch die Kölner-Innenstadt viele Informationsstände, veganes Essen, Musik und Redebeiträge zum Thema „Tierrecht und Tierschutz“.

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit einem Stand vertreten, der von Michael Siethoff, Claudia Drechsler und Marcel Temburg betreut wurde. Auch Kristine Conrad aus dem LV Hessen und Sabine Pankau vom LV Niedersachsen waren vor Ort. Der Platz vor dem Hauptbahnhof konnte viele Kölnbesucher inspirieren, sich mit dem Thema Tierrecht und vor allem mit dem aktuellen Thema der Hundemorde zur EM zu informieren.

Justice, ein gerettetes Bio-Rind

Dies ist die Geschichte von Justice, einem Ochsen, aus dem einmal Bio-Rindfleisch werden sollte.

Justice betrachtet uns in aller Seelenruhe, während wir uns langsam dem Weideplatz nähern, auf dem er es sich an diesem Nachmittag gemütlich gemacht hat. Genau genommen betrachtet er uns nicht einfach nur, er sieht uns an: Seine Augen treffen unsere und halten den Blick. Er hat eine eindeutige, klar erkennbare Intelligenz in seinen Augen und einen Blick, als würde er uns etwas sagen wollen. Michele, sein Betreuer, erzählt uns seine Geschichte: (Hier weiter lesen…)