Vielen lieben Dank für so ein starkes Jahr 2025. Lasst uns gemeinsam 2026 noch besser machen!
Category: Europapolitik
Jägersprache<->Deutsch: “Geheck”
„Geheck“ klingt technisch, fast neutral – aber nicht nach dem, was es tatsächlich bezeichnet.
In der Jägersprache meint „Geheck“ den gesamten Nachwuchs einer Tierfamilie. Individuelle Jungtiere werden zu einer anonymen Einheit zusammengefasst.
Solche Begriffe schaffen Distanz. Sie lassen vergessen, dass es um einzelne Lebewesen geht – und machen Gewalt sprachlich leichter akzeptierbar.
Welche Jagdbegriffe fallen euch noch ein, die Realität verharmlosen oder verschleiern? 👇👀
10 Jahre ohne Fuchsjagd in Luxemburg – und Luxemburg liefert den Beweis
Zehn Jahre ohne Fuchsjagd in Luxemburg – und Luxemburg liefert den Beweis: Weniger Parasiten, stabile Bestände, mehr Tagaktivität.
Während oft behauptet wird, Füchse müssten „reguliert“ werden, zeigt die Praxis etwas anderes: Ohne Jagd stabilisiert sich die Population selbst. Und Krankheiten wie der Fuchsbandwurm gehen sogar deutlich zurück.
Luxemburg ist keine Wildnis, sondern Kulturlandschaft – genau wie Deutschland. Die Ergebnisse sind also direkt übertragbar.
Wer wirklich etwas für Wildtiiere und Gesundheit tun will, beendet die Fuchsjagd.
MEP Sebastian Everding erinnert alle Bürgermeister:innen Deutschlands an Auflagen zum Silvesterfeuerwerk
Unser Europaabgeordneter Sebastian Everding hat angesichts der gravierenden Risiken und konkreten Schäden, die durch Silvesterböller entstehen, sämtliche Bürgermeister:innen Deutschlands angeschrieben. Ziel: Continue reading “MEP Sebastian Everding erinnert alle Bürgermeister:innen Deutschlands an Auflagen zum Silvesterfeuerwerk”
EU-Einigung zum Schutz von Hunden und Katzen: Ein historischer Schritt
Europa hat sich geeinigt: Nach intensiven Verhandlungen im Trilog steht fest, dass die EU eine der umfassendsten Reformen zum Schutz von Hunden und Katzen auf den Weg bringt! Diese Einigung ist ein Meilenstein und gleichzeitig ein Auftrag, weiter zu machen. Continue reading “EU-Einigung zum Schutz von Hunden und Katzen: Ein historischer Schritt”
Krisen in der Welt – Krieg, Hunger, Vertreibungen beenden!
Die größte humanitäre Krise erlebt derzeit der Sudan: Seit Ausbruch des Krieges im April 2023 verloren mindestens 140.000 Menschen ihr Leben aufgrund der Kampfhandlungen.
Berichten zufolge sind zusätzlich bereits über 500.000 Kinder infolge des Krieges verhungert. Continue reading “Krisen in der Welt – Krieg, Hunger, Vertreibungen beenden!”
Orange Day 2025 – Wir schauen nicht weg!
Heute am Orange Day, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, leuchten Städte weltweit in Orange – als Zeichen gegen Femizide, gegen Schweigen und gegen das Wegsehen!
Danke an alle, die Ihre Hände als starkes Zeichen der Unterstützung eingesendet haben!!! Continue reading “Orange Day 2025 – Wir schauen nicht weg!”
Antibiotikaresistenzen – Ein Risiko für uns alle!
Wenn Bakterien, Viren & Co. unempfindlich gegen Medikamente werden, wirken lebenswichtige Antibiotika nicht mehr – Infektionen können tödlich enden.
Ein Haupttreiber: Massiver Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung.
