Der Ausgang der Krise ist ungewiss…

Auch heute demonstrieren wieder Zehntausende gegen den Sparkurs von Ministerpräsident Georgios Papandreou. Sie beschimpfen ihre Politiker mit Worten wie „Diebe“ und „Verbrecher“, Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy werden als Nazis tituliert.

Das Land befindet sich im Aufruhr! Die Griechen haben die Nase voll von dem harten Sparkurs, der ihnen von der EZB, dem IWF und der EU zur Bedingung weiterer Hilfskredite in Milliardenhöhe gemacht wird und sie geben Deutschland stellvertretend für die „Troika“ EU, IWF und EZB die Schuld an der griechischen Misere.

Dabei hatte Griechenland im vergangenen Jahr schon Finanzhilfen in Höhe von 110 Milliarden Euro gewährt bekommen. Im Gegenzug hatte die griechische Regierung einem Sparprogramm zugestimmt, dass unter anderem zusätzliche Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen vorsieht. Der rigide Sparkurs bringt aber einen Großteil der Bevölkerung an den Rand des Ruins. Verständlich, dass die Betroffenen Ministerpräsident Papandreou dafür verantwortlich machen und seinen Rücktritt fordern.

Kommt es zum Staatsbankrott, fehlt Griechenland auch das Geld, seine Fleischimporte aus der EU zu zahlen – rund 1 Milliarde Euro jährlich; für die Griechen, die sich schon per Gesetz (Vegetarier / Veganer dürfen keine Kinder adoptieren) gegen eine fleischfreie Ernährungsweise stark machen, kommt das einer nationalen Katastrophe gleich. Ein Griechenland mit weniger Gyros und Souflaki – noch bis vor kurzem undenkbar – wird immer wahrscheinlicher.

Wie die Krise ausgehen wird, ist ungewiss. Sicher ist aber, dass der deutsche Steuerzahler wieder zur Kasse gebeten wird, denn für einen Großteil der Kredite muss Deutschland aufkommen.

„Berliner Frühstück“ mit Daniel Bahr am 08. Juni 2011 (ARD)

Die Fleisch-Lobby wird´s gefreut haben

Daniel Bahr – mit seinen 35 Jahren der „jüngste Gesundheitsminister aller Zeiten“, wie man im Interview mit ARD-Korrespondent Werner Sonne erfuhr. Der smarte Polit-Jungstar ist bekannt als „Mann der flotten Sprüche“ und nutzt, wie es hieß, jede Gelegenheit, die ihm Aufmerksamkeit garantiert.

Nach seinen Hobbys befragt – wen wundert´s: Er kocht gerne! (Da wird es wohl nicht lange dauern, und wir erleben auch ihn in einer der unsäglichen Kochshows…). Ja was kocht er denn? Eher geht es ums Braten: Bei der Antwort schwelgt er förmlich in der Beschreibung der von ihm und seiner Frau zubereiteten „kulinarischen Genüsse“ in Form von Steaks, Wiener Schnitzeln und Westfälischem Schinken. Letzterer zusammen mit Spargel: ein „Muss“ für einen Sohn des Münsterlandes!

Diese fatale Werbung für den Fleisch-Verzehr disqualifiziert ihn, dies Urteil sei erlaubt, von vornherein als Gesundheitsminister! Angesichts der fortschreitenden Klimakatastrophe, die in engem Zusammenhang mit dem Fleischkonsum steht, sowie in Anbetracht der Kostenexplosion im Gesundheitswesen aufgrund der – im Wesentlichen auf den Fleischverzehr zurückzuführenden – Zivilisationskrankheiten, erwartet man von einem Gesundheitsminister keine Werbung für die Fleisch-Lobby, sondern mahnende Worte an die übergewichtige Bevölkerung, ihren Fleisch-Konsum zu drosseln.

Nein, Herr Bahr, Sie sind nicht der richtige Mann auf dem richtigen Posten – darüber können auch Ihre glatt gebügelten Reden nicht hinwegtäuschen!

Ein Interview mit Paul R. Ehrlich, Professor für Biologie an der amerikanischen Universität Stanford

“Das führt zum Untergang der Menschheit”

Wie hoch ist die Chance, dass die Menschheit die Bevölkerungsexplosion überlebt? Zehn Prozent, sagt Paul R. Ehrlich. Seit drei Jahrzehnten warnt der Amerikaner vor der Apokalypse – bislang ist sie ausgeblieben. Er rät, zuerst “die Idioten” an der Regierung abwählen. Und uns ein Beispiel an Bhutan nehmen. (Artikel lesen…)

Australien schockiert Tierschützer

Geplanter Massenmord an Kamelen soll zur Klimarettung beitragen – Wie bitte?

