22. März 2012: Weltwassertag

Wasser ist ein kostbares Gut

Seit fast zwei Jahrzehnten findet jährlich am 22. März der Weltwassertag statt, um die Weltöffentlichkeit auf die Bedeutung des Wassers aufmerksam zu machen. In diesem Jahr ist Marseille Ort des Geschehens; dort wird der vierte Weltwasserbericht der Vereinten Nationen vorgestellt.

Die Oberfläche unseres Planeten ist zu drei Viertel mit Wasser bedeckt. Aus dem All gesehen ist unsere Erde ein Wasserplanet – ein blauer Planet. Der überwiegende Teil besteht aus Salzwasser (97,4 Prozent), das sich in den Ozeanen befindet. Das Süßwasser der Erde besteht aus dem Eis an den Polen und dem Eis in den Gebirgen (2 Prozent), dem Grundwasser (0,58 Prozent) und dem Anteil in den Seen, Flüssen und Bächen (0,02 Prozent). Süßwasser ist demnach ein kostbares Gut. Derzeit müssen sieben Milliarden Menschen auf der Erde mit Wasser versorgt werden, bis 2050 werden zwei Milliarden hinzu kommen, aber der Süßwasservorrat vergrößert sich nicht. Der Wassermangel ist bereits jetzt eines der größten Probleme auf der Erde. Über eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jeden Tag sterben 4500 Kinder an den Folgen verunreinigten Wassers! Während in Nordafrika und im Nahen Osten schon längst Wassermangel herrscht, zeigen sich erste Anzeichen auch in Europa, z.B. in Spanien und Italien.

Laut den Vereinten Nationen beträgt der durchschnittliche Wasserverbrauch einer Person in den USA 300 Liter am Tag, in Ägypten dagegen nur 22 Liter. In Deutschland verbraucht eine Person ca. 124 Liter Wasser am Tag (zum Kochen und Trinken, zur täglichen Hygiene, Wäschewaschen und Spülen, für den Garten oder die Reinigung des Autos). Neben diesem „sichtbaren Wasser“ wird zur Herstellung aller Konsumgüter Wasser benötigt. Letzteres ist der sogenannte „virtuelle Wasserverbrauch“. Darüber machen sich die meisten Verbraucher keinerlei Gedanken. Die meisten Menschen sehen nicht den Zusammenhang zwischen der Wasserknappheit und den täglichen Einkäufen vor der eigenen Haustür. Aber jeder von uns kann seinen virtuellen Wasserverbrauch, seinen „Wasser-Fussabdruck“ ganz einfach reduzieren durch die Auswahl seiner Einkäufe.

Zum Vergleich: In den Lebensmitteln eines Veganers stecken nur ca. 1200 Liter Wasser, ein Vegetarier nutzt bei ausgewogener Kost ca. 2600 Liter Wasser am Tag. Wer Fleisch und Wurst isst, verbraucht dagegen die doppelte bis sechsfache Menge. Für 1 Kilogramm Rindfleisch werden 16000 Liter Wasser verbraucht, für 1 Kilo Schweinefleisch 6000 Liter. Ein Paar Lederschuhe schlagen mit 8000 Liter zu Buche. Für die Herstellung eines Autos werden sogar 400 000 Liter verbraucht.

Jeder von uns kann seinen „Wasser-Fussabdruck“ ganz einfach reduzieren, indem er weniger oder gar kein Fleisch isst, weniger Zucker, Kaffee, Schokolade oder Baumwolle kauft (Produkte, zu deren Herstellung sehr viel Wasser verbraucht wird) und sich überlegt, ob wirklich jedes Familienmitglied ein eigenes Auto fahren muss.

21. März 2012: Welttag der Menschen mit Down-Syndrom

Der 21. März wurde kürzlich von den Vereinten Nationen offiziell zum Welt-Down-Syndrom-Tag ausgerufen. Damit soll auf die Würde und Rechte der betroffenen Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam gemacht werden.

Leider werden neun von zehn Föten beim diagnostizierten Down-Syndrom abgetrieben. Aber jedes Leben verdient eine Chance! Menschen mit Down-Syndrom gehören zu unserer Gesellschaft und sind zu integrieren; im Kindergarten, in der Schule, im öffentlichen Raum. Sie wollen als Kinder spielen und lernen und als Erwachsene einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen.

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist es selbstverständlich, sich auch für diese Menschen einzusetzen, denn sie steht seit ihrer Gründung immer auf der Seite der Schwächeren. (Weitere Informationen hier)

„Tier-Partei“ im März 2012 in der Türkei gegründet

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wünscht der „Tier-Partei“ in der Türkei – im ersten asiatischen Land, indem eine Tierschutzpartei gegründet wurde – viele aktive Mitglieder, die am Aufbau des ethischen Grundkonzeptes mithelfen wollen, eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung und viele Stimmen bei zukünftigen Wahlen!

