Bettina Jung bei Spiegel-TV

Thema: Feindbild Fleisch – Vegetarier auf dem Vormarsch

Am 28.03.2011 kam in der Sendereihe “Spiegel-TV” Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, zu Wort. In der Reportage von “Spiegel-TV” wurde leider stellenweise die vegetarisch/vegane Ernährung unterschwellig negativ bewertet, vor allem durch die Interviews mit konsequenten Ablehnern einer ethisch motivierten Ernährungsweise oder mit sogenannten Feinschmeckerköchen, die prinzipiell gegen alles sind, wenn das traditionelle Stück Fleisch fehlen sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass eines Tages auch die Damen und Herren bei Spiegel-TV die unabdingbare Notwendigkeit einer fleischlosen Ernährung einsehen und dementsprechend objektiv das Thema bearbeiten.

Hier geht es zum Bericht

Film “GEKAUFTE WAHRHEIT” unbedingt ansehen!

Zur Abhängigkeit der Wissenschaft von ihren industriellen Geldgebern…

Unabhängige Forschung oder gekaufte Wahrheit?

Studien, die die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung beweisen; Untersuchungen, die belegen, dass erhöhte Krebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken (z.B. Krümmel) selbstredend nicht mit deren Betrieb in Zusammenhang stehen; medizinische Testreihen, die einem bestimmten Wirkstoff bzw. einer bestimmten Therapie einen Vorteil bescheinigen; Forschungen mit dem Ergebnis, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel kein Risiko für die Gesundheit darstellen – sie alle haben eines gemeinsam: Nicht das Ergebnis sollte man sich anschauen, sondern den Auftraggeber der Studien und die Geldgeber der Forscher.

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Artenschutz

UNEP schlägt Alarm: Bienensterben bedroht Welternährung

Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mitteilt, gibt es auf der ganzen Welt immer weniger Bienen. Die UNEP sieht darin eine wachsende Gefahr für die Welternährung. Ohne deutlich nachhaltigere Formen der Bewirtschaftung sei die Nahrungsversorgung der Zukunft in Frage gestellt, heißt es in dem Bericht.

Hier weiter lesen: www.dailygreen.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verfasste im Jahr 2007 zum weltweiten Bienensterben einen Artikel in der Ausgabe der ZeitenWENDE Nr. 27 und machte auf die möglichen Ursachen und Risiken aufmerksam. Unsere Partei schließt sich den Forderungen der Autoren des UNEP-Berichts an: “Neben dem Einsatz von weniger Chemie auf den Äckern müssen zudem Prämien für bienenfreundliche Bauern gezahlt werden, die an ihren Feldrändern beispielsweise Blütenpflanzen für die Bienen anbauen.”

Hier geht es zur ZeitenWENDE Nr. 27 mit dem Artikel “Die verschwundenen Bienen”.

Getreide im Tank

Ethisch niemals vertretbar…

Immer mehr Getreide kommt zur Herstellung von Biosprit und Biogas zum Einsatz – auch für den Biokraftstoff E10.

„142 Millionen Tonnen Getreide wurden weltweit im letzten Jahr für Biosprit verbraucht – genug, um 420 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren“, sagte Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. „Mit jeder 50-Liter-Tankfüllung des Biokraftstoffs E10 liefen 15 Kilogramm Getreide in den Tank. Die gleiche Menge Getreide reiche zur Herstellung von rund 18 Kilogramm Brot.“

Im vergangenen Jahr hat sich der Getreidepreis um knapp 45 Prozent verteuert, weil große Mengen dieses Grundnahrungsmittels für die Produktion von Ethanol verwendet wurde und sich dadurch eine erhöhte Nachfrage eingestellt hat.

Während weltweit über eine Milliarde Menschen hungern, ist es geradezu menschenverachtend, ein wertvolles Lebensmittel wie Getreide zu verbrennen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert deshalb die Bundesregierung und die EU mit Nachdruck auf, die Umwelt- und Sozial-unverträgliche Beimischungspflicht von Ethanol und Biodiesel vollständig und sofort abzuschaffen!

Mega “Abschalt-Event” in Hamburg

Was für ein Tag, dieser 26. März 2011! Neben Berlin, Köln und München war auch Hamburg für eine Anti-Atom-Demonstration ausersehen worden – eine Entscheidung, die sich lohnte! Hamburg erlebte einen Ansturm, wie er wohl kaum je zuvor stattgefunden hatte. Sage und schreibe ca. 50. 000 Demonstrantinnen und Demonstranten jeglichen Alters hatten sich eingefunden, um in einem fast endlos scheinenden Demo-Zug quer durch die Innenstadt, ausgestattet mit Transparenten und den berühmten orangefarbigen “Atomkraft, nein danke”-Fahnen, ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen: “Alle AKWs sofort abschalten!”

Abwechslungsreiche, zum Teil freche Sprüche auf selbst gemachten Papp-Plakaten verliehen der fast volksfestartigen Veranstaltung zusätzlich eine teils nachdenkliche, teils heitere Note – zum Beispiel: “Merkel, hast Du auch ein Gewissen?“”oder “Bosse, auf nach Fukushima – aufräumen!” Auf einem großen Plakat wurden zwei grinsende “Strahle(n)männer mit großem Gefahrenpotential” vorgestellt: Röttgen und Brüderle.

 

Der Termin für die Großdemonstrationen so kurz vor den beiden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, war klug gewählt, und sicher haben die insgesamt rund 250 000 tausend Demonstrant/innen – Berlin 120 000, Hamburg 50 000 und Köln und München je 40 000 – mit zur Abwahl von Schwarz-Gelb in Baden-Württemberg beigetragen. Entscheidend dafür war natürlich der alles Bisherige in den Schatten stellende Reaktorunfall im Atomkraftwerk Fukushima.

Auf diese Katastrophe wurde in den Redebeiträgen immer wieder Bezug genommen, so auch während der Abschlussveranstaltung auf dem Rathausplatz seitens der “Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung” oder eines Vertreters von Robin Wood, die jeweils aus eigener Sicht mahnend auf die tödlichen Auswirkungen der Kernkraft hinwiesen.

Der Tag wurde vor allem auch wegen des hervorragenden Wetters ein voller Erfolg; der norddeutsche Wind war zwar noch kühl, aber die Sonne meinte es gut und strahlte vom blauen Himmel. Diese wärmenden Strahlen wurden dankbar genossen, auf die “strahlende Konkurrenz” aus den Atomkraftwerken verzichtete man nur allzu gern…

Alles spricht dafür, dass die Wende hin zum atomkraftfreien Zeitalter begonnen hat! Nun muss jeder Einzelne dazu beitragen – zum Beispiel durch Teilnahme an weiteren Demonstrationen – dass die seitens Politik und Atom-Lobby zu erwartenden massiven Hürden so bald wie möglich aus dem Weg geräumt werden!

“Frankfurt pelzfrei-Demonstration für Tierrechte”

Am 26.03.2011 fand in Frankfurt wieder die Großdemonstration “Frankfurt pelzfrei-Demonstration für Tierrechte” statt. Bei strahlendem Frühlingswetter fanden sich ca. 500 Menschen ein, um sich für Tierrechte einzusetzen. Auch die Landesverbände Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen waren mit Petra Kuppinger, Silvia Kerber, Christa Rust, Jürgen Gerlach, Harald Piltz und Sabine Pankau vertreten. Der Demonstrationszug durch die Innenstand, der über drei Stunden ging, wurde durch Informationsstände und veganes Essen sinnvoll ergänzt.

Zum Interview bei TNZ

Sabine Pankau spricht über Partei und ihre Ziele

Mitte März war Sabine Pankau, Mitglied des Bundesvorstandes und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, zu Gast beim Tierrechtsbund Aktiv e.V. und bei TNZ (Tier Natur Zukunft), dem Tierrechts- und Naturschutzmagazin, das seine Message als TV-Sendung verbreitet.

Der TNZ-Moderator Anreas Zemke gab Sabine Pankau die Gelegenheit, in einem Interview vor laufender Kamera unsere Partei und die politischen Ziele vorzustellen.

Sabine Pankau nach dem Interview: “Eine gute Möglichkeit, unsere Partei im norddeutschen Raum bekannter zu machen.”

 

TV-Sendung und Interview ansehen…

Die Dagegen-Parteien: CDU und CSU

Tierschutz ist für sie ein Fremdwort…

Wieder einmal sind durch die destruktive Blockadepolitik der beiden Unionsparteien wirksame Tierschutzgesetze verhindert worden. Verlässlich wie ein Uhrwerk stimmen Politiker dieser Parteien regelmäßig gegen alles und gegen jeden Vorschlag, der die Situation von Tieren in unserem Land verbessern könnte. Neuestes Beispiel ist nun die Ablehnung von drei Vorschlägen (Verbot von Schenkelbrand bei Pferden, Verbot von Wildtieren im Zirkus und Verbesserungen des Tierschutzes in Tierheimen) von Bündnis90/Die Grünen am 25. März 2011.

Das Auftrittsverbot von Wildtieren in fahrenden Zirkussen würde, so CDU und CSU, mit dem EU-Recht der freien Berufsausübung kollidieren. Auf EU-Ebene gilt aber die Rechtsposition durch zwei rechtskräftig abgeschlossene Verfahren, dass Wildtiere im Zirkus auf nationaler Ebene verboten werden können.

Was in unserem Nachbarland Österreich bereits Gesetz ist, fordert auch die Bundestierärztekammer in einer Pressemitteilung: “Die Bundestierärztekammer fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen.”

Um die Bundestagsabgeordneten zu beeinflussen, führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband im Vorfeld der Abstimmung eine tierquälerische Schenkelbrand-Demonstration in Berlin durch, obwohl diese vom Veterinäramt Charlottenburg-Wilmersdorf mit Androhung einer hohen Geldbuße bei Zuwiderhandlung (bis zu 25.000 Euro) untersagt wurde. Der tierschutzpolitische Sprecher der CDU, Dieter Stier, hatte die Lobbyarbeit für diese brutale Demonstration betrieben.

Es bleibt die traurige Erkenntnis, dass der Tierschutz in Deutschland schon bereits jetzt wesentlich effektiver gestaltet werden könnte, wenn die beiden bürgerlichen Parteien CDU und CSU nicht grundsätzlich gegen jeden vernünftigen Antrag stimmen würden.

Bettina Jung zu Gast bei NEXWORLD TV

Am 22.03.2011 war Bettina Jung, Vorsitzende des LV Hamburg, in den Studios des Online- Senders NEXWORLD TV in Leonberg bei Stuttgart zu Gast.

Der Moderator Robert Stein wurde nach dem Vegetarismus-Bericht im Spiegel (Eine Welt ohne Wurst), in dem Bettina Jung zu Wort kam, auf unsere aktive Landesvorsitzende aufmerksam. Im Vorfeld fanden einige Gespräche statt, in denen der Moderator zu verstehen gab, dass das Thema Vegetarismus auch eines seiner Herzensthemen sei. Schnell war ein stimmiges Konzept gefunden, in dem auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz einen Platz fand.

Der voraussichtliche Titel der Sendung “Veggie – what else?” (Veggie – was sonst?) macht deutlich, um was es geht: die Änderung unserer Ernährungsweise und die damit verbundene grundlegende Neubewertung des Mensch-Tier-Verhältnisses.

Nachdem Bettina Jung auf dem Stuttgarter Flughafen ankam und in die Studios nach Leonberg chauffiert wurde, begann zeitnah die Produktion des Interviews. Es befasste sich thematisch mit dem Lebensweg von Bettina zur alternativen Tiermedizin, mit ihrem Veterinärmedizin-Grundstudium und mit ihrem Engagement in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Fazit von Bettina Jung: Ein großartiger Sender, der brisante Themen aufgreift. Einfach mal ansehen und sich selbst ein Bild machen: www.nexworld.tv