Schandfleck Baden-Württemberg

Kundgebung gegen Affenversuche am MPI vor Rathaus Tübingen geplant

Am 02.12. veranstaltet die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gemeinsam mit dem Verein Human Animal Rights e.V. eine Kundgebung vor dem Tübinger Rathaus.

In der Zeit von 10 bis 12 Uhr wird die Übergabe eines Offenen Briefes, sowie der Unterschriften der anhängenden Petition, das Verlesen von Grußworten und eine offene Diskussionsrunde, zu der alle Ratsmitglieder eingeladen sind, organisiert.

Im Anschluss folgt ein Protestmarsch zum Regierungspräsidium, der von weiteren Tierversuchsgegnern angemeldet wird.

Um zahlreiche Unterstützung vor Ort wird gebeten.

Hier geht es zum Offenen Brief

Sandra Lück / Bundesvorsitzende

Veggie & frei von 2016 in Stuttgart

Von Freitag, 18.11., bis Sonntag, 20.11., war der LV Ba-Wü mit einem Stand auf der “Veggie & frei von“-Messe in Stuttgart vertreten, bei der ca. zwei Drittel der Messehalle Stände umfasste, die vegetarische und vegane Produkte, Dienstleistungen oder Organisationen vorstellten. Das restliche Drittel der Stände thematisierte alles rund um Lebensmittelunverträglichkeiten.

veggiefreistuttgart
Mitte: Matthias Ebner

Zudem nahm der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner an einer Podiumsdiskussion teil, bei der über Tierschutz in der Politik und die Frage debattiert wurde, wie man am schnellsten Tierrechte ins Grundgesetz bekommt.

Die Messe war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es wurden ca. 450 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt, womit bereits fast ein Viertel der benötigen Anzahl erreicht wurde. Zudem wurden unzählige erfreuliche Gespräche geführt und mehrere neue Mitglieder geworben.

Tierschutzpartei fordert den Erhalt des hohen Schutzstatus des Wolfes

Eine klare Absage zur Aufnahme ins Jagdrecht

Pressemitteilung / 21.11.2016

Nach dem erschienenen Artikel vom 15. November in der taz, ist wieder einmal klar, dass der Wolf die Gemüter spaltet und erhitzt. Dass Bauernverbände Alarm schlagen und ihre Interessen durchsetzen möchten ist verständlich, jedoch sollten für Zahlen, die genannt werden, ebenso auch die Ursachen beleuchtet werden.

Mit ausreichendem Schutz, sprich, genügend elektrischer Ladung auf Zäunen, Untergrabenschutz und einer ausreichenden Höhe der Weidezäune mit Absicherungen durch sogenannte Lappen, kann in den meisten Fällen auch bei artgerechter Weidehaltung die Herde geschützt werden.

Dazu müssen aber natürlich Maßnahmen ergriffen und letztendlich umgesetzt werden.

Im ersten Moment scheint dies unbequem zu sein. Die einfachere, als auch schnellere Lösung für viele ist daher die Herabsetzung des hohen Schutzstatus des Wolfes nach den FFH-Richtlinien und die Aufnahme ins Jagdrecht, welches nun durch immer lauter werdende Stimmen gefordert wird.

Bundesweit leben ca. 450 Wölfe und die Anzahl an bundesweit gerissenen Tieren beträgt 618. Dies bedeutet, dass jeder Wolf gerade einmal 1,4 Tiere gerissen hat. Bei diesen Zahlen kann davon ausgegangen werden, dass mindestens die Hälfte durch besagten und ausreichenden Schutz verhindert hätte werden können.

Die Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen “Jagd und Angeln“, Patricia Kopietz, sagt dazu: „Nicht der Wolf ist ein Bösewicht, sondern Fahrlässigkeit, unzureichende Aufklärung, zu schleppende Auszahlungen nach Schäden oder Subventionierungen zum Schutz der Herden und damit der Prävention vor Angriffen durch den Wolf sind die Gründe für eine bisher auf der Kippe stehende und dennoch durchaus mögliche Koexistenz zwischen Mensch und Wolf.“

Die Tierschutzpartei fordert daher eine Ausweitung der Wolfbüros, Schaffung neuer Arbeitsplätze in besagten und intensivere bundesweite Aufklärung in der Bevölkerung.

Vor allem fordert die Partei aber den Erhalt des hohen Schutzstatus nach den FFH-Richtlinien und sie setzt sich vehement gegen die Aufnahme des Wolfes als jagdbare Art in das Jagdgesetz ein.

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Dokumentarfilm “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino

Bundesvorsitzender Matthias Ebner nimmt an Podiumsdiskussion im Kino Karlsruhe teil

Am Samstag, 19.11.2016, hat der LV Ba-Wü an einer von Karlsruhe Vegan organisierten Sondervorführung des Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino Schauburg mit einem Infostand teilgenommen. Zudem beteiligte sich der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner neben Silke Bott vom Vebu und Steve Carbone von Ärzte gegen Tierversuche an einer an den Film anschließenden Podiumsdiskussion, bei der die ca. 50 Kinobesucher Fragen stellen konnten.

So interessierte es die Besucher etwa, inwieweit eine Partei sich den Fokus Tierschutz geben und gleichzeitig auch alle anderen wichtigen Themen abdecken könne, was bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, deren Namen ja bereits signalisiert, dass dies der Fall ist, im umfassenden Grundsatzprogramm ersichtlich ist.

Weiterhin wurden Fragen nach den Möglichkeiten ethischen Einkaufs oder eigenem Engagement beantwortet.

