Nachtrag zu News: Urteil in Rumänien

Euthanasiegesetz vor rumänischem Verfassungsgericht gescheitert

Laut ETN / Newsletter vom 13.01.2012 hat das rumänische Verfassungsgericht am 11.01.2012 ein Gesetz abgelehnt, das die Tötung herrenloser Straßenhunde bereits nach nur drei Tagen im Tierheim erlauben sollte, wenn in der Zeit kein neues Zuhause gefunden wird.

Die Tötung von Straßenhunden nach dem weiterhin geltenden Tierschutzgesetz bleibt illegal.

Trotzdem gibt es noch keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn Rumänien eines der modernsten Tierschutzgesetze hat, wird die Einhaltung nicht kontrolliert. Nach Beobachtungen des ETN geht das Töten der Straßenhunde unverändert weiter. Dieses Vorgehen entspricht der Entwicklung der letzten Jahre und Monate. Bis zu 10 Millionen Straßenhunde wurden seit 2004 in Rumänien systematisch auf bestialische Art und Weise ermordet. Auf die Population der Straßenhunde hatte dies keinen Einfluss. Allein in Bukarest gibt es Hunderttausende Streuner, trotz dieser Tötungsaktionen seitens der Regierung. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass nur flächendeckende Kastrationsaktionen helfen, die Zahl der Straßentiere nachhaltig einzuschränken. Ein Beweis dafür findet sich in der nordrumänischen Stadt Oradea, in der seit über acht Jahren konsequent kastriert wird. Heute findet man dort kaum noch Straßentiere. Trotzdem folgen rumänische Behörden diesem Modell nicht, da die Tötung von Streunern weiterhin ein lukratives Geschäft für Ämter und Privatleute ist.

Ukraine: Staatlich organisierter Massenmord an Hunden

“Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde”

In der Ukraine gibt es laut Angaben anerkannter Tierschutzorganisationen rund 200 000 Streunerhunde, in den großen Städten wie Kiew und Lwiw bis zu 15 000. Ihr Leben war mehr ein Kampf ums Überleben, von den örtlichen Ordnungs- und Veterinärämtern wurden sie nicht verfolgt. Doch herrenlose Hunde passen nun nicht mehr ins Straßenbild, da die Fußball-Europameisterschaft dort stattfindet und die ganze Welt zuschaut. Deshalb läuft seit einiger Zeit ein staatlicher organisierter Massenmord an den Hunden dieses osteuropäischen Landes ab. Gerüchten zufolge erhalten „Hundejäger“ in den EM-Städten 25,00 Euro Kopfgeld pro getötetes Tier von der Regierung. Die Kommunen wollen sich dazu nicht äußern. Es ist jedoch bekannt, dass die “Hundejäger” sogar mit mobilen Verbrennungsöfen unterwegs sind, mit denen die Tiere – sogar bei lebendigem Leibe – „umweltfreundlich“ entsorgt werden.

Durch die facebook-Gruppierung „Fair Play“ ist es innerhalb kurzer Zeit gelungen, eine bundesweite Protestaktion in 14 deutschen Städten zu organisieren. “Fair Play” hat auch die FIFA und die UEFA über das Hundemassaker in Kenntnis gesetzt. Der Deutsche Fußballbund, die FIFA und der Veranstalter der EM 2012, die UEFA, haben die Regierung der Ukraine aufgefordert, die Tötungsaktionen umgehend einzustellen und sich Hilfe von Internationalen Tierschutzorganisationen einzuholen, um dem Problem der Streunerhunde Herr zu werden. Die UEFA hat aber für die Straßenhunde nur wenig Geld und Herz übrig. 600 Millionen Euro kostete sie der Stadionumbau in Kiew – für die Kastration der Straßenhunde wurden gerade einmal 17 200 Euro gezahlt.

 

Um das Tierleid zu beenden, ist jetzt gemeinsames Handeln angesagt!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Kooperationspartner „Fair Play“ unterstützen – sei es durch die Teilnahme an den geplanten Demonstrationen oder durch die Verbreitung von Informationsmaterial. Am 11. Februar 2012 wird der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck bei der Großdemonstration in Frankfurt am Main anwesend sein und eine Rede halten.

Wir rufen hiermit die Bürger/innen dieses Landes auf, Partei für die Straßenhunde in der Ukraine zu ergreifen!

Die moralische Größe einer Nation erkennt man am Umgang mit ihren Tieren, sagte einmal Mahatma Gandhi. Was von der moralischen Größe der Ukraine, der FIFA und der UEFA zu halten ist, möge jeder selbst entscheiden…

 

Alle Termine zur bundesweiten Protestaktion “Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde” finden Sie in unserem Terminkalender.

Demo Frankfurt am Main:

11.02.2012, An der Hauptwache / 13:00 – 17:30 Uhr

Weitere Infos und alle Städte-Termine finden Sie (hier)

News: Urteil in Rumänien

Rumänisches Verfassungsgericht erklärt Euthanasie von Straßenhunden für verfassungswidrig

Laut TASSO e.V. ist das seit Langem geplante Gesetz zur Tötung der Straßenhunde in Rumänien mit dem schlichten Namen PL 912 am Mittwoch vom Verfassungsgericht zur Überarbeitung an die Abgeordnetenkammer zurück gewiesen worden. Das Gericht entschied in seiner Begründung, dass die Euthanasie von gesunden Hunden nicht verfassungskonform sei.

Totenwache für massenhaft getötete Tiere in der Ukraine

LV Rheinland-Pfalz in Aktion

Die Mainzer Künstlerin und Tierschützerin Elsgit Voss hatte am Samstag zu einer Totenwache am Mainzer Schillerplatz aufgerufen, um auf die Massentötungsaktionen an heimatlosen Hunden anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine aufmerksam zu machen und um den zu Tode geschändeten Tieren Respekt zu erweisen.

Trotz des nass-kaltem Dezemberwetters folgten viele traurige Menschen diesem Aufruf und nicht selten zeigten sich auch zufällig vorbeieilende Passanten über diese lebensverachtenden Vorgänge in der Ukraine betroffen und empört.

Auch die Mitglieder des neu gewählten Landesvorstandes Rheinland-Pfalz folgten dem Aufruf der Künstlerin und erwiesen den ermordeten Tieren ihren Respekt.

Ukraine: Kein Hundemord zur EM 2012!

LV Niedersachsen in Aktion

Am 18.12.2011 fanden sich in Braunschweig vor dem Stadion “Eintracht Braunschweig” Tierschützer ein, um gegen die Hundemorde zur EM 2012 in der Ukraine zu demonstrieren. Streunerhunde werden dort vergiftet, lebendig verbrannt oder lebendig begraben, um die Straßen für die Fußball-Europameisterschaft 2012 zu “säubern”.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war mit Danny Picken, Harald Piltz und Sabine Pankau vertreten. Es wurden über 600 Flugblätter verteilt und auch die örtliche Presse war anwesend.

Zum Protest: www.peta.de

Rumänien erlaubt Hundemord!

Wie im Newsletter von Vier Pfoten vom 24.11.2011 zu lesen ist, wurde das tierfeindliche Gesetz von Massentötungen von Streunerhunden in Rumänien wieder legalisiert. Am Dienstag, den 22.11.2011 wurde es im rumänischen Parlament mit 168 zu 111 Stimmen verabschiedet.

Vier Pfoten startet eine neue Unterschriftensammlung und wendet sich an den rumänischen Präsidenten, denn nur er kann das Gesetz jetzt noch kippen. Machen Sie mit!

Hier geht es zum Protest: www.vier-pfoten.de

Auch RTL berichtete darüber…

EM 2012: Empörung über Hundemorde in der Ukraine

“In den großen Städten wie Kiew oder Lwiw leben bis zu 15.000 der wilden Hunde. Lange war die Koexistenz zwischen Mensch und Tier weitgehend problemlos. Doch streunende Hunde sind nicht gut fürs Straßenbild – schon gar nicht, wenn bei einem Fußball-Großereignis wie der EM ganz Europa zuschaut. Deshalb wird in mancher Stadt das Töten sogar staatlich organisiert.”

Hier weiter lesen: www.rtl.de

Skandal in der Ukraine

„Animal Foundation Platform“ und „Hundehilfe-Ukraine e.V.“ verurteilen scharf die grausame “Straßensäuberung” von streunenden Tieren im Vorfeld der EM 2012

Von der Organisation „Hundehilfe-Ukraine e.V.“ erreichte uns die Bitte, nachstehende Pressemitteilung vom 18.11.2011 und Bericht der Animal Foundation Platform zur aktuellen Situation der Straßentiere in der Ukraine zu veröffentlichen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach.

Pressemitteilung vom 18.10.2011 und Bericht der Animal Foundation Platform zur aktuellen Situation der Straßentiere in der Ukraine hier lesen…

Bitte nehmen Sie hierzu am Protest auf unserer Petitionsseite teil!