Konstruktiver Gedankenaustausch und Kontaktpflege

Bundesvorsitzender Stefan B. Eck zu Gast beim Kreisverband Landau der Grünen

Anlässlich des Welttierschutztages veranstalteten Bündnis90/Die Grünen am 4. Oktober im “Alten Kaufhaus” von Kandel (Rheinland-Pfalz) eine Diskussionsrunde zum Thema „Tierschutz – Menschenschutz – Klimaschutz”. An der Diskussion beteiligten sich die Bundestagsabgeordnete Undine Kurth (tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), die grüne Landtagsabgeordnete Anne Spiegel, Sabine Luppert (Tierrechtlerin und Vorsitzende von „Schüler für Tiere”) und Sebastian Kill vom Bioland-Hof „Bärenbrunnerhof”.

Auf Einladung von Bündnis90/Die Grünen nahmen der Bundesvorsitzende Stefan B. Eck und Parteimitglied Harald Hoos an der Gesprächsrunde teil, brachten die Sichtweise unserer Partei deutlich zum Ausdruck und ermahnten die Grünen bei Regierungsverantwortung 2013, sich konsequent für Verbesserungen im Tierschutz einzusetzen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung fand dann in “privater Runde” ein weiterführender Gedankenaustausch zwischen dem Bundesvorsitzenden und der Abgeordneten Kurth und anderen Parteimitgliedern des Kreisverbandes Landau der Grünen statt.

Video: Delfinjagd ohne Ende

Sie schlagen mit Eisenstangen auf die Meeressäuger ein…

Vor einem Jahr rüttelte der preisgekrönte Film “Die Bucht” über das grausame Delfin-Schlachten in Japan die Weltöffentlichkeit wach. Nun hat sich wieder ein Filmteam in Japan umgeschaut. Der Schweizer Autor und Tierschützer Hans Peter Roth beschreibt seine persönlichen Erlebnisse während des Versuchs, die brutale Jagd zu filmen.

Wie im ZDF-Bericht zu lesen ist, wurden in dieser Saison zwar weniger Tiere getötet, dafür aber mehr lebend gefangen. Diese “Lebendfänge” werden mit großem Gewinn an Delfinarien verkauft und fristen dort ein trauriges Dasein. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich für die Freiheit von Delfinen ein und bittet darum, keine Delfinarien im In- und Ausland zu besuchen!

+++ Protest +++ Protestieren Sie mit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz – LV NRW gegen die Jagd auf Wasservögel in Oberhausener Parkanlagen!

Wie derwesten.de am 04.10.2011 meldete, wollen im Dezember Jäger Wasservögel an den Teichen im Revierpark Vonderort, im Volkspark Sterkrade, im Kaisergarten und in einem Biotopbereich in Alstaden an der Ruhr abschießen. Als Begründung wird benannt, dass es eine Überpopulation, also zu viele Tiere gibt, die für eine Übersäuerung der Gewässer sorgten.

Nicht nur Vogelfreunde sind über diese wiederkehrenden Abschüsse entsetzt. In dem oben genannten Artikel werden Rentner zitiert, die die Vögel täglich beobachten und sie – eben nicht mit Brot – füttern. Eine Überpopulation konnten sie nicht feststellen, ebenso nicht wie Michael Tomec vom Naturschutzbund (Nabu), der an den entsprechenden Seen Zählungen durchgeführt hat. „Im Volkspark Sterkrade gibt es einen ganz normalen Entenbesatz. …Die Jäger sollen einfach sagen, wir dürfen jagen, wir jagen gerne und sich dann mit der Bevölkerung auseinandersetzen. …Aber sie sollen nicht immer irgendwelche Gründe vorschieben, die Quatsch sind“, so der Experte des Nabu.

Wer mit uns gegen diese Art der Jagd in öffentlichen Parkanlagen protestieren will, kann gerne unseren vorgefertigten Text an die dafür im Oberhausener Rathaus zuständigen Beamten per E-Mail versenden: dezernat-2 (at) oberhausen.de (Beigeordneter Frank Motschull Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Umwelt, Sport) und norbert.siebenmorgen (at) oberhausen.de ((Norbert Siebenmorgen, Verwaltungsbereich Büro des Rates) versenden.

Unser Textvorschlag:

Sehr geehrter Herr Motschull,
sehr geehrter Herr Siebenmorgen,

mit Entsetzen musste ich der Presse entnehmen, dass an den Oberhausener Teichen im Revierpark Vonderort, im Volkspark Sterkrade, im Kaisergarten und in einem Biotopbereich in Alstaden an der Ruhr im Dezember Wasservögel von Jägern abgeschossen werden sollen.

Die von den Jägern vorgetragene Begründung der Überpopulation wurde vom Naturschutzbund nach einer Zählung widerlegt. Unabhängig von einer etwaigen zu hohen Anzahl an Wasservögeln auf den genannten Gewässern halte ich die Jagd für das vollkommen falsche Instrument der Populationsregulierung bei Tieren.

In der Vergangenheit wurden den Tiere ein Teil ihrer Eier aus den Gelegen entwendet. Das hat wesentlich weniger Stress bei den Tieren zur Folge und reduziert die Anzahl der Vögel wesentlich effizienter, statt Hobbyjäger in öffentlichen Anlagen mit scharfen Waffen schießen zu lassen.

Ich möchte Sie eindringlich bitten, das Vorhaben der Jäger zu stoppen und sich für eine tierschutz- und umweltgerechte Lösung einzusetzen, falls denn überhaupt ein Problem in Oberhausen existiert, so wie die Jäger behaupten.

Mit freundlichen Grüßen

Brauchen wir eine PKW-Maut?

Oder brauchen wir eine Verkehrswende?

Die CSU setzt sich für die Einführung der PKW-Maut ein. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer möchte es sie schon länger, nun zieht sein Parteikollege Peter Ramsauer als Bundesverkehrsminister nach: “Alles spricht für die PKW-Maut”, lässt er sich in den Medien zitieren. Und: “Wir haben unsere Straßen-Infrastruktur regelrecht auf Verschleiß gefahren.” Tatsächlich warnen Experten davor, dass der sogenannte Modernitätsgrad deutscher Straßen nur noch bei 67 Prozent liege. Dieser Grad besagt, wie viel Prozent der Straßen noch nicht abgenutzt sind. In den 70er-Jahren lag dieser Grad noch bei 85 Prozent. Demnach müssen auch knapp 10 000 Brücken auf Bundesfernstraßen (von insgesamt 38 700) in den nächsten 10 Jahren saniert oder erneuert werden. Das wird geschätzte 10 Mrd. Euro kosten.

Ramsauer hofft, ab 2013 jährlich 4 Mrd. Euro durch die PKW-Maut einzunehmen. Aktuell sind 5 Mrd. Euro im Bundeshaushalt für die Straßen eingeplant. Die Hälfte davon für geplante Neubauten, die andere Hälfte für die Sanierung bestehender Strecken. Wie genau die PKW-Maut aussehen soll, das hat der Bundesverkehrsminister noch nicht gesagt. Er hat mehrere Modelle erstellen lassen, demzufolge es zu Mehrbelastungen der Bürger von bis zu 365,- Euro pro Jahr kommen kann. Horst Seehofer sprach von 100,- Euro jährlich.

“Reine Abkassiernummer” (SPD) und “Abzocke” (Die Linke), schallt es gleich aus der Opposition. Die FDP stößt ungefähr ins gleiche Horn, wenn sie über ihren Verkehrsexperten Döring darauf hinweisen lässt, dass der Staat durch Mineralölsteuer, Kfz-Steuer… bereits Milliarden von den Autofahrern einsammelt. Das Argument mit den zusätzlichen Kosten für die Bürger ist natürlich reiner Populismus! Es geht hier nicht um eine neue Einnahmequelle, sondern um den Verkehr der Zukunft! Das Auto in seiner heutigen Form, das mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, wird mittelfristig die Mobilität, wie wir sie heute kennen, nicht mehr gewährleisten können! Die Erdölvorkommen auf dieser Erde sind begrenzt. Wir können so lange fahren, bis auch das letzte Ölfeld ausgebeutet ist und die dazugehörigen Schadstoffe in der Atmosphäre unser Klima schädigen.

