Bettina Jung zu Gast bei NEXWORLD TV

Am 22.03.2011 war Bettina Jung, Vorsitzende des LV Hamburg, in den Studios des Online- Senders NEXWORLD TV in Leonberg bei Stuttgart zu Gast.

Der Moderator Robert Stein wurde nach dem Vegetarismus-Bericht im Spiegel (Eine Welt ohne Wurst), in dem Bettina Jung zu Wort kam, auf unsere aktive Landesvorsitzende aufmerksam. Im Vorfeld fanden einige Gespräche statt, in denen der Moderator zu verstehen gab, dass das Thema Vegetarismus auch eines seiner Herzensthemen sei. Schnell war ein stimmiges Konzept gefunden, in dem auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz einen Platz fand.

Der voraussichtliche Titel der Sendung “Veggie – what else?” (Veggie – was sonst?) macht deutlich, um was es geht: die Änderung unserer Ernährungsweise und die damit verbundene grundlegende Neubewertung des Mensch-Tier-Verhältnisses.

Nachdem Bettina Jung auf dem Stuttgarter Flughafen ankam und in die Studios nach Leonberg chauffiert wurde, begann zeitnah die Produktion des Interviews. Es befasste sich thematisch mit dem Lebensweg von Bettina zur alternativen Tiermedizin, mit ihrem Veterinärmedizin-Grundstudium und mit ihrem Engagement in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Fazit von Bettina Jung: Ein großartiger Sender, der brisante Themen aufgreift. Einfach mal ansehen und sich selbst ein Bild machen: www.nexworld.tv

Wir waren dabei!

Der Braunschweiger Karnevalsumzug ist der größte in Niedersachsen, und Braunschweig ist sehr stolz darauf! Er wird jedes Jahr von ca. 200 000 Menschen vor Ort besucht und live vom NDR-Fernsehen übertragen.

Zum ersten Mal nahm ein “Vegan-Wagen” am närrischen Treiben teil. Auch aus dem Landesverband Niedersachsen waren Mitglieder dabei – würdig vertreten durch Danny Picken und Sabine Pankau; von weither gekommen waren Kristine Conrad und Rene Hartje aus dem Landesverband Hessen.

Bei strahlendem Winterwetter konnten die Mitglieder von “Braunschweig vegan” mehrere Tausend Flugblätter verteilen, in denen über die wahre Bedeutung des Begriffs “Karneval” aufgeklärt wurde: “carne vale” bedeutet “Fleisch lebe wohl” und bezeichnet die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Dies ist die traditionelle christliche Fastenzeit, in der selbstverständlich vor allem auf Fleisch verzichtet werden sollte. Kaum einer der “Narren” wusste von diesem Brauch, sodass wir einmal mehr wertvolle Aufklärungsarbeit leisten konnten.

Video zum Karnevalsumzug hier ansehen…

Demonstration gegen Hähnchenmastställe in Hedendorf

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg berichtet…

Um 16 Uhr traf sich eine kleine Gruppe hartgesottener Demonstrant/innen vor der Mastanlage im Hagel-Sturm. Der Kreis der Interessierten wuchs von etwa 10 Personen bis später bei der Diskussionsrunde auf ca 40 Menschen an.

Die Baugenehmigung der Mastanlage, die auf die Haltung von 160 000 Tiere aufgestockt werden soll, wurde vom Landkreis Stade erteilt, obwohl die Stadt Buxtehude zuvor das gemeindliche Einvernehmen verweigert hatte. Auch der Kreistagsabgeordnete Dipl.- Ing. Hans-Albert Kusserow (CDU) sah sich aufgrund der rechtlichen Lage keine Möglichkeit, dem Landwirt die Baugenehmigung zu verweigern. Er würde jedoch wörtlich “persönlich jederzeit gegen Massentierhaltung auf die Strasse gehen” und bedauere die Gesetzeslage.

Aufgrund meines Hinweises auf den § 20 der niedersächsischen Bauordnung, die besagt, es müsse nachgewiesen sein, dass Mensch und Tiere im Brandfalle evakuiert werden könnten, ergab sich eine heiße Diskussion. Selbst der NDR-Redakteur griff ins Geschehen ein und bekräftigte meine Aussage, dass aufgrund dieser Klausel Baustopps in Uelzen, Hannover, etc. anberaumt worden seien. Herr Kusserow kündigte an, er werde das prüfen, auch was die Einwürfe der BI (hauptsächlich Emissionen, etc) anging.

Nach der Diskussionsrunde gab mir Herr Kusserow seine Visitenkarte; außerdem telefonierte er in meinem Beisein und klärte den Punkt des Brandschutzes. Er bestätigte mir, dass dieser Punkt nicht geprüft worden sei und versprach mir, mich auf dem Laufenden zu halten und sich weiter diesem Punktes anzunehmen.

Anwesende von der kritischen Seite: Bernd Prang, und Anne-Dore Völkers von der BI, Hans-Uwe Hansen (SPD) , Anwalt (FDP) Rudolf Fischer, Astrid Bade (SPD).

Barbara Rütting als Referentin im Kongresszentrum der Völklinger SHG-Klinik

Ein außergewöhnlicher Vortrag – auch zum Nutzen für unsere Partei

Am 24. Februar 2011 hielt Barbara Rütting im Kongresszentrum der Völklinger SHG-Klinik einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Essen wir uns gesund“. Um Ernährungskrankheiten Einhalt zu gebieten, fordert sie schon seit Jahrzehnten eine “Kehrtwendung weg von den Fleischtöpfen hin zu einer vollwertigen vegetarischen Ernährung.”

Auch unser Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck war als Gast vor Ort im Kongresszentrum, um Barbara Rütting mit überzeugenden Argumenten in dieser Ernährungsfrage in der anschließenden Diskussion zur Seite zu stehen.

Barbara Rütting wies in ihrem Vortrag besonders darauf hin, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die einzige Partei in unserem Land ist, die mit der erforderlichen Konsequenz die vegetarisch/vegane Ernährung einfordert, eine aktive Friedenspolitik betreibt und die Probleme im Tier- und Naturschutz angeht. “Diese Partei müsst ihr wählen”, so Barbara Rütting, “wenn sich etwas verändern soll.”

“Spiegel-TV” zu Gast bei Landesvorsitzender Bettina Jung

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, macht wieder von sich reden. „Spiegel TV“ besuchte sie in Dierstorf und machte eine Reportage zum Thema Vegetarismus. Bettina Jung berichtete vor laufender Kamera über ihr Leben als Vegetarierin und erklärte, warum sie als Zwölfjährige schon auf Fleisch verzichtete. Sie teilt ihr Leben mit vielen Tieren, die alle eine Leidensgeschichte hinter sich haben.

Die Reportage wird am 04. April 2011 in “Spiegel-TV” auf Sat 1 um 23.00 Uhr ausgestrahlt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich ganz herzlich bei Bettina Jung, die sich für unser Anliegen in der Öffentlichkeit so engagiert einsetzt!

Hier lesen: Kein Tier landet im Kochtopf…

Hier lesen: Ich esse nichts, was eine Mama hat…

VeggieWorld

Auch ein Erfolg für unsere Partei…

Neben mehr als 250 Ausstellern war die Partei Mensch Umwelt Tierschutz auch auf der Messe “VeggieWorld” mit einem großen Stand vertreten. Sie präsentierte sich vom 11. bis 13. Februar 2011 den rund 19.000 Besuchern in Wiesbaden farbenfroh und in dem neuen “Corporate Design” und machte damit den Messebesuchern auch deutlich, dass es mit unserer Partei vorangeht. Die Mitglieder des Landesverbandes Hessen, die diesen Informationsstand ausrichteten, machten die Besucher/innen auf unsere Partei und ihre politischen Zielsetzungen aufmerksam. Mehrere Interessent/innen entschlossen sich spontan Mitglied in unserer Partei zu werden.

“VeggieWorld” – Die Messe für nachhaltiges Genießen – war ein großer Erfolg. Selbst der Veranstalter war überrascht von dem Besucheransturm.

Ein deutliches Signal, dass die vegetarisch/vegane Idee in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.

Grüne Woche in Berlin – 22 000 Demonstrant/innen fordern eine radikale Wende in der Agrarpolitik

Wir waren dabei!

Berlin war am 22. Januar 2011 Schauplatz einer Demonstration von Tausenden Bundesbürgern, die sich anlässlich der Grünen Woche in der Hauptstadt einfanden, um unter dem Motto „Wir haben es satt“ lautstark eine radikale Wende in der Agrarpolitik zu fordern. In einem Bündnis von Umwelt- und Tierschutzverbänden hatte federführend die Organisation campact zu der Veranstaltung aufgerufen. Auch unsere Partei war dabei und mit zahlreichen Mitgliedern vertreten – aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Der Demonstrations-Tag war gut gewählt, denn auf Einladung der Bundesrepublik trafen sich Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie Agrarkonzerne, um über Welternährung und -handel zu beraten. Angesichts der geschätzten Zunahme der Weltbevölkerung von jetzt 6,9 Milliarden auf 9,1 Milliarden bis 2050 müssen in der Tat die Weichen neu gestellt werden. Genau an diesem Punkt aber lauern die Gefahren: die Ausbreitung der Gentechnik unter dem Deckmantel, den Hunger in der Welt sowie den Klimawandel zu bekämpfen; eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft mit einer Zunahme der tierquälerischen Agrarfabriken; Exporte zu Dumping-Preisen und damit Vernichtung der einheimischen Märkte in der „Dritten Welt“. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Ihr Motto:„Agrarfabriken statt Bauernhöfe“!

 

Die Unterstützung von Kanzlerin Merkel und der Bundesregierung dürfte ihnen so gut wie sicher sein, denn, wie bekannt, haben profitgierige Lobbyisten stets offene Ohren bei unseren gewählten Volksvertretern!

Aktueller Dioxin-Skandal hin oder her: Unterstützung kommt auch vom Landwirtschaftsministerium des größten deutschen Agrarlandes, Niedersachsen, wo man offenbar vom Astrid-Grotelüschen-Regen in die Gert-Lindemann-Traufe geraten ist. Kaum ist der Wechsel vollzogen, tönt es aus dem Agrar-Dinosaurier-Lager: „Wir brauchen keine Agrarwende weg von Massentierhaltung und industrieller Produktion“! Da fällt einem nur das bekannte „Wer nicht hören will, muss fühlen“ ein, am besten schon bei den diesjährigen Landtagswahlen.

Angesichts der begrenzten Einsichts- und Lernfähigkeit seitens bundesdeutscher Politiker vom Schlage Merkel, Aigner, Lindemann & Co. war die machtvolle Demonstration in Berlin wohl erst der eindrucksvolle Beginn einer Kampagnen-Serie. Auch unsere Partei wird weiter dabei sein, auch wenn es zunächst nur um den kleinsten gemeinsamen Nenner geht: Die Abschaffung der Massentierhaltung unter dem Motto „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“.

 

Es bleibt uns jedoch unbenommen, wo immer möglich, in Flug- und Faltblättern unsere Überzeugung zu verbreiten, dass der Mensch nicht das Recht hat, fühlenden Mitlebewesen Gewalt anzutun und sie ihres Lebens zu berauben. Wenn nicht alles täuscht, ist es nicht mehr utopisch, dass sich immer mehr Menschen auf diesen ethischen Weg begeben. Damit würde das um 1500 ausgesprochene prophetische Wort Leonardo da Vincis in nicht allzu ferner Zeit zur Realität: „Es wird eine Zeit kommen, in der wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von Unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“

Auch wenn wir uns in Geduld üben müssen und derzeit noch „der Wunsch der Vater des Gedankens ist“ – vielleicht befinden wir uns tatsächlich am Anfang eines neuen Zeitalters im Umgang des Menschen mit den Tieren. Es ist an uns allen, daran mitzuwirken, dass Wünsche zu Wirklichkeiten werden!

Es reißt nicht ab…

Auf der Titelseite des Magazins DER SPIEGEL: “Die Vegetarierwelle: Besser leben ohne Fleisch”

Der Dioxin-Skandal hat auch etwas Positives: Der Trend der Medien, sich Tierschutzthemen anzunehmen, reißt wie im vergangenen Jahr auch im Jahr 2011 nicht ab. DER SPIEGEL widmet sich auf Seite 40 bis 47 in seiner aktuellen Ausgabe 3/2011dem Thema Ernährung mit dem Titel “Eine Welt ohne Wurst”. Eingeleitet wird der Artikel mit den Erinnerungen von Bettina Jung, die als Zwölfjährige zur Vegetarierin wurde und heute in Hamburg die Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist.

Im gleichen Artikel kommt auch der bekannte Tierrechts-Philosoph Helmut F. Kaplan als Interessenvertreter der Tiere zu Wort und überzeugt wie immer mit stichhaltigen Argumenten. Die positive Klimabilanz einer Ernährung “ohne Fleisch und Milchprodukte (vegan)” gegenüber einer vegetarischen und einer omnivoren Ernährungsweise werden noch einmal sehr deutlich aufgezeigt. Der Vebu-Geschäftsführer Sebastian Zösch setzt vor allem auf die Aufklärung der Bürger, die sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz neben dem politischen Weg auch auf die Fahnen geschrieben hat.

 

BildAm 18.01.2011 berichtet Bild mit einem halbseitigen Artikel unter dem Titel “Lebe ich als Vegetarier wirklich gesünder?” über den zunehmenden Trend zur vegetarischen Ernährungsweise.

 

 

SternAm 20.01.2011 folgt der Stern, der schon im vergangenen Jahr in zwei Leitartikeln über die Themen Vegetarismus und Tierschutz berichtete, mit der zehn Seiten umfassenden Titelstory “Fleischlos glücklich ” warum es heute hip ist, vegetarisch zu essen“.

Natürlich ist es zum Jubeln noch zu früh, aber unsere Anstrengungen und die vieler anderer Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen scheinen Früchte zu tragen. Die Themen Tierschutz, Vegetarismus und Veganismus sind definitiv in der Gesellschaft angekommen – auch im Fernsehen und in der Presse.