March against Monsanto 2015 in Stuttgart

Am Samstag, 23.05.2015, dem internationalen Aktionstag gegen Monsanto, demonstrierte der Landesverband Baden-Württemberg in Stuttgart gegen skrupellose Konzerne wie Monsanto, die unseren Planeten mit Gift und Gentechnik zerstören sowie Menschen ausbeuten und gegen hinter verschlossenen Türen unterzeichnete Handelsverträge.

Dem Aufruf waren leider nur wenige gefolgt, so dass nur eine kleine, jedoch fest entschlossene Gruppe durch die Innenstadt marschierte und die Aufmerksamkeit der Passanten auf diese brisanten Themen zog. Dabei wurden auch zahlreiche Flyer verteilt. Zudem machten wir an 2 Plätzen Stopp, um u.a. die folgende Rede zu halten:

Am Infostand wurden viele Unterschriften für die europäische Bürgerinitiative gegen TTIP gesammelt sowie einige gute Gespräche geführt.

Wir stellten fest, dass sich immer mehr Menschen über die Gefahren solcher Abkommen bewusst sind. Auch wenn manchmal eine gewisse Resignation zu spüren war, ist eins klar:
Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA treffen auf den breiten Widerstand der Menschen und müssen (zumindest in der derzeit geplanten Form) unbedingt gestoppt werden.

Herzlichen Dank an die Demonstrierenden, die teilweise von weit her angereist waren.

Die Landesvorsitzenden
Coryn Weber-Castoldi und Matthias Ebner

Mach against Monsanto 2015 in Stuttgart

Flyern gegen Monsanto

Zum politischen Kurs der Tierschutzpartei – mischt euch ein!

Leserbrief von Robert Gabel zu Franzinellis Artikel über den politischen Kurs der Tierschutzpartei:

Es ist wichtig, das theoretische Fundament der Tierrechtspolitik sich zu vergegenwärtigen und dieser Artikel hat in seinen abschließenden Absätzen auch nochmals die Möglichkeit dazu gegeben. Wer sich dem Kampf gegen Herrschaftsverhältnisse und Gewaltausübung verschrieben hat und den Horizont der Würde besitzenden Lebewesen sehr weit zu fassen imstande ist, kann sich nicht zugleich für chauvinistisch-rassistische Weltbilder oder hierarchisch-kapitalistische Strukturen erwärmen. Das schließt sich einfach aus.

Nun ist es leider so, dass in allen Parteien sich auch ein gewisser Prozentsatz an fragwürdigen Ideologien in Diskussionen oder Personen zeigt, selbst bei den Grünen und in der Linkspartei (entsprechende Studien der Wählerschaften zeigen dies deutlich). Ich wage aber zu behaupten, dass es innerhalb der Tierschutzpartei insgesamt den geringsten Anteil an rechter Gesinnung geben dürfte; einzelne Personen, die seit Jahren immer wieder dazu taugen, stellvertretend für eine unbekannte und unbewiesene Menge herangezogen zu werden, offenbaren vermutlich eher die berühmte Ausnahme von der Regel. Und einzelne lokale Personenbünde, die einer nicht-ganz-so-linken politischen Heimat zuzuordnen sind, gibt es durchaus. Jan Zobel ist mir persönlich aber sehr oft als jemand aufgefallen, der aktiv dabei half, rechts angehauchte Neumitglieder gleich von vornherein abzuweisen (das ist wichtig aufgrund des Parteiengesetzes, das spätere Ausschlüsse fast verunmöglicht). Übrigens wurde der Bundesarbeitskreis gegen Rechtsextremismus in *Bundesarbeitskreis gegen Rechts* umbenannt, nicht andersherum – und dies aus dem Ziel heraus, sich gegen alle rechten Phänomene und Herausforderungen der Gesellschaft zu stellen, nicht nur gegen Extremisten.

