Demo in Alt Tellin

Vor zwei Jahren brannte dort alles nieder – von den über 50.000 Tieren ersticken und verbrannten fast alle qualvoll.

Die Betreiberfirma LFD hat nun angekündigt, den Standort wieder aufzubauen – auf den Brandruinen von Europas größter Schweinezuchtanlage soll wieder eine solche errichtet werden!

Das Entsetzen war damals groß und vom “Fukushima-Moment” der Tierqualindustrie war die Rede. Continue reading “Demo in Alt Tellin”

Tierschutzwidrige Seehundpolitik in Schleswig Holstein: Töten statt Helfen?!

Zur Zeit läuft gerade die Meldung durch die Presse, dass der Bestand der Seehunde zur Zeit so niedrig ist, wie schon seit 2011 nicht mehr. Und trotzdem werden in Schleswig Holstein offiziell ab August keine Seehunde mehr gerettet.

Im Gegenteil: Continue reading “Tierschutzwidrige Seehundpolitik in Schleswig Holstein: Töten statt Helfen?!”

»Die Schlachter sind derart verroht. Es interessiert sie nicht, wie qualvoll die Tiere sterben«

Seit vielen Jahren gibt es unzählige Aufnahmen in Zuchtbetrieben und Schlachthöfen, die eindeutig beweisen, dass die Tiere unvorstellbaren Qualen ausgesetzt sind. Dadurch ist auch seit vielen Jahren klar, Continue reading “»Die Schlachter sind derart verroht. Es interessiert sie nicht, wie qualvoll die Tiere sterben«”

„Tierärztin darf Seehunde retten, aber das Ministerium versucht weiter Seehundrettungen zu blockieren!”

Freispruch in der Sache “Ministerium gegen Janine Bahr van Gemmert”!
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Schleswig-Holstein hat gewählt

(Erste Einschätzung und Analyse um 18:24 – Jan Zobel für die Landesverbände Schleswig-Holstein & Hamburg am 07.05.2017)

Das politisch interessierte Deutschland blickt heute gespannt auf Schleswig-Holstein. Das nördlichste Bundesland mit rund 2,3 Millionen Wahlberechtigten hat gewählt. Zuerst die erfreuliche Nachricht, die AfD bleibt mit knapp über 5% (alle Zahlen basieren auf der ersten Prognose des ZDF um 18 Uhr ) deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Partei ist nach dem Höhenflug der letzten Monate nun in der politischen Realität angekommen. 5,5% sind zwar 5,5% zu viel, aber es zeichnet sich ab, dass die rechtsaußen Partei ihren Zenit wohl möglicherweise erreicht hat. Auch die Linke spielt in Schleswig-Holstein eine eher unbedeutende Rolle (3,5%).

Erfreulich aus Sicht der Tierschutzpartei ist, dass sowohl die politischen Ränder, als auch die Grünen stagnieren oder gar mit Verlusten leben müssen. Es gibt also im Bereich der “Sonstigen“ Parteien durchaus Spielraum für eine politische Alternative jenseits der Extremen und trotzdem hat der Wähler den politischen Kuschelkurs der Grünen nicht honoriert. Die Piraten haben ganze 7% verloren und liegen mittlerweile auf Augenhöhe bzw. hinter den üblichen Ergebnissen der Tierschutzpartei.

Die Grünen haben sich in den letzten Monaten immer weiter weg von Themen des Tier- und Umweltschutzes bewegt. Trotz des stabilen Ergebnisses in Schleswig-Holstein, befindet sich die ehemalige Öko-Partei bundesweit im freien Fall. In Baden-Württemberg, aber auch beispielsweise in Hamburg, Sachsen-Anhalt oder NRW sind die Positionen und der Auftritt der Grünen kaum noch von denen der SPD oder gar der CDU zu unterscheiden. Die Grünen sind vollständig im politischen Mainstream angekommen und haben es sich dort auch bereits häuslich eingerichtet. Von ehemaligen Positionen ist heute kaum etwas übrig geblieben. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Tierschutzpartei eine konsequente Partei für Tierrechte, Umweltschutz und Menschenrechte, tritt am 24. September zur Bundestagswahl an und hofft, enttäuschten Grünen Wählern eine neue politische Heimat geben zu können.

Mit Spannung wird in den nächsten Tagen auf das Bundesland zwischen Nord- und Ostsee geschaut, wie nun eine Koalition gebildet werden kann. Schon jetzt steht fest, dass gravierende Verbesserungen für die Menschen und Tiere im Land nicht zu erwarten sind. Für Lösungen der wirklich dringenden Probleme, wie die Massentierhaltung, systematische Zerstörung der Umwelt, starke Defizite in der Bildungspolitik, steigende Kinder- und Altersarmut, soziale Ungerechtigkeit tritt die Tierschutzpartei am 24. September zur Bundestagswahl an. Die Landesvorsitzende, Sabine Richter, kommentierte den heutigen Wahltag “Aus organisatorischen Gründen ist es dem jungen Landesvorstand der Partei nicht gelungen, wenige Monate nach der Gründung, zur Landtagswahl anzutreten. Wir investieren nun unsere ganze Kraft in den Antritt zur Bundestagswahl und den weiteren Aufbau des Landesverbandes. Tierrechte gehören in die Parlamente und die Tierschutzpartei besitzt neben einem hervorragenden Programm und einer effektiven Struktur vor allem hochmotivierte und engagierte, empathische Menschen, die bereit sind, für das Wohl von Mensch und Tier einzutreten.“

 

Tierschutzpartei blickt auf erfolgreiche VeggieWorld Messe zurück

LV Hamburg und LV Schleswig-Holstein in Aktion

Am vergangenen Wochenende (18. & 19. März) fand Europas älteste und größte Messe rund um den veganen Lebensstil zum zweiten Mal in Hamburg statt. Die Hamburger Tierschutzpartei war ebenfalls das zweite Mal unter den Ausstellern. Insgesamt 101 Aussteller aus 5 Ländern (72 Aussteller in 2016) freuten sich über 8.322 Besucher (8.120 in 2016).

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Tier geht vor! Peter Harry Carstensen fehlt bei der Wahl des Staatsoberhaupts

Pressemitteilung / LV Hamburg

Am kommenden Sonntag, den 12. Februar, entscheiden 1.260 Wahlleute, wer der nächste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland wird. Eine Person wird an diesem Tag allerdings fehlen. Dabei lässt seine Entschuldigung die Tierschutzpartei hoffen, dass es auch in den etablierten Parteien noch Menschen mit Empathie und ein Herz für Tiere gibt:

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Tierschutzpartei Schleswig-Holstein stellt die Weichen für die Bundestagswahl

Am Sonntag, den 22. Januar 2017, fand in einem Lokal im Herzen der Landeshauptstadt Kiel eine gut besuchte Mitgliederversammlung des nördlichsten Landesverbandes der Tierschutzpartei statt. Die anwesenden Mitglieder stellten die Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 auf.

Die Mitglieder wählten den engagierten Tierrechtler Olaf Zeuch aus Barkelsby bei Eckernförde zum Spitzenkandidaten. Die Landesvorsitzende Sabine Richter wurde auf Listenplatz 2 gewählt. Sabine ist vielen aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes im Bereich Tierschutz für Streuner, besonders in Rumänien, bekannt. Mit Linus Thielen wurde ein junges Mitglied aus Flensburg auf Platz 3 der Liste gewählt. Die sechsköpfige Kandidatenliste wird mit Gunda Backhuus (Sozialpädagogin), Benjamin Schwatlo (Grafiker) und der Landesschriftführerin Nicole Döhring komplettiert. Es fanden anschließend Nachwahlen für den Landesvorstand statt. Linus Thielen wurde einstimmig zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt und mit Hartwig Hummel und Gunda Backhuus rücken 2 weitere Beisitzer in den Landesvorstand.

Der Bundesgeschäftsführer, Jan Zobel aus Hamburg, richtete herzliche Grüße des Bundesvorstandes an die frisch gewählten Kandidaten für die Bundestagswahl und zeigte sich sehr erfreut, dass nun das nächste Bundesland gut gewappnet und hoch motiviert in den Wahlkampf starten kann. “Die Tierschutzpartei ist nun in fast allen Bundesländern für die Bundestagswahl aufgestellt – noch nie war die Ausgangslage für die Tierschutzpartei und damit für die Stimmlosen, bei einer Bundestagswahl so gut.” sagte Zobel. Am frühen Abend schloss die Landesvorsitzende, Sabine Richter, die Versammlung und bedankte sich bei allen Aktiven für das Engagement.

