Geisterfahrer Wulff

Motto: Alle fahren falsch, nur ich fahre richtig

Wenn das Unfassbare eintritt und Wulff für ganze 20 Monate Amtszeit „das volle Programm“ in Anspruch nimmt – Ehrensold, Dienstwagen plus Fahrer, Sekretariat plus Sekretärin, das Ganze im Wert von 280 000,- Euro, so wird ihm hiermit der Un-Ehrentitel „politischer Geisterfahrer“ verpasst.

Es gibt nur eine einzige Erklärung für dieses Verhalten: Er ist der festen Überzeugung „Alle Welt fährt falsch, nur ich befinde mich auf der richtigen Fahrspur“!

Ergo hat er das volle Programm verdient, denn auch ein Ministerpräsident Wulff hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen! Dies wird von der bösen Welt nur nicht erkannt, daher gehört sie lebenslang gestraft – wegen unerhörter Beleidigung eines Unantastbaren.

Für ihn gibt es keinen Zweifel – er ist und bleibt der vor 20 Monaten gewählte Bundespräsident, und zwar bis ans Ende aller Zeiten. Dem normalen Sterblichen mit gesundem Menschenverstand wird mehr und mehr klar, dass Wulff offenbar in einer Parallelwelt lebt, aus der ihn niemand vertreiben kann!

Diagnose: Entweder stapelt er hoch, oder man muss sich um seinen Gesundheitszustand Sorgen machen. Oder beides.

Auf der Autobahn kann ein Geisterfahrer von der Polizei gestoppt werden – mit Blaulicht und Lichthupe, wie kürzlich auf der Autobahn 65, als ein 22-Jähriger mit 180 Sachen unterwegs war und die Polizei 14 km lang auf eine harte Probe stellte. Erst die Notwendigkeit, seine Notdurft zu verrichten, so heißt es im Polizeibericht, ließ ihn anhalten – dank der Flüssigkeit, die er zu sich genommen hatte. Ergebnis: Verlust des Führerscheins wegen 2 Promille in der Atemluft. Nun ist die Menschheit erst einmal vor ihm sicher.

So weit, so gut.

Analog dazu aber die bange Frage: Kann Geisterfahrer Wulff noch gestoppt werden, und wie kann die Welt sich zukünftig vor ihm schützen? Mehr noch: Wie können wir uns vor denjenigen in Sicherheit bringen, die diesem potentiellen Unfallverursacher auch noch volle Fahrt gewähren, von Merkel bis Hagebölling?

Hoffentlich ist der Große Zapfenstreich auch für sie und alle übrigen Helfershelfer nicht mehr weit!

“Goodbye Solarworld”

Die EU-Energieeffizienz-Richtlinie und was daraus wurde

Der Anfang war vielversprechend – und dann kam die Abwärtsspirale!

Wir schreiben das Jahr 1997, ein Bundeskanzler Kohl und eine Bundesumweltministerin Angela Merkel geben in unserem Land den Ton an. Es zeichnet sich bereits weltweit eine Verschlechterung des Klimas ab, sodass die Europäische Union reagiert und das Klimaziel “Senkung des Energieverbrauchs um 20 Prozent” propagiert – dies unter maßgeblicher Beteiligung der deutschen Bundesregierung.

Wir schreiben das Jahr 2011, die Opposition im Bundestag macht sich über die gegensätzlichen Haltungen der zuständigen Minister Rösler (FDP – Ressort Wirtschaft) und Röttgen (CDU – Ressort Umwelt) zur EU-Energieeffizienz-Richtlinie lustig.

Wir schreiben das Jahr 2012. Die beiden genannten Minister haben sich geeinigt und im Übrigen lacht keiner mehr. Mit der EU-Energieeffizienz-Richtlinie will die EU nach wie vor dafür Sorge tragen, dass das erklärte Klimaziel noch erreicht werden kann.

