Jägersprache <-> Deutsch: “Schweiß”

„Schweiß“ klingt nach Arbeit, Mühe, Training… aber nicht nach dem, was es wirklich ist.

In der Jägersprache bedeutet Schweiß schlicht: Blut.

Das Blut von Wildtieren – und sogar das von Hunden – sobald es den Körper verlässt. 🩸

Solche Begriffe verschleiern, was wirklich passiert. Sie schaffen Distanz, verharmlosen Leid und machen Gewalt sprachlich unsichtbar.

Welche Jagdbegriffe kennt ihr noch, die die Realität schönreden? 👇👀

 

Füchse – warum jagen wir sie immer noch?

Zum Tag des Fuchses erinnern wir daran:

Füchse brauchen Respekt – keine Verfolgung.

Jedes Jahr werden in Deutschland über 400.000 Füchse getötet – ohne wissenschaftlichen Grund. Dabei sind sie wichtige Gesundheitspolizisten der Natur: Sie fressen Aas, halten Nagetiere in Schach und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Ökosystem.

Wir fordern ein Ende der Fuchsjagd!

Der Fuchs ist ein faszinierendes, soziales und feinfühliges Tier – anpassungsfähig und wichtig für ein gesundes Ökosystem.

Es ist Zeit für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren – für echten Arten- und Tierschutz!

💔 Es ist Zeit, ihre Rolle anzuerkennen – und ihre Jagd zu beenden. Für Mitgefühl. Für Artenvielfalt. Für den Fuchs. 🦊❤️

Mehr Vollkorn für eine gesunde Ernährung!

Am 19. November findet der diesjährige Internationale Tag des Vollkorngetreides statt. Diesmal findet die Veranstaltung von der “Whole Grain Initiative” online statt, sodass jede:r daran teilnehmen kann.

Im vergangenen Jahr durfte ich im Europäischen Parlament diese wichtige Veranstaltung als Gastgeber begleiten und gemeinsam mit Expert*innen und Organisationen über die Bedeutung von Vollkorn für unsere Gesundheit, das Klima und eine gerechte Ernährung sprechen.

Dieses Jahr steht das Thema „Vollkorn für Kinder – gesunde Ernährung von Anfang an“ im Mittelpunkt. Es geht darum, wie wir durch bewusste Politik und Aufklärung den Zugang zu gesunden Lebensmitteln für Familien verbessern können.

Ich lade alle Interessierten herzlich ein, am 19. November online teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für eine gesunde, nachhaltige und tierfreundliche Ernährung zu setzen. 🌍💚

👉 Mehr Infos & die Anmeldung zur Onlineveranstaltung findet ihr auf der Webseite der Whole Grain Initiative.

Orange Day 2025: Mach mit für ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November leuchtet die Welt in Orange – der Farbe für ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt.

Auch wir als Tierschutzpartei setzen ein deutliches Zeichen und rufen zur Mitmach-Aktion auf:

  1. Zeig deine orange Hand!
  2. Male deine Handfläche orange an ✋️
  3. Mache ein Foto oder ein kurzes Video
  4. Und sende es uns bis zum 19.11. oder poste es mit dem Hashtag #Tierschutzpartei

Jede erhobene orangefarbene Hand steht für Solidarität, Stärke und die klare Botschaft:

Gewalt hat keinen Platz – nicht in unserer Gesellschaft und nicht in unserem Leben.

Mach mit. Werde sichtbar. Setze ein Zeichen.

Bitte sendet uns die Bilder/Videos über die NRW-Kanäle bei Insta & FB oder per Mail an europa@tierschutzpartei.de

Happy Cappuccino Day! ☕✨

Unser Team-Maskottchen Bernd genießt heute einen Cappuccino – natürlich mit Pflanzenmilch.

Hafer, Soja, Erbse, Mandel … es gibt unzählige Alternativen, die lecker sind, Ressourcen sparen und ohne Tierleid auskommen.

