18.10.2014 / Einladung zur Mitgliedervers. des LV Niedersachsen

Die Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen findet statt am Samstag, den 18. Oktober 2014.
Zeit: 13.00 bis ca. 18:00 Uhr, Ort: Kommunikationszentrum „Brunsviga“, Karlstr. 35, 38106 Braunschweig, Kreativraum, 3. Obergeschoss
Für Rückfragen Tel. 05331 – 90 45 25, Am Tage selbst: 0157 – 75 30 04 20

Achtung: Igel in Gefahr! – Ein dringender Appell zum Schutz der Tiere

Laut dem Verein für integrierten Naturschutz e.V. „Pro Igel“ werden jährlich in Deutschland 500 000 Igel überfahren. Hinzu kommen unzählige Igel, die krank und schwer verletzt aufgefunden und in Igelstationen gesund gepflegt werden. Die Gefahrenquellen sind vielfältig: der Straßenverkehr, Geräte und Maschinen, Zäune und Netze, Insekten- und Unkrautvernichter, Gruben, Fallen, Einsperren in Gartenhäusern und Garagen, Plastikmüll, Abbrennen von Gartenabfällen und vieles mehr. Siehe: http://www.pro-igel.de/lebensraum/gefahren.html

Karin Oehl (Igelschützerin aus Pulheim), die seit 30 Jahren eine private Igelstation betreibt, versucht verletzte und zum Teil entsetzlich zugerichtete Tiere wieder gesund zu pflegen. In diesem Zusammenhang appelliert sie an alle, die berufsmäßig oder privat mit Rasenmähern, Tellersensen etc. umgehen.

„Diese Geräte werden ohne böse Absicht, aber leider gedankenlos unter überhängenden Zweigen und Büschen eingesetzt, wo tagsüber die Igel solche Stellen als Ruheplätze nutzen. Sie schreien meist nicht, wenn sie übel verletzt werden.“ so die Expertin.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt den dringenden Appell der Tierschützerin Oehl, der das Ziel hat, die Igel vor vermeidbaren Unfällen mit – vor allem im Sommer eingesetzten – elektrischen Gartengeräten zu bewahren. Bei Interesse kann über das Bundesvorstandssekretariat (E-Mail: sekretariat@tierschutzpartei.de) Kontakt mit ihr aufgenommen werden.

 

Aufruf: MUT gegen Tierversuche – Tierversuche verbieten – Jetzt!

Am 26.07.2014 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) zum friedlichen Protest gegen das Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel auf.

Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in der Oldendorfer Strasse 41 in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden.

Im Jahr 2012 wurden über 2,2 Millionen Mäuse gequält und getötet, mehr als 863 Katzen, 2612 Hunde und viele andere Tiere. Mehrstellige Milliardenbeträge zahlt der Steuerzahler für sinnlose und überflüssige Tierversuche, während die tierversuchsfreie Forschung nur 4-5 Millionen an Forschungsgeldern erhält.

„Es gilt jetzt, das LPT aufzufordern, die grausamen Tierversuche durch fundierte Alternativmethoden zu ersetzen.“, so Martin Buschmann (2. Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Hamburg).

Alle Bürger, die sich gegen Tierversuche aussprechen oder sich informieren möchten, sind herzlich eingeladen.

An der Kundgebung wird sich die Schauspielerin und Tierrechtlerin Ingrid van Bergen mit einem Redebeitrag beteiligen. Ebenfalls ist Frank Weber (VOX „HundKatzeMaus“) eingeladen, einen Redebeitrag zu halten Alle Ratsmitglieder in Neu Wulmstorf wurden zudem über die Kundgebung informiert und eingeladen.

 

20.07.2014: Bericht aus Strasbourg

Die vergangene Woche in Strasbourg war vollgepackt mit Plenarsitzungen (Wahl des Präsidenten der EU-Kommission, Verabschiedungen von Resolutionen, unsere unübersehbare Fraktionsaktion gegen TTIP u.s.w.), den Treffen mit der Intergroup for Animals und der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Interviews vor laufender Kamera.

Zwischendurch wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion hinsichtlich der von der Kommission beabsichtigten Wiedereinführung der Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine geführt. Zusätzlich waren wir an der Verteilung der veganen „Faux Gras“ beteiligt und haben bei der Kampagnen-Planung bezüglich der „Rumänien-Hunde“ die ersten Hürden genommen.

Über die meisten Ereignisse wurde bereits detaillierter berichtet.

Da mittlerweile auch definitiv feststeht, in welchen Ausschüssen und Delegationen Stefan Bernhard Eck mitarbeiten wird, erfolgt hiermit eine kurze Zusammenfassung.

Ausschüsse:

1. Vollmitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI)

2. Stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)

3. Stellv. Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)

Begründung für die Wahl dieser Ausschüsse:

Stefan B. Eck hatte sich gezielt für diese Ausschüsse beworben, da der ENVI-Ausschuss neben Umweltschutz, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auch für Tierversuche zuständig ist.

Im Bereich öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann das Problem des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zur Sprache gebracht werden, eventuell auch die Kennzeichnungspflicht der „Produktionsmethoden“ (Intensivtierhaltung, konventionelle Tierhaltung, artgerechte Tierhaltung) und die Einführung eines Vegan-Siegels. Dass hinsichtlich Tierversuche dringender Handlungsbedarf besteht, versteht sich von selbst.

„Wer sich für die Anerkennung von Tierrechten einsetzt, muss sich auch für die Rechte >aller< Menschen und für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren, deshalb ist der FEMM-Ausschuss auf meiner Liste“, so Stefan Bernhard Eck bei seiner Begründung in der Fraktion.

Delegationen:

1. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China (D-CN)

2. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten / ASEAN (DASE)

3. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel (DKOR)

4. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens (DSAS)

Begründung für die Wahl dieser Delegationen:

Stefan Bernhard Eck hat aufgrund seiner langjährigen Aufenthalte in Asien recht gute Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse hinsichtlich Tierhaltung und Tierschutz sowie Umweltschutz. Er ist mit der asiatischen Mentalität vertraut, was bei Verhandlung von Vorteil sein dürfte und Sprachkenntnisse (Thai/Laotisch) sind ebenfalls vorhanden. Ausschlaggebend war jedoch, dass es für Umwelt- und Tierschutzanliegen im asiatischen Raum dringenden Handlungsbedarf gibt.

Normalerweise ist ein Abgeordneter nur in einer Delegation Vollmitglied, maximal und in einer zweiten Delegation noch stellvertr. Mitglied.

„Gleich in vier Delegationen Vollmitglied zu sein, dürfte zwar ein Kraftakt werden, aber in dieser Region muss hinsichtlich Tierschutz und Umweltschutz etwas geschehen“, erklärte der Abgeordnete bei der Bewerbung um die Delegationen.

Zum Abschluss soll noch erwähnt werden, dass „unser Mann in Brüssel“ vor kurzem der Intergroup for Animals beigetreten ist und für das Amt des Vize-Präsidenten vorgeschlagen wurde.

Die Wahlen des Präsidenten und der Vize-Präsidenten der Intergroup for Animals finden am 17. September in Brüssel statt.

Ziehen Sie mit vor Gericht!

Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.

Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

ASPA verletzt Tier- und Menschenrechte

Das Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Viktor Gebhart, Manager bei Animals United, wurde bei seinem gestrigen nächtlichen Einsatz für die Straßenhunde in Rumänien von der ASPA (Bukarester Behörde für die Aufsicht und den Schutz der Tiere, die dem örtlichen Bürgermeister direkt unterstellt ist) so brutal attackiert, dass eine medizinische Versorgung im Rettungswagen erforderlich wurde.

Gemeinsam mit dem rumänischen Tierschützer Claudiu Dimitriu verfolgte Viktor Fahrzeuge der Hundefänger zu Demonstrationszwecken der unvorstellbar eskalierten Situation für Mensch und Tier in Rumänien.

Ihr Auto wurde von 6 Männern angegriffen; die Frontscheibe wurde durch Schläge mit Fäusten und Füßen demoliert. Daraufhin wurden Faustschläge durch die geöffneten Seitenfenster verteilt.

Trotz mehrerer Anrufe kam keine Polizei zu Hilfe!

VIKTOR, WIR DANKEN DIR FÜR DEINEN EINSATZ!

 

Die ARD-Sendung am 14. Juli über die Missstände in der Schweinezucht – eine einzige Anklage an die Gesellschaft

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt aufs Schärfste die Ungeheuerlichkeiten, die sich in abgeschirmten Tierställen vollziehen und die unsere angebliche Kulturnation wie selbstverständlich toleriert. Es ist ein Armutszeugnis ohnegleichen für unser Land, dass nur durch (illegale) Undercover-Recherchen die Wahrheit über den Horror in den „Nutztier“–Zuchten ans Licht kommt.

Dafür verantwortlich ist die unheilige Allianz von Fleischproduzenten, für die nur der Profit zählt, von Amtstierärzten, die zum Teil selbst die schwärzesten Schafe in Schutz nehmen, dem Handel, der seine gnadenlosen Preiskriege auf dem Rücken der Tiere austrägt sowie den landwirtschaftlichen Verbänden mit ihren Handlangern und – am Ende der Kette – den Konsumenten, denen das Fleisch nicht billig genug sein kann.

Ganz oben auf der Anklagebank aber sitzen die an der Macht befindlichen Politiker, die, wohl wissend, dass den sog. Nutztieren tagtäglich unendliches Leid zugefügt wird, gemeinsame Sache mit den Fleisch-Lobbyisten machen.

Der einfachste Ausweg aus diesem ganzen miserablen und entarteten System ist der Boykott der Fleisch-Angebote in den Supermärkten! Der „Verbraucher“ sollte seine Macht nutzen und durch sein Konsumverhalten den entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass den Tieren ein qualvolles Leben erspart wird.

 

Zur ARD-Sendung: (Hier ansehen)

 

EU will Fütterungsverbot für Tiermehl aufheben

Laut diversen Presseberichten vom 12. Juli 2014 plant die EU-Kommission, das Fütterungsverbot von Tiermehl an Schweine und Geflügel Schritt für Schritt aufzuheben. Schon im vergangenen Jahr wurde das Verbot gelockert und Tiermehl von Schweinen und Hühnern in Aquafarmen eingesetzt! Den wenigsten Konsumenten ist dies bewusst.

Angeblich sei das Risiko der Übertragung von BSE (Rinderwahnsinn) aufgrund wissenschaftlicher Analysen bei Schweinen und Hühnern als gering einzuschätzen, so das interne Papier der EU-Kommission. In dem aktuellen Strategiepapier gab die EU-Behörde bekannt, dass die Lockerung des Verbotes hinsichtlich der immensen Menge von Lebensmittel-Abfall notwendig sei und man diesen bis 2025 um 30 % senken will.

„Das Vorhaben der EU-Kommission“, so Stefan Bernhard Eck, Abgeordneter im EU-Parlament „ist aufs Schärfste zu kritisieren, denn damit wird wieder einmal der Verbraucherschutz, aber vor allem der Tierschutz, ad absurdum geführt. Anstatt die Bestandsdichten zu verringern, um dadurch die immensen Mengen an „Fleischmüll“ zu reduzieren, beugt sich die EU-Kommission den wirtschaftlichen Interessen der Fleischerzeugenden Betriebe, die durch die Wiedereinführung der Tiermehlverfütterung ihre Gewinne zu steigern versuchen. Da seit dem Tiermehlverbot 2001 die Preise auf dem Weltmarkt für Getreide und Soja, die seit damals verwendeten Futterpflanzen, enorm gestiegen sind, wird meiner Meinung nach nun mit dem Vorwand der Verminderung von Fleischabfällen die Wiedereinführung von Tiermehl propagiert. Ich werde mich innerhalb der Fraktion der Europäischen Linken, der ich angehöre, dafür einsetzen, dass sich diese explizit gegen die Wiedereinführung von Tiermehl ausspricht.“

 

Animal Equality Erfolg: Stopfleberverbot in Indien

“Das indische Außenhandelsministerium gab am 3. Juli 2014 bekannt, dass ein landesweites Importverbot für Stopfleber in Kraft tritt. Die Entscheidung des Ministeriums ist eine direkte Folge der Kampagne von Animal Equality. Animal Equality hatte 2012 die Ergebnisse einer zweijährigen Recherche in den Stopfleberindustrien Spaniens und Frankreichs veröffentlicht. Die Recherche deckte die grausamen Bedingungen auf, unter denen die Enten leben müssen und getötet werden. Eine der untersuchten Farmen exportierte nachweislich Stopfleber nach Indien. Animal Equality Indien appellierte daraufhin an den Handelsminister, den Import von Stopfleber nach Indien zu verbieten. Das Verbot wurde am 03. Juli 2014 erlassen.” (Zum Beitrag)

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