Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Mit dieser Frage hat sich „GEO“ beschäftigt und kristallisiert heraus, was ein Forscherteam um Marco Springmann von der Universität Oxford in einer Studie herausgefunden hat.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem GEO-Bericht in plakativen Stichpunkten, was passieren würde, wenn weltweit niemand mehr Fleisch essen würde:

  • wir und der Planet wären deutlich gesünder
  • gut sieben Millionen weniger Tote jährlich bis 2050
  • zwei Drittel weniger Treibhausgase gelangten aus der Nahrungsmittelproduktion in die Atmosphäre
  • knapp 1,5 Billiarden US-Dollar könnte man einsparen bei der Krankenversorgung und den Kosten für Klimafolgeschäden
  • Landfläche so groß wie Afrika würde frei: 20 Milliarden Hühner, 1,5 Milliarden Kühe und je eine Milliarde Schafe und Schweine würden nicht mehr gebraucht
  • Weniger Nutztiere und mehr freie Landflächen helfen im Kampf gegen den Klimawandel
  • Tierhaltung stößt mehr Treibhausgase aus als der weltweite Verkehr
  • siebzig Prozent weniger Wasserverbrauch auf der Erde

Fazit: Der Wunsch zu glauben, alle Menschen auf der Welt würden in Kürze zu Vegetariern werden, ist unrealistisch. Vegetarier sind weltweit leider noch in der Minderheit und die wachsende Erdbevölkerung verlangt nach immer mehr Fleisch, aber, und da schließen wir uns “GEO” an, die den ersten Schritt fordern:

“Aufhören, zu viel (vor allem Fleisch) zu essen – und Lebensmittel wegzuschmeißen!“

Hier zum ausführlichen Bericht von “GEO”

 

Eisbärin als Zeugin des Klimawandels

Die Fotografin Kerstin Langenberger berichtet im Interview von einer verhungernden Eisbärin auf Spitzbergen (Norwegen), welche sie im Juli 2015 gesichtet und fotografiert hatte. Das Bild der ausgemerkelten Eisbärin ging um die Welt.

Die Geschichte und das Bild machen sehr betroffen, weil die Eisbärin stille Zeugin des vom Menschen verursachten Klimawandels ist. Bericht hier lesen.

Unser Faltblatt “Klima” zum Verteilen können Sie gerne in der Bundesgeschäftsstelle anfordern: sekretariat (at) tierschutzpartei.de

Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei

Wir sind immer wieder fassungslos, zu welchen grausamen Taten Menschen fähig sind und wären froh, wenn wir Sie nicht mit solchen brutalen und tierverachtenden Taten konfrontieren müssten. Bitte unterschreiben Sie diese Petition; danke!

“In einer Militärbasis in der Arktis (Russland), kam des Öfteren eine Eisbärin nahe an die Basis, um dort nach Futter zu suchen. Manchmal brachte sie sogar ihr Junges mit. Sie vertraute den Menschen dort, denn sie wurde auch manchmal von ihnen gefüttert.

Der Koch der Basis wollte das Tier aus Spaß leiden sehen und versteckte explosive Feuerwerkskörper in etwas besonders leckerem und fütterte damit die Eisbärin. Schon nach kurzer Zeit zeigten die innerlichen Explosionen Wirkung. Die Eisbärin fing an aus der Schnauze und dem Maul zu bluten und drehte sich vor Schmerz und Verzweiflung im Kreis. Ihr Todeskampf dauerte 30 lange Minuten! Ihr Junges ist ohne sie nun zum Tode verurteilt!”

Klimakonferenz in Paris

Was kann ich selbst fürs Klima tun?

Hochrangige Politiker aus 195 Mitgliedsstaaten verhandeln in Paris vom 30.11. bis 11.12.2015 über das Klima, das immer mehr aus den Fugen gerät. Auf der UN-Klimakonferenz wird diskutiert, gestritten und um Ergebnisse gerungen. Was dabei in Paris für den Schutz des Klimas herauskommt, werden wir bald erfahren. Alle Hoffnungen liegen auf Paris; dennoch sollten wir uns nichts vormachen, die Ergebnisse dürften ernüchternd sein.

Die Frage, die wir uns selbst stellen müssen: Sollen wir erst abwarten, bis die Politiker das Klima retten? Die klare Antwort: Nein! Denn jeder einzelne von uns kann im alltäglichen Leben dazu beitragen, dass Klima zu schützen. Jede/r von uns entscheidet tagtäglich beim Einkaufen, Heizen, Waschen, Kochen, Mobilsein usw., wie sein Energieverbrauch der Klimabilanz zu Buche schlägt.

Die „Freie Presse” hat gestern in ihrer Ratgeberseite für die Verbraucher Spartipps zu saisonalen Produkten, Fleisch, Warmwasser, Heizung, Kochen, Waschen, Flugreisen und Verkehr herausgegeben, die wir alle beherzigen sollten, wenn uns das Überleben und Fortbestehen der Menschen, Tiere und Pflanzen auf der Erde wichtig ist. Denn: Das Klima geht uns alle an!

Ein Tipp, was auch schon die Freie Presse sanft angeschnitten hat, aber nicht so deutlich zur Sprache bringt, wie wir es tun: Kein Fleisch essen hilft dem Klima: “Wer auf Fleisch und Wurst verzichtet, erspart dem Klima rund 400 Kilogramm Treibhausgase pro Jahr. Bei einer rein pflanzlichen, also veganen Ernährungsweise, sieht die “Klimabilanz” noch bessser aus!