Welttierschutztag am 04. Oktober – Tierschutzpolitik unter “Schwarz-Gelb”

Der jährlich am 04. Oktober stattfindende Welttierschutztag ist ein wichtiger Anlass, den Stellenwert des Tierschutzes in unserer Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Dabei fällt die diesjährige Bilanz der Tierschutzpolitik der am 27. September abgewählten Großen Koalition überaus negativ aus, denn in allen Bereichen – von der tierquälerischen Massentierhaltung bis zu Tierversuchen – sind ausschließlich Rückschritte zu verzeichnen.

Mit der neu gewählten schwarz-gelben Regierung ist bedauerlicherweise keine Verbesserung im Tierschutz zu erwarten – im Gegenteil! Dazu der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhard Eck: “Die im Vorfeld der Bundestagswahl u.a. an CDU/CSU sowie FDP gerichteten wichtigsten Fragen zum Tierschutz wurden ausnahmslos negativ beantwortet! Weder wird einer Reform des Tierschutzgesetzes zugestimmt noch der Einführung der Tierschutzverbandsklage, die erst die Umsetzung des Grundgesetz-Artikels 20a ermöglicht. Tierversuche auch an Menschenaffen sollen weiter zulässig sein, die “Kleingruppenhaltung” von Hennen in Käfigen, wahrheitswidrig als tierschutzgerecht bezeichnet, wird befürwortet, und auch die Kaninchen werden weiterhin in viel zu kleinen Käfigen dahinvegetieren. Die Liste von Grausamkeiten gegenüber Tieren könnte noch beliebig fortgeführt werden.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird dieser nun schon über Jahre andauernden Entwicklung, bei der Tierschutz und Tierrechte mit Füßen getreten werden, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften entgegensteuern. Dabei weiß sie die Bevölkerung in zunehmendem Maße hinter sich, wie der kontinuierliche Stimmenzuwachs bei den vergangenen Wahlen dokumentiert. “Im Jahr 2010 werden wir”, so führt Eck weiter aus, “zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit anderen Parteien und mit den Tierschutzorganisationen die tierfeindliche Politik von CDU/CSU und FDP im Rahmen unserer gemeinsamen Möglichkeiten mit geeigneten Mitteln attackieren.”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Weltvegetariertag 2009 – Magdeburg bemüht sich, erste Stadt mit “Vegi-Tag” zu werden

Der Weltvegetariertag ist ein internationaler Aktionstag, der jeweils am 1. Oktober stattfindet. Er wurde 1977 auf dem Welt-Vegetarier-Kongress in Schottland von der “North American Vegetarian Society” eingeführt, um die Vorzüge einer vegetarischen Lebensweise bekannter zu machen.

Seitdem geht es mit der vegetarischen Idee steil bergauf – in Deutschland ernähren sich mittlerweile rund 5 bis 6 Mio. Menschen vegetarisch, viele darunter auch vegan. Für die meisten Vegetarier und Veganer sind Tierschutzaspekte der Grund für ihre Ernährungsweise.

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bemüht sich, die vegetarisch/vegane Idee zu fördern, denn würde jeder Deutsche einen fleischfreien Tag pro Woche einlegen, wäre damit rund 157 Millionen Tieren pro Jahr das Leben gerettet.

Deshalb wurde durch unsere Partei im Stadtrat von Magdeburg angeregt, einen offiziellen “Vegi-Tag” einzuführen. Magdeburg ist auf dem besten Weg, noch in diesem Jahr einen Stadtratsbeschluss herbeizuführen.

Noch sind einige Klippen zu umschiffen, gilt es doch, alle Stadtratsfraktionen, die Gastronomie für diese außergewöhnliche Idee zu gewinnen und die Bedenken einiger ortsansässiger Fleischereien auszuräumen, die gegen die Einführung eines fleischfreien Wochentages nach dem Beispiel von Gent (Belgien) protestiert haben.

Christine Engelschall

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Hoher Fleischverbrauch

Im Durchschnitt essen die Menschen in Deutschland 1094 Tiere

Nach Berechnungen des Vegetarierbundes isst der durchschnittliche Bundesbürger im Laufe seines Lebens 4 Kühe und Kälber, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. Unzählige Fische und andere Meerestiere kommen noch dazu.

Jährlich würden in Deutschland rund 1,1 Milliarden Tiere gegessen – Fische und Meerestiere sind nicht eingerechnet.

Bundesweit könnten jedes Jahr 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank verschont werden, wenn jeder Deutsche einen fleischfreien Tag in der Woche einlegen würde.

Indem wir Fleisch genießen, sind wir alle Komplizen der an Tieren verübten Grausamkeiten beim Transport, auf den Märkten und in den Schlachthäusern, und wer weiß, ob dieses gemarterte Fleisch, das wir uns einverleiben, uns nicht seinerseits zu neuen Brutalitäten und Grausamkeiten fähig macht.
( Mahatma Gandhi)

Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen v. 01. Oktober 2009

Tierschutz muss dringend gestärkt werden

Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin:

Deutschland steht nach wie vor vor großen Herausforderungen im Tierschutz. Die Anzahl der Tierversuche steigt jährlich weiter an, unzählige neue Mega-Mastanlagen befinden sich in der Planung, Tierheime müssen Aufnahmestopps verhängen, da sie heillos überlastet sind.

Für diese Probleme müssen im Interesse der Tiere schnell Lösungen gefunden werden, so wie es dem Geist des Staatsziels Tierschutz entspricht.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden sich in die tierschutzpolitische Debatte der kommenden Jahre aktiv einbringen. So werden wir den Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes im Bundestag zu Diskussion stellen. Das rechtliche Ungleichgewicht zwischen Tiernutzern und Tieren muss beseitigt werden, deshalb brauchen wir das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen und einen Bundesbeauftragten für Tierschutz. Die Liste der notwendigen Änderungen ist lang: Die Erforschung von Alternativmethoden zu Tierversuchen muss massiv gestärkt werden und die Genehmigung von Tierversuchen muss verschärft werden. Wildtiere gehören nicht in den Zirkus, hier muss ein grundsätzliches Haltungsverbot ausgesprochen werden. Eingriffe an Tieren – wie etwa Kastrationen – dürfen nur noch unter Betäubung durchgeführt werden.

Wir wollen Fortschritte im Tierschutz. Jedem Rückschritt – wie er unter Schwarz-Gelb leider zu befürchten ist – werden wir uns gemeinsam mit den Tierschutzorganisationen entschieden entgegenstellen.

Pressemitteilung von Bündnis90/Die Grünen v. 25. September 2009

Mode ohne Tierquälerei – Pelzfarmen müssen geschlossen werden

Angesichts der diesen Samstag in Berlin stattfindenden Demonstrationen gegen den Verkauf von Pelz erklärt Undine Kurth, Parlamentarische Geschäftsführerin und tierschutzpolitische Sprecherin:

Pelz zu tragen ist Tierquälerei. Millionen Pelztiere wie Nerze und Füchse werden unter brutalen Bedingungen gezüchtet, um als Pelzmantel oder Pelz-Accessoire zu enden. Die “Erzeugung” von Pelzen für Mode muss daher abgeschafft werden. Sie ist grausam und mit immensem Leid und Stress für die Tiere verbunden, die vergast oder per Stromschlag getötet werden.

Wir fordern daher ein grundsätzliches Verbot der Haltung von Tieren zur Pelzgewinnung. Pelzfarmen gehören geschlossen.

Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können handeln und auf den Kauf von Pelzprodukten verzichten. Das ist praktizierter Tierschutz. Wir begrüßen es, wenn Unternehmen wie die ESCADA-Tochter BiBA GmbH verantwortungsvoll handeln und auf den Verkauf von Echtpelzprodukten verzichten.

Deutsche Bischofskonferenz in Fulda: Tierschutz und Tierrechte bleiben wie immer auf der Strecke!

Sie kümmern sich um Auslandsseelsorge, Zivilcourage in Deutschland, um Solidarität und Verantwortungsbewusstsein zwischen den Generationen, die Vertreter der katholischen Kirche. Das sind alles anthropozentrische Themen! Wie aber steht es mit dem christlichen Verantwortungsbewusstsein für unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, die in der heutigen Zeit mehr denn je unter der Tyrannei der Menschen leiden. Wo bleibt die christliche Nächstenliebe, die in der Heiligen Schrift angemahnt wird: Sprüche 12:10, “Der Gerechte kennt die Seele seines Viehs, aber das Herz des Gottlosen ist unbarmherzig”.

Auch unter den Bischöfen herrscht ein Bündnis des Stillschweigens, es scheint einen Konsens zwischen der zunehmend gleichgültigen Öffentlichkeit und den Religionsvertretern zu bestehen, denn es sind ja “nur Tiere”!

Warum schweigen die deutschen Bischöfe zu der Tatsache, dass die Menschheit diesen Planeten durch ihre Ernährungsweise an den Rand des Untergangs geführt hat? Warum verschweigen sie, dass die globale “Nutztier”-Haltung 18,3 Prozent CO2-äquivalente Treibhausgase verursacht, dass weit mehr als die Hälfte der weltweiten Getreideernte für die “Nutztier”-Haltung verwendet wird, aber auf der anderen Seite täglich Zigtausende Menschen in der “Dritte Welt” an den Folgen von Unterernährung sterben?

Vielleicht besteht die Ursache dieser “Kongregation der Verschweiger” darin, dass sie sich selbst noch an den Fleischtöpfen gütlich tun?

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Deutsche Bischofskonferenz eindringlich auf, sich ihrer Verantwortung für die ganze Schöpfung endlich zu stellen und dementsprechend zu handeln, das heißt, eine Kirchenpolitik zu betreiben, die nicht mehr die Augen vor dem Elend der Menschen und der Tiere verschließt!

Stefan Bernhard Eck

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Barbara Rütting verlässt Bündnis90/Die Grünen und wendet sich der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu

Diese Meldung dürfte ein mittleres Erdbeben innerhalb der Öko-Bewegung, insbesondere in Tierschutz- und Tierrechtskreisen auslösen! Dass Frau Rütting die Entscheidung getroffen hat, sich von den Grünen zu distanzieren und sie auch nicht mehr zu wählen, ist ihr sicherlich sehr schwer gefallen und nachvollziehbar, war sie doch langjährige Anhängerin der Öko-Partei und als Abgeordnete im Bayerischen Landtag tätig. Sie war bis zum Frühjahr dieses Jahres dort sogar Alterspräsidentin und legte ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen im April nieder.

Es bedurfte wohl eines Eklats, wie ihn die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Renate Künast, durch ihr tierfeindliches Verhalten – das Töten von Fischen vor laufender Kamera, sogar im Beisein eines Kindes – ausgelöst hatte, um Barbara Rütting zu diesem schwerwiegenden Schritt zu veranlassen.

Die Zuwendung zur Partei Mensch Umwelt Tierschutz begründet Frau Rütting mit den Worten, diese Partei sei die einzige, die sich um Mensch, Umwelt und Tiere kümmere und eine radikale Friedenspolitik betreibe.

“Eine überraschende, aber auch konsequente und mutige Entscheidung, bei den Grünen auszutreten”, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, in einer ersten Stellungnahme zu Frau Rüttings Entschluss.

Barbara Rütting ist eine der beliebtesten deutschen Filmstars, die sich seit Jahren für Tierrechte und eine gesunde Ernährung einsetzt.

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

U-18-Wahl: Tierschutzpartei zieht in den Bundestag ein. Rechte bleiben draußen.

Hoffnungsvolles Signal für die Zukunft: Ginge es nach dem Willen der ErstwählerInnen in Deutschland, käme die Partei Mensch Umwelt Tierschutz auf Anhieb in den deutschen Bundestag. 5,2 % der ErstwählerInnen würden ihr die Stimme geben. Interessant: Obwohl, wie bei der regulären Bundestagswahl, die Partei gar nicht in allen Bundesländern auf dem Stimmzettel stand, überspringt sie die 5-Prozent-Hürde spielend. Spitzenergebnis: Hessen mit 9 Prozent, im bevölkerungsreichsten Land NRW 7 Prozent und in Bayern 6 Prozent.

Die Jugendwahl “U18” ist die größte politische Bildungsinitiative in der Bundesrepublik.

Die SPD liegt laut aktuellem Ergebnis mit 20,4 Prozent vorn, gefolgt von den Grünen (19,9), CDU/CSU (19,3), Linke (10,4) Piraten (8,7), FDP (7,6) und Mensch Umwelt Tierschutz (Die Tierschutzpartei) (5,2).

Während die Piraten ebenfalls den Einzug in den Bundestag schafften, blieben die Rechten draußen.

Ist es ein Zufall, dass ausgerechnet das sensationelle Ergebnis der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei dieser Erhebung im Balkendiagramm des Bundesergebnisses nicht extra aufgeführt wird?

Weitere Informationen: www.tagesspiegel.de

Hinweis: Offener Brief

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat auf Grund der nichtsachgemäßen Wiedergabe der Ergebnisse der U18-Wahl einen offenen Brief an das Redaktionsteam von “heute-journal” geschrieben: (lesen)