“Die Tierschutzpartei Schleswig-Holstein wird ihren Beitrag dazu leisten, dass Tierrechte zwischen Nord- und Ostsee auf die politische Agenda kommen,” kommentiere Sabine Richter den erfolgreichen Tag in Kiel.

Besuch beim 10. Tierbefreiungskongress (Tbk) in Thüringen/“Burg Lohra“

Ein umfangreicher und persönlicher Bericht von Olaf Zeuch (LV Schleswig-Holstein)

Vom 15.-18.09.2016 weilte ich auf der „Burg Lohra“ in Thüringen, um dort am Tierbefreiungskongress teilzunehmen, der bereits zum zehntenmal ausgerichtet wurde. Meine Intentionen waren:

  • Kennenlernen der unterschiedlichen Tierbefreiungsorganisationen
  • Erkenntnisse bzgl. einer möglichst effektiven Tierbefreiungsstrategie gewinnen
  • Die Bedeutung der politisch-parlamentarischen Tierbefreiungsarbeit hervorheben und damit auch die Notwendigkeit der MUT-Parteiaktivität verdeutlichen.
  • Diskussionen und bestenfalls nachhaltige Vernetzungen eingehen
  • Inspiration und Horizonterweiterung

Am Donnerstag reiste ich gegen 12.30 Uhr an und verschaffte mir einen ersten Eindruck von der Burg, deren Ursprungsmauern noch aus dem 11. Jhdt. datieren und dem umgebenen Anwesen.

Um 15.30 Uhr ging es dann schon los(„in medias res“), und ich hatte die Qual der Wahl, ob ich an der Veranstaltung „Vernetzung Bio-Veganer Landbau” oder „Vernetzung und Austausch zu Tierrechts-Bildungsarbeit“ teilnahm. Ich entschied mich für die Erstgenannte und wurde in meiner Vision von einem kleinen Stück selbst bewirtschafteten Land zwecks bio-veganer Nutzung bestärkt (ob da vielleicht ein Stück unseres Reihenhausgartens für den Anfang herhalten kann, muss ich noch mit meiner Frau ausfechten.

Für 17.30 Uhr war dann das Abendessen angesetzt, und hier hatten sich in einer Zeltküche die Kochgruppen „Le Sabot“ und die „Likedeeler“ eingerichtet, um uns ca. 130 Anwesenden stets ebenso üppig wie lecker zu verpflegen. Beide genannten Gruppen sind Kollektive, die vegan und biologisch kochen und überschüssige Einnahmen in politische Projekte und Aktionen fließen lassen.

Um 19 Uhr wurde es dann für mich erstmals besonders interessant und spannend, denn im Rahmen einer Einführungsveranstaltung gab es auch eine Gruppenvorstellung. Hier konnten sich mit zweiminütiger Redezeit die jeweiligen Organisationen präsentieren, und ich zählte derer ca. 20 . Dabei waren auch mir bis dahin unbekannte Namen wie „Assoziation Dämmerung“, „Tierbefreiungsarchiv“, „Tierfabrikwiderstand“, während z.B. „ARIWA“, „LPT schließen“ und „SoLawi“ mir bereits geläufig waren. Mir war klar, dass ich mich in dem Moment, in dem ich mich als Vetreter der MUT-Partei outete und unsere Bestrebungen hervorhob, die Tierbefreiungsarbeit in allen Parlamenten zum Erfolg zu bringen, bei weitem nicht nur Anhänger*innen hatte; jedoch wurde mir, wie allen anderen Redner*innen vor- und nach mir auch, mit gefühltem Wohlwollen und Akzeptanz begegnet.

Abends gab es dann noch ein Lagerfeuer, an dem ich einige Gespräche führte und mich von einem ca. sechsjährigen Jungen verblüffen ließ, der frei erdachte Geschichten zum Besten gab und die Anwesenden in seine kindliche Fantasiewelt entführte.

Am Freitag wählte ich aus drei möglichen Veranstaltungen die mit dem Titel „Nachhaltiger Aktivismus in der Tierbefreiungsbewegung“ aus. Hier ging es darum, in drei Gruppen an je drei verschiedenen Thementischen über Stress, Angst und Überforderungsgefühle in der Tierbefreiungsarbeit zu diskutieren. Als es dann galt, noch bestehende gefühlte Blockaden in der Tierbefreiungsbewegung zu benennen, führte ich die von mir mit großem Bedauern wahrgenommene „Schockstarre“ bzgl. politisch-parlamentarischer Aktivität an, ohne dass sich irgendjemand spürbar „auf den Schlips getreten“ fühlte.