Wir brauchen nicht nur eine Energiewende, sondern auch eine Verkehrswende! Die Frage ist hier nicht: Können wir den Bürgern mehr Ausgaben zumuten? Die Frage lautet: Schaffen wir es, Konzepte zu entwickeln, die auch in Zukunft einen Grad an Mobilität sicherstellen, den eine globalisierte Welt benötigt? Auf die Straße und damit den Individualverkehr zu setzen, ist aus Sicht der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der falsche Weg! Eine strikte Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs, Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und eine zukunftsorientierte Mobilitätsforschung – das sind unserer Antworten. Die Einführung einer PKW-Maut löst langfristig keine Probleme, sondern schafft nur welche!

Positivnachricht: Berliner Zoo will Eisbärenzucht einstellen!

In der Berliner Zeitung „B.Z.“ wird der Direktor des Berliner Zoo- und Tierparks Dr. Blaszkiewitz mit den Worten zitiert: „Wir wollen keine Eisbären mehr im Zoologischen Garten züchten“.

Hier weiter lesen: www.tierschutznews.ch

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt die Entscheidung des Berliner Zoos, weil Eisbären in Gefangenschaft ihre artspezifischen Verhaltensweisen nicht ausleben können.

Aigners neuer Entwurf zu “Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen”

Aktion in Berlin: „Nicht Tiere, sondern Betrüger gehören hinter Gitter“

Am 30.09.2011 haben Aktivisten des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ vor dem Verbraucherschutzministerium gegen die tierquälerischen Haltungsbedingungen in der Kaninchenmast demonstriert. Symbolisch sperrten sie die verantwortliche Bundesministerin Aigner in einen Kaninchenkäfig.

Die Aktion wurde tatkräftig von Artur Kalka und Bernhard Utzschneider aus dem Landesverband Berlin unterstützt, zusammen mit unserem Vorsitzenden Stefan Bernhard Eck und Sabine Jedzig aus dem Vorstandssekretariat.

 

Im Februar d.J. hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, eine scharfe Haltungsverordnung für Mastkaninchen angekündigt. Diese Ankündigung wurde mit Freude vom Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke” aufgenommen.

Vor einigen Wochen wurde dann vom Bundesverbraucherschutzministerium der Entwurf eines Eckpunkte-Papiers zu „Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen“ vorgestellt. Für Stefan Klippstein, Sprecher des Bündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ ein klarer Betrug am Verbraucher: „Dieser Entwurf hat nichts mit einer artgerechten Kaninchenhaltung zu tun und erst recht nichts mit den im Februar getroffenen Ankündigungen von Frau Aigner.“

Den Kaninchen soll auch zukünftig nur eine Fläche von etwa einer DIN-A-3-Zeitungsseite zur Verfügung stehen. Die Tiere müssen mit ihren empfindlichen Pfoten immer noch auf einem Käfigboden stehen, ein Aufrichten soll zwar möglich sein, doch das vorgeschriebene Platzangebot lässt dies nur schwer zu. Auch sollen die Tiere weiterhin in einem Käfig gehalten werden. Tageslicht, frische Luft, ungestörtes Hoppeln und Graben, all das, was für Kaninchen ein Grundbedürfnis darstellt, ist auch weiterhin nicht vorgesehen.

 

Um darauf aufmerksam zu machen, dass Bundesministerin Aigner ihrem Versprechen, den Mastkaninchen zu helfen, keine Taten folgen lässt, sperrten die Tierschützer des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ sie am 30.09. symbolisch in einen Käfig und entrollten ein Spruchband mit der Aufschrift: „Nicht Tiere, sondern Betrüger gehören hinter Gitter“.

Zusätzlich wurden hunderte Flugblätter zum Thema Kaninchenmast verteilt.

 

Als Frau Aigner mit einem strahlendem Lächeln das Landwirtschaftsministerium im Auto verließ, gab sie zu verstehen, dass sie im Herbst die Kaninchen frei lassen werde.

Wer´s glaubt, wird selig. Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr und wer andauernd lügt, dem glaubt man überhaupt nichts mehr!

 

 

Video zur Aktion in Berlin

Welttierschutztag – LV Rheinland-Pfalz und LV Hessen in Aktion

Anlässlich des Welttierschutztages 2011 präsentierte sich an einem Informationsstand das “Aktionsbündnis jagdfreie Natur”, vertreten durch die Anti-Jagd-Allianz e.V., pro iure animalis und die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, am 01.10.2011 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Landau auf dem Obertorplatz. Der LV Rheinland-Pfalz wurde durch Udo Dautermann, Harald Hoos und Christine Simon vertreten, und vom LV Hessen waren aus Kassel Kristine Conrad und René Hartje angereist, um über krankhafte Jagd-Leidenschaft der Jäger aufzuklären.