Resistente Keime gelangen über Fleisch, Gülle, Luft und Böden auch zu uns Menschen. Continue reading “Antibiotikaresistenzen – Ein Risiko für uns alle!”
Garnelen-Horror!
In vielen Zuchtanlagen werden weiblichen Garnelen die Augenstiele ohne Betäubung abgeschnitten, um die Eiproduktion künstlich zu erhöhen. Millionen Tiere werden außerdem lebend in Eiswasser erstickt – ein langsamer, schmerzhafter Tod.
Jedes Jahr werden weltweit über 400 Milliarden Farmgarnelen geschlachtet. Deutschland gehört zu den größten Abnehmern in Europa.
Schätzungen des Alfred-Wegener-Instituts zufolge essen Menschen in Deutschland jedes Jahr rund 50.000 Tonnen Garnelen. Bei einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 20 Gramm pro Tier bedeutet das jährlich rund 2,5 Milliarden Garnelen.
Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland etwa 654 Millionen Hühner geschlachtet. Garnelen gehören zu den am häufigsten gezüchteten Tieren weltweit!
Fehlstart für den neuen OB in Sachen Umwelt- und Tierschutz – Europaabgeordneter Everding kritisiert Kaloutis Feuerwerks-Wunsch scharf
Gemeinsame Presseerklärung des Europaabgeordneten Sebastian Everding (Tierschutzpartei Dortmund) und der Ratsfraktion Die Linke & Tierschutzpartei – Dortmund, 19.11. 2025
Mit großem Kopfschütteln hat der Dortmunder Europageordnete Sebastian Everding den „ausdrücklichen Wunsch“ des neuen Oberbürgermeisters Alexander Kalouti (CDU) nach einer offiziellen Böllerei vom Rathausdach auf der Silvesterparty wahrgenommen:
„Wenn der Bürgermeister ein zentrales Feuerwerk will, sollte er konsequent die private Böllerei verbieten. Ich kann diese Entscheidung nur dann nachvollziehen, wenn er die hochgiftige Feinstaubbelastung und den brutalen Lärm im Rest der Stadt an Silvester eindämmt. Dass jeder Mensch in Dortmund ein Feuerwerk will, wie er behauptet, ist schlicht falsch. So zeigt der OB nur, dass er keine Nachrichten liest und offenbar mit den wenigsten Menschen in Dortmund spricht.”
„Hätte er vorher auch nur mit einem Herrchen oder Frauchen von Dortmunder Haustieren gesprochen oder mit Menschen, die sich in unserer Stadt für den Wildtierschutz einsetzen oder im Rettungsdienst tätig sind, hätte er diese Aussage bestimmt nicht gemacht”, ergänzt Helmut Pruß, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der neuen Fraktion „Die Linke & Tierschutzpartei“.
Die Unterstützung wächst, um die riskanten und wirtschaftlich negativen Silvesterfeuerwerke einzuschränken. Eine große Mehrheit der Bundesbürger*innen ist laut Umfragen mittlerweile gegen die gefährliche Silvester-Böllerei. Auch immer mehr große Organisationen – von Berliner Gewerkschaft der Polizei über die Bundesärztekammer bis zum Deutschen Tierschutzbund – fordern ein Ende des privaten Feuerwerks. Europaweit ist dieses in vielen Regionen seit langem stark eingeschränkt, die Niederlande, die Region Brüssel und die Stadt Luxemburg haben ein vollständiges privates Böllerverbot durchgesetzt.
Europaabgeordneter Everding der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) legt dem Oberbürgermeister abschließend ans Herz: „Schauen Sie einmal über Ihren Tellerrand nach Brüssel oder Amsterdam. Dort sehen Sie, wie moderne Stadtpolitik zu diesem Thema gemacht wird.“ Everding plant in Kürze, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NRW mit einem Schreiben um Ihre Hilfe zu bitten, um Verletzungen, Schäden, Risiken und damit Kosten für Menschen, Tiere und Natur rund um den Jahreswechsel zu verringern.