Um 12.30 Uhr schloß sich ein Workshop zum Thema „Praktischer Widerstand gegen (Massen)Tierhaltung“ an. Hier ging es u.a. um Strategien zur Intervention in Genehmigungsverfahren und wie eine konstruktive Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen aussehen kann. Mehr könnt ihr unter tierfabriken-widerstand.org ersehen.

Um 17.30 Uhr nahm ich an der „Regionalen Vernetzungsphase“ für den Nordbereich teil. Ich sah zwar keine realistisch-greifbaren Anknüpfungsmöglichkeiten für mich, führte aber ein längeres Gespräch mit einem Tierversuchslaborgegner aus Bremen, der auch in Kontakt mit Andreas Zemke (Vorsitzender des MUT-LV Bremen) steht.

Nach dem anschließenden Abendessen stand ein Kneipenquiz auf dem Programm. In mehreren Gruppen zu je 10-13 Teilnehmern lösten wir Fragen rund um die Tierbefreiungsbewegung mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten. Dabei lernte ich einiges dazu, und unsere Gruppe mit einigen toughen Tierbefreiungsaktivist*innen verfehlte nur knapp den Einzug ins Finale.

Am Samstag wählte ich den Workshop „Konflikte verstehen, erkennen und lösen“. Nach einer theoretischen Einführungsphase bzgl. der die Kommunikation beeinflussenden Elemente wie z.B. „Bewertungen“, „Gefühle“, „Bedürfnisse“ stellte ich mich als Gesprächspartner in der Mitte des Plenums zur Verfügung und stellte die These auf:“Für eine erfolgreiche Tierbefreiungsbewegung ist die parlamentarisch-politische Arbeit sehr wichtig!“ Daraufhin entstand aber nicht die von mir und der den Workshop leitenden Dame gewünschte Diskussion mit mir, sondern lediglich darüber, warum jetzt eine gewisse Zurückhaltung in der Gesprächsbereitschaft herrschte. Es wollte sich anscheinend niemand auf dieses Themengebiet einlassen; es blieb bei kurzen Wortwechseln unter den Anwesenden, und für mich beim Versuch die herrschenden Kommunikationsblockaden aufzulösen, indem ich feststellte, dass es nach meinem Verständnis nichts gibt, worüber Menschen nicht diskutieren können sollten, auch wenn sie ihre Meinungen behalten und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Danach folgte ich den Ausführungen zweier Aktivist*innen der „Kampagne gegen Tierfabriken“ im Ramen des Workshops „Sand im Getriebe der Tierausbeutungsindustrie – Möglichkeiten des direkten Eingreifens“. In Wort und Bild beschrieben die Beiden, wie das Anketten und Blockieren funktioniert, welche Vorgehensweisen sich besonders bewährt haben, welche Materialien verwendet werden sowie welche gesundheitlichen Gefahren und juristischen Probleme auftreten können.

Dieser theorischen Betrachtung folgte am nächsten Tag noch ein Praxisteil, den ich aber – vorweg genommen – einem anderen, zeitgleichen Workshop opferte. Ich hätte aber grundsätzlich gerne mal ausprobiert, wie sich das Anketten untereinander an Hälsen (mit Fahrrad-Bügelschlössern) und Händen (Handschellensysteme) anfühlt.

Nach der Mittagspause zog es mich zu einem gut inszenierten Streitgespräch zwischen einer Aktivistin und einem Aktivisten zum Thema „Facebook: Fluch oder Segen?“ Danach hatten wir als Zuhörer*innen reichlich Gelegenheit, uns zu den individuell empfundenen Vor- und Nachteilen von Facebook und anderen Social-Media-Angeboten zu äußern. Als Vorteile wurden z.B. das umfangreiche und schnelle Vernetzen und Absprachen treffen können genannt; Nachteile: u.a. bespitzelt werden sowie unliebsame Gäste bei Demos oder sonstigen Veranstaltungen auf den Plan rufen.