Gründungsmitglied Neslihan Demir erklärte die Ziele der Partei wie folgt: „Hier gehe es nicht einzig darum, für Tierliebe zu werben, sondern auch um zu erinnern, dass wir Menschen nicht alleine auf diesem Planeten leben. Wir leben mit Tieren zusammen und diese genießen ebenfalls Rechte.“ (Hier lesen)

Anmerkung: Der Bundesvorstand unserer Partei wird in Kürze mit Frau Neslihan Demir Kontakt aufnehmen und Möglichkeiten einer Kooperation ausloten.

Aufkleber-Kampagne gestartet!

„Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“

Obwohl die verantwortliche Ministerin, Frau Ilse Aigner, angekündigt hatte, endlich auch eine Haltungsverordnung für Mastkaninchen zu erlassen, gibt es für die Kaninchenmast bis heute keine einheitlichen, verbindlichen Vorschriften. Immer noch werden deutsche Mastkaninchen vor allem in Käfigen gehalten, die ihnen ein Ausleben artgerechten Verhaltens unmöglich machen. Drahtgitterböden ohne Einstreu, beklemmende Enge und fehlendes Tageslicht sorgen für eine extrem hohe Sterbequote noch vor dem Ende der Mast. Trotz hohem Medikamenteneinsatz leiden viele Tiere an Entzündungen, Durchfall und Verformungen der Wirbelsäule.

Mit einer Aufkleber-Kampagne möchte das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein Danke“ dafür sorgen, dass die unhaltbaren Bedingungen in der Kaninchenmast wieder mehr an die Öffentlichkeit gebracht werden. Helfen Sie uns dabei, die Verantwortlichen dahin zu bringen, die Mastkaninchen-Haltung abzuschaffen.

Jetzt brauchen wir Sie: Bitte bestellen Sie den kostenfreien Aufkleber und kleben ihn an markante Punkte. (Zur Bestellung)

Wir gratulieren Joachim Gauck

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert Joachim Gauck zur Wahl des Bundespräsidenten am 18. März 2012.

In seiner ersten Antrittsrede nach der Wahl im Bundestag machte Joachim Gauck unter anderem auch deutlich, dass er in seiner neuen Rolle als Staatsoberhaupt auch andere Themenfelder besetzen möchte. Gauck: „…, d.h., dass auch ich mich neu auf Themen, Probleme und Personen einlassen werde, auf eine Auseinandersetzung auch mit Fragen, die uns heute in Europa und der Welt bewegen.“

Von Theodor Heuss, amtierender Bundespräsident von 1949 – 1959, stammt die folgende Aussage: „Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.“

Ob es Joachim Gauck auch so sieht, darauf dürfen wir gespannt sein, und die Frage steht im Raum, wie er sich zu den Themen Massentierhaltung im Zusammenhang mit dem Klimawandel, Artensterben, Land- und Wasserverbrauch, Hunger in der Dritten Welt und der Gesundheit des Menschen äußern wird?

Uns ist klar, dass Joachim Gauck nicht alle Erwartungen erfüllen kann. Dennoch setzen wir große Hoffnungen in ihn, dass er als Sympathieträger für Menschenrechte auch die Belange der Tiere ernst nimmt und sie zu vertreten weiß.

VIER PFOTEN International sucht Freiwillige…

…für SAC (Stray Animal Care) Projekt in der Ukraine ab 01. April bis 31. Juli 2012

Die 14. Europäische Fußballmeisterschaft (EURO 2012) findet vom 08. Juni bis 01. Juli 2012 statt. Eine der Maßnahmen zur Vorbereitung von Seiten der Behörden war es, Tausende Streunerhunde zu töten, um “die Straßen zu säubern”. VIER PFOTEN International sucht Freiwillige, die bei einem ambitionierten Projekt mitmachen wollen: Dabei geht es um die Implementierung eines groß angelegten Kastrationsprogramms. (Infos, Anforderungen an Freiwillige u. Bewerbung hier)

15. März 2012 – Weltverbrauchertag

US-Präsident John F. Kennedy verkündete am 15. März 1962 drei wichtige Rechte zum Schutz der Verbraucher: das Recht, geschützt zu werden vor betrügerischer oder irreführender Werbung für Produkte sowie deren unzutreffender Kennzeichnung und ebenso vor gefährlichen oder unwirksamen Medikamenten. Darüber hinaus verkündete er das Recht, aus einer Vielfalt von Produkten mit marktgerechten Preisen auswählen zu können.

Seit diesem Tag wird der 15. März zum als internationaler Verbraucherschutztag begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Our money, our rights“ – „Unser Geld, unsere Rechte“.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 für einen effizienten Verbraucherschutz ein und fordert beispielsweise die „Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln“, die von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bisher nicht umgesetzt wurde. „Wie zu erwarten war, misst Ilse Aigner den Interessen der Nahrungsmittelkonzerne mehr Wert bei als den Interessen der Verbraucher“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck.