Der Bundesvorstand hat sich zudem basisdemokratischen Prinzipien verpflichtet. Beim diesjährigen Bundesparteitag bot er nach einer ausführlichen Diskussion an, zurückzutreten (wie es eine Kammer des Schiedsgerichts wollte), was aber aufgrund der erklärten Sachlage fast einstimmig von den Mitgliedern abgelehnt wurde. Die restlichen Bundesvorstandspositionen wurden mittlerweile auch wieder gut besetzt und die Landesvorstände nehmen nach und nach wieder ihre Arbeit auf. Der Schock nach Stefan Ecks Austritt saß zunächst tief – aber da wir wissen, dass er in Brüssel und Straßburg sich weiterhin mit Tatendrang für Tierrechte einsetzt, ist die Scheidung aus Sicht der politischen Ziele kein Rückschlag, sondern wohl der große Befreiungsschlag, da die unvereinbaren Bedürfnisse nach Basisdemokratie auf der einen Seite und das kraftvolle Durchsetzen der eigenen Linie auf der anderen Seite nun ungestört jeweils agieren können. Mit der derzeitigen Aufgabenteilung bin ich persönlich also erstmal zufrieden.

Noch besser könnte der politische Druck von unserer Seite, von den Tierrechtlern und Tierbefreiern, aber noch werden, wenn sich möglichst viele von uns (und insbesondere diejenigen, die sich auch dem Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Konservatismus verschrieben haben) in der Tierschutzpartei engagieren. Für die gesellschaftliche Perspektive von Gewaltfreiheit, Antispeziesismus, Tier- und Menschenwürde und die juristisch-politische Wende, die den Schutz der wahren Verbrecher nicht mehr länger duldet. Mein aufrichtiger Aufruf daher: Mischt euch ein in die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, gestaltet die Agenda, setzt die Themen! Politik ist die größte Stellschraube die es gibt; sie ist nicht nur für Besitzstandswahrer da, sondern auch für uns – nutzen wir sie!

Erschienen in der Ausgabe 87 (Juni 2015) des Magazins Tierbefreiung

Artensterben

Die Vielfalt geht zurück – Aktion in Sachsen gestartet: Bunte Wiesen für Schmetterlinge

Laut Freie Presse vom 21.05.2015 stellte in dieser Woche das Bundesamt für Naturschutz (BfN) den ersten umfassenden Artenschutz-Report vor. Daraus geht hervor, dass jede dritte untersuchte Art in Deutschland gefährdet ist.

Ob Rebhuhn oder Wildbiene: „Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend“, sagte BfN-Präsidentin, Prof. Beate Jessel. Außerdem betonte sie, dass das nationale Ziel, das Artensterben in Deutschland aufzuhalten, gescheitert sei. Die intensive Landwirtschaft sei die wichtigste Ursache für den Verlust der Artenvielfalt.

Laut Bericht sei die Situation nachfolgender Tiere besonders alarmierend:

  • knapp 46 Prozent der wirbellosen Tiere, zu denen Insekten gehören, sind bedroht, extrem selten oder ausgestorben
  • alle 600 Wildbienenarten werden mit großer Sorge beobachtet
  • 28 Prozent der Wirbeltierarten: Süßwasserfische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere sind in ihrem Bestand gefährdet
  • die Situation bei den Brutvögeln hat sich spürbar verschlechtert: Kiebitz und Feldlerche gehe es schlechter

Es gibt auch Lichtblicke: Erholt hat sich der Bestand an Wölfen, Bibern, Schwarzstörchen und Seeadlern. Kegelrobben gibt es wieder in der Nordsee und auch in der Ostsee wurden sie gesehen.

Um den Bestand der schwindenden Schmetterlinge zu stoppen, wurde in Sachsen in dieser Woche ein Schmetterlings-Projekt gestartet, das die Bürger/innen im Fokus hat mit dem Ziel: bunte Artenvielfalt schätzen zu lernen.

„Puppenstuben“ heißt die neue umweltbildende Mitmach-Aktion, die von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Naturschutzbundes Sachsen (NABU), des Senckenberg Museums für Tierkunde und der Landschaftspflegeverbände Sachsens ins Leben gerufen wurde. Mit Hilfe der großen und kleinen Bevölkerung sollen in den kommenden drei Jahren möglichst viele schmetterlingsgerechte Wiesen entstehen. Hier lesen.

Unser Tipp: Schaffen Sie auf Ihrem Balkon oder Terrasse kleine naturnahe Blumeninseln, wo Schmetterlinge und andere Insekten Nektar finden. Kleingärtner schützen das Leben und Wachstum von Schmetterlingen und Insekten, indem sie keine Gifte verwenden und dem englischen Rasen lebewohl sagen.

