Die Polizei bittet um Mithilfe!

Der Pferde-Ripper vom Niederrhein

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz macht heute auf einen Fall von schwerster Tierquälerei aufmerksam, der sich im Bundesland NRW, in Niederkrüchten, in diesem Monat ereignete:

Ein bislang unbekannter Pferde-Mörder quälte in Niederkrüchten zwei Stuten zu Tode. Der Täter fügte den Tieren schwerste Verletzungen zu. Selbst die Tierärztin Anke Colberg, die schon viel Tierelend gesehen hat, standen beim Anblick der zweiten toten Stute Tränen in den Augen. Zurück blieb ein kleines traumatisiertes Fohlen. Es verlor zuerst die leibliche Mutter und nun auch die Adoptivmutter auf dieselbe schreckliche Weise.

Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise:

„Wir haben noch keine Hinweise auf den Täter. Die Tierschutzorganisation „Peta“ hat 500 Euro Belohnung für die Aufklärung ausgesetzt. Wir brauchen jetzt Hinweise auf verdächtige Fahrzeuge oder Personen, die an der Weide gesehen wurden. Hinweise an die Polizei in Viersen, Telefon 02162 – 3770.“

Weitere Informationen zu dieser schrecklichen Tat: www.express.de

Greentunes Festival 09. September 2011 in Berlin

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Die Themen Gesundheit, Umwelt und Tierschutz standen am vergangenen Freitag in Berlin auf dem Greentunes Festival im Vordergrund. Das gut besuchte Festivalprogramm bestand aus Filmen, Vorträgen, Infoständen, veganem Essen und Musik, alles pro Tierschutz und pflanzliche Ernährungsweise und kontra Massentierhaltung und Naturzerstörung.

Dabei waren der VEBU, der BMT, PETA, die Albert-Schweitzer-Stiftung und viele mehr. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeigte den Film „MEAT THE TRUTH“ in der deutschen Synchronfassung, danach standen Sabine Pankau vom Landesverband Niedersachsen und Michael Bode vom Landesverband Berlin den interessierten Zuschauern noch für Fragen zur Verfügung.

EuGH-Urteil zu Gentechnik in Honig

Der Europäische Gerichtshof hat am Dienstag, den 7.9.2011 ein wichtiges Urteil zum Schutz der Verbraucher vor gentechnisch veränderten Lebensmitteln getroffen. Ein Imker hatte auf Schadensersatz geklagt, da in seinem Honig Pollen des gentechnisch veränderten Mais Mon 810 gefunden wurden. Dieser Mais darf in der EU nicht als Lebensmittel verkauft werden, folglicherweise der kontaminierte Honig nun auch nicht mehr. Verbraucher und Imker müssen also keine gentechnisch veränderten Pollen akzeptieren.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht sich durch dieses Urteil in seiner Forderung gestärkt, das zwischen Gentechnikfeldern und Bienenstöcken ein Mindestabstand von 5 Kilometern gehalten werden muss. Dies ist nämlich der Radius, innerhalb dessen sich Bienen auf Nahrungssuche begeben. Womit wir auch beim Nachteil des Honigs wären: Es ist Nahrungsmittel, aber für Bienen!

Das Urteil des EuGH ist aber definitiv eine Stärkung der Gentechnik-KritikerInnen! Noch im Juli hatte die EU-Kommission das laut EU-Gesetzen festgelegte Gebot der Nulltoleranz verletzt und eine Verunreinigung von Futtermitteln mit gentechnisch veränderten Pflanzen bis zu 0,1 Prozent erlaubt. Die EU-Kommission wird ihre diesbezügliche Position jetzt nicht mehr aufrecht erhalten können und wird dahin zurückkehren müssen, dass nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen in der EU nicht vermarktet werden dürfen.

Weitere Informationen zu dem Urteil hier: www.bund.net

Unter dem Kreuz: Spanferkel gegrillt und gefressen

Im Rahmen eines Handwerkerfestes ließ der Hildesheimer Bischof Trelle letzten Donnerstag vier Spanferkel im Dom aufspießen und grillen.

Der Kommentar des Bistums nach eingegangenen Protestbriefen in der “Hildesheimer Zeitung” gibt Aufschluss über den Stellenwert, den die Kirche einem Schwein einräumt. Darin heißt es, dass man keine religiösen Gefühle verletzten wollte.