Trotzdem verlangen viele Cafés noch immer Aufpreise für Pflanzenmilch.

Nachhaltige Entscheidungen sollten nicht teurer sein als der Standard.

Frag beim nächsten Besuch ruhig mal nach tierfreundlichen Optionen.

Jeder Cappuccino zählt.

Waschbär Pilotprojekt – Die Alternative zum Töten!

Worum geht es in dem Projekt?

Das Waschbär-Pilotprojekt in Kassel sterilisiert wildlebende Waschbären und setzt sie anschließend wieder in die Natur aus.

Das Leben der Tiere kann geschützt und ihre Population auf humane Weise reguliert werden. Die tierfreundliche Alternative zum sonst gerne verwendeten tödlichen Abschuss.

Jagdjahr 2024/25: 41.145 erlegte Waschbären

Der aktuelle Stand

Aktuell wurde das Projekt bis auf Weiteres gestoppt.

Nun liegt es an der EU-Kommission zu entscheiden, in welche Richtung sich der zukünftige Artenschutz entwickeln soll.

Wir fordern echten Tierschutz!

Derzeit ist fraglich, ob ein weiterlebendes Tier weniger wert ist als ein totes.

Die Richtung, die der Tierschutz momentan einzuschlagen scheint, ist nicht nachvollziehbar und stellt einen Rückschritt dar.

Wir fordern: echte, tierfreundliche Alternativen müssen eine Chance bekommen!

EU-Parlament stimmt gegen Trophäenjagd!

Vergangene Woche gab es in Straßburg wieder Abstimmungen, unter anderem zu diesem Antrag hier:

Entschließungsantrag “Hauptziele für die Tagung der COP20 des CITES in Usbekistan”

Ziffer 57 des Entschließungsantrags (originaler Text) lautet:

“fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, die Einfuhr von Jagdtrophäen, die von in dem CITES aufgeführten Arten stammen, im Einklang mit dem Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels verstärkt zu kontrollieren; fordert, dass die Anforderungen an Einfuhrgenehmigungen auf alle Jagdtrophäen ausgeweitet werden, die in Anhang B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates aufgeführt sind, sofern nichts anderes wissenschaftlich nachgewiesen wird”

-> Sebastian Everding hat dafür gestimmt! ✅

Die Rechtsaußen-Fraktion PfE hatte einen Änderungsantrag dazu eingereicht, der wie folgt lautete:

“fordert einen verhältnismäßigen und einzelfallorientierten Ansatz für Einfuhren von Jagdtrophäen in die EU, um sicherzustellen, dass sie aus legalen Jagdtätigkeiten stammen; betont, dass die legale Jagd zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zum Schutz von Lebensräumen und zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften beitragen kann”

-> Sebastian Everding hat gegen diesen Änderungsantrag gestimmt! ❌

Aus Deutschland stimmten jedoch die AfD-Abgeordneten dafür sowie der CDU-Abgeordnete Jens Gieseke und der Abgeordnete der Familienpartei Niels Geuking.

Übrigens: Trophäenjagd rettet keine Arten, wie oft behauptet wird, sondern gefährdet sie. Auch legale Jagd ist kein Naturschutz, sondern ein Geschäft mit dem Tod.

Der eigentliche Skandal ist, dass Trophäenjagd noch immer nicht verboten ist. Daher ist der beschlossene Antrag mit dem Ziel einer Ausweitung der Genehmigungspflicht ein wichtiger Schritt.

Artenvielfalt braucht Respekt, keine Trophäen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen

Brustkrebs kann grundsätzlich jede Frau treffen und auch Männer, wenn auch deutlich seltener. Entscheidend ist, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, damit schnell gehandelt werden kann, bevor sich der Krebs ausbreitet.

Darum legt MEP Everding jeder Frau ans Herz, regelmäßig an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen.

Das Gute ist, ab dem 30. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für diese wichtigen Untersuchungen. Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten.