Manfred Karremann im Interview: Geheimsache Tiertransport

Wir erhielten am 25.06.2018 eine Nachricht vom Büro Manfred Karremann und veröffentlichen mit dessen Erlaubnis einen Teil des Magazins”VEGINFO” mit einem Bericht von Manfred Karremann über die aktuelle Tiertransport-Dokumentation, die am 21.11.2017 um 22:15 im ZDF 37° mit dem Titel “Geheimsache Tiertransport” gesendet wurde.

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Fraktionsvorsitzende des EU-Parlamentes entscheiden sich gegen Untersuchungsausschuss Tiertransporte

Am 12. April 2018 lehnte die „Konferenz der Fraktionsvorsitzenden“ den von 223 EU-Abgeordneten verschiedener Fraktionen geforderten Untersuchungsausschuss zu Lebendtiertransporten erneut ab.

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Verhandlung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag über Tiertransporte in Drittländer

Am 21.03.2018 wurde auf Antrag der Opposition (Anträge der Grünen und der FDP)  das Thema Tiertransporte verhandelt. Nach einer Mitteilung von RPOVIEH sah sich die Koalition nicht in der Lage, die Anträge abzulehnen, sondern ein klärendes Ausschuss-Fachgespräch zu initiieren. Die Abstimmung wurde daher verschoben.

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UNFASSBAR: Untersuchungsausschuss für Lebendtiertransporte abgelehnt!

Pressemitteilung / 19.03.2018

Ganz Europa, die ganze Welt, hat die schrecklichen Bilder gesehen. Unerträgliche Qualen auf dem Weg durch ganz Europa. Tiere, die während des Transports qualvoll verenden. Andere, die neben den toten Tieren den Geruch erleben und wissen, dass auch für sie diese Reise mit dem Tod endet. Ganz Europa ist entsetzt und hatte die klare Erwartung an die Europäische Union, jetzt zu handeln. 223 von insgesamt 751 Mitgliedern des europäischen Parlaments waren für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses. Er wurde jedoch abgelehnt und stattdessen ein weitaus weniger wirkungsvoller Umsetzungsbericht für den Fachausschuss beschlossen. Und obwohl die Politik die Menschen vertreten soll, obwohl die Abgeordneten einen Eid geschworen haben nach bestem Wissen und Gewissen für das Volk zu handeln, wurden sowohl die Wähler als auch die Tiere durch den Fraktionsvorsitzenden der Christdemokraten (EVP) und den Vorsitzenden der Liberalen und Demokraten (ALDE) auf korrupte Weise hinter die Interessen der Wirtschaft gestellt. Die Macht der Agrarlobby verhindert einen wichtigen Schritt für Ethik, Anstand und ein Europa der Werte. Selbst der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten (S&D) sprach sich nicht eindeutig für einen Untersuchungsausschuss aus.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Abgeordneten der EU auf, hier klare Grenzen zu ziehen, Partei für eine Europäische Union der Werte zu ergreifen und eine Fortführung der Spaltung zwischen der Europäischen Union und ihren Menschen zu beenden. Wer den Schutz der Tiere und den Wunsch der Menschen nach mehr Tierschutz hinter die Macht der Wirtschaft stellt, wird die immer stärker abnehmende Akzeptanz der Europäischen Union nicht verhindern, sondern diesen besorgniserregenden Prozess lediglich befördern.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Abgeordneten und Wähler auf, endlich die klare Bereitschaft zur Veränderung zu zeigen, die Stimme zu erheben und gemeinsam gegen diese Art der Lobbykratie vorzugehen. Ein mit Befugnissen ausgestatteter interfraktioneller Untersuchungsausschuss hat ein bedeutend stärkeres Gewicht als ein simpler Umsetzungsbericht, dessen Ergebnis bereits jetzt feststehen dürfte – nämlich zulasten der Tiere und zugunsten der Agrarlobby.

„Lebendtiertransporte lehnen wir strikt ab, da sie unzumutbare Qualen für die Tiere bedeuten, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Wir verstehen uns als Stimme der Stimmlosen und fordern ein Ende jeglichen Tierleids, in Deutschland, Europa und weltweit. Daher unsere ernste Aufforderung an die EU-Parlamentarier, an die EU-Administration sowie alle europäischen Parlamente und Regierungen, sich unverzüglich mit diesem Thema zu befassen, sich der grausamen täglichen Realität von Millionen schwer leidender Tiere zu stellen und ethisch zu rechtfertigende Konsequenzen auf legislativer und exekutiver Ebene zu ziehen,“ so Tierschutzpartei-Pressesprecher Stefan Kolodziej.

Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de

Erfahrungsbericht über ein Gespräch mit einem Politiker über Tiertransporte

Wir haben die Erlaubnis diesen Erfahrungsbericht veröffentlichen zu dürfen.

“Aufgrund der erschütternden 37 Grad Dokumentation im ZDF (11/2017) bzgl. Tiertransporten und durch die Ermutigung von Michael Blanke, schrieb ich einen Brief an den MdB aus meinem Wahlkreis (Böblingen), Herrn Marc Biadacz (CDU) und bat um ein Gespräch.

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Tiertransporte: Schreiben an Landtags- und Bundestagsabgeordnete

Wusstet Ihr, dass Kälber bis zu einer Dauer von 18 Stunden transportiert werden dürfen?

So lassen es jedenfalls die derzeit gültigen Gesetze zu, deren Einhaltung auch nur unzureichend überwacht wird.

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We say NO to EU Animal Transports in Brüssel am 22.01.2018

LV Brandenburg in Brüssel aktiv

Am 22.01.2018 demonstrierte die Tierschutzpartei mit vielen Tierschützern vor dem Europäischen Parlament in Brüssel gegen die qualvollen Tiertransporte.

Wir haben das Europäische Parlament aufgefordert, die qualvollen Tiertransporte innerhalb und außerhalb der EU (z.B. Libanon, Ägypten, Türkei) zu verbieten.

Vor allem hat sich die Zahl der Rindertransporte außerhalb der EU in den letzten Jahren eklatant erhöht. Nach Auskunft der Bundesregierung haben sich die Tiertransporte in die Türkei von 2013 bis 2016 sogar verzehnfacht.

Tiertransporte unterliegen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU, nationalen Regeln, siehe Urteil des Europäischen Gerichthofs vom 23.04.2015 (C-424/13).

Die Transporte müssen von den zuständigen Behörden der EU-Mitgliedsstaaten überwacht werden. Das geschieht leider nur sehr unzureichend und in Drittländern gar nicht.

Wir fordern das Europäische Parlament auf, endlich Verantwortung zu übernehmen!