Australiens Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen, um so den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Methan zu senken. Das hat das Amt für Klimaschutz- und Energieeffizienz vorgeschlagen. Darüber will das Parlament in dieser Woche diskutieren.

Hier geht es zum Protest gegen das Vorhaben der australischen Regierung: www.tasso.net

Das Rätselraten geht weiter…

Bisher nur Vermutungen!

36 Menschen sind bisher an der EHEC-Infektion gestorben. Die Zahl der Infizierten wird offiziell mit 3228 Personen angegeben. Die Warnung des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor dem Verzehr roher Sprossen bleibt weiterhin bestehen. Aber auch andere Salat- und Gemüsearten könnten den Erreger tragen, denn in Bayern wurden erneut EHEC-Bakterien auf einem Salat entdeckt.

Mittlerweile werden Vermutungen laut, dass nicht “Nutztiere” (Kühe, Schafe, Ziegen) für das aggressive Virus verantwortlich sind, sondern Menschen die Hauptwirte und Überträger sein könnten.

Das Rätselraten geht also weiter.

Die EHEC-Epidemie hat auch gezeigt, dass zwischen Bund und Ländern, dem Gesundheitsministerium und dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein Kompetenz-Wirrwarr herrscht. Sowohl der Informationsfluss als auch die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und den zuständigen Ministerien geben Anlass für Kritik. Mittlerweile werden Forderungen nach einer neuen Behörde für ein effizientes Krisenmanagement laut.

Barbara Rütting in Bayreuth

Begeistertes Publikum in der Stadthalle von Bayreuth

Als gegen 21.30 Uhr die gemeinsame Veranstaltung der Menschen für Tierrechte Bayreuth, der Volkshochschule Bayreuth und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zu Ende ging, waren alle begeistert: das Publikum, die Organisatoren und Barbara Rütting, die mit ihrem Vortrag über die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährung und der Gesundheit, der Klimaerwärmung, der Regenwaldzerstörung und der tierquälerischen Massentierhaltung berichtete. “Ich habe mich über den herzlichen Empfang und das aufgeschlossene Publikum riesig gefreut”, sagte Barbara Rütting nach ihrem einstündigen Vortrag.

Für den “politischen Teil” stand Parteivorsitzender Stefan Eck am Rednerpult und prangerte einerseits die Lobby-gesteuerten “Volksparteien” an, andererseits zeigte er Wege auf, wie der Staat durch fiskalische Instrumente die Fleisch- und Milchproduktion nachhaltig reduzieren kann.

Die Vorstandsmitglieder Barbara Nauheimer und Horst Wester informierten am Partei-Infostand im Foyer der Stadthalle Interessierte über die Zielsetzungen unserer Partei. Die Besucher hatten dort auch die Möglichkeit, mit Barbara Rütting und dem Parteivorsitzenden auf “Tuchfühlung” zu gehen.

“Ein gelungener Abend, der gezeigt hat, dass wir selbst im konservativen Stammland der CSU mit unseren politischen Zielen auf offene Ohren stoßen,” so Stefan Bernhard Eck.

Auch in der Bayreuther Presse wurde die Veranstaltung unter dem Motto “Mit Messer und Gabel schützen wir Mensch, Tier und Umwelt” positiv hervorgehoben.

Hier Presseartikel “Nordbayerischer Kurier – Montag, 06. Juni 2011” ansehen…

Erster Juni – „Tag der Milch“

Kuhmilch für die Kälber!

Der 01. Juni wurde im Jahr 1958 zum „Tag der Milch“ erklärt, um uns den Nutzen und die positiven Eigenschaften dieses Produktes vor Augen zu führen. Die Nachteile werden bis heute von offizieller Seite verschwiegen. So wirbt auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) für das “weiße Gold”.

Wir wollen aber auf die gravierenden gesundheitlichen Folgen des Milchkonsums und auf die tierquälerische Produktion aufmerksam machen.

Kuhmilch-Calcium im menschlichen Körper:

Es ist richtig, dass Kuhmilch viel Calcium enthält. Dieses Calcium ist für den menschlichen Körper aber nicht optimal verwertbar, da es sich um die Muttermilch einer anderen Spezies handelt. Das Calcium kann vom menschlichen Organismus nicht optimal verarbeitet werden und lagert sich als Kalk- und Säureverbindung in Arterien, Gelenken, im Gehirn und im Bindegewebe ab. Hierdurch können Krankheiten wie beispielsweise Rheuma, Asthma, Migräne usw. entstehen.

Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, aber dafür doppelt so viel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie z.B. Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).