Die Gottähnlichkeit des Menschen als “Krone der Schöpfung” fordert Distanz gegenüber den vierbeinigen Verwandten: “Man darf Tieren nicht die Liebe zuwenden, die einzig dem Menschen gebührt”, heißt es im Katechismus der katholischen Kirche aus dem Jahr 1993. Die evangelisch Kirche spricht von Tieren als “nicht-personale Kreaturen” und zieht daraus die Rechtfertigung, ihr Lebensrecht zu missachten.

Damit ist alles über die Stellung der Amtskirchen zum Tierschutz gesagt. Amen!

Der im 17. Jahrhundert lebende Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal beschrieb religiöse Übel sehr präzise: “Nie tut man vollkommener das Böse als wenn man es mit gutem Gewissen tut oder genauer‚ um Gottes und des Guten willen.”

Die Milliarden dürfen weiter fließen…

Klage abgewiesen und milliardenschwere Euro-Hilfen unter Auflagen vom Bundesverfassungsgericht gebilligt

Obwohl am Mittwochvormittag (07. September 2011) die Verfassungsbeschwerden gegen die Euro-Hilfen an Griechenland zurückgewiesen wurden, bedeute das Urteil „keine Blankoermächtigung für weitere Rettungspakete“, so der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle. Weitere Hilfsmaßnahmen müssen vom Bundestag im Einzelnen bewilligt werden. Damit wird den Volksvertretern zumindest ein größeres Mitspracherecht zugestanden und das Recht des Parlaments gestärkt. Bei der bisherigen Regelung konnte sich die Bundesregierung über das Votum des Haushaltsausschusses hinwegsetzen und ohne Zustimmung handeln. In ihrer Rede vor dem Bundestag machte Bundeskanzlerin Merkel nach dem Urteilsspruch ungehemmtes Wachstum für die Verschuldung einzelner Länder verantwortlich und verwies auf das neue Zauberwort „Nachhaltigkeit“, mit der diese Krise bekämpft werden soll. Vielleicht hat damit die Kanzlerin zum Ausdruck gebracht, dass Deutschland „nachhaltig“ weitere Milliarden für Schuldenländer aufbringen muss?

Übrigens: Nach dem Urteil stieg der Euro auf ein Tageshoch von 1,4148 Dollar. Ob der Devisenkurs nachhaltig ist, wird die Zukunft zeigen.

Rasseliste nun auch in Thüringen

Die Politprominenz von Thüringen hat es jetzt den Führungsstäben der Bundesländer gleichgetan, die seit 2001 bewiesen haben, dass Sie weder fähig sind, das Wesen von Hunden zu beurteilen und einzuschätzen – noch zu ergründen, warum es immer wieder zu Beißvorfällen kommt.

Sie glauben mit ihrer politikereigenen naiven Denkweise, dass es schon richtig sein muss, die Gefährlichkeit von Hunden an der Rasse festzumachen, wenn andere es auch tun. Warum und wieso Hunde beißen oder gar Ursachenforschung, warum sich immer wieder Menschen falsch verhalten und dies zu ergründen, liegt ihnen ebenso fern, wie Erfahrung und Beurteilung von wirklichen Hundeexperten in ihre Vorstellungswelt mit einzubeziehen. So wollen sie ganz einfach nicht wahrhaben, dass kein Hund als „gefährlich“ geboren wird. Gefährlich wird er durch falsche Führungsqualität bzw. Böswilligkeit seines Halters.

Doch leider ist der Starrsinn von Politikern nur selten zu beeinflussen. Und so wird dann am Ende – zumal ein Innenminister sich dafür den Hut aufsetzt, der anscheinend Hunde überhaupt nicht beurteilen kann – eine solch hanebüchene Errungenschaft, an der sogar noch angeblich intelligente Politiker beteiligt waren, tatsächlich zum Gesetz.

Ob ein solches Gesetz, wie das Nachfolgende, überhaupt einer Tiefenprüfung standhalten kann, muss angezweifelt werden, sollen darin doch alle Hundehalter zu Handlungen gezwungen werden, die über die einfache Haltung eines Hundes hinausgehen und eindeutig die festgeschriebenen Grundrechte dieser Hundehalter verletzen.

Es ist ganz einfach nicht rechtens, dass man glaubt, alle Hundehalter zum Abschluss einer Hundehalterversicherung sowie zur Kennzeichnung ihrer Tiere zwingen darf. Stellt ein Gesetzgeber solche Forderungen auf, hat er zwangsläufig auch die finanziellen Aufwendungen dieser Forderungen zu übernehmen. Darüber hinaus kann kein Gesetz den Interessenten eines Hundes zwingen, nachzuweisen, ob sein Bedarf eines bestimmten Rassehundes nicht durch einen anderen Rassehund angemessen befriedigt werden kann.