Stellungnahme des Bundesarbeitskreises Gesundheits- und Sozialwesen der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei:

„Peter-Singer-Preis“

Durch meine eigene Betroffenheit arbeite ich nun seit fast 9 Jahren als Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Seit 2009 bin ich Werkstattrat in meiner Werkstatt und vertrete in diesem Amt die Belange und Rechte von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Seit Anfang 2014 bin ich die 2. Vorsitzende der Berliner Werkstatträte und kümmere mich dadurch regional um die Belange von ca. 8000 Berliner Werkstattbeschäftigten. Ebenfalls seit Anfang 2014 bin ich im Beirat der Bundesvereinigung der Werkstatträte, die sich bundesweit für die Rechte von ca. 300.000 Werkstattbeschäftigten einsetzt.

Am 08.11.2014 auf dem 33. Bundesparteitag wurde den anwesenden Mitgliedern der „Peter-Singer-Preis“, der im Namen der Partei vergeben werden sollte, vorgestellt.

Von einer Diskussion zu diesem Preis kann absolut nicht die Rede sein, da zu diesem Zeitpunkt durch die Initiatoren des Preises bereits sowohl die Dotierung, der Name des Preises und sogar die ersten 3 Preisträger festgelegt worden waren.

Durch einen Initiativantrag, der die Umbenennung des Preises forderte, wurde eine Abstimmung der Parteibasis über den „Peter-Singer-Preis“ erwirkt. In einer ca. 30-minütigen Pause wurde in vielen Gesprächen über den Preis diskutiert, unter anderem auch die Vorstellungen Peter Singers, was die Euthanasie an Neugeborenen mit Behinderungen angeht.

Vor der Abstimmung zur Umbenennung des „Peter-Singer-Preis“ erklärte Dr. Walter Neussel (damaliges Parteimitglied der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ), dass er diesen Preis auf keinen Fall umbenennen würde. Stefan Bernhard Eck erklärte seinen Austritt für den Fall eines positiven Abstimmungsergebnisses des Initiativantrages. Denn es sei dann „nicht mehr seine Partei“. Trotz dieser Ankündigungen wurde der Initiativantrag angenommen.

Am 19.11.2014 ging von mir ein weiterführendes Erklärungsschreiben zum Thema Peter Singer und seinen Ansichten zu behinderten Menschen (und der Konsequenz zur Verneinung ihres Rechts auf Leben) und des Utilitarismusgedankens ganz allgemein an alle Bundesvorstandsmitglieder. Eine Resonanz zu diesem Text geschah anschließend ausschließlich durch jene Bundesvorstandsmitglieder, welche die Partei nicht verlassen haben.

Gez. Jacqueline Neubert
Leiterin des BAK Gesundheits- und Sozialwesen
Vorsitzende Landesverband Berlin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei
2. Vorsitzende der Berliner Werkstatträte

Beirat der Bundesvereinigung der Werkstatträte (BVWR)

Stellungnahme zum Peter-Singer-Preis

PRESSEMITTEILUNG / 18.05.2015

Vollständige Distanzierung von Preisträger Peter Singer und dem für diesen Preis initiierten Verein

Die Ablehnung des Peter-Singer-Preises durch die Parteibasis führte zum Austritt des EU-Parlamentariers Stefan Bernhard Eck am 31.12.2014.

Der 33. Bundesparteitag der Tierschutzpartei am 08.11.2014 sollte die vorweg wochenlang äußerst umstrittene Installierung eines „Peter-Singer-Preises“ beinhalten, den unser damaliger Europa-Parlamentarier Stefan Bernhard Eck mit einigen Mitgliedern des Bundesvorstands, die inzwischen ebenfalls aus- und zurückgetreten sind, gemeinsam durchsetzen wollte.

Die verbliebenen Mitglieder des alten Bundesvorstandes erwirkten durch Einbindung der Parteibasis mittels eines Initiativ-Antrages während des Parteitages die Ablehnung dieses Preises!

Die überwältigende Mehrheit des Plenums sprach sich gegen den Peter-Singer-Preis aus, der inhaltlich in vollem Umfang unserem Grundsatzprogramm zuwider gelaufen wäre! Die Konsequenz war der einen Monat später erfolgte Rücktritt des MEP Stefan Bernhard Eck und Gleichgesinnter aus der Partei. Auch der Laudator Dr. W. Neussel, seines Zeichens Initiator des Preises, erklärte seinen Austritt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei distanziert sich ausdrücklich von Peter Singer und dem Förderverein „Peter-Singer-Preis“!

Dies geschieht aus folgenden Gründen:

Peter Singer spricht von „nicht-unterstützenswertem Leben“ und meint damit Menschen mit Behinderungen (explizit Neugeborene) und lehnte auch in einem aktuellen Interview deren Lebenserhaltung durch öffentliche Mittel ab. Außerdem spricht er sich für die Tötungs-Möglichkeit von schwerstbehinderten Neugeborenen in den ersten Lebenstagen aus. Diese lebensverachtende Haltung ist unter keinen Umständen vereinbar mit dem Grundsatzprogramm und der Überzeugung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei.

Peter Singer ist ein Verfechter des „Utilitarismus“.

Er erteilt Tierversuchen eine Absolution, da es seiner Auffassung nach ethisch vertretbar ist, dass zum Wohle vieler Menschen einer vergleichsweise kleinen Anzahl von Tieren Leid widerfährt! Auch dies widerspricht massiv unserem Grundsatzprogramm, da wir rigoros die Abschaffung sämtlicher Tierversuche fordern!

Wir werden als Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei an der Gegendemonstration zur Preisverleihung teilnehmen, die am 26.5.2015 ab 17 Uhr an der Urania in Berlin stattfinden wird und rufen zu reger Beteiligung auf!

Stellungnahmen auf unserer Website

Statement zum Austritt von Stefan Eck
Zusammenfassung des bezeichneten Bundesparteitags im November 2014

Yes! We care! – Großdemo in Berlin

Am 16.05.2015 hatte Berlin zur vierten Yes! We Care! – Veranstaltung aufgerufen. Es ging um das Töten der Streunerhunde in Rumänien.
Diesmal sind wir über den Kurfürstendamm gelaufen und konnten die Zuschauer lautstark über die Zustände der Straßenhunde in Rumänien aufklären.

Fast das ganze MUTige Berliner Team war vor Ort. Unterstützung kam von Horst Wester, der extra einen weiten Weg auf sich genommen hatte, um eine Rede zu halten; vielen Dank dafür!

Es gab tolle Musikacts, emotionale Reden und wir konnten eine Menge Infomaterial an interessierte Passanten verteilen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.

Rede von Horst Wester, hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=O2aYI1qq3MA&feature=youtu.be

Auch in Hamburg aktiv

Bettina Jung, eine unserer Bundesvorsitzenden, war mit ihren Kollegen/innen in Hamburg aktiv, hier ansehen: https://www.facebook.com/jan.zobel/videos/o.792964907468055/10204236349850586/?type=2&theater

An diesem Tag wurde in ganz Europa demonstriert; hier ansehen: https://www.facebook.com/727284917351416/videos/830317537048153/?pnref=story

Foto: Mitglied Robert Goldbach mit unseren Rumänischen Freunden Daniela Vlad, Ruxandra Dumitrache und Sascha Michael
Foto: Mitglied Robert Goldbach mit unseren Rumänischen Freunden Daniela Vlad, Ruxandra Dumitrache und Sascha Michael

Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie am 17.05.2015

PRESSEMITTEILUNG / 18.05.2015

Die Weltgesundheitsorganisation WHO entfernte am 17.05.1990 Homosexualität als psychische Erkrankung aus ihrem Diagnoseschlüssel. Seit 2005 wird dieser Tag international mit KissIns, Händchenhalten und RainBowFlashs begangen.

Das Datum 17.05. könnte fälschlicherweise auf den unseligen Paragraphen 175 aus dem Jahr 1935 deuten, der erst 1994 ersatzlos aus dem deutschen Strafgesetzbuch gestrichen wurde. Homosexuelle Männer wurden auf Grund dessen unter Strafe gestellt, insgesamt etwa 140.000 Männer strafrechtlich verfolgt. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert Wiedergutmachung für die Opfer, die bis heute als vorbestraft gelten und somit kriminalisiert werden.

Noch 2009 war Homosexualität in etwa 70 Ländern strafbar, in einigen wird dieses „Vergehen“ nach wie vor mit der Todesstrafe geahndet. Doch auch in Deutschland ist Toleranz gegenüber Homosexuellen noch lange nicht an der Tagesordnung. Ausgrenzung und Diskriminierung finden im sozialen Umfeld, in Schule und Beruf, und manchmal leider in der eigenen Familie statt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert daher in ihrem Grundsatzprogramm die vollständige Gleichstellung im Ehe- und Adoptionsrecht, Aufhebung der Diskriminierung bei kirchlichen Arbeitgebern, die Zulassung von Blut- und Knochenmarkspenden, sowie Maßnahmen im Bildungsbereich, damit auch Kindern schon vermittelt werden kann, dass Homosexualität etwas völlig Normales ist.

Luise Wenkheimer, Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Landesvorsitzender Marvin Medau geht ins Auslandsjahr

Marvin Medau

 

Marvin M. Medau hatte den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern entscheidend voran gebracht und etliche öffentlichkeitswirksame Aktionen organisiert, um die Menschen auf Tierleid und leidfreie Alternativen aufmerksam zu machen. Auch in seinem hochschulpolitischen Amt als Referent für Ökologie (sozusagen der Umweltminister der Studierendenschaft) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald setzte er wichtige Meilensteine um. Die Ostsee-Zeitung widmete ihm daher einen Bericht und verabschiedete ihn ins Auslandsjahr nach Cadiz in Spanien. Wir erwarten Marvin in einem Jahr voller Tatendrang wieder in Vorpommern zurück!

Bericht in der Ostsee-Zeitung: http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Wiederbelebung-der-Oekologie

 

Marvin beim Salto anlässlich des von ihm organisierten internationalen Tags zum Schutz der Flussgewässer

 

Informationsfreiheitsgesetz für Baden-Württemberg

PRESSEMITTEILUNG des LV Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / 15.05.2015

Am 01. Januar 2006 trat auf Bundesebene das Informationsfreiheitsgesetz oder vollständig „Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes“ in Kraft. Dieses gilt jedoch nicht für die einzelnen Bundesländer. Wer bislang der Meinung war, dass Bundesgesetz Landesgesetz bräche (Art. 31 GG), der irrt in diesem Zusammenhang. Für einige Bundesländer gilt diese Möglichkeit der Informationsbeschaffung nicht. Unter anderem trifft dies auf Baden-Württemberg zu. Warum dies so ist, schreibt §1 des IFG vor – in für Laien kaum verständlicher Form.

Fakt ist, dass es damit unmöglich ist, an Informationen von Behörden zu gelangen.

Dies betrifft beispielsweise das dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz untergeordnete und für die Genehmigung von Tierversuchen zuständige Regierungspräsidium. Weder über die Herkunft, Anzahl und Art der verwendeten Tiere, die Dauer des Forschungsvorhabens und ggf. Verlängerungen, Beschreibung der Versuche noch über den Forschungszweck und angestrebten Nutzen wird Auskunft erteilt. Auch die Steuersumme, die für die Versuche an Tieren aufgewandt wurde, muss nicht offen gelegt werden.

Petitionen als einziges mögliches Rechtsmittel werden abschlägig beschieden, wie jüngst im Zusammenhang mit den Tübinger Affenversuchen geschehen. Behörden und Tierversuchslobby können somit in Baden-Württemberg völlig ohne Kontrolle der Öffentlichkeit schalten und walten. Den Bürger/innen ist jegliche Möglichkeit verwehrt, gegen Beschlüsse von Behörden vorzugehen oder deren Vorgehen nachzuverfolgen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert daher, dass das Bundesgesetz der Informationsfreiheit durch ein gleichlautendes oder sogar weitergehendes Landesgesetz für Baden-Württemberg ergänzt wird! Es muss den Bürger/innen möglich sein, Einsicht in die Vorgehensweise der Behörden zu erhalten.

Luise Wenkheimer, Mitglied des Bundesvorstandes

i. A. des Landesvorstandes von Baden-Württemberg

Trauermarsch für die Toten an den EU-Außengrenzen

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Es war uns eine Herzensangelegenheit, am 9. Mai am „Trauermarsch für die Toten an den EU-Außengrenzen“ in Düsseldorf teilzunehmen.

Deshalb schlossen sich nicht nur der Landesverband NRW und Mitglieder unserer Düsseldorfer Ratsgruppe, sondern auch unsere Delegierten des Bundespräsidiums den knapp 200 Trauernden an.

Wir trugen symbolische Leichensäcke und zündeten in einer Installation Grabkerzen an. Wir danken für die tief bewegende Aktion, die vom Zentrum der Flüchtlingshilfe Düsseldorf, Occupy Düsseldorf und u.a Amnesty International Düsseldorf organisiert wurde.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert: „Menschliche Asylpolitik statt Festung Europa!“

Flüchtlinge brauchen Schutz, Sicherheit, das Recht auf Leben und das Recht auf Rechte!