Landesverband Bayern wieder in Aktion – Demo gegen Atomkraft

Am Montag, den 18.04.2011, beteiligten sich Mitglieder vom Landesverband Bayern zum dritten Mal an der Atom-Ausstiegs-Demonstration in der Münchener Innenstadt. Wir hatten erneut Gelegenheit mit unserer Parteifahne und mit Flugblättern auf unsere Partei aufmerksam zu machen und unser klares Nein zur Nutzung von Atomenergie zu verdeutlichen. Ungefähr 200 Menschen nahmen an der Demonstration teil, die seit Beginn des havarierten Atomkraftwerkes in Japan jeden Montag stattfindet.

Über den Wahnsinn der Agrarproduktion

Der Weltagrarbericht der Vereinten Nationen rät zum totalen Umbau von Landwirtschaft und Ernährung

Laut der Welternährungsorganisation FAO werden nur 47 Prozent des Getreides (Weizen, Mais, Reis) direkt für die menschliche Ernährung verwendet. 35 Prozent werden veredelt, mit anderen Worten, 35 Prozent der Ernte werden als Tierfutter weiterverwertet. Diese Menge an Getreide könnte 3,5 Milliarden Menschen ernähren.

Weitere schockierende Zahlen, die den Wahnsinn unserer derzeitigen Agrarproduktion und Ernährungsweise verdeutlichen: Eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern, 1,2 Milliarden Menschen sind mangelernährt, eine weitere Milliarde Menschen, vornehmlich in den Industriestaaten, haben Übergewicht.

Der Weltagrarbericht der Vereinten Nationen rät zum totalen Umbau von Landwirtschaft und Ernährung. Lesen Sie dazu das Interview mit Benedikt Haerlin, einem von rund 500 Experten, die am Weltagrarbericht der Vereinten Nationen mitgearbeitet haben.

Hier geht es zum Interview: www.nachrichten.at

Keine wachsenden Atomstromimporte

Eine Analyse des WWF

Der WWF analysiert Stromhandel in Europa seit dem Atommoratorium und kommt zu folgendem Ergebnis: „Die Befürchtung, ein Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland verlagere das nukleare Risiko, weil die nukleare Energieerzeugung in den Nachbarländern ausgebaut würde, lässt sich mit den aktuellen Entwicklungen auf den Strommärkten nicht belegen“, betont Regine Günther, Leiterin des Bereichs Energiepolitik und Klimaschutz beim WWF Deutschland.

Hier geht es zur Presseerklärung des WWF: www.wwf.de

Bettina Jung wieder in Aktion – Bürgerinitiative gegen Tierversuche

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, gehört der Bürgerinitiative “Lobby-pro-Tier” an, die eng mit den “Ärzten gegen Tierversuche” zusammenarbeitet. In Mienenbüttel gibt es ein Labor, wo Beagles in Außenzwingern gehalten werden und mit anderen Tieren als Versuchstiere zum Einsatz kommen. Mienenbüttel mauert komplett, was Informationen der Bürger angeht. Einzig gesichert ist die Aussage, dass dort kein Tier die Versuchsanstalt lebend verlässt.

Hier geht es zum Film aus Mienenbüttel: www.greencapital.tv

Landesverband Bayern in Aktion – Montagsmahnwache gegen Atomkraftwerke

Montagsmahnwache gegen AKWs auf dem Marienplatz in München. Mit dabei und kräftig Partei-Faltblätter verteilt: Barbara Nauheimer und Ingo Wittkamp. Links im Bild der Bundesschatzmeister der ödp, Herr Willi Rainbold, mit dem man ins Gespräch kam und feststellte, dass viele deckungsgleiche Zielsetzungen vorhanden sind.

Demonstrationsreise durch die Türkei

Die Forderung: Schließt alle Delfinarien

Vom 02. April bis zum 09. April 2011 nahm Sabine Brigitte Pankau (stellvertretende Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen und Bundesschriftführerin) an der Demonstrationsreise des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) und Prowal teil.

An der Reise beteiligten sich Tierschützer aus Deutschland, die in der Türkei von ortsansässigen Bürgern unterstützt wurden. Die Demonstrationsreise führte quer durch die Südtürkei bis in die Ägais und wurde mit großem Interesse verfolgt.

In Alanya, Kemer, Belek, Antalya, Kas, Bodrum, Marmaris und Kusadasi wurde vor den Delfinarien demonstriert und jeweils Treffen mit den örtlichen Bürgermeistern oder Gouvaneuren organisiert. Jürgen Orthmüller vom WDSF und Andreas Morlock von Prowal hatten die Reise perfekt organisiert. In allen Orten fanden sich Journalisten und Fernsehteams ein, jeden Tag wurde in den Medien berichtet. Das Delfinarium in Kas ist bereits geschlossen worden, und es ist zu hoffen, dass in anderen Orten diesem Beispiel gefolgt wird.

1. Situationsanalyse einiger türkischer Delfinarien und Aquaparks

Hier lesen: Türkei, das Land, wo die Delfine leiden: www.delphinschutz.org

2. Delfinarium Istanbul in Bildern

Hier geht es zu den Videos: www.walschutzaktionen.de

Bettina Jung bei Spiegel-TV

Thema: Feindbild Fleisch – Vegetarier auf dem Vormarsch

Am 28.03.2011 kam in der Sendereihe “Spiegel-TV” Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, zu Wort. In der Reportage von “Spiegel-TV” wurde leider stellenweise die vegetarisch/vegane Ernährung unterschwellig negativ bewertet, vor allem durch die Interviews mit konsequenten Ablehnern einer ethisch motivierten Ernährungsweise oder mit sogenannten Feinschmeckerköchen, die prinzipiell gegen alles sind, wenn das traditionelle Stück Fleisch fehlen sollte.

Es bleibt zu hoffen, dass eines Tages auch die Damen und Herren bei Spiegel-TV die unabdingbare Notwendigkeit einer fleischlosen Ernährung einsehen und dementsprechend objektiv das Thema bearbeiten.

Hier geht es zum Bericht

Film “GEKAUFTE WAHRHEIT” unbedingt ansehen!

Zur Abhängigkeit der Wissenschaft von ihren industriellen Geldgebern…

Unabhängige Forschung oder gekaufte Wahrheit?

Studien, die die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung beweisen; Untersuchungen, die belegen, dass erhöhte Krebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken (z.B. Krümmel) selbstredend nicht mit deren Betrieb in Zusammenhang stehen; medizinische Testreihen, die einem bestimmten Wirkstoff bzw. einer bestimmten Therapie einen Vorteil bescheinigen; Forschungen mit dem Ergebnis, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel kein Risiko für die Gesundheit darstellen – sie alle haben eines gemeinsam: Nicht das Ergebnis sollte man sich anschauen, sondern den Auftraggeber der Studien und die Geldgeber der Forscher.

Hier weiter lesen…

Artenschutz

UNEP schlägt Alarm: Bienensterben bedroht Welternährung

Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mitteilt, gibt es auf der ganzen Welt immer weniger Bienen. Die UNEP sieht darin eine wachsende Gefahr für die Welternährung. Ohne deutlich nachhaltigere Formen der Bewirtschaftung sei die Nahrungsversorgung der Zukunft in Frage gestellt, heißt es in dem Bericht.

Hier weiter lesen: www.dailygreen.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verfasste im Jahr 2007 zum weltweiten Bienensterben einen Artikel in der Ausgabe der ZeitenWENDE Nr. 27 und machte auf die möglichen Ursachen und Risiken aufmerksam. Unsere Partei schließt sich den Forderungen der Autoren des UNEP-Berichts an: “Neben dem Einsatz von weniger Chemie auf den Äckern müssen zudem Prämien für bienenfreundliche Bauern gezahlt werden, die an ihren Feldrändern beispielsweise Blütenpflanzen für die Bienen anbauen.”

Hier geht es zur ZeitenWENDE Nr. 27 mit dem Artikel “Die verschwundenen Bienen”.