Wie das neue Gesetz, das ja nicht nur für Hunde sondern für alle Tiere, die „gefährlich“ sind, zurechtgeschneidert wurde, kann nachfolgendem Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen Nr. 6/2011 vom 30.Juni 2011 entnommen werden.

Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen Nr. 6/2011 vom 30.Juni 2011

Harald von Fehr (Vorsitzender LV Thüringen)

Der Bundesvorstand gratuliert dem LV Sachsen-Anhalt zum 15-jährigen Jubiläum!

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hatte Grund zum Feiern. Einerseits galt es auf das gute Ergebnis bei den vergangenen Landtagswahlen mit 1,6 Prozent Stimmenanteil anzustoßen, andererseits konnte man an diesem Tag das 15-jährige Bestehen des Landesverbandes feiern.

Der Bundesvorstand freut sich mit den Mitgliedern des Landesverbandes Sachsen-Anhalts über diese beiden Ereignisse und wünscht allen weiterhin viel Kraft und Erfolg für ihre zukünftige Arbeit.

Hier eine kleine Zusammenfassung von Bettina Fassl über den Jubiläumsparteitag des Landesverbandes Sachsen-Anhalt der Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 04. September 2011

„Einen ganz besonderen Parteitag hatte der Landesverband Sachsen-Anhalt für den 04. Sept. 2011 organisiert. Es war nicht nur das Landtags-Wahlergebnis mit 1,6 % auszuwerten, sondern mit dem 15-jährigen Jubiläum der Gründung des ersten Landesverbandes in den damals noch fünf neuen Bundesländern im Jahr 1996 auch ein würdiger Anlass gegeben, sich bei Mitstreitern der letzten 15 Jahre zu bedanken. So begrüßte denn auch Landesvorsitzender Josef Fassl um 14.00 Uhr im Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg neben den Parteimitgliedern auch Gäste, u. a. Michael Bode vom LV Berlin, Kenneth Ehlers vom LV Brandenburg sowie Vertreter/innen von Vereinen und Bürgerinitiativen, die uns in Vorbereitung der Landtagswahl unterstützt haben. Auch Ditmar Pauke vom Offenen Kanal Magdeburg erschien pünktlich, um für einen Beitrag zu drehen.“

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht weiter…

Landesverband Rheinland-Pfalz in Aktion – Internationaler Aktionstag für die Freiheit von Maikel Nabil Sanad

Am Freitag, den 02.09.2011, fand vor dem ägyptischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt am Main eine Protestkundgebung für den von einem ägyptischen Militärgericht zu drei Jahren Haft verurteilten Maikel Nabil Sanad statt, da er als einer der ersten die Rolle des Militärs kritisiert hatte.

Parallel dazu fanden heute in Athen und London vor den ägyptischen Botschaften Kundgebungen statt.

Seit dem Sturz Mubaraks wurden Tausende weitere Aktivist/innen verhaftet, gefoltert und von Militärgerichten verurteilt. Das Militär versucht, die revolutionäre Bewegung niederzuschlagen, die sich inzwischen gegen das Militär in Ägypten gebildet hat.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit Aktivist/innen vor Ort und rief zusammen mit den Aufrufenden Connection e.V. und DFG-VK Hessen zur Protestkundgebung auf.

Protestieren Sie hier: www.Connection-eV.de/aktion-egypt.php

Eine weitere Protest-E-Mail: http://www.amnesty.de

Am 22. August ist Maikel Nabil Sanad im El-Marg-Gefängnis von Kairo in Hungerstreik getreten. Hier erfahren Sie mehr: http://www.sueddeutsche.de

Landesverband Niedersachsen in Aktion – Demo vor dem japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf

Am 01.09.2011 veranstaltete „humans for dolphins and whales“ vor dem japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf eine Demonstration gegen das jährliche Abschlachten von Delfinen in Taiji, Japan. Allein während der Saison 2010/2011 wurden dort von den vereinigten Fischereien von Taiji über 850 Delphine geschlachtet; ca. 171 wurden an Delfinarien verkauft.