Darüber hinaus konnten die Passanten veganen Käse und Aufschnitt probieren und sich über Themen wie Akkordschlachten und das Schächten informieren. Bei sonnigem Wetter blieben viele Besucher stehen, um sich ausgiebig und in aller Ruhe über die unterschiedlichen Themenfelder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu informieren und sich das reichhaltige Informationsmaterial des Aktionsbündnis jagdfreie Natur anzusehen und erklären zu lassen.

Welttierschutztag 04. Oktober 2011

Dem eigenen Leben eine neue Richtung geben…

Dieser wichtige Gedenktag ist auch für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz Anlass, hinsichtlich des Umgangs des Menschen mit den Tieren Bilanz zu ziehen. Wie sieht es damit in der Bundesrepublik aus? Seit ihrem Antritt im Jahr 2009 hat die schwarz-gelbe Regierung auf dem Gebiet des Tierschutzes ausschließlich Negativposten vorzuweisen. So gibt es bisher auf dem Gebiet der „Nutz“tier-Haltung keine Fortschritte. Nach wie vor werden Hennen und Puten die Schnäbel beschnitten, den Ferkeln werden durch unbetäubte Kastration massive Schmerzen zugefügt, sog. Mastkaninchen müssen weiterhin in viel zu engen Käfigen ihr Leben fristen.

Einziger Lichtblick: Der perfiden Absicht von Frau Aigner & Co., die Hennen bis zum Jahr 2035 weiterhin der drangvollen Enge in Käfigen auszusetzen, hat der neu zusammengesetzte Bundesrat einen Riegel vorgeschoben. Welch peinliches Armutszeugnis für eine Landwirtschaftsministerin, die nicht Lobbyisten das Wort reden, sondern sich für das Wohl der Tiere einsetzen sollte!

Ein Skandal ist die Ausweitung von Tierversuchen um eine Million in den letzten Jahren auf mehr als 2,8 Millionen Tiere. Neue Heilsversprechen der Tierausbeuter, durch gentechnische Versuche an Tieren bestehe Aussicht, menschlichen Krankheiten zu begegnen, haben Konjunktur – und dienen doch nur dem Profit. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei die Politik, die sich bei der Vergabe von Forschungsgeldern nicht lange lumpen lässt. Dabei spricht für sich, dass tierversuchsfreie Forschungsmethoden nach wie vor ein Schattendasein führen!

Die Liste der notwendigen Änderungen auf dem Gebiet Tierschutz / Tierrechte ist lang: Das nur scheinbare Tier“schutz“gesetz muss dringend grundlegend geändert werden, ist es doch aufgrund der geradezu zynischen Ausnahmeregelungen in Wahrheit ein Tiernutzgesetz. Besonders fatal ist, dass diese sich sogar auf das Schächten erstrecken. Es ist höchste Zeit, dass dieser Paragraf entfällt! Überfällig ist auch das Streichen der durch nichts zu rechtfertigenden Privilegien für die Jäger!

Dem seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz verankerten Tierschutz-Paragrafen ist endlich – durch die Genehmigung der Verbandsklage für seriöse Tierschutzorganisationen – die Möglichkeit der Anwendung bei kritischen Auseinandersetzungen mit der sog. Forschungsfreiheit zu geben.

Der Mensch hat die Wahl: Entweder er schlägt sich auf die Seite derer, die die Wehrlosigkeit unserer Mitlebewesen ausnutzen und sie ausbeuten, oder er übernimmt ein Stück Verantwortung und tut ihnen Gutes.

Wir laden dazu ein, sich uns anzuschließen, um gemeinsam für die Rechte der Tiere und ebenso für eine lebenswerte Umwelt zu kämpfen. Jeder Einzelne kann zum Beispiel durch sein Konsumverhalten (weniger oder, besser noch, gar kein Fleisch auf dem Teller) dazu beitragen, dass der Klimawandel nicht zur Klimakatastrophe ausufert. Man tut gut daran, den heutigen Welttierschutztag zum Anlass zu nehmen, auch dem eigenen Leben eine neue Richtung zu geben!