Schließlich konnten im Anschluss noch 22 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt werden.

Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir danken allen, die zu deren Erfolg beigetragen haben, insb. Silke Bott für die Organisation.

Volle Fahrt Richtung Bundestag!

Die Tierschutzpartei Hamburg hat am Samstag, den 12. November, die Segel für die Bundestagswahl 2017 gesetzt.

Die Landesliste für den 19. Deutschen Bundestag steht.

Die Listenplätze wurden wie folgt gewählt: 1. Jan Zobel, 2. Svenja Walter, 3. Martin Buschmann, 4. Sidney Wester, 5. Janina Stemmer, 6. Anna Kaczmarek.

Die Segel sind gesetzt, die Mannschaft ist hoch motiviert, unser Kurs ist klar: Tierrechte in die Parlamente!

Tierschutzpartei Hamburg beteiligt sich an der Kampagne zum Verzicht auf die sog. Martinsgans

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger & Elbe Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo

Abendveranstaltung mit Dr. Frauke Petry in Pforzheim

Am 4. November um 19:30 Uhr veranstaltete die Alternative für Deutschland (AfD) eine Abendveranstaltung mit Dr. Frauke Petry im Congress Centrum Pforzheim. Thematiken wie z.B. „Warum brauchen wir eine neue Politik?“, waren ein großer Bestandteil des Abends.

Wenige Meter des Eingangs entfernt, verlief eine friedliche Gegenkundgebung mit circa 25 Teilnehmern. Jene wollten Ihren Widerstand gegen die AfD mit Parolen und Transparenten Gehör verschaffen. Transparente wie „Refugees Welcome“ und „Liebe statt Hass“ verdeutlichten den Appell des Umdenkens, an die rechtsradikale Partei „AfD“ und deren Anhänger.

Der Saal war leider, wie erwartet, mit interessierten Bürgern und Anhänger der AfD völlig gefüllt. Jedoch waren auch Kritiker anwesend, um die sogenannte „neue Politik“ der AfD zu betrachten, darunter auch einer unserer Mitglieder, der die absurden Gedankengänge von Petry und Ihren Anhängern in einem Bericht wiedergeben wollte.

Doch leider wurde unserem Mitglied, Robin Margic, nicht einmal die Chance gewährt, den Saal zu betreten, da er von der Polizei als „potenzieller Störenfried“ eingestuft wurde.

Trotz Erklärung an den Polizeibeamten, dass der Hintergrund des Besuches dieser Veranstaltung einen politischen Hintergrund habe, wurde ihm durch seinen Kleidungsstil der Zutritt verwehrt. Ebenfalls wurde seine Nachfrage mit dem Einsatzleiter, Herr Stefan, zu sprechen, als nicht nötig eingestuft.

Daher konnten wir uns leider kein genaues Bild der Abendveranstaltung machen, jedoch wurde die Veranstaltung live via Facebook begleitet und wir kamen, wie schon zuvor, zu dem Entschluss, dass wahre Politik nicht mit Fremdenfeindlichkeit interagieren kann.

Du möchtest dich auch engagieren?

Hier findest du weitere Informationen über unseren Bundesarbeitskreis „MUT gegen Rechts“

EARTHLINGS in Nürnberg-Gostenhof

Sonntag, 06. November 2016

Kostenlose Filmvorführung organisiert von Mirjam Oertel, Chris Lindner und Johannes Thoma unterstützt mit Info-Ständen von „ Schüler für Tiere e.V. Nürnberg“ , „Albert Schweitzer Stiftung Nürnberg/Erlangen“, „Peta2 Streetteam Nürnberg“, „Ärzte gegen Tierversuche Erlangen“ und „Partei Mensch Umwelt Tierschutz Regionalgruppe Nürnberg“ und erneut von vielen fleißigen Bäcker*Innen und Köch’Inn/en, die wieder ganz leckere, vegane Speisen hingezaubert haben. Auch gab es Unterstützung in Form von Gutscheinen und Sachspenden, die an die Besucher verlost wurden.

Die Veranstaltung fand sehr regen Zuspruch und es haben sich doch ca. 100 Interessierte im großen Saal zur Filmvorführung eingefunden. Auch unsere Stände fanden regen Zuspruch und wir konnten einige sehr gute Gespräche führen, aber auch untereinander die Kontakte für weitere gemeinsame Aktionen vertiefen. Ein gelungener Abend, an dem viele Menschen erreicht und zum „Nachdenken“ gebracht werden konnten. Unser besonderer Dank den Organisator*Inn/en, wir haben sehr gerne mit unserem Stand unterstützt.

Tierschutzpartei ruft zum Verzicht auf die sog. Martinsgans auf

Pressemitteilung / 04.11.2016

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Premiere „Im Namen der Tiere“ am 02.11.2016 im Monopol Kino München

Nach der gestrigen Premiere des Films “Im Namen der Tiere” im Münchner Monopol-Kino nachfolgend die Original-Pressemitteilung der Filmverleihfirma vom 3.11.2016.

O-Ton Horst Wester: “Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die Verbreitung des Films sehr gerne, da er unserer Gesellschaft, die den sogenannten Nutztieren gegenüber abgestumpft und empfindungslos geworden ist, gnadenlos den Spiegel vorhält. Wir hoffen, dass sehr viele Menschen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren aufgrund dieses Films bewusst werden!”

Continue reading “Premiere „Im Namen der Tiere“ am 02.11.2016 im Monopol Kino München”