30 Mitstreiter verteilten Flugblätter und informierten die Passanten über dieses grausame Massaker, das alljährlich im September stattfindet. Für unsere Partei nahm Sabine Pankau aus dem Landesverband Niedersachsen an der Aktion teil.

Bitte boykottieren auch Sie Delfinarien, denn die Delfine leiden dort unter erbärmlichen Bedingungen!

Der „Wiesenhof-Skandal“

Tier- und Menschenausbeutung unter dem Label des idyllischen Bauernhofs

Der Unternehmer Paul-Heinz Wesjohann, Chef der PHW-Gruppe, die mit einer „Produktionsmenge“ von mehr als 270 Millionen Hühnern pro Jahr Milliarden Gewinne einfährt, lässt jede Woche etwa 4,5 Millionen “Hähnchen” schlachten. Das Unternehmen Wiesenhof, das dem Konzern angehört, wirbt mit hohen Qualitätsstandards und mit der Herstellung hochwertiger Produkte “im Einklang mit Mensch, Tier und Natur”.

Die Wahrheit sieht anders aus: Unermessliches Tierleid, sadistischer Umgang mit hilflosen Tieren, mangelnde Hygiene und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen (mit Billiglöhnen durch Subunternehmer) beim Marktführer der deutschen „Geflügelbranche“.

Das Fazit der erschütternden Reportage “ARD-exclusiv” ist vernichtend: „Das System Wiesenhof funktioniert nur, weil der Konzern Umwelt, Tiere und Menschen ausbeutet“, schreibt der Sender in seiner Pressemitteilung.

Schauen Sie sich die erschütternde ARD-Dokumentation “Das System Wiesenhof” an und handeln Sie bitte!

Hier geht es zum Film: www.ardmediathek.de

Gerichte, Verbraucher und Tierfreunde können handeln!

– Verfahren bzw. Anzeigen wegen Tierquälerei oder Begünstigung von Tierquälerei

– Total-Boykott sämtlicher Wiesenhof-Produkte

– Beschwerden bei Anbietern von Wiesenhof-Produkten

– Beschwerden bei TV-Sendern und Print-Medien bei Werbung für Wiesenhof-Produkte

– Protest-Mails, Faxe und Telefonanrufe: E-Mail: info (at) phw-gruppe.de, Tel.: 04445 89 10, Fax: 04445 89 12 50

Es liegt in unser aller Händen, ob das „Wiesenhof-System“ weiterhin Mensch, Tier und Natur mit Füßen tritt…

Unser Protestschreiben an die PHW-Gruppe / 02.September 2011

PHW-Gruppe
LOHMANN & CO. AG
z.H. Paul-Heinz Wesjohann
Paul-Wesjohann-Str. 45
49429 Visbek

Betr. ARD-Reportage über Wiesenhof

Sehr geehrter Herr Wesjohann,

die ARD-Sendung am 31. August 2011 über Ihr Unternehmen hat unsere schlimmsten Erwartungen hinsichtlich Tierquälerei, Umweltzerstörung und menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen übertroffen.

Die Wahrheit über das „System Wiesenhof“ ist nun endlich der breiten Öffentlichkeit bekannt: In der Firmenphilosophie der PHW-Gruppe existieren Verbrauchertransparenz und Tierschutz nicht – angefangen vom irreführenden Firmennamen „Wiesenhof“ über das Logo, das niedersächsische bäuerliche Kultur assoziieren soll, bis hin zu der heuchlerischen Behauptung, dass „in Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt“ produziert würde. Tatsächlich wird aber eklatant gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

Es ist der ARD-Sendung zu verdanken, dass die wahren Geschäftsgebaren der PHW-Gruppe nun endlich bekannt sind. Nicht ohne Grund versuchte Ihr Unternehmen im Vorfeld, die Ausstrahlung auf Biegen oder Brechen zu unterbinden, denn das Kaufverhalten der Bevölkerung wird sich zweifellos nach der Sendung verändern, und dies umso mehr, als auch über mangelnde Hygiene berichtet wurde; auch Ihre Großkunden werden – so hoffen wir – die Geschäftsverbindung mit der PHW-Gruppe aus diesem Grunde überdenken.

Eins ist sicher: Lügengebäude müssen zum Einsturz gebracht werden, und die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird, das versichern wir Ihnen, alles in ihrer Macht Stehende tun, die ARD-Sendung und die darin gezeigte Wahrheit über Ihr Unternehmen unters Volk zu bringen.

Gezeichnet: Stefan Bernhard Eck