Danach besuchte ich eine Podiumsdiskussion zwischen einer Vetreterin der „Tierbefreier e.V.“ und jeweils einem Vertreter von „ARIWA“, „Soko Tierschutz“ und „Tierbefreiung Hamburg“. Es wurde hier deutlich, wo Chancen und Grenzen organisationsübergreifender Zusammenarbeit liegen. „ARIWA“ wird z.B. vorgeworfen, bez. Aktivismus verhältismäßig zahm zu sein, der Vetreter von „Soko Tierschutz“, der Undercover-Ermittlungen durchführt, empfindet die Aktionen der „Tierbefreier“ als unnötig Gesetze überschreitend.

Nachdem auch das Publikum Fragen an die Organisationsvertreter stellen konnte, begann ab 22 Uhr eine Feier zum zehnjährigen Jubiläum des Tbk.

Nun noch ein kurzes Resümee nach diesen vier Tbk-Tagen:

Ich bin nachhaltig froh, dort gewesen zu sein und habe mich mit den dort anwesenden Teilnehmer*innen „eins“ gefühlt mit meinem ethischen Anspruch „Leben und Freiheit für alle Lebewesen“. Der Weg, diesen besagten Anspruch zu erfüllen,wird vermutlich auch längerfristig individuell unterschiedlich sein. Durch den gemeinsamen Gedankenaustausch denken einige Teilnehmer*innen nun vielleicht anders – bestenfalls positiver – über den Wert einer gemeinsamen parlamentarisch-politischen Tierbefreiungsbewegung, so wie ich auch die Gegenargumentationen als Denkanstoß für mein weiteres Vorgehen mitnehme.

Abschließend auch ein großes Lob an das Veranstalterteam. Auf dieser Organisationsbasis wird auch der nächste Tbk ganz bestimmt ein voller Erfolg.

Herzliche Grüße nun auch an alle Leser*Innen dieses Berichts, und viel Erfolg für eure weiteren Aktivitäten.

Olaf Zeuch (LV S-H)

Gesundheitspflege und MUT-Werbung auf der Insel Sylt

Vom 22.-28.06.2016 weilte ich auf der Insel Sylt, um meine Pollenallergie geplagte Haut in der Asklepios-Klinik zu kurieren. Mit im Gepäck: MUT-Demomaterial, wie Plakate, Flyer, Magazine und eine Fahne, so dass die Abende -bzw. ein Sonntagvormittag- von mir für MUT-Parteiwerbung genutzt werden konnten.

Meine Stationen waren: Westerland, List, Wenningstedt, Hörnum, Keitum (Sonntagvormittag) und Morsum.

Meine Erfahrungen:

Die Menschen waren zumeist in relaxter Urlaubsstimmung und blieben z.T. längere Zeit vor den Plakaten stehen. Gespräche ergaben sich v.a. mit älteren, Hunde ausführenden Passant*innen. Eine junge Spanierin, die derzeit auf der Insel in Hörnum (Bild mit dem Leuchtturm im Hintergrund) jobbt/wohnt, erzählte von ihrem Tierschutzengagement in ihrem Heimatland. Sie nahm für sich und ihre Schwester je ein MUT-Magazin mit, und wir wünschten uns weiterhin alles Gute für unsere jeweiligen Tierschutzprojekte.

In Wenningstedt fanden sich u.a. drei Restaurant-Angestellte* zu einem Gespräch an meinem Stand ein.

Mein Resumee nach diesen Tagen:

Das Ziel, die Partei auf dem nördlichsten Fleckchen unseres Landes bekannt werden zu lassen, sehe ich als erreicht an. Da die Menschen oftmals aus unterschiedlichen Bundesländern kamen, verteilen sich die Eindrücke bez. der Partei, deren Ziele -sowie der damit verbundene Tier-und Umweltschutzgedanke überhaupt- letztlich auch in viele andere Teile unserer Republik. Besonders erfreut bin ich darüber, dass es ausschließlich positive, ermutigende Bemerkungen zu der Partei und den von ihr vertretenden Werte/Zielen gab.

Auch weiterhin werden diese kleinen Demos, die ich unangemeldet und spontan in Eckernförde, Kiel, Rendsburg, Schleswig und ländlicher Umgebung dieser Städte durchführe, mein”Steckenpferd” in der Parteiarbeit sein. Dabei freue ich mich auch stets über die Unterstützung durch meine nur drei Km von mir entfernt wohnende Parteikameradin Nicole Döhring.

Olaf Zeuch (LV S-H)