Die Weihnachtsgans-Tragödie

TV-Tipp: 3 SAT / Freitag, den 04.12.2015 / 20:15 Uhr

Bei den meisten Deutschen steht zum „friedvollen“ Weihnachtsfest „leckerer“ Gänsebraten auf dem festlich geschmückten Tisch. Sage und schreibe 25 000 Tonnen Gänsefleisch essen deutsche Bürger/innen zu Weihnachten. Nur 10 Prozent der Gänse werden in Deutschland „produziert“, die restlichen 90 Prozent werden nach Deutschland importiert.

3 SAT geht der Frage nach: „Wie werden die Gänse gehalten und wie ergeht es ihnen in ihrem kurzen Leben?“

Falls bei Ihnen zu Weihnachten eine Gans auf dem Speiseplan stehen sollte, dann möchten wir Ihnen diesen TV-Tipp ans Herz legen. Wir hoffen natürlich, dass sich Ihr Appetit auf Gans legen wird. Habt endlich MUT, mal eingefahrene Wege zu verlassen, denn Frieden beginnt bereits auf dem Teller!

Allen, die zu Weihnachten und allen anderen Tagen im Jahr, ein großes Herz für Tiere haben, empfehlen wir unser veganes Rezept auf Seite 32 im MUT-Magazin Ausgabe 3/Nr. 48

Allen, die durch die Sendung an Erfahrung reicher geworden sind, danken wir und empfehlen selbstverständlich auch unser veganes Rezept!

LV Ba-Wü auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart

Vom 20. – 22.11.2015 war der LV Baden-Württemberg mit einem Stand auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart vertreten. Diese zog (sogar am Freitag) viele Besucher an und es herrschte teils dichtes Gedränge in den Gängen. Es war schön zu sehen, dass vegane Ernährung immer mehr Anhänger findet und das Angebot neuer Produkte immer breiter und einfallsreicher wird. Continue reading „LV Ba-Wü auf der Messe „veggie und frei von“ in Stuttgart“

Die Tierversuchslobby schweigt in Deutschland, wird sie auch in Frankreich schweigen?

Neuigkeit zur Petition  – von Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

26. Nov. 2015 — Im Rahmen der Petition versuchen wir vergeblich seit zwei Monaten Transparenz über die obskuren, streng abgeschotteten und seit Jahrzehnten international stark umstrittenen Affenversuche in der Hirnforschung herbeizuführen, und haben bis jetzt 16 Fragen über die angebliche Unerlässlichkeit dieser Forschung für die Humanmedizin an Affenhirnforscher und bekennende Befürworter dieser Versuche gestellt, die bis jetzt leider nicht beantwortet wurden:

An Prof. Hans-Peter Thier, Prof. Stefan Treue, Prof. Almut Schüz, Prof. Martin Stratmann, Prof. Peter Strohschneider, Prof. Bernd Engler sowie MdL Rita Haller-Haid.

Darüber hinaus haben wir angesichts des dringenden Verdachts auf Verstöße gegen das geltende Tierschutzgesetz, auf Missachtung der Verfassung, auf wissenschaftlichen Betrug und auf Subventionsbetrug in Millionenhöhe, der über der Affenhirnforschung schwebt, 4 betroffene Entscheidungsträger der Exekutive gebeten, eine Prüfung durch einen unabhängigen Ausschuß im Interesse der Allgemeinheit zu veranlassen: An Dr. Cornelie Jäger, Ministerin Theresia Bauer, Ministerin Svenja Schulze, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ministerpräsident Volker Bouffier.

Alle schweigen. Auf einmal hüllen sie sich alle in Schweigen, nachdem sie seit Jahrzehnten in den Medien die Öffentlichkeit penetrant damit berieseln, wie unerlässlich die Affenhirnforschung für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Epilepsie oder Schizophrenie sei.

Die Lobby der Affenhirnforschung hält in Deutschland dicht!

Mit der aktiven Unterstützung der größten wissenschaftlichen Organisation Europas gegen Tierversuche und für eine verantwortungsbewusste Wissenschaft ANTIDOTE EUROPE, hat das französische Netzwerk der Tierschutzorganisationen RÉSEAU ANIMAVIE jetzt ebenfalls mit einer Change.org Petition die gleichen ersten 4 Fragen über die angebliche Unerlässlichkeit der Affenhirnforschung für die Humanmedizin an den Präsident des CNRS gestellt (Centre National der la Recherche Scientifique, die staatliche Forschungseinrichtung in Frankreich, Pendant der Max Planck Gesellschaft in Deutschland).

Wird die Lobby der Affenhirnforschung in Frankreich auch schweigen?

Bitte unterstützen Sie auch die französische Petition, um das Mythos der Tierversuche zu zersprengen und der Tierversuchslobby nach Jahrzehnten Barbarei und lukrativen wissenschaftlichen Betrug das Handwerk zu legen!

Petition an Monsieur Alain Fuchs, Directeur du CNRS
Arrêtez vos recherches sur les animaux !

Konferenz der Animal Politics Foundation in Tirana/Albanien

Ein Bericht von Martin Buschmann…

Vom 19. bis zum 22. November 2015 folgte ich, Martin Buschmann, als Delegierter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der Einladung der „Animal Politics Foundation“. Diese ist eine Stiftung der „Partij voor de Dieren“ (Tierschutzpartei) in den Niederlanden. Bereits 2014 war ich auf dieser Konferenz in Belgrad dabei.

Es trafen sich 38 Mitglieder aus 15 Ländern von Tierschutzparteien in Tirana/Albanien, um sich auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen sowie Probleme und Lösungen zu besprechen. Selbst Marianne Thieme (Abgeordnete im Parlament in Den Haag) war dabei.

Die Arbeitstagungen haben vor allem den Teilnehmern geholfen, die sich als Tierschutzpartei neu etablieren wollen. Ebenso haben alle Teilnehmer erfahren, wie sich andere Parteien aufstellen und eine Politik der Öffnung nach außen tragen, um kein Feindbild zu bieten und sich nicht abzugrenzen.

Die „Animal Justice Party“ aus Australien, die mit zwei Vertreten angereist war, informierte die Teilnehmer über die Situation in Australien. Dort werden noch wahllos Kängurus abgeschossen, um deren Fleisch, Leder und Fell zu verkaufen. Dies könnte man ändern, wenn die EU einen Importstopp verhängen würde.

Als Delegierter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz kann ich nur sagen: Diese Konferenz hat zur internationalen Völkerverständigung, Kommunikation, Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit geführt. Ich stehe nunmehr mit fast allen Teilnehmern der Konferenz der APF in Verbindung.

Ich denke, daraus resultiert eine großartige Zusammenarbeit für die Zukunft!

Nur zusammen – weltweit – sind wir stark!

Wolle – Nein danke! Nicht mit uns!

Genau das HIER ist der Grund, warum wir uns keine Kleidungsstücke aus Wolle oder mit einem Anteil aus Wolle kaufen! Ganz akribisch studieren wir das Siegel im Kleidungsstück, welches uns gefällt und legen es wieder bei Seite, wenn wir feststellen, das Material enthält auch nur ansatzweise einen Wollanteil.

Sicherlich kann man nicht alle „Erzeuger“ in einen Topf werfen und sie wegen Quälerei ihrer „Lieferanten“ anklagen, aber das Siegel im Kleidungsstück sagt leider meist nichts über die Herkunft der Wolle aus. Deshalb gehen wir dabei auf Nummer sicher und verzichten ganz auf dieses „reine“ Naturprodukt.

Wer sich Wollprodukte kauft, egal welcher Art, sollte den MUT haben, zum Ursprung zurückzukehren. HIER ein Einblick.

Bitte unterschreiben Sie die dazugehörige Petition.

Tierrechts- und Naturschutzmagazin TNZ berichtet life…

Das TNZ TV, Ausgabe November 2015, berichtet diesmal:

– von unserem Bundesparteitag aus Düsseldorf
– von der Pferdehilfe „pro equine“ in Haltern
– über Tierversuchstransporte von Air France
– vom Tierschutzhof aus Offenwarden
– u.v.m.

Wir danken unseren Initiatoren Andreas Zemke und Markus Höltke vom Landesverband Bremen für ihren öffentlichkeitswirksamen Einsatz sowie ihrem TNZ-Team!

 

Pferdeschutz-Initiative 2015: Rollkur ist Tierquälerei

Wir veröffentlichen die PRESSEMITTEILUNG der „Pferdeschutz-Initiative 2015“ und schließen uns deren Forderungen mit Nachdruck an! Außerdem hoffen wir durch die Bekanntmachung dieser PM, dass immer mehr Menschen auf das Leid und die Ausbeutung von „Sportpferden“ aufmerksam werden und diese Form des „Sports“ uneingeschränkt ablehnen!

Die bundesweit tätige „Pferdeschutz-Initiative 2015“ macht darauf aufmerksam, dass im Reitsport nicht nur im Spitzensport (Dressurreiten, Springreiten, Westernreiten), sondern auch im Breitensport immer häufiger die tierquälerische Rollkur als Ausbildungsmethode und Trainingsmethode angewendet wird. Mittlerweile haben sich Bereiter sowie Reitlehrer und sogar auch viele Freizeitreiter diese Ausbildungsmethode und Trainingsmethode bei den Spitzensportlern abgeguckt.

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 prangert jegliche Form der Rollkur (Hyperflexion), Low-Deep-Round (LDR) als Tierquälerei an. Die erzwungene tiefe, enge Hals- und Kopfhaltung, bei der das Pferd mit den Nüstern beinahe die Brust berührt (der Hals des Pferdes aufgerollt wird), ist nicht nur sehr unnatürlich sowie schmerzhaft, denn die Überdehnung des Halses kann zu Gesundheitsschäden führen wie zum Beispiel: Schädigung von Gelenken, Sehnen, Muskeln. Aber unter anderem wird auch der Rachenraum des Pferdes so sehr verengt, dass das dem Pferd die Luft raubt. Außerdem wird durch die erzwungene, unnatürliche Haltung das Sichtfeld des Pferdes sehr beeinträchtigt.

Diese gewaltsame, tierschutzwidrige Reitweise, bei der der Willen des Pferdes gebrochen wird, ist nicht akzeptabel und muss endlich aufhören. Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert die Politik und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf, die Pferde vor jeglicher Form der Rollkur zu schützen.

Kontakt: Pferdeschutz-Initiative 2015, Bohnenhof 16, 53773 Hennef, Telefon: 02248-1427
E-Mail: info@pferdeschutz-initiative2015.de Internet: www.pferdeschutz-initiative2015.de

Grußbotschaft vom Meeting der Animal Politics Foundation in Tirana

Vom 19. bis 22. November trafen sich im Rahmen einer internationalen Arbeitstagung 38 Mitglieder diverser weltweiter Tierschutzparteien in Tirana / Albanien.

Aus Deutschland vertrat der stellv. Generalsekretär und Landesvorsitzende in Hamburg, Martin Buschmann, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und verschickte eine Videobotschaft!

Bericht über den 35. Bundesparteitag

Das Plenum des 35. Bundesparteitags

Das Plenum des 35. Bundesparteitags

Am vergangenen Wochenende fand unser 35. Bundesparteitag statt. Es war, im Vergleich zu so manch anderem Parteitag der Vergangenheit, ein sehr harmonischer.

Anträge

Zahlreiche Anträge zur Satzung, dem Grundsatzprogramm und weiteren Bereichen standen auf der Tagesordnung und wurden angenommen, darunter auch ältere, die in der Vergangenheit vertagt worden waren. Neben reinen Formsachen wurden vor allem die folgenden Anträge beschlossen:

  • Im Grundsatzprogramm unter „Haustiere“ nun die Forderungen nach einem Sachkundenachweis für Tierhalter_innen und
  • einer Katzenkastrationspflicht sowie
  • diverse Forderungen für Trans- und Intersexuelle als Ergänzung unserer bereits bestehenden Forderungen im Rahmen des Themenkomplexes LSBTTIQ
  • Mehrere Formulierungsänderungen unter „Familienpolitik„, um nicht klassische Rollenbilder aufrechtzuerhalten, sondern für Gleichberechtigung und bessere Bildung und Kindheit zu streiten. Dazu gehört auch die Möglichkeit, für sozial schwache Frauen kostenlose Möglichkeiten der Empfängnisverhütung zur Verfügung zu stellen.
  • Eine Konkretisierung des §3.3 der Satzung, welcher festlegt, dass Menschen, die so gar nicht zu den Wertvorstellungen unserer Partei passen, in diese nicht aufgenommen werden können. Dieser lautet nun:
    „Unvereinbar mit der Mitgliedschaft ist jede Tätigkeit, die – beginnend mit dem Zeitpunkt des Eintritts in die Partei – gegen die Wertvorstellungen, die Ziele und politischen Leitsätze des Grundsatzprogramms gerichtet ist. Dies gilt insbesondere für gewerbsmäßige Tätigkeiten und mindestens für die Ausübung folgender Tätigkeiten:

    1. Schlachten
    2. Agrarindustrielle Tierhaltung
    3. Tierversuche
    4. Tierzucht
    5. Tierquälerei im Sinne des Strafgesetzbuchs
    6. Hetze gegen Flüchtlinge oder generell gegen Menschen auf Grund von Herkunft, Kultur, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderungen“

Des Weiteren wurde die Gründung der BAKs „Tierversuche“ und „Hochschulen“ vollzogen.

Wahlen

Ebenfalls stand die komplette Neuwahl des Bundesvorstandes auf der TO. Hierbei wurden die meisten amtierenden BuVo-Mitglieder wiedergewählt. Neu hinzugekommen sind:

  • Berthold Behrendt als stellv. Schatzmeister (bereits Schatzmeister in NRW)
  • Robert Gabel als Beisitzer (bereits Vorsitzender in M-V)
  • Sonia-Ellen Hoesl als Beisitzerin (bereits Schatzmeisterin in Ba-Wü)
  • Claudia Krüger als Beisitzerin (bereits Ratsfrau in Düsseldorf und Beisitzerin in NRW)
  • Rudolf Görg als Beisitzer (bereits Schriftführer in NRW)

Das Amt gewechselt haben:

Des Weiteren wurden das Bundesschiedsgericht und die Kassenprüfer neu gewählt:

  • Schiedsgericht 1. Kammer – Vorsitzender: Dr. Manfred Urhahn
  • Schiedsgericht 1. Kammer – Stellv. Vorsitzender: Georg Kern
  • Schiedsgericht 1. – Beisitzerin: Gisela Maaß-Weber
  • Schiedsgericht 2. Kammer – Sachverständige Nr. 1: Bettina Müller
  • Schiedsgericht 2. Kammer – Sachverständige Nr. 2: Manuela Rollins
  • Schiedsgericht 2. Kammer – Sachverständige Nr. 3: Franziska Gerhardt

Kassenprüfer_innen:

  • Angelika Pfaff-Evers
  • Andre Neubert
  • Suzi Oliveira

MUT-Medaille

Eine ganz besondere Ehre war es für uns, die aktive Tierrechtlerin Sabine Wester mit unserer MUT-Medaille auszuzeichnen, die in diesem Jahr mit ihrem 630 Kilometern Fußmarsch von Eberswalde nach Neuss mit ihren beiden Hunden ein Zeichen gegen die Massentierhaltung gesetzt hatte. Sabine Wester war sichtlich bewegt von so viel Anerkennung und Zuspruch über ihre Leistung und verlas nach der Beglückwünschung und Verleihung der MUT-Medaille ihre Dankesrede, die wir hier veröffentlichen möchten. Ihr Motto: „Man muss nicht prominent oder sonst was sein, um etwas zu bewegen, einfach aufstehen und machen.“ Sabine ist das gelungen und konnte unterwegs auf ihrem Marsch viele Menschen zum Nachdenken anregen.

Fazit und Danksagungen

Äußerst lecker vegan verpflegt wurden alle Teilnehmer_innen von Gaetana Gervasi und Sabine Hasselbeck-Grütering, denen an dieser Stelle ebenso ein ganz besonderer Dank gilt wie Berthold Behrendt, der die Getränke, die Räumlichkeiten und deren Möblierung organisierte.

Der Bundesvorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen anwesenden Mitgliedern für die zahlreiche Teilnahme und die konstruktiven Diskussionen sowie das Vertrauen in die gewählten Funktionsträger_innen. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit untereinander, aber auch mit allen Landesverbänden, BAKs, Kassenprüfer_innen und dem Schiedsgericht.

Besonderer Dank geht auch an unseren Gastreferenten Felix Coeln, der uns einen sehr hintergründigen und authentischen Überblick über die aktuelle Debatte zum „Bedingungslosen Grundeinkommen“ verschaffte und für einen anregenden Gedankenaustausch zum Thema sorgte.