Das Kasein der Kuhmilch ist eine klebrige, für Menschen kaum verdauliche Eiweißart. Das menschliche Muttermilcheiweiß Albumin ist für Menschenkinder dagegen äußerst leicht verdaulich. Menschliche Muttermilch enthält 6,8 % Laktose, was für die Entwicklung und Leistung eines so komplexen Organs wie das menschliche Gehirn notwendig ist. Die Kuhmilch enthält jedoch nur 3,8 % Laktose.

Muttermilch entsteht nur in Folge einer Schwangerschaft und Geburt. Deshalb werden in der Massentierhaltung, aber auch in der so genannten artgerechten Tierhaltung weibliche Rinder zu industriellen Gebär- und Milchproduktionsmaschinen umfunktioniert und erleiden alle negativen Folgeerscheinungen, die mit dieser Art der Tierausbeutung einhergehen.

Der Mensch ist die einzige Spezies, die wie selbstverständlich Muttermilch einer anderen Spezies konsumiert – eine Verhaltensweise, die man als naturwidrig bezeichnen könnte.

Klare Aussage der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: Kuhmilch für die Kälber!

Schockiertes Australien stoppt Rinderexporte nach Indonesien

Ein Fernsehbericht zeigte, wie Rinder in indonesischen Schlachthöfen gequält werden. Australien hat nun den Export verboten.

Canberra. Wegen schockierender Zustände in indonesischen Schlachthöfen hat Australien den Verkauf lebender Rinder an elf dieser Anlagen bis auf weiteres verboten. Abhängig vom Verlauf der Ermittlungen könnten noch weitere Schlachthäuser auf die Liste gesetzt werden, kündigte Landwirtschaftsminister Joe Ludwig am Dienstag an. Die Regierung reagierte mit dem Exportstopp auf einen zuvor ausgestrahlten Fernsehbericht über den grausamen Umgang mit Schlachtvieh in Indonesien.

Hier Bericht lesen: www.abendblatt.de

Der Fernsehbericht wurde vom Sender ABC in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen in Australien landesweit ausgestrahlt. Für diese öffentlichkeitswirksame Aufkärung bedankt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei allen Beteiligten, weil die schockierende Berichterstattung die australische Regierung zum sofortigen Handeln veranlasste.

Brutale Videos von Tiermisshandlungen schockieren Australien – hier ansehen:www.bazonline.ch

G8-Gipfel – die Resultate

Hoffentlich mehr als Absichtserklärungen…

Die Teilnehmer des G8-Gipfels kündigen eine “langfristige Partnerschaft” mit jenen arabischen Ländern an, die sich im Prozess der Demokratisierung befinden. Vor allem wurde die Notwendigkeit von wirtschaftlichen und finanziellen Hilfen betont. Größere Geldmengen sollen breitgestellt werden.

Der demokratische Wandel im Nahen Osten macht eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wichtiger denn je. Ausdrücklich stellen sich die G8-Staaten hinter US-Präsident Barack Obama, der Friedensverhandlungen auf der Grundlage der Grenzen vor dem Sechstagekrieg von 1967 vorschlägt. Auch die weltweite wirtschaftliche Erholung nach der Krise von 2008 soll im Mittelpunkt der zukünftigen Regierungsarbeit der Mitgliedsstaaten stehen. Wichtiges Ziel ist dabei die Konsolidierung der Haushaltsbudgets. Die Gipfelteilnehmer vereinbaren regelmäßige Überprüfungen der Sicherheitsstandards ihrer Atomkraftwerke.

Es bleibt zu hoffen, dass die einzelnen G8-Beschlüsse sich nicht nur als bloße Absichtserklärungen erweisen. Erfolgt keine Umsetzung, gehen wir einer düsteren Zukunft entgegen…

Das vordringlichste Problem, die heraufziehende Katastrophe einer globalen Klimaerwärmung, stand anscheinend nicht auf der Agenda, was wieder einmal zeigt, wie kurzsichtig die Staatsoberhäupter der acht wichtigsten Industrienationen sind!

Katzenschutz-Verordnung tritt in Kraft

Katzen müssen in Iserlohn kastriert werden

Eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang wird es künftig in Iserlohn geben. Das entschieden die Mitglieder des Haupt- und Personalausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung einheitlich. Die behördliche Verordnung ging auf eine Initiative der SPD-Ratsfraktion, der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Landesverband NRW) und des Tierschutzvereines in Iserlohn zurück.

Hier alles lesen: www.derwesten.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt diesen Schritt und fordert Bund und Länder auf, dem Model von Iserlohn zu folgen, um eine bundesweite Katzenschutz-Verordnung einzuführen.