Sabine Jedzig
Bundesvorstandssekretariat
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

15. März 2012 ist Weltverbrauchertag

US-Präsident John F. Kennedy verkündete am 15. März 1962 drei wichtige Rechte zum Schutz der Verbraucher: das Recht, geschützt zu werden vor betrügerischer oder irreführender Werbung für Produkte sowie deren unzutreffender Kennzeichnung und ebenso vor gefährlichen oder unwirksamen Medikamenten. Darüber hinaus verkündete er das Recht, aus einer Vielfalt von Produkten mit marktgerechten Preisen auswählen zu können.

Seit diesem Tag wird der 15. März als internationaler Verbraucherschutztag begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Our money, our rights“ – „Unser Geld, unsere Rechte“.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 für einen effizienten Verbraucherschutz ein und fordert beispielsweise die „Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln“, die von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bisher nicht umgesetzt wurde. „Wie zu erwarten war, misst Ilse Aigner den Interessen der Nahrungsmittelkonzerne mehr Wert bei als den Interessen der Verbraucher“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck.

Für ein Verbot von Sex mit Tieren in Deutschland

Demo am 24. März 2012 in Köln

Sodomie oder heutzutage auch Zoophilie, so nennt man den Sex mit Tieren. So etwas gibt es, hierzulande! Wer mit Tieren seine Sexualität “auslebt”, der spricht natürlich nicht darüber. Sodomie ist ein absolutes Tabuthema. Die gesellschaftliche Ausgrenzung ist dem gewiss, der sich hierzu bekennt. Daher ist die Dunkelziffer groß und es gibt keine gesicherten statistischen Daten, wie viele Tiere tatsächlich von diesen perversen Praktiken betroffen sind. Ein Blick in die entsprechenden Internetforen zeigt aber deutlich, dass es Sodomie gibt, dass vermutlich mehr Tiere als angenommen hierfür missbraucht werden.

Missbraucht bedeutet hierbei oft, dass die Tiere getötet werden. Sei es im Zusammenhang mit Gewaltphantasien der Menschen oder beim Akt als Solchem. Wir verzichten hier auf detaillierte Beschreibungen dessen, was fast immer zu Verletzungen bei den Tieren führt. Sodomisten/Zoophilisten behaupten oft, dass die Tiere sich ja nicht wehren würden und diese sogar mitunter Spaß an den sexuellen Handlungen hätten. Diese Aussagen missachten zum einen, dass die Tiere sich nicht äussern können und zum anderen, dass Feststellungen von Veterinärmedizinern etwas deutlich anderes sagen!

Sodomie oder auch Zoophilie ist in Deutschland nicht verboten! Im Zuge der sexuellen Liberalisierung wurde 1969 nicht nur der Straftatbestand homosexueller Handlungen aus den Gesetzesbüchern gestrichen (was auch zu diesem Zeitpunkt längst überfällig war!), sondern seitdem ist auch der Sex mit Tieren wieder erlaubt. Wenn dem Tier nachweislich ein Schaden zugefügt wird, fällt dies unter das Tierschutzgesetz. Aber nun erstatten Hund, Katze, Maus selten Anzeige bei der Polizei. Und solange das Tier de facto juristisch eine Sache ist, geht es meistens auch nicht um die Qualen des Tieres, sondern den entstandenen Sachschaden.

Am 24. März 2012 wird es deshalb in Köln eine Demonstration gegen den sexuellen Missbrauch von Tieren geben!

Beginn: 12.oo Uhr
Ort: Rudolfplatz Westseite Hahnentorburg

Internationaler Frauentag 2012

Frauen müssen gleichgestellt werden

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kritisiert heute zum „Internationalen Frauentag“, dass in Deutschland das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in keiner anderen Industrienation Europas ist. Eine vollbeschäftigte Frau mit mittlerem Einkommen verdient hierzulande fast 22 Prozent weniger als ein Mann für die gleiche Arbeit, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in dieser Woche mitteilte. Auch im europäischen Vergleich sei Deutschland bei der Frauenquote in Führungspositionen weit nach hinten gerückt.

Ferner erinnern wir daran, dass weltweit bis zu 140 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen der schmerzhaften Prozedur der Genitalbeschneidung leben. Jeden Tag werden bis zu 8000 Mädchen beschnitten. Das Kinderhilfswerk Unicef klärt mit finanzieller Unterstützung der EU die Menschen über das grausame Ritual der Genitalbeschneidung in 28 afrikanischen Staaten sowie im Jemen auf und fordert ein Umdenken. Gemeinsam mit dem UN-Bevölkerungsfonds und der Weltgesundheitsorganisation treibt Unicef Projekte zur Aufklärung der betroffenen Frauen in diesen Ländern voran. Durch diese langjährigen Kampagnen konnten erste Erfolge verbucht werden; so z.B. im Senegal, wo im Jahr 1999 die Beschneidung verboten wurde. Aber bis zur kompletten Abschaffung dieses grausamen Rituals ist es noch ein langer Weg und die Bemühungen müssen fortgesetzt werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich für die absolute Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.