Und nun kommt das sogenannte Modernisierungsprojekt ins Spiel, von Rösler und Röttgen einträchtig ins Leben gerufen. Sollte es sich durchsetzen, so hat sich der Kniefall vor der Industrielobby gelohnt – und als ziemlich sichere Konsequenz wird das Klimazahl verfehlt!

Energieeffizienz statt Energieeinsparung

In der EU-Richtlinie sollen die Energieversorger zu einer jährlichen Energieeinsparung von 1,5% verpflichtet werden. Dies passt den Herren Röttgen und Rösler aber nicht ins Konzept: “Die starren Vorgaben der Kommission können wir nicht akzeptieren”, so der Bundeswirtschaftsminister. Zum einen fordern sie nun Einsparziele nicht für die Industrien, sondern für die jeweiligen Staaten, und zum andern soll nach ihren Vorstellungen statt absoluter Einsparungen eine Steigerung der Effizienz möglich sein. Bei jedweder Zunahme des Wirtschaftswachstums würde aber eine Effizienzsteigerung immer noch einen Mehrverbrauch an Energie bedeuten! Hier wird offensichtlich wieder das Lied der Industrie statt das der Bürger und der Umwelt gesungen…

Neuerdings nun soll es der Solarbranche an den Kragen gehen – mit der eher fadenscheinigen Begründung, der Bürger solle vor zu hohen Kosten geschützt werden. (Durch das Umlagesystem finanzieren alle Stromkunden die zunehmende Verbreitung der Solaranlagen mit). Aber die abnehmende staatliche Förderung hat wohl eher mit Einsprüchen der mächtigen Stromkonzerne zu tun!

Hier eine Übersicht über den Einsparungsplan: Die staatlich vorgegebenen Vergütungssätze für Solarstrom sinken zum 09. März, und zwar je nach Anlagengröße um 20 bis 29 Prozent. Ab Mai sinken sie in monatlichen Schritten weiter, so dass der Abschlag bis zum Jahresende bei 25 bis 34 Prozent liegt. Zudem müssen die Anlagenbetreiber 10-15 Prozent des Stroms selbst verbrauchen, denn die Vergütung wird nur noch für 85 bis 90 Prozent bezahlt. Große Freiflächenanlagen über 10 Megawatt-Leistung werden gar nicht mehr gefördert.

So sieht also die schwarz-gelbe Energiewende aus!

03. März 2012 – Tag des Artenschutzes

Politik, Wirtschaft und Konsument müssen handeln!

Der Tag des Artenschutzes wurde im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt und findet jährlich am 03. März statt. Durch dieses Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

Laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) existieren auf unserer Erde schätzungsweise 10 bis 20 Millionen Arten, doch diese Zahl geht dramatisch zurück. Jährlich sterben weltweit etwa 1000 mal mehr Arten durch anthropogene Faktoren aus als es unter natürlichen Umständen der Fall wäre.

Von den einheimischen Tierarten in Deutschland sind 35 Prozent, von den Pflanzenarten 26 Prozent in ihrem Bestand gefährdet. Aber nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern auch ihre Lebensräume müssen geschützt werden. Dies erfordert konkrete internationale und nationale Maßnahmen, aber vor allem aber auch “Artenschutz-gerechtes” Verhalten jedes Einzelnen.

„Artenschutz beginnt im Alltag, vor allem auf unserem Teller, denn unsere Ernährungsweise trägt maßgeblich dazu bei, ob und wie viele Tier- und Pflanzenarten in ihrer Existenz bedroht sind“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck. „Monokulturen für nachwachsende Energieträger oder Futtermittel zerstören die letzten intakten Regenwälder und die Ozeane werden auf Grund der stetig wachsenden Nachfrage leer gefischt. Es ist mittlerweile 5 Minuten nach 12 und sowohl die politisch Verantwortlichen als auch die Wirtschaft und der Konsument müssen umdenken!“

Steigende Ölpreise

Mobilität wird zunehmend eine soziale Frage

Nach seinem Allzeithoch im Jahr 2008 steigt der Preis für ein Barrel Öl an den internationalen Märkten weiter an. Dies kann jeder Autofahrer an den Preistafeln der Tankstellen sehen und in seinem Portemonnaie spüren. Die Gründe für die Preissteigerungen sind vielfältig. Insbesondere das Öl-Embargo gegen den Iran sorgt aktuell für einen massiven Preisdruck. Langfristig gesehen muss der Preis für ein Liter Benzin ansteigen – es ist nicht erst seit gestern bekannt, dass es sich bei Öl um einen nicht nachwachsenden Rohstoff handelt! Das Öl wird knapp und damit steigt der Preis; um das zu verstehen, muss man nicht Betriebswirtschaft studiert haben. Es ist auch keine neue Erkenntnis, dass unsere Volkswirtschaft von diesem immer knapper werdenden Rohstoff abhängig ist. Die verantwortlichen Politiker in Bundestag und Bundesregierung ziehen daraus allerdings keine nennenswerten Konsequenzen!

Bundesumweltminister Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler streichen die Solar-Förderung zusammen, Bundesverkehrsminister Ramsauer will neue Straßen bauen, und Bundeskanzlerin Merkel vertritt die deutsche Autolobby in Brüssel „vorbildlich“! Diese unsägliche Lobbypolitik orientiert sich nach wie vor an den kurzfristigen Gewinnen der Autoindustrie. Logischerweise soll nun die Pendlerpauschale erhöht werden, damit das Autofahren erschwinglich bleibt.

Die Automobilindustrie ist nicht in der Lage, die Preissteigerungen durch Effizienzsteigerungen der Motoren zu kompensieren. Dies bedeutet, dass Autofahren und damit die Mobilität, wie sie heutzutage vielfach gelebt wird, auf Dauer für einen Großteil der Bevölkerung nicht mehr finanzierbar sein wird. Wir brauchen also nicht nur eine Energiewende, die diesen Namen verdient, sondern auch eine Mobilitäts- oder Verkehrswende.

Unsere Partei fordert eine Mobilitätsgarantie – unabhängig vom Einkommen – für die ganze Gesellschaft. Die weitere Zerstörung der Natur muss dabei unter allen Umständen so weit wie möglich vermieden werden. Dies sind Forderungen, die zweifellos nicht leicht zu erreichen sind; die schwarz-gelbe Bundesregierung macht aber auch nicht ansatzweise den Eindruck, sie erfüllen zu wollen!

Notwendige Kontrollen…

…oder leben wir im Überwachungsstaat?

Wer schon immer mal wissen wollte, womit sich die IT-Experten des Bundesnachrichtendienstes (BND) beschäftigen, hat jetzt zu diesem Thema wertvolle Hinweise aus einem Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) bekommen: Mit Daten-Müll! Der BND erfasst bei der sog. „strategischen Fernmeldeaufklärung“ stichprobenartig Mails, Faxe und Telefongespräche mit dem Ausland, wenn diese bestimmte Stichwörter, wie z.B. „Bombe“ oder „Atom“ enthalten. Das PKG ist das Kontrollgremium des Bundestages, welches diese Maßnahmen / Aktivitäten des BND kontrollieren und nachträglich genehmigen soll. Einmal jährlich muss ein Bericht geschrieben werden; der aktuelle liegt der Tageszeitung (taz) vor.

Diese strategische Fernmeldeaufklärung wurde einmal eingeführt, um einen Angriffskrieg des Warschauer Paktes zu verhindern. Seit 1994 nun wird dieses geheimdienstliche Mittel auch gegen Terroristen und die organisierte Kriminalität eingesetzt – aber es fragt sich, ob Aufwand und Erfolg in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen!

Im Jahr 2010 wurden gut 37 Millionen Nachrichten überprüft; nach eigenen Angaben des BND waren rund 90 Prozent davon sog. Spams, also Werbe-Müll! Erstmals wurden auch Nachrichten bezüglich illegaler Schleusungen registriert. Von den überprüften 45000 Fällen waren ganze 4 für den BND interessant. Im Bereich organisierte Kriminalität bzw. Terrorabwehr wurden ca. 10 Millionen Nachrichten unter die Lupe benommen – die „Ausbeute“: 29 Fälle. Von den bereits genannten 37 Millionen überprüften Nachrichten waren ganze 213 Nachrichten für den BND dann tatsächlich von Bedeutung. Angesichts dieser Zahlen fragt man sich als Bürger, ob die ausufernde Kontrollwut und der riesige Aufwand in einem gesunden Verhältnis zum Ertrag stehen und ob die eingesetzten Beamten nicht sinnstiftender in anderen Bereichen hätten eingesetzt werden können.

Wenn man sich dann daran erinnert, dass bei den „Antifa“-Protesten 2011 im sächsischen Dresden millionenfach Handydaten von den Polizeibehörden anhand der sog. Funkzellenüberwachung erfasst wurden, könnte man es langsam mit der Angst zu tun bekommen! Und das umso mehr, als diese Art der Überwachung bei den Strafverfolgungsbehörden immer beliebter wird.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat gänzlich andere Vorstellungen von Bürgerrechten und davon, wie der Staat sie zu schützen hat! Wir werden jedenfalls auch zukünftig unseren Beitrag dazu leisten, dass die Republik nicht zum Überwachungsstaat mutiert!

Ric O’Barry in Deutschland

Laut WDSF-Newsletter vom 28.02.2012 stehen große Ereignisse für den Delfinschutz an. Für Freitag, den 30. März 2012, hat der WDSF vor dem Haupteingang des Duisburger Zoos (Mühlheimer Str. 273) ab 13:00 Uhr eine Demonstration gegen die Gefangenhaltung der Delfine im Duisburger Zoo angemeldet.

Auf Einladung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird der bekannte Delfinschützer Richard O’Barry aus den USA an der Veranstaltung teilnehmen. Insbesondere nach der Oscar-Verleihung für seinen Kinofilm „Die Bucht“ und nach der Bambi-Verleihung (Kategorie „Unsere Erde“) im November 2011 gehört Ric O’Barry zu den bekanntesten Persönlichkeit der Welt, die sich für den Tierschutz aktiv einsetzen.

Bitte nehmen auch Sie an der Demonstration in Duisburg teil; sollten Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an Jürgen Ortmüller, E-Mail: wds-forum (at) t-online.de

Fleischwirtschaft – Mäster haben den Turbo eingeschaltet

Mit Praktiken, die Tierschützer entsetzen

Harrie van Gennip will in Deutschland ganz groß ins Schweinegeschäft einsteigen, weil in den Niederlanden Wachstum kaum noch möglich ist. Die Niederländer ersaufen in Gülle.

Millionenfache Tierquälerei findet täglich in deutschen Schweineställen statt; Ferkel werden unbetäubt kastriert, Ringelschwänze werden mit einem heißen Messer abgeschnitten, und die Eckzähne werden mit einer Schleifmaschine bearbeitet.

Für Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner ist hingegen jeder neue Stall ein Erfolg. Die CSU-Politikerin will aus Deutschland eine führende Fleischexportnation machen, die es mit Anbietern wie Brasilien und den USA aufnehmen kann. (Hier lesen…)

Hirnlose Hennen

Bislang nur Kunstobjekte auf einer britischen Ausstellung

Der Londoner Student André Ford hat bei der Kunstausstellung der School of Architecture eine Installation gezeigt, die, als das, was sie sein will, in Ordnung ist: eine Provokation. Seine Idee ist eine vertikal gebaute Hühnerfarm, in der möglichst viele Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht werden könnten. Angeblich „artgerechter“ würde diese Haltungsform dadurch, dass den Tieren Teile des Gehirns entfernt würden (um keinerlei Sinneswahrnehmungen mehr zu ermöglichen) und die Füße zur Platzoptimierung. Versorgt würden die Tiere durch ein Schlauchsystem, die Muskeln würden durch Stromschläge angeregt. Hintergrund der Idee ist die Tatsache, dass sich laut Schätzungen der FAO (Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) der Bedarf an Fleisch pro Kopf weltweit bis 2050 verdoppeln wird. (Artikel hier)

Eigentlich müsste bei so einer Aktion die Provokation gelingen und ein Aufschrei der Empörung durch die Bevölkerung gehen. Wer Tiere als Lebewesen betrachtet, die um ihrer selbst Willen ein Recht auf arttypisches Leben haben sollten, dem dreht es bei solchen Ideen schlicht den Magen um. Aber es wird ja anscheinend heute schon ernsthaft diskutiert, ob es ethisch vertretbar sei, blinde Hühner zu züchten, da diese unter den grausamen Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung weniger leiden sollen. Das ist wohl die Perversion unserer Zeit, in der es nur um „mehr“, „besser“ und „größer“ geht. Anstatt darauf einzuwirken, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch reduziert wird, geht es nur noch darum, wie immer mehr und billiger produziert werden kann. Und das geht nur dadurch, dass Tiere wie Produktionseinheiten betrachtet werden. Einer Sache kann man Teile des Körpers skrupellos entfernen, kann sie gentechnisch so verändern, dass sie unseren Gaumenansprüchen genügt. Vielleicht sollte sich die Spezies Mensch mal ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie noch zur Natur passt!

Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” soll gehen

Wir Protestieren!

Laut TASSO e.V. soll die beliebte Moderatorin Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” gehen, angeblich wegen gesunkener Einschaltquoten und einem neu geplanten Konzept. Claudia Ludwig hatte seit ihrer ersten Sendung vor mehr als 20 Jahren jeden Sonntag für die Sendung vor der Kamera gestanden und Tausenden von Tieren zu einem neuen Zuhause verholfen und dabei auch noch Millionen Zuschauer über wichtige Themen kompetent informiert sowie gut unterhalten.

Nicht nur unter Tierfreunden stößt die Kündigung des WDR auf harsche Kritik.

“Claudia Ludwig versteht es wie kaum jemand anderes, das Publikum “niederschwellig” auch für andere große Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren, wie Massentierhaltung, Tierversuche, Pelze und vieles andere. Ist vielleicht gerade das der Grund, dass viele einschlägige “Branchen” und Lobbys ihre Interessen gefährdet sehen? Das wäre der GAU des freien Journalismus und natürlich eine Katastrophe für den praktischen und politischen Tierschutz”, so Franziska Gerhardt, Beisitzerin im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, zu der Entscheidung des WDR. (Hier Protestieren beim WDR)

Schockierende Statistik

2011: Die Fleischproduktion boomt wie nie zuvor!

(Diese Zahlen resultieren aus dem rapide gestiegenden Fleisch-Export, der in zehn Jahren um 250 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen (2010) gestiegen ist.)

Die Produktionsmenge an Fleisch kletterte gegenüber dem Vorjahr um 119.000 Tonnen oder 1,5 Prozent auf den neuen Höchststand von 8,2 Millionen Tonnen, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 59,3 Millionen Schweine geschlachtet und 3,7 Millionen Rinder. Bei Geflügel wird die Zahl der geschlachteten Tiere nur noch in Tonnen angegeben; in den Schlachthöfen stieg die Produktion von Hühner-, Enten- und Putenfleisch auf 1,4 Millionen Tonnen.

“Kaum” ins Gewicht fielen Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch mit einem Anteil an der Gesamterzeugung von zusammen 0,3 Prozent; es wurden 81.000 Lämmer, 25.000 Ziegen und 11.200 Pferde geschlachtet.

Diese schockierenden Zahlen müssen für uns Ansporn sein, noch härter als bisher gegen das Mega-Leid der Tiere zu kämpfen! Das Unrecht und der Fleischwahnsinn